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	<title>Merseburger Ständehaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T07:19:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merseburger_St%C3%A4ndehaus&amp;diff=1429549&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Quellennachweis nachgetragen</title>
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		<updated>2026-02-07T14:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quellennachweis nachgetragen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ständehaus Merseburg SJ Eda 19 Aug 2021 P1150718.jpg|mini|Ständehaus Merseburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merseburg Ständehaus Front.JPG |mini|Front vom Schlosspark aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ankunft Ottos I. und Ediths in Magdeburg.jpg|mini|Hugo Vogel (1898): &amp;#039;&amp;#039;Ankunft Kaiser Ottos I. und seiner Gemahlin Edith bei Magdeburg zum Hoftag 937&amp;#039;&amp;#039;. [[Historienmalerei|Historiengemälde]] an der Stirnwand des großen Saals]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merseburger Ständehaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in unmittelbarer Nähe des [[Merseburger Dom]]s sowie des [[Schloss Merseburg|Merseburger Schlosses]]. Als Parlamentsgebäude des [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]]es der preußischen [[Provinz Sachsen]] errichtet, dient es heute als Kongress- und Kulturzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1825 kam erstmals im [[Schloßgartensalon (Merseburg)|Schlossgartensalon]] in [[Merseburg]] die Ständevertretung (Landtag) der 1815 gebildeten [[Provinz Sachsen]] im preußischen Königreich zusammen. Schon bei der zweiten Sitzung 1827 wurden Klagen laut, dass dieses Gebäude ungeeignet sei. Ab 1835 übersiedelte das Landesparlament ins [[Zechsches Palais|Zechsche Palais]] in Merseburg, welches einen geeigneten Saal für Plenarsitzungen aufwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Tullner, Parlamentarische Schriftenreihe Heft 26, Landtagsgebäude und Landtage in Sachsen-Anhalt von 1825 bis 2004, Magdeburg: Landtag von Sachsen-Anhalt, 2004, S. 7 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war noch bis 1894 Tagungsort der Ständeversammlung. Am Ende der Benutzung des Zechschen Palais erfolgte eine wesentliche Erweiterung der Zuständigkeiten des [[Provinzialverband]]es. Darunter befanden sich Aufgaben, die mit der Sozialgesetzgebung des Reiches zusammenhingen. Damit erhöhte sich auch der Platzbedarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Tullner, Parlamentarische Schriftenreihe Heft 26, Landtagsgebäude und Landtage in Sachsen-Anhalt von 1825 bis 2004, Magdeburg: Landtag von Sachsen-Anhalt, 2004, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Landes - Director der Provinz Sachsen W0234419.jpg|mini|Landesdirector der Provinz Sachsen – Siegelmarke]]&lt;br /&gt;
Nachdem man ab 1875 immer wieder über eine Verlegung des Landtages nach [[Halle (Saale)]] oder [[Magdeburg]] gestritten hatte, aber zu keiner Einigung kam, entschied man sich im Jahr 1892 zum Neubau des Ständehauses. Es wurde auf einem, dem preußischen Staat von der Stadt [[Merseburg]] geschenkten, Grundstück errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Alfred G. Frei, Kaiser und Castro. Geschichtsarbeit für das Ständehaus, in: MEYER, Gerd, Merseburger Notizen 2003, Merseburg: 2003, S. 56. &amp;lt;/ref&amp;gt; Als Leiter des Provinzialverbands Sachsen wählten die Mitglieder des Sächsischen Provinziallandtages den [[Landeshauptmann#Preußen|Landesdirektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die [[Grundsteinlegung]] des von [[Franz Schwechten]] entworfenen Gebäudes erfolgte am 7. September 1892. Die Bauausführung lag in den Händen der halleschen Architekten Knoch und Kallmeyer. Im großen Saal befinden sich Historiengemälde von [[Hugo Vogel]]. Am 24. April 1895 tagte dort erstmals der Provinzialausschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffan Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Hassegau. Geschichtliches zwischen Saale und Unstrut&amp;#039;&amp;#039;. Norderstedt 2020, ISBN 978-3-7407-6349-7, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Ständehaus in Merseburg war der Tagungsort des Provinziallandtages der Provinz Sachsen in der Zeit des Kaiserreiches von 1895 bis 1918 und der Zeit der Weimarer Republik von 1919 bis 1933.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Tullner, Parlamentarische Schriftenreihe Heft 26, Landtagsgebäude und Landtage in Sachsen-Anhalt von 1825 bis 2004, Magdeburg: Landtag von Sachsen-Anhalt, 2004, S. 53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang September 1945 wurde im Ständehaus von den Vertretern aller Parteien Sachsen-Anhalts, unter Leitung von Walter Ulbricht, das Bodenreformgesetz erarbeitet. Ab Ende der 1940er Jahre bis zum Beginn der 1990er Jahre wurde es als »Haus der Kultur« genutzt.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit beherbergte es Bibliothek, Kino, Theater, Vereine, Diskotheken, Museum und Musikschule.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Alfred G. Frei, Kaiser und Castro. Geschichtsarbeit für das Ständehaus, in: MEYER, Gerd, Merseburger Notizen 2003, Merseburg: 2003, S. 56. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der politischen Wende im Herbst 1989 verlor das Haus seine Nutzer. So stellte der [[Kulturbund der DDR]] seine Arbeit ein und die Gaststätte im Erdgeschoss wurde geschlossen. Nach einigen Jahren des Leerstands kaufte die Stadt Merseburg 1998 das Ständehaus zum symbolischen Preis von einer Mark vom Land Sachsen-Anhalt. Am 3. Oktober 2003 wurde es dann als Kongress- und Kultur-Zentrum nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet. Außerdem befindet sich das [[Standesamt]] der Stadt Merseburg in dem Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.merseburg.de/de/staendehaus-dom-schloss-bereich/merseburger-staendehaus-20000850.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss befindet sich eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnen ==&lt;br /&gt;
Vor der Südseite des Ständehauses befindet sich ein [[Brunnen]] aus [[Granit]]. Dieser wurde 1895 erbaut und ist in seiner Architektur eher schlicht gehalten. Er wurde zuletzt 2003 saniert. Der Innendurchmesser beträgt 4,2 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://merseburg.im-bild.org/fotos/brunnen-wasserspiele/brunnen-am-staendehaus Brunnen am Ständehaus], Merseburg im Bild, abgerufen am 12. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Provinzialverbandes von Sachsen 1825-1925&amp;#039;&amp;#039;, [[Hermann Giesau]] im Auftrage des Provinzialverband, Merseburg: Rößner, 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ständehaus der Provinz Sachsen (Merseburg)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.merseburg-staendehaus.de/ Website des Ständehauses Merseburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate|NS=51.3597|EW=11.9996|type=landmark|dim=25|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merseburger Standehaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Merseburg|Standehaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentsgebäude in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzungsort eines Parlaments in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Merseburg|Standehaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Franz Schwechten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Saalekreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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