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	<title>Merlinsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T00:40:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merlinsburg&amp;diff=1599063&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didionline: HC: +Kategorie:Niederungsburg in Thüringen; +Kategorie:Burg in Europa; ±Kategorie:Kaltennordheim→Kategorie:Bauwerk in Kaltennordheim</title>
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		<updated>2021-12-02T22:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Niederungsburg_in_Th%C3%BCringen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Niederungsburg in Thüringen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Niederungsburg in Thüringen&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burg_in_Europa&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burg in Europa (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burg in Europa&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kaltennordheim&quot; title=&quot;Kategorie:Kaltennordheim&quot;&gt;Kategorie:Kaltennordheim&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bauwerk_in_Kaltennordheim&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bauwerk in Kaltennordheim (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bauwerk in Kaltennordheim&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =Merlinsburg&lt;br /&gt;
|Alternativname =Merlinse, auch Burg Kaltennordheim&lt;br /&gt;
|Bild =WAK_MERLINSBURG.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =Die Merlinsburg (1659)  &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit =nach 1300 &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage =Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand =Burgstall, Mauer- und Kellerreste erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =Grafen &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Kaltennordheim]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/37/38/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/09/41/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug =440 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merlinsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] im [[Mittelalter]] errichtete [[Niederungsburg]] in der [[Stadt]] [[Kaltennordheim]] im [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] in  [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die baulichen Reste der Merlinsburg befinden sich im Osten der Altstadt im Bereich des [[Kaltennordheim#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Schlosses]]. Die ursprüngliche Anlage befand sich in geschützter Lage in der Talaue der [[Felda (Werra)|Felda]], welche im Mittelalter durch Stauwehre in die Burg- und Stadtbefestigung einbezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das obere Feldatal wurde im Hochmittelalter durch die [[Neidhartshausen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Neidhartshausen]] beherrscht, diese waren nahe Verwandte der [[Grafen von Henneberg|Henneberger Grafen]] und hatten ihre Stammburg im benachbarten Ort [[Neidhartshausen]].  Nach dem Aussterben der Grafen von Neidhardshausen wurde die auf dem [[Höhn (Rhön)|Höhn]] bei [[Klings]] und [[Fischbach/Rhön|Fischbach]] befindliche Wehranlage als Amtssitz der Region genutzt. Zu dieser Zeit entstand auch in Kaltennordheim eine Burganlage, wohl als Wohnsitz eines [[Ministeriale]]n in Diensten der Henneberger.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert notiert, dass die Merlinsburg als Ersatz für die kurz vorher zerstörte hennebergische [[Hutsburg|Burg Hutsberg]] entstanden sein könnte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste urkundliche Nennung der Burg erfolgt am 8. August 1350. In diesem Vertrag wurde die Burg in Kaltennordheim von Graf [[Johann I. (Henneberg-Schleusingen)|Johann I.]] an den Abt des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] verkauft. Doch schon 1366 meldet eine weitere Urkunde den Kauf der Burg durch einen Ritter &amp;#039;&amp;#039;Henze von Allendorf&amp;#039;&amp;#039; – wohl ein ehemaliger Burgmann der Frankensteiner in [[Bad Salzungen]]. Von zahlreichen Um- und Ausbauten berichten die Urkunden der folgenden Jahrzehnte. Das alte Hennebergische Schloß samt dem Dorf Kaltennordheim besaß eine Zeit lang die [[Buchenau (Adelsgeschlecht, Eiterfeld)|Familie von Buchenau]], von welcher es Graf [[Wilhelm II. (Henneberg-Schleusingen)|Wilhelm II. (III.) von Henneberg-Schleusingen]] († 1444) im Jahre 1438 wieder einlöste. Nach dessen Tod im Jahr 1444 war die Burg von 1445 bis 1475 die Residenz seines streitbaren, jüngeren Bruders Graf [[Heinrich XI. (Henneberg-Schleusingen)|Heinrich XI. (VIII.) von Henneberg-Schleusingen]] („der Unruhige“;† 1475), welcher  Besitzansprüche auf die [[Grafschaft Henneberg]] geltend machte. Diese wurden rechtlich abgewiesen und Heinrich XI. auf Lebenszeit mit der Sonderherrschaft Kaltennordheim abgefunden&amp;lt;ref&amp;gt;Constantin Kronfeld: &amp;#039;&amp;#039;Thüringisch-Sachsen-Weimarische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar 1878. - (&amp;#039;&amp;#039;Landeskunde des Grossherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach&amp;#039;&amp;#039;; T. 1) / [rezensiert von:] Ulrich Stechele.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Belagerung durch die aufständischen Bauern des Feldatales im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] war die Burganlage und die geringe Besatzung 1525 nicht gewachsen. Der Amtmann und Burghauptmann &amp;#039;&amp;#039;Tham von Herda&amp;#039;&amp;#039; überließ daher die Burg ihrem Schicksal und flüchtete sich in die [[Schloss Untermaßfeld|Festung Maßfeld]] bei Meiningen. Die Burg wurde somit kampflos eingenommen und geplündert. 1562 wurde das Stadtrecht an Kaltennordheim verliehen. Mehrfach wurde das Feldatal im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] von streifenden Heerscharen durchquert und der Ort Kaltennordheim eingenommen. Der Stadtbrand von 1634 zerstörte große Teile der Stadt und auch die Burg wurde schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden die Trümmer der Burganlage eingeebnet, zu dieser Zeit hatte sie kaum noch militärische Bedeutung.&lt;br /&gt;
Eine Federzeichnung in einem 1659 ausgestellten Bericht ist die älteste bekannte Darstellung der Merlinsburg. 1752–54 wurde das Amtshaus – auch als &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet – auf dem Platz der Merlinsburg neu errichtet. Hierzu fanden noch vorhandene Mauerpartien der Umfassungsmauer eine neue Verwendung. Als repräsentativer Zugang zur Stadt entstand das markante Hoftor mit Uhrwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaltennordhm Schlosstor.jpg|mini|Das Schlosstor im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burganlage bestand aus mehreren unterkellerten Steingebäuden, einem massiven [[Rundturm]] im Burghof und einer steinernen [[Umfassungsmauer]] mit [[Torturm]]. Ein breiter [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] oder Teich umgab die Burganlage, hierzu waren Stauwehre am Bachlauf des Goldbaches und das Flüsschen Felda vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerda Hesselmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Burg Kaltennordheim&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Kaltennordheim&amp;#039;&amp;#039;. Meiningen 1995 S. 16–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation und Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage ist ein ausgewiesenes [[Baudenkmal|Bau- und Bodendenkmal]] der Stadt Kaltennordheim.&lt;br /&gt;
Im Burggelände wurde bereits im 18. Jahrhundert ein Amtsgebäude errichtet, welches unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. Im Randbereich entstanden weitere Gebäude auf den verfüllten Gräben.&lt;br /&gt;
Das Gelände ist öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensdeutung ==&lt;br /&gt;
Der Herleitung  des  Namens &amp;#039;&amp;#039;Merlinse&amp;#039;&amp;#039;  wurde vom Volksmund überliefert: demnach war die bei Hochwasser überschwemmte Flussaue so breit wie ein Meer, die abgelegene Burg schaute dann aus der Entfernung wie eine Linse (flache Scheibe) aus den Wassermassen herüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel wahrscheinlicher (bei einem Wasserschloss) war aber &amp;quot;lenticula aquatica&amp;quot;, die gemeine Wasserlinse oder vulgo &amp;quot;Entengrütze&amp;quot; namensgebend, die mhd. &amp;quot;Merlinse&amp;quot; genannt und auch von [[Hildegard von Bingen]] verwendet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Helmbold: &amp;#039;&amp;#039;Kaltennordheim&amp;#039;&amp;#039;  In: [[Paul Lehfeldt|Lehfeldt, Paul]]/[[Georg Voß (Kunsthistoriker)|Voss, Georg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens&amp;#039;&amp;#039;. Heft XXXVII. Jena 1911, S. 179–184.&lt;br /&gt;
* Gerda Hesselmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Burg Kaltennordheim&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Kaltennordheim&amp;#039;&amp;#039;. Meiningen 1995, S. 16–22.&lt;br /&gt;
* Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Kaltennordheim, Burg Merlinse&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 326.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|7770|Merlinsburg|zugriff=2021-10-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kaltennordheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrbau in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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