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	<title>Merlauer Vertrag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T21:56:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-11-12T04:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merlauer Vertrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 8. September 1583 zwischen Landgraf [[Wilhelm IV. (Hessen-Kassel)|Wilhelm IV.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und dem neuen [[Kurmainz|Mainzer Erzbischof]] [[Wolfgang X. von Dalberg|Wolfgang von Dalberg]] in [[Merlau]], einem heutigen Ortsteil der Gemeinde [[Mücke (Hessen)|Mücke]] im [[Vogelsbergkreis]] in [[Hessen]], geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Rehm: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geschichte beider Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Marburg/Leipzig 1842, Viertes Buch, Erstes Kapitel, §37, S. 62–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Vertrag einigten sich die beiden Seiten über schon lange schwelende Grenzkonflikte zwischen [[Kurmainz]] und der Landgrafschaft, wobei fast alle noch verbliebenen Mainzer Besitzungen in Nordhessen endgültig an die Landgrafschaft fielen, dafür jedoch Hessen-Kassel seine Ansprüche im [[Eichsfeld]] aufgab. Alle während der [[Mainzer Stiftsfehde]] gemachten Pfandschaften kamen damit gegen eine weitere Zahlung von 40.000 Gulden endgültig an Hessen. Dies betraf u. a. die Ämter [[Battenberg (Eder)|Battenberg]] und [[Wetter (Hessen)|Wetter]] nebst den Burgen [[Kellerburg]] (bei Battenberg) und [[Burg Mellnau|Mellnau]] sowie die Orte [[Rosenthal (Hessen)|Rosenthal]], [[Hofgeismar]], [[Jesberg]] und eine Anzahl von Dörfern (darunter [[Linsingen (Frielendorf)|Linsingen]] und [[Hertingshausen (Wohratal)|Hertingshausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erzstift Mainz behielt danach in Hessen nur noch [[Fritzlar]], das durch Landgraf [[Ludwig IV. (Hessen-Marburg)|Ludwig IV.]] von [[Hessen-Marburg]] von den Grafen von [[Waldeck]] eingelöste und 1588 an das Erzstift zurückgegebene [[Naumburg (Hessen)|Naumburg]], [[Neustadt (Hessen)|Neustadt]] und Stadt und Amt [[Amöneburg]], sowie das Einlösungsrecht für die halbe [[Herrschaft Itter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem anschließenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrag zu Eschwege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen Hessen und Kurmainz wurde 1583 Gebietsstreitigkeiten beigelegt und die Zugehörigkeit von Dörfern im Werratal geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Archive in Hessen: &amp;#039;&amp;#039;Vertrag zu Eschwege über den Austausch von Dörfern zwischen Hessen und Mainz.&amp;#039;&amp;#039; HStAM Bestand 40a Rubr. 54 Nr. 183&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden das ehemals kurmainzische [[Frieda (Meinhard)|Frieda]] und hessische [[Döringsdorf]] (mit dem [[Keudelskuppe|Keudelstein]]) getauscht und die Grenze zwischen Hessen und dem Eichsfeld wurde mit 343 Grenzsteinen festgelegt. Diese Grenzfestlegung bildet noch heute die Grenze zwischen Hessen und Thüringen. In diesem Zusammenhang wurde eine detaillierte Karte des gesamten Grenzgebiets im südlichen Eichsfeld zum angrenzenden Hessen angefertigt. Die kolorierte Karte von einem unbekannten Kartographen ist 3,13 mal 0,63 Meter groß und wurde in den 1950er Jahren wiedergefunden. Nachdem sie im [[Museum „Gülden Kreuz“ Worbis|Museum &amp;#039;&amp;#039;Gülden Kreuz&amp;#039;&amp;#039;]] in Worbis ausgestellt war, befindet sie sich seit 2017 [[Hauptstaatsarchiv Weimar|Landesarchiv]] in Weimar.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigrid Aschoff: &amp;#039;&amp;#039;Abschied von einer alten Karte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Landeszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich P. Kahlenberg: &amp;#039;&amp;#039;Konsolidierung und Arrondierung des Territorialstaates in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Merlauer Vertrag von 1582 zwischen Hessen und Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 14.&amp;#039;&amp;#039; 1964, ISBN 3-921254-14-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* August Heldmann: [https://books.google.de/books?id=FSgEAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA69&amp;amp;source=gbs_toc_r&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Zur älteren Geschichte des Stiftes, der Kirche und Stadt Wetter, und der Burg Mellnau.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, 24. Band, Erste Hälfte, Kassel, 1899, S. 120–121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis 1583]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Landgrafschaft Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (Kurmainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Eichsfeldes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurmainz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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