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	<title>Merlau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merlau&amp;diff=1687255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 4. März 2026 um 21:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-04T21:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort. Siehe auch: [[Johann I. von Merlau]], [[Johanna Eleonora von und zu Merlau]], [[Günter Merlau]], [[Merleau]] bzw. [[Merlot]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Merlau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mücke (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Muecke COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/37/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/01/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 267 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.48&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1125 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeinde-muecke.de/de/geschichte-und-ortsteile-muecke/daten-fakten.html |titel=„Daten und Fakten“ |werk=Internetauftritt |hrsg=Gemeinde Mücke |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240118184748/https://gemeinde-muecke.de/de/geschichte-und-ortsteile-muecke/daten-fakten.html |abruf=2024-01}} (Daten aus Web-Archiv)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-09-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35325&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06400&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Merlau Kirche (1).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Evangelische Kirche Merlau|Evangelische Kirche in Merlau]] von 1857&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merlau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit rund 1100 Einwohnern ein Ortsteil der Gemeinde [[Mücke (Hessen)|Mücke]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Vogelsbergkreis]] und Sitz der Gemeindeverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Merlau liegt am Nordrand des Vogelsbergs und auf der linken westlichen Talseite des [[Seenbach]]s. Die Bebauung ist mit der des südlich angrenzenden Ortsteils [[Flensungen]] zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkungsfläche beträgt 748 Hektar, davon sind 314 Hektar bewaldet (Stand: 1961).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merla (Merian).jpg|mini|hochkant=1.20|Merla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung von Merlau erfolgte in einem [[Kopiar]] aus dem Jahr 1199: „... dominus Eberhardus de Merlouwe ...“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Alexander Würdtwein]]: Dioecesis Moguntia. Band III. Mannheim 1777. Nr. 242, S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit „dominus“ (Herr) wird ein Mitglied der in Merlau residierenden und  regional bedeutenden Adelsfamilie von Merlau genannt. Ein weiteres Mitglied, nämlich „... Ekkehardus de Merlowe ...“ erscheint urkundlich 1261.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Wyss (Archivar)|Arthur Wyss]]: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Band 1–3. Leipzig 1879–1899. Band 1. Nr. 177, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist 1284 „... Johannis frateris nostri de Merlawe ...“ (unseres Bruders Johannes von Merlau) urkundlich belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Band 1, Nr. 246, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ein Sohn des Hauses, [[Johann I. von Merlau]], war von 1395 bis 1440 Fürstabt von [[Kloster Fulda|Fulda]]. In einem weiteren Kopiar aus der Zeit um 1380 wird „... frater Rupertus de Merlau ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Band 1. Nr. 1292, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Merlau}}&lt;br /&gt;
Die Burg Merlau erscheint 1353: „... czu Mirlauwe in der burgk ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Hessische Urkunden. Band 1. Nr. 877, S. 595.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsname verweist auf die Ortslage in einer Bachaue. Das ahd. Wort &amp;#039;&amp;#039;auwa&amp;#039;&amp;#039;, mhd. &amp;#039;&amp;#039;ouwe, owe&amp;#039;&amp;#039;, nhd. &amp;#039;&amp;#039;Aue&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet „Land am Wasser“.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Friedrich Kluge]]: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage Berlin 1967. bearbeitet von [[Walther Mitzka]]. S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich ist als Bestimmungsname ein sogenannter Teilstreckenname des Seenbahcs gemeint. Die Silbe „mer“ ist in Gewässernamen häufig belegt, aber nicht eindeutig zu klären.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 253 f. S253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich von [[Riedesel|Eisenbach]], [[Erbmarschall (Hessen)|Erbmarschall von Hessen]], bekennt am 11. April 1344, dass er dem Landgrafen [[Heinrich II. (Hessen)|Heinrich zu Hessen]] das [[Burg Merlau|Haus Merlau]] und die zugehörigen Gerichte zu Felda und [[Bobenhausen II|Bobenhausen]], die dieser ihm verpfändet hat, wieder zum Einlösen geben wolle, nur sei der [[Petershainer Hof|Petershagen]] ausgenommen, den ihm der Landgraf zu seinem [[Burglehn]] gegeben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helfrich Bernhard Wenck]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. S. 359, Note Extr.;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Heinrich Eduard Scriba]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesten der bis jetzt gedruckten Urkunden der Landes- und Ortsgeschichte des Großherzogtums Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der Provinz Oberhessen enthaltend.&amp;#039;&amp;#039; 1849, Nr. 1371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In einem [[Salbuch]] wird 1573 der [[Ortsname]] „Mörlaw“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eduard Edwin Becker: Die Salbücher des Kreises Alsfeld. Alsfeld 1940. S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Merlauer Vertrag]] von 1582 einigten sich Landgraf [[Wilhelm IV. (Hessen-Kassel)|Wilhelm IV.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und der Mainzer Erzbischof [[Wolfgang X. von Dalberg|Wolfgang von Dalberg]] über schon lange schwelende Grenzkonflikte zwischen [[Kurmainz]] und der Landgrafschaft, wobei fast alle noch verbliebenen Mainzer Besitzungen in Nordhessen endgültig an die Landgrafschaft fielen, dafür jedoch Hessen-Kassel seine Ansprüche im [[Eichsfeld]] aufgab.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich P. Kahlenberg: &amp;#039;&amp;#039;Konsolidierung und Arrondierung des Territorialstaates in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Merlauer Vertrag von 1582 zwischen Hessen und Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 14, 1964, ISBN 3-921254-14-0.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Topographia Germaniae]] von [[Matthäus Merian]] von 1646/1655 wird Merlau wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nicht fern von dieser Statt ligt gedachtes Schloß Mörla / oder Merla / in einem Thal vnnd Wiesengrund / welches LandGraff Ludwig ältere auff das zierlichste erbawet hat: Vnnd sind in dieser Gegend viel schöne Wälde / vnd bequeme Jagten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Matthäus Merian&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Topographia Hassiae et Regionum Vicinarum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{MerianTopo |Titel=Grunberg |Band=7 |Seite=79–80}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Merlau:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Merlau (L. Bez. Grünberg) evangel. Pfarrdorf; liegt an dem Seebach, {{Bruch|1|1|2}} St. von Grünberg, hat 78 Häuser und 421 Einwohner, die außer 1 Katholiken und 18 Juden evangelisch sind. Der Gottesdienst wird in einem vormals herrschaftlichen Gebäude gehalten; sodann hat Merlau 2 Mühlen, unter welchen sich 2 Oel- und 1 Schneidemühle befinden. – Der Ort hatte bereits im Jahr 1190 einen eignen Centgrafen, und 1327 seinen eignen Pfarrer. Im Jahr 1344 war das Haus Merlau, nebst den dazu gehörigen Gerichten Felda und Bobenhausen von dem Landgrafen an den Erbmarschall Heinrich von Eisenbach verpfändet. Die Herrn von Merlau, die bald Vögte, bald Herrn von Merlau hießen, die aber vom 14. bis zum 17. Jahrhundert bestimmt zum niedern Adel gehörten, hatten die Hälfte des Schlosses und Gerichts Merlau pfandweise ein, erhielten aber solches, nachdem Landgraf Philipp diese Pfandschaft abgelößt hatte, lehensweise.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=173}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Kirschgarten}}und über den Weiler Kirschgarten:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Kirschgarten (L. Bez. Grünberg) Weiler; liegt an der Ohm, {{Bruch|1|3|4}} St. von Grünberg, hat 9 Häuser und 48 Einwohner, so wie ein Schloß mit einer schönen Meierei.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW-KG&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=142}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Merlau – ebenso wie in der 1939 nach dort eingemeindeten Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Kirschgarten&amp;#039;&amp;#039; – galt der [[Stadt- und Amtsbrauch von Grünberg]] als [[Partikularrecht]]. Das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] galt nur, soweit der Amtsbrauch keine Bestimmungen enthielt. Dieses Sonderrecht alten Herkommens behielt seine Geltung auch während der Zugehörigkeit zum [[Großherzogtum Hessen]] im 19. Jahrhundert, bis es zum 1. Januar 1900 von dem einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] geltenden [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch]] abgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 67, Anm. 40 und S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1939 wurde die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirschgarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|titel=Kirschgarten, Vogelsbergkreis |DB=OL |ID=9621 |datum=2014-12-22 |ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=alsfeld.html|name=Landkreis Alsfeld}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] [[Flensungen]] und Merlau im [[Landkreis Alsfeld]] zum 1. September 1970 freiwillig zur neuen Gemeinde Mücke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss der Gemeinden Flensungen und Merlau im Landkreis Alsfeld zur Gemeinde Mücke |fundstelle=Punkt 1593 |nr=35 |jahr=1970 |datum=1970-08-17 |seite=6 |seiten=1698 |kbytes=4770}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach Eingliederung einer Reihe weiterer Gemeinden in die Gemeinde Mücke wurde für Flensungen und Merlau der gemeinsame [[Ortsbezirk]] Mücke eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gemeinde-muecke.de/component/flexicontent/download/45/169/50.html |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Mücke |format=PDF;&amp;amp;nbsp;147&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Merlau angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]],  Landgericht Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], [[Amt Grünberg]], Landgericht Grünberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt;Die Zugehörigkeit des Amtes Grünberg anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Amt Grünberg,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA13|Seiten=13ff.|Fundstelle=§&amp;amp;nbsp;26 Punkt d&amp;amp;#41; III. }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Landgericht Grünberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1787 und später: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], Oberfürstentum Hessen, Amt Grünberg, Landgericht Grünberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Grünberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Grünberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Grünberg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Landgericht Grünberg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Grünberg (Hessen)|Kreis Grünberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen (Oberhessen)|Regierungsbezirk Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Alsfeld]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, [[Landkreis Alsfeld]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Alsfeld&lt;br /&gt;
* ab 1970: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Vogelsbergkreis]], Gemeinde Mücke&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. September 1971 wurde Flensungen und Merlau zur neu gebildeten Gemeinde Mücke zusammengeschlossen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Vogelsbergkreis]], Gemeinde Mücke&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Vogelsbergkreis, Gemeinde Mücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] wurde das [[Hofgericht Gießen]] als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Merlau das „Amt Grünberg“ zuständig.&lt;br /&gt;
Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Landgerichte übergingen. „[[Landgericht Grünberg]]“ war daher von 1821 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht das für Merlau zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Grünberg“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211 |kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts Grünberg, Merlau wurde dem [[Amtsgericht Alsfeld]] zugelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) |nr=4 |jahr=1968 |datum=1968-02-12 |seite=1 |seiten=41–44 |fundstelle=Artikel 1, Abs. 2 a) und Artikel 2, Abs. 4 a) |kbytes=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bundesrepublik Deutschland sind die übergeordneten Instanzen das [[Landgericht Gießen]], das [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main]] sowie der [[Bundesgerichtshof]] als letzte Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1791: || 316 (Kirschgarten 38) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 316 (Kirschgarten 43) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 312 (Kirschgarten 27) Einwohner, 60 (Kirschgarten 7) Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 421 (Kirschgarten 48) Einwohner, 78 (Kirschgarten 9) Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 376 (Kirschgarten 65) Einwohner, 72 (Kirschgarten 10) bewohnte Gebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730484|Titel=Wohnplätze 1867|Band=13 |Seiten=119|Seite=PA119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1875: || 378 (Kirschgarten 57) Einwohner, 72 (Kirschgarten 10) bewohnte Gebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730484|Titel=Wohnplätze 1875 |Band=13 |Seiten=12|Seite=RA4-PA72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Merlau|width=450|float=none|maxEinwohner=1100&lt;br /&gt;
|497|523|547|541|493|451|475|435|423|423|542|593|674|706|999|1036|995|963|973&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,316)(1800,316)(1806,312)(1829,421)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1016)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1134)(2015,1084)(2022,1125)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Mücke&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Merlau 1134 Einwohner. Darunter waren 18 (1,6 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 171 Einwohner unter 18 Jahren, 439 zwischen 18 und 49, 279 zwischen 50 und 64 und 237 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 483 Haushalten. Davon waren 123 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 174 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 135 Paare mit Kindern, sowie 42 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 108 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 318 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muecke Merlau kat Kirche d.png|mini|Die Katholische Kirche in Merlau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in vorreformatorischer Zeit diente die Vorgängerkirche als Pfarrkirche. Eingepfarrt waren &amp;#039;&amp;#039;Kirschgarten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Weickartshain]]&amp;#039;&amp;#039;. Daneben gab es noch die Schlosskirche der [[Burg Merlau]]. Merlau unterstand dem [[Sendgericht|Sendbezirk]] in Nieder-Ohmen, bildete 1577 aber ein eigenes Gericht. Kirchlich war es im [[Archidiakonat]] [[St. Stephan (Mainz)|St. Stephan]] der [[Bistum Mainz|Erzdiözese Mainz]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Classen: &amp;#039;&amp;#039;Die kirchliche Organisation Alt-Hessens im Mittelalter samt einem Umriß der neuzeitlichen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Elwert, Marburg 1929, S. 90–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] 1536 hatte Merlau als ersten lutherischen Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Historische Religionszugehörigkeit&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 402 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 95,49 %), 12 [[Judentum|jüdische]] (= 2,85 %), ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 817 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 83,11 %), 141 katholische (= 14,34 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Merlau gibt es eine Evangelische Kirchengemeinde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Evangelist, Mücke-Merlau, Flensunger Weg 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuapostolische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Schloss im 19. Jahrhundert aufgrund von Baufälligkeit abgerissen wurde, fanden Steine beim Bau der [[Evangelische Kirche Merlau|Merlauer Kirche]] (1853–1857) Wiederverwendung.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Flensungen#Politik|Ortsbeirat Flensungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Muecke COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„Schild geteilt, in der oberen Schildhälfte in Rot ein goldener Adler mit  blaugekröntem Königskopf, in der untern Schildhälfte in Gold der Adlerrumpf in Rot mit blauer Bewehrung.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Merlau im Landkreis Alsfeld, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 779 |nr=31 |jahr=1957 |datum=1957-07-23 |seite=4 |seiten=752 |kbytes=3600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Merlau am 23. Juli 1957 durch den [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenminister]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker [[Heinz Ritt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es basiert auf dem Wappen des Ortsadels, den [[Burg Merlau|Herren von Mörlau]]. Zur Unterscidung beider Wappen zeigt das Ortswappen die untere Schildhälfte in verwechselten Farben. Nach der Gebietsreform wurde das Wappen von der neuen Gemeinde Mücke übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das Vereinsleben bilden folgende Vereine:&lt;br /&gt;
* Jugend-Freizeit-Club Merlau&lt;br /&gt;
* Obst und Gartenbauverein&lt;br /&gt;
* Merlauer Carnevals Verein&lt;br /&gt;
* TSG Merlau&lt;br /&gt;
* DRK OV Mücke&lt;br /&gt;
* Sängervereinigung&lt;br /&gt;
* Schützenverein&lt;br /&gt;
* Bayern München Fan-Club.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muecke Merlau DGH.png|mini|Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Merlau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Landesstraße]] L 3325 zwischen [[Nieder-Ohmen]] und [[Flensungen]] und an der [[Bahnstrecke Gießen–Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merlau ist Sitz der Gemeindeverwaltung, die direkt gegenüber dem [[Bahnhof Mücke (Hess)]] liegt. Mit drei zentral gelegenen Supermärkten ist Merlau Einkaufsziel auch vieler Kunden aus den Nachbarorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft verfügt über eine [[Freiwillige Feuerwehr]], ein [[Dorfgemeinschaftshaus]] und das Heimatmuseum &amp;#039;&amp;#039;Hobstallstowwe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hobstallstowwe.de/ Dorfmuseum Merlau &amp;quot;Hobstallstowwe&amp;quot; im Internet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|titel=Merlau, Vogelsbergkreis |DB=OL |ID=535013070 |ref=nein| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=8|Seite=PA22-IA42}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.&lt;br /&gt;
 |Band=22&lt;br /&gt;
 |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 |Datum=1821&lt;br /&gt;
 |Seiten=419&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |Linktext=online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=Z7PdlcTHFukC |Seite=419}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler |jahr=1937 |nr=8 |datum=1937-04-01 |titel=Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen |seiten=121 ff |seite=125 |kbytes=11200}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1791&lt;br /&gt;
 |Seiten=197ff.&lt;br /&gt;
 |Online=&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184952 |Seq=217}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1800&lt;br /&gt;
 |Seiten=212ff.&lt;br /&gt;
 |Online=&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184895 |Seq=236}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1806&lt;br /&gt;
 |Seiten=256ff.&lt;br /&gt;
 |Online=&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184853 |Seq=276}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=44&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=40 und 80&lt;br /&gt;
 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=44&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2020-10-27&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-01&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116345128 |GND=4246492-4}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|(Merlau AND Hessen AND (NOT von Merlau))}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://gemeinde-muecke.de/unsere-gemeinde/ortsteile/merlau.html&lt;br /&gt;
   |titel=Ortsteil Merlau&lt;br /&gt;
   |werk=Webauftritt&lt;br /&gt;
   |hrsg=Gemeinde Mücke&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-09&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Merlau, Vogelsbergkreis |DB=OL |ID=535013070 |ref=nein}}&lt;br /&gt;
* {{GOV |objekt=Merlau |val=MERLAU_W6315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Mücke (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4246492-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mücke, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogelsbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1199]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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