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	<title>Merkstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:37:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merkstein&amp;diff=223234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-08T20:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Leerzeichen nach Punkt eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Merkstein&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Herzogenrath&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = DEU Merkstein COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/52/58/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 6/6/59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 154 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 14.63&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 52134&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 02406&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Herzogenrath]] in der [[Städteregion Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-01-02 August-Schmidt-Platz 04.jpg|mini|hochkant|Skulptur am August-Schmidt-Platz in Merkstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkstein teilt sich weiter auf in&lt;br /&gt;
* [[Hofstadt (Herzogenrath)|Hofstadt]]&lt;br /&gt;
* Worm&lt;br /&gt;
* Wildnis&lt;br /&gt;
* [[Herbach (Herzogenrath)|Herbach]]&lt;br /&gt;
* [[Plitschard]]&lt;br /&gt;
* (Alt-) Merkstein&lt;br /&gt;
* Floess&lt;br /&gt;
* Thiergarten (teils zu Merkstein, teils zu Herzogenrath)&lt;br /&gt;
* Streiffeld&lt;br /&gt;
* Nievelstein (abgebaut 1944)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenrath und Nivelstein&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Finkenrath (abgebaut 1960)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finkenrath und Nivelstein&amp;quot;&amp;gt;[http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/verschwundene-doerfer-finkenrath-und-nivelstein-sind-unvergessen-1.386435 verschwundene-doerfer-finkenrath-und-nivelstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ritzerfeld&lt;br /&gt;
* Magerau&lt;br /&gt;
* [[Noppenberg (Herzogenrath)|Noppenberg]] (teils zu Merkstein, teils zu Herzogenrath)&lt;br /&gt;
* Ophoven&lt;br /&gt;
* Neumerberen&lt;br /&gt;
* [[Rimburg]] (1816 bis 1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1961 bis zur Eingemeindung 1972 hatte der Bereich Merkstein die [[Postleitzahl (Deutschland)|Postleitzahl]] 5123 und deckte Merkstein, Herbach, Hofstadt, Noppenberg, Plitschard, Rimburg, Ritzerfeld und Worm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merkstein, Pfarrkirche Sankt Willibrord Dm000115 - 01 foto4 2016-09-08 15.19.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche Sankt Willibrord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkstein wird 1123 erstmals in den [[Annales Rodenses]] erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war die hölzerne Kirche zu Ehren des heiligen [[Willibrord]] (658–739) bereits mehr als 400 Jahre alt. Nach der Sammlung Tevis wurde die Holzkirche 701 errichtet. Seit 959 gibt es eine lückenlose Folge der Pfarrer bis heute. Die Patronatsrechte hatte der [[Kölner Erzbischof]]. Er konnte die Pfarrer ernennen und über die Einnahme des Pfarrhofes bestimmen. Das Kirchenland war wahrscheinlich ein Geschenk der [[Merowinger]]. Der Fluss [[Wurm (Fluss)|Wurm]] bildete die Grenze zwischen dem [[Erzbistum Köln]] nach Osten und dem [[Bistum Lüttich]] nach Westen. Nach einer Inschrift am Altar hat Willibrord diese Kirche gestiftet. Ob das buchstäblich zu verstehen ist oder eine Würdigung dieses Missionars war, lässt sich nicht belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Pfarre St. Willibrord gehörten die umliegenden Orte Worm, Nievelstein, Wildnis, Finkenrath, Rimburg, Plitschard, Herbach, Hofstadt, Streiffeld, Magerau, Floß und Merberen (Neu-Merberen, Alt-Merberen gehörte zu Jülich). Alle Orte mit Ausnahme von [[Schloss Rimburg|Rimburg]] unterstanden im späten Mittelalter auch der Gerichtsbarkeit von Merkstein. Rimburg lag auf [[Herzogtum Jülich|Jülicher]] Gebiet und hatte durch die Reichsherren von Bronckhorst eine eigene Gerichtsbarkeit. Kirchenrechtlich gehörte Rimburg jedoch zur Pfarre von Merkstein. Die Herren von Rimburg hatten Abgaben zu entrichten und für den Unterhalt der Kirche zu sorgen. Diese Besonderheit führte immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten. In Ritzerfeld waren die Verhältnisse umgekehrt. Der Ort gehörte zur Bank von Merkstein. Die Einwohner machten jedoch ihren Kirchgang nach Afden zu der Pfarrkirche St. Gertrudis. Auch das gab Anlass zu Streitigkeiten zwischen den Banken von Merkstein und [[Herzogenrath]], wenn es um die Abgaben ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkstein gehörte seit dem frühen Mittelalter mit [[Kerkrade]] (Kirchrath) und der [[Burg Rode]] zur Herrlichkeit Rode (Hertogenrode, Herzogenrath). Das Gebiet westlich der Wurm (Kerkrade, St. Lambertus-Kirche und Burg Rode) war seit 1060 Eigentum ([[Allod]]ium) der [[Grafen von Saffenberg]]. Ihr Stammsitz war die [[Saffenburg]] in Maischoss an der Ahr. Die Saffenberger stammten aus der Sippschaft der [[Ezzonen]]. Die Ezzonen waren mächtige Gaugrafen oder Klostervogte in dem Gebiet zwischen Rhein und Maas und lassen sich auf [[Karl der Große|Karl den Großen]] zurückführen. Ihre Verwandten aus dem [[Herzogtum Berg|Hause Berg]] saßen über mehrere Generationen auf dem Erzbischofstuhl in Köln. Außerdem stellten die Ezzonen seit 985 die Pfalzgrafen von [[Herzogtum Lothringen|Lothringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebiete östlich der Wurm (Afden, Ritzerfeld und Noppenberg) stammten wahrscheinlich aus dem Nachlass des ersten Pfalzgrafen bei Rhein [[Heinrich II. von Laach]]. Sie waren 1095 in den Besitz (Allodium) des [[Grafschaft Limburg|Grafen von Limburg]] gekommen: &amp;#039;&amp;#039;cuius proprium erat allodium [...] Rucelenfelt [...] et Affeden&amp;#039;&amp;#039; (Annales Rodenses). Heinrich II. (1050–1095) stammte aus dem Hause Gleiberg-Luxemburg und war mit den Grafen von Limburg verwandt. Er nannte sich nach seiner Burg am Laacher See (ad lacum =&amp;amp;nbsp;am See). Er hat 1093 mit seiner Ehefrau Adelheid von Weimar-Orlamünde (1055–1100) das [[Kloster Laach]] gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1090 und 1100 gab es eine erbitterte Fehde zwischen dem Grafen Adalbert von Saffenberg (†&amp;amp;nbsp;1110) und Heinrich I.(ca. 1059–1119) von Limburg. Der Limburger erhob Ansprüche auf ein Drittel des Roder Allods. Er fiel „sengend und brennend“ in das Land Rode ein. Er setzte die St. Lambertus-Kirche in Brand. Nur die Burg Rode (castrum rodense) leistete erfolgreichen Widerstand. Auf Merksteiner Gebiet wurde das Prummisvelt (Prummerenfeld) besetzt, das keineswegs dem Herzog gehörte, sondern war einst vom Grafen Bruno von Hengebach (†&amp;amp;nbsp;vor 1056) und seiner Gemahlin der [[Abtei Prüm]] (daher die Flurbezeichnung) geschenkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Heinrich wurde wegen dieser und anderer Raubzüge 1101 durch Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] vor den Reichstag von Lüttich zitiert. Er musste sein Unrecht wieder gutmachen. Der alte Streit mit den Saffenbergern wurde 1136 beigelegt und durch die Hochzeit zwischen der Erbtochter Mathilde (†&amp;amp;nbsp;1145) und dem Prinzen und späteren Herzog Heinrich II. von Limburg (†&amp;amp;nbsp;19. August 1167 in Rom) besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathilde hatte von ihrem Vater Adalbert I. von Saffenberg und Nörvenich (†&amp;amp;nbsp;1109) die Herrschaft Rode, die Vogtei Klosterrath und ein großes Kölnisches [[Lehen]] und einen Allodialbesitz im [[Haspengau]] geerbt, während Heinrich die Dörfer Afden, Ritzerfeld und Noppenberg mit in die Ehe brachte. Das Kölnische Lehen muss Merkstein gewesen sein. Denn der Kölner Erzbischof besaß die Patronatsrechte und erhielt von den Merksteiner Lehnsleuten den Zehnten für jedes neu gerodete Brachland. Nur das Kirchenland war zehntfrei. Es lag östlich der St. Willibrordkirche im Bereich der heutigen Kirchfeldstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich trat 1139 die Nachfolge seines Vaters als Herzog von Limburg an. Merkstein gehörte seitdem zum [[Herzogtum Limburg]]. Zwischen den Häusern Limburg und Löwen-Brabant gab es in der Folgezeit ein ständiges Gerangel um den Titel und das Amt des Herzogs von [[Niederlothringen]]. Das Land Rode umfasste Herzogenrath, Merkstein, Kerkrade, [[Übach over Worms]], Simpelveld, Bochholtz, Vaals, Gulpen, Margaten und die Jülicher Enklaven Welz und Roerort. Die Orte Übach und Alsdorf kamen nach der Gebietsreform unter Kaiserin [[Maria Theresia|Maria-Theresia]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 bilden die Franzosen die Bürgermeisterei „Mairie Merkstein“ im [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] Herzogenrath im Arrondissement [[Maastricht]] des [[Département]] [[Meuse-Inférieure]] (=&amp;amp;nbsp;Nieder[[maas]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 unterstellt der [[Wiener Kongress]] Merkstein dem Großherzogtum Niederrhein. 1846 werden Merkstein und Herzogenrath unter eine gemeinsame Verwaltung gestellt, und aufgrund der Steinkohle wird das ländliche Merkstein rasch zu einer Industriegemeinde im [[Aachener Steinkohlenrevier]]. Die Häuser Nr. 69 bis 123 der Merksteiner „Bierstraße“ gehörten zur 1876 abgeteuften „Zeche Nordstern“. 1950 erwirbt der [[Eschweiler Bergwerksverein]] (EBV) Betriebsgelände und Wohnungen. Die wichtigste Zeche war allerdings die [[Grube Adolf]], die 1972 die Förderung der Steinkohle einstellte. Sie war jahrzehntelang das wirtschaftliche Herz Merksteins und beschäftigte den Großteil der männlichen arbeitsfähigen Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurden Merkstein und Kohlscheid in die Stadt Herzogenrath eingegliedert. Der Ortsteil Rimburg mit etwa 300 Einwohnern wurde [[Übach-Palenberg]] im neuen [[Kreis Heinsberg]] zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=305}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Merkstein COA.svg|120px|links|Wappen von Merkstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau über einem gewellten goldenen (gelbem) Schildfuß, wachsend ein silberner (weißer) Grenzstein belegt mit einem blauen Schild, darin ein goldener (gelber) Pferdekopf; im rechten Obereck ein sechszackiger goldener (gelber) Stern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinde Merkstein wurde 1936 durch den Oberpräsidenten der [[Rheinprovinz]] in Koblenz ein Wappen verliehen. Es zeigt einen bis heute existenten [[Grenzstein]] aus [[Preußen|preußischer]] Zeit als [[Redendes Wappen|redendes Symbol]]. Der Pferdekopf steht für die traditionelle Pferdezucht in Merkstein. Die Bedeutung des Sterns ist unklar, möglicherweise deutet er auf die ehemalige [[Grube Nordstern]] hin. Der gewellte Schildfuß steht für die hügelige Landschaft am Rande der [[Eifel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-hz-merkstein.jpg|mini|Haltepunkt Herzogenrath Alt Merkstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-01-02 August-Schmidt-Platz 02.JPG|mini|August-Schmidt-Platz in Merkstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Autobahnauffahrt „Alsdorf/Herzogenrath“ der [[Bundesautobahn 44|A 44]] führt die [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln#L 240|L&amp;amp;nbsp;240]] in 7,5&amp;amp;nbsp;km nach Merkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merksteins Busknotenpunkt ist „August-Schmidt-Platz“, welcher von den [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Linien HZ3, 21, 47, 54, 89, 147 und 430 bedient wird. Er verbindet Merkstein mit [[Aachen]], [[Alsdorf]], [[Herzogenrath]] und [[Übach-Palenberg]]. Die Linie HZ1 hält an der Hauptstraße in der Nähe des Haltepunktes Alt-Merkstein. Zusätzlich verkehrt in den Nächten vor Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen die [[Nachtverkehr|Nachtexpresslinie]] N3 der [[Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG|ASEAG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Betreiber&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|21|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|47|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|54|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|89|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|147|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|430|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|HZ1|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|HZ3|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|NE3|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2004 wurden die Haltepunkte „Herzogenrath-Alt-Merkstein“ und „Herzogenrath August-Schmidt-Platz“ der [[Euregiobahn]] eröffnet. Die nächstgelegenen [[Deutsche Bahn|DB]]-Bahnhöfe sind „[[Bahnhof Herzogenrath|Herzogenrath]]“ und „[[Bahnhof Übach-Palenberg|Übach-Palenberg]]“ an der [[Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach|Strecke Aachen – Mönchengladbach Hbf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienverlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 2X|0}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Bahnstrecke Stolberg–Herzogenrath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sportschuetzen-merkstein.de/ Sportschützen Merkstein 1960 e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* Schützenbruderschaft St. Thekla Merkstein 1951 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* SVS 1919 Merkstein – Abt. Fußball und Turnen (Volleyball)&lt;br /&gt;
* [https://www.sv-concordia-merkstein.de/ SV Concordia 1927 Merkstein] (Fußball)&lt;br /&gt;
* [https://www.union-ritzerfeld.de/Anfahrt.htm/ Union Ritzerfeld]&lt;br /&gt;
* Emir Sultanspor (Fußball)&lt;br /&gt;
* DJK Merkstein (Badminton)&lt;br /&gt;
* [https://www.hsg-merkstein.de/ HSG Merkstein 1999] (Zusammenschluss der DJK- und SVS-Handballabteilung, Handball)&lt;br /&gt;
* [http://www.jc-merkstein.de/ JC Merkstein] (Judo)&lt;br /&gt;
* [https://www.taekwondo-merkstein.de/ Pyong Won Merkstein] (Tae-Kwon-Do)&lt;br /&gt;
* TC Merkstein (Tennis Club)&lt;br /&gt;
* MTC Blau-Gold (Tennis Club)&lt;br /&gt;
* SC 07/86 Setterich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grube-Adolf-Park ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Adolf, Herzogenrath (3).jpg|mini|Besucherzentrum Grube Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Generator GrubeAdolfPark Herzogenrath.jpg|mini|Alter Generator Grube Adolf]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Grube Adolf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „[[Grube Adolf]]-Park Merkstein“ umfasst ca. 60&amp;amp;nbsp;ha und besteht aus dem ehemaligen Zechenstandort, von dem nur noch das Fördermaschinenhaus übrig geblieben ist (Besucherzentrum des Parks), der ca. 100&amp;amp;nbsp;m aufragenden Abraumhalde und einem ca. 1&amp;amp;nbsp;km langen Waldgürtel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abraumhalde ist ein sogenanntes „Sekundär-Biotop“, d.&amp;amp;nbsp;h. von Menschenhand geschaffen. Sie bietet in dieser Klimazone außergewöhnliche Lebensbedingungen. Über dem fast schwarzen Abraummaterial erhitzen sich der Boden und die darüber liegenden Luftschichten so stark, dass extreme trockene und heiße Lebensbedingungen entstehen, wie sie eher im Mittelmeerraum anzutreffen sind. Deshalb haben sich Pflanzen- und Tierarten ansiedeln können, die äußerst selten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderwege sind auf ca. 5,5&amp;amp;nbsp;km angelegt. Teile des Wegenetzes sind auch für den Radverkehr freigegeben. Ein gut ausgebauter Weg führt über den „Gipfelaufstieg“ zu zwei Aussichtsplateaus. Vom „Grenzlandblick“ und dem „Gipfelblick“ (230&amp;amp;nbsp;m bzw. 245&amp;amp;nbsp;m üNN) eröffnen sich spektakuläre Ausblicke bis jenseits des Maastals im Westen, ins [[Hohes Venn|Hohe Venn]] und die [[Eifel]] im Süden, zum Rheintal ([[Siebengebirge]]) im Osten und in den [[Selfkant]] im Norden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.guidorademacher.de/Bergbaulokomotiven%20im%20Aachener%20Revier/Grube%20Adolf/Grube%20Adolf.htm aufgerufen am 6. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinden ==&lt;br /&gt;
Katholisch:&lt;br /&gt;
* [[St. Willibrord (Merkstein)|St. Willibrord in Alt-Merkstein]];&lt;br /&gt;
* St. Thekla in Streiffeld;&lt;br /&gt;
* St. Benno in Hofstadt;&lt;br /&gt;
* Herz Jesu in Ritzerfeld;&lt;br /&gt;
* St. Johannes in Merkstein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese fünf Kirchen gehören zu der Pfarrei St. Willibrord.&amp;lt;ref&amp;gt;https://pfarrei-st-willibrord.de/kirchen/sankt-willibrord/unsere-kirche/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelisch:&lt;br /&gt;
* Martin-Luther-Kirche in Merkstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuapostolisch:&lt;br /&gt;
* Neuapostolische Kirche in der Magerauer Straße, seit 1998 Eingemeindung der ehemaligen Kirchengemeinde Herzogenrath-Mitte in die Kirchengemeinde Merkstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelische [[Freikirche]]:&lt;br /&gt;
* Von 1943 bis 2011 [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde]] ([[Baptisten]]) in Merkstein [http://www.efg-herzogenrath.de/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Berkner]] (1907–1938), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Helmut Schwartz]] (1937–2007), Politiker (CDU), Landrat und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Joseph Brachthäuser]] (1873–1921), Lehrer und Rektor in Merkstein. Nach ihm wurde 1957 auf Beschluss des Stadtrates in Merkstein die &amp;#039;&amp;#039;Brachthäuserstraße&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
* Josef Quadflieg (1864–1930). Landwirt, 1. Beigeordneter und 25 Jahre im aufopferungsvollen Dienste der Bürger von Merkstein. Ehrenamtlicher Gemeindevorsteher und Standesbeamter für Merkstein und Rimburg (1900–1924). Durch seine Bemühungen erhielt Merkstein 1919 eine eigene Kommunalverwaltung. Die Personalunion mit Herzogenrath wurde aufgehoben.&lt;br /&gt;
* [[Christian Derichs]], 1946 kommissarischer Bürgermeister in Merkstein, 1948 Gemeindedirektor von Merkstein&lt;br /&gt;
* [[Hans Landrock]] 1949–1971 letzter Bürgermeister in Merkstein&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Kahlen]] (1910–1982), 1949 Gemeindedirektor von Merkstein, 1972 kommissarischer Stadtdirektor der neu konstituierten Stadt von Herzogenrath, Historiker und Autor vieler Bücher zur Geschichte von Merkstein und Herzogenrath&lt;br /&gt;
* Heinrich Stommel, 1946–1948 Bürgermeister in Merkstein&lt;br /&gt;
* [[Karl Meulenbergh]] (1847–1931), Mitglied des Gemeinderates in Rimburg und Merkstein, Begründer der rheinischen Kaltblutpferdezucht, Gutsbesitzer in Hoftstadt, Ophoven und Neumerberen, preußischer Ökonomierat, einziger Ehrenbürger der Gemeinde Merkstein (1925)&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Jacobi]] (1876–1942), ein zum evangelischen Glauben konvertierte Jude, stammte aus [[Insterburg]], im 1. Weltkrieg Oberstabsarzt, praktizierte seit 1920 als Knappschaftsarzt in der Geilenkirchener Str. 446. Die 1933 gegründete Kassenärztliche Vereinigung (KVD) sorgte im Zuge der NS-Gleichschaltung dafür, dass jüdischen Ärzten die Approbation entzogen wurde. Für „Frontkämpfer“ des Ersten Weltkrieges gab es zunächst noch Ausnahmen. Jacobis Ansehen und große Beliebtheit konnten die Schließung des Praxis jedoch nicht verhindern. Dr. Jacobi zog 1935 nach Aachen. Der nationalsozialistische Bürgermeister erklärte anschließend Merkstein für „judenfrei“. Am 10. September 1941 musste er in das Aachener Ghettolager „Grüner Weg“ einziehen. Dr. Jacobi wurde am 25. Juli 1942 nach Theresienstadt transportiert, wo er am 4. November 1942 ums Leben kam.&lt;br /&gt;
* [[Peter Josef Fuhrmanns]] (1818–1898), Landwirt, Bürgermeister von Merkstein (1843–1893), von Rimburg (ab 1844), Herzogenrath (ab 1846), Alsdorf und Bardenberg (ab 1851). Fuhrmanns verwaltete zeitweise also fünf Gemeinden mit 8500 Einwohnern. Alsdorf übergab er 1887 an seinen Sohn Alfons, der nach der Pensionierung des Vaters von 1895 bis 1900 Bürgermeister von Herzogenrath und Merkstein wurde. Die Personalunion bestand bis 1919.&lt;br /&gt;
* [[Leo Daelen]], 1869 eine halbe Stunde vor seinem Zwillingsbruder Albert Josef in Merkstein geboren. Rechtsanwalt und Rittmeister d.R., Vermögensverwalter der Gutshöfe Daelen und Zentiß. 1919–1923 ehrenamtlicher Bürgermeister von Merkstein mit Dienstsitz auf dem Haus Daelen in Thiergarten. Er starb 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* 01. Welfens, Hermann-Josef [http://welfens-merkstein.npage.de/index.html], Fotodokumentation früher-heute Ortsteil Alt-Merkstein, Verlag WirmachenDruck.de&lt;br /&gt;
* 02. Welfens, Hermann-Josef [http://welfens-merkstein.npage.de/index.html], Ortsteile Alt-Merkstein, Worm, Wildnis, Nivelstein, Finkenrath, Rimburg, Hofstadt und Herbach, Verlag WirmachenDruck.de&lt;br /&gt;
* 03. Welfens, Hermann-Josef [http://welfens-merkstein.npage.de/index.html], Ortsteile Plitschard, Floeß, Streiffeld, Magerau, Ritzerfeld und Thiergarten, Verlag WirmachenDruck.de&lt;br /&gt;
* 04. Welfens, Hermann-Josef [http://welfens-merkstein.npage.de/index.html], vergangene Zeiten – schoene Zeiten, Verlag WirmachenDruck.de&lt;br /&gt;
* 05. Welfens, Hermann-Josef [http://welfens-merkstein.npage.de/index.html], die Bockreiter im Lande von Herzogenrath / Chirurg und Räuberhauptmann, Neuauflage, Kahlen/Welfens, Verlag WirmachenDruck.de&lt;br /&gt;
* 06. Oswald Ortmanns, Finkenrath und Nivelstein – versunken aber unvergessen&lt;br /&gt;
* 07. Oswald Ortmanns, Geschichte Merksteins in den Namen der Straßen und Dörfer, Druckerei Erdtmann&lt;br /&gt;
* 08. Ludwig Kahlen, Heimatklänge, Druck und Verlag Alwin Handels&lt;br /&gt;
* 09. Ludwig Kahlen, Das kommunale Tagebuch, Druck und Verlag Alwin Handels&lt;br /&gt;
* 10. Ludwig Kahlen, 1919–1972 Schlussbilanz, Druck und Verlag Alwin Handels&lt;br /&gt;
* 11. Ludwig Kahlen, Die Bockreiter 1. Teil – im Lande Herzogenrath, Druckerei Dünner&lt;br /&gt;
* 12. Ludwig Kahlen, Die Bockreiter 2. Teil – Chirurg und Räuberhauptmann, Druck und Verlag Alwin Handels&lt;br /&gt;
* 13. Ludwig Kahlen, Geschichten aus dem Rodaland, Druck und Verlag Alwin Handels&lt;br /&gt;
* 14. Alwin Handels, 1894–1969, 75 Jahre Instrumentalverein im Leben der Gemeinde Merkstein, Druck und Verlag Alwin Handels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Bth3dD026xA] Foto-Doku aus dem 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Ykl2pfcIbyA] Foto-Doku aus dem 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [http://www.welfens-merkstein.npage.de/ Merkstein früher - heute]&lt;br /&gt;
* [http://www.merkstein.de/ Private Homepage über Merkstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.bergbaudenkmal-adolf.de/ Bergbaudenkmal Adolf e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Herzogenrath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ortsteil von Herzogenrath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Städteregion Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
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