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	<title>Merkers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:26:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merkers&amp;diff=1366048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update+Fläche</title>
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		<updated>2025-12-07T15:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update+Fläche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             =&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Krayenberggemeinde&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen              =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/49/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/7/3/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             =&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 232 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 225&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 255&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 10.22&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161651 |titel=Gemarkung Merkers, Gemeinde Krayenberggemeinde |werk=GEOindex |abruf=2025-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1350&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/wartburgkreis/16063101x0FQ9__merkers/ |titel=Merkers: Ortsteil der Krayenberggemeinde |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1994-06-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Merkers-Kieselbach]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 36460&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036969&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = 036963&lt;br /&gt;
| Lagekarte               =K Merkers.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Poskarte                =&lt;br /&gt;
| Bild                    = Merkers2.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Blick auf die Ortslage&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Krayenberggemeinde]] im [[Wartburgkreis]] im Westen [[Thüringen]]s. Die an der [[Werra]] gelegene Ortschaft hat etwa 1500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Nordrand des thüringischen Teils der [[Rhön]]. Im Norden befindet sich der 431&amp;amp;nbsp;m hohe [[Krayenberg]]. Die geographische Höhe des Ortes beträgt {{Höhe|225|DE-NN}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Herausgeber=Thüringer Landesvermessungsamt | Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10| Band= CD&amp;amp;nbsp;2 | Verlag= | Ort=Erfurt | Jahr=1999 |Seiten= |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Merkers wurde erstmals beim Verkauf der „Ronnmühle“ an das [[Kloster Frauensee]] im Jahr 1308 erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort als Wüstung erwähnt. Vor Ausbruch des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] lebten 28 Familien in Merkers, danach noch zwölf. Der Ort gehörte zum [[Amt Krayenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1878 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau der zunächst [[Meterspur|meterspurigen]] [[Feldabahn]] bei Merkers. Im Jahre 1910 wurde im Merkerser Schacht die Förderung von [[Kalisalz]]en aufgenommen, 1925 das Kaliwerk Merkers eröffnet. Dies führte zu einem rasanten Anstieg der Einwohnerzahl von knapp über vierhundert auf das Zehnfache. 1929 wurde die Kirche des zuvor kirchenlosen Ortes geweiht. 1938 forderte ein [[Kohlendioxid]]ausbruch im Schacht Merkers elf Menschenleben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Drei-die-das-Gas-Unglueck-erlebten;art83467,2585714 | titel=Drei, die das Gas-Unglück erlebten | autor=Ilga Gäbler | datum=2013-05-24| zugriff=2013-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] verrichteten 700 [[Kriegsgefangene]] sowie Frauen und Männer aus zahlreichen besetzten Ländern [[Zwangsarbeit]] in den &amp;#039;&amp;#039;Kalischachtanlagen I und II&amp;#039;&amp;#039; von Merkers sowie in den &amp;#039;&amp;#039;Schächten I und II&amp;#039;&amp;#039; der Nachbarorte [[Kaiseroda]] und [[Hämbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 327, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:General Dwight D. Eisenhower, Supreme Allied Commander, accompanied by General Omar N. Bradley, and Lieutenant... - NARA - 531272.tif|mini|Eisenhower bei der Besichtigung der im Bergwerk gefundenen Kunstschätze]]&lt;br /&gt;
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges rückte Merkers im April 1945 in das Licht der Öffentlichkeit, als in den Schachtanlagen [[Reichsbank-Goldschatz von Merkers|große Mengen Gold, Geld und Kunstschätze]], welche die Nationalsozialisten im Bergwerk versteckt hatten, von der [[3. US-Armee]] dort entdeckt wurden. Der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa und spätere US-Präsident General [[Dwight D. Eisenhower]] besuchte den Ort und das Bergwerk, um den Fund zu begutachten. Dies wird im US-amerikanischen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Monuments Men – Ungewöhnliche Helden]]&amp;#039;&amp;#039; thematisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradsher&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.archives.gov/publications/prologue/1999/spring/nazi-gold-merkers-mine-treasure.html | titel=Nazi Gold. The Merkers Mine Treasure | autor=Greg Bradsher | zugriff=2016-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1963 besuchten die sowjetischen Kosmonauten [[Juri Gagarin]] und [[Valentina Tereschkova]] Merkers und Gagarin hielt eine Rede vor (nach damaligen staatlichen Angaben) 15.000 Teilnehmern. Ein Denkmal im Ort erinnert an den Besuch.&amp;lt;ref name=Gagarin&amp;gt;Werner Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Gagarin auf dem Weihnachtsmarkt&amp;#039;&amp;#039;, [[Freies Wort]], Lokalausgabe Bad Salzungen, 23. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindegebietsreform von 1994 führte zum Zusammenschluss der Gemeinden Kieselbach und Merkers.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Kieselbach und Merkers vom 20. Januar 1994 (GVBl S. 234), a) §&amp;amp;nbsp;5 geändert durch Verordnung vom 6. April 1994 (GVBl. S. 410)&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 schloss sich die Gemeinde [[Merkers-Kieselbach]] mit [[Dorndorf (Krayenberggemeinde)|Dorndorf]] zur [[Krayenberggemeinde]] mit Sitz in Dorndorf zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Überregional bekannt ist das [[Erlebnisbergwerk Merkers]]. Es ist Ankerpunkt der [[Europäische Route der Industriekultur|Europäischen Route der Industriekultur]].&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;Andreas-Fack-Haus&amp;#039;&amp;#039;, dem Geburtshaus des [[Rhönlied]]-Dichters [[Andreas Fack]] wurde diesem zu Ehren ein kleines Museum eingerichtet.&lt;br /&gt;
* Die Kirche des Ortes wurde 1929 geweiht.&lt;br /&gt;
* Vor dem Dorfgemeinschaftshaus erinnert ein Denkmal an dem Besuch Juri Gagarins in Merkers im Jahr 1963.&amp;lt;ref name=Gagarin/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thuringia Merkers Mines asv2020-07 img21.jpg|Erlebnisbergwerk, Eingangsgebäude und Förderturm&lt;br /&gt;
Thuringia Merkers Mines asv2020-07 img14.jpg|Erlebnisbergwerk, ein Stollen 800 Meter unter Tage&lt;br /&gt;
WAK Merkers 05.JPG|Andreas-Fack-Haus&lt;br /&gt;
WAK Merkers 01.JPG|Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MerkersSalzbergwerk1945.jpg|mini|US-Soldaten entdecken am 15. April 1945 im Salzbergwerk Reichtümer der [[Reichsbank]], Beuteschätze der SS und Gemälde aus Berliner Museen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Als weltgrößte [[Kalisalz|Kalifabrik]] nahm das Kaliwerk Merkers der [[Wintershall]] AG 1925 den Betrieb auf. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 wurden große Teile der Goldbestände der [[Reichsbank]], Bargeld in [[Reichsmark]] und viele Kunstgegenstände (unter anderem aus der [[Gemäldegalerie (Berlin)]] und die [[Büste der Nofretete]]) durch amerikanische Truppen entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradsher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kalibergwerk gehörte in DDR-Zeiten zum [[Kombinat Kali]] und wurde nach dem Ende der DDR von der [[Treuhandanstalt]] verwaltet und stillgelegt. Seit Ende der [[Schachtförderung|Förderung]] im Jahr 1993 dienen die Schächte zu Sicherungsarbeiten im Grubenrevier Merkers und das Bergwerk als [[Erlebnisbergwerk Merkers|Schaubergwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbegebiet ===&lt;br /&gt;
Der Gewerbepark Merkers befindet sich am östlichen Ortsrand von Merkers auf einem Teilgelände der ehemaligen Schachtanlage. Es verfügt über eine Gesamtfläche von ca. 75&amp;amp;nbsp;ha (Stand 2014).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wartburgkreis.de/wirtschaft-bau/gewerbe-industriegebiete/?no_cache=1 |titel=Gewerbegebiete in der Wartburgregion |werk=Wartburgkreis.de |abruf=2014-10-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150612114635/http://www.wartburgkreis.de/wirtschaft-bau/gewerbe-industriegebiete/?no_cache=1 |archiv-datum=2015-06-12 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 62]] führt in west-östlicher Richtung durch den Ort. Eine Gemeindestraße verbindet Merkers mit [[Kieselbach (Krayenberggemeinde)|Kieselbach]]. Merkers hatte einen Haltepunkt an der stillgelegten [[Bahnstrecke Bad Salzungen–Unterbreizbach|Bahnstrecke Bad Salzungen–Vacha]]. Das Bahnhofsgebäude wurde abgerissen. &lt;br /&gt;
Buslinien des [[Verkehrsunternehmen Wartburgmobil]] und seiner Partner verbinden Merkers mit den Nachbarorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Dichter des [[Rhönlied]]es, [[Andreas Fack]], kam am 1. März 1863 in Merkers zur Welt.&lt;br /&gt;
* 1957 wurde der Fußballspieler [[Martin Iffarth]] im Ort geboren.&lt;br /&gt;
* Der Arzt [[Günther Deilmann]] bekam am 3. Oktober 1995 zu seinem 91. Geburtstag die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Merkers/Kieselbach verliehen. Zu seinen Ehren wurde ein Teil des Lengsfelder Weges in Merkers in Dr.-Günther-Deilmann-Straße umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Merkers}}&lt;br /&gt;
* [http://www.700-jahre-merkers.de/ Website zur 700-Jahr-Feier mit geschichtlichen Informationen]&lt;br /&gt;
* [http://www.erlebnisbergwerk.de/ Erlebnisbergwerk Merkers]&lt;br /&gt;
* [https://tlubn.thueringen.de/geologie-bergbau/geotopschutz-geoparke/uebersicht/06#c6696 Kristallsalzschlotte im Erlebnisbergwerk Merkers, Geotopbeschreibung] der [[Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie]] (TLUG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Krayenberggemeinde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4690268-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Werra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krayenberggemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1308]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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