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	<title>Merishausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-27T00:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; wiktionary&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Merishausen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Merishausen 2013.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Merishausen-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Merishausen SH Kirche 2010-08-15.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Kirche von Merishausen (SH), August 2010&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Schaffhausen&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Schaffhausen&lt;br /&gt;
| BFS = 2936&lt;br /&gt;
| PLZ = 8232&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.760712751693&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.6094170662285&lt;br /&gt;
| HÖHE = 533&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 17.57&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Herbert Werner&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.merishausen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merishausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Schaffhausen|Schaffhausen]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Merishausen liegt etwa 7&amp;amp;nbsp;km nördlich der Kantonshauptstadt [[Schaffhausen]] im [[Merishausertal]], eingebettet zwischen sieben Hügeln. Durch das Dorf fliesst die [[Durach (Rhein)|Durach]]. Auf dem Gebiet von Merishausen liegt der [[Hagenturm|Hagen]], ein Teil des [[Randen (Gebirge)|Randen]] und mit 912 m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. höchster Punkt des [[Kanton Schaffhausen|Kantons Schaffhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich verläuft die [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In welches Jahr die Gründung von Merishausen fällt, ist ungewiss. Das Merishausertal ist nachgewiesenermassen seit spätestens der [[Jungsteinzeit]] (ca. 2000 vor Christus) über die [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Eisenzeit]] hin bewohnt. Davon zeugen auch einige Ausgrabungsfunde, welche im [[Museum zu Allerheiligen]] in Schaffhausen zu besichtigen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer eigentlichen Siedlung wurde Merishausen erst, als die [[Alamannen|Alemannen]] sich ab dem 4. Jahrhundert sesshaft machten. Ab dem Jahre 496 kam Merishausen unter [[Fränkisches Reich|fränkische Herrschaft]] und gehörte zur [[Grafen von Nellenburg|Landgrafschaft der Nellenburger]]. In dieser Zeit begann auch die Christianisierung. Zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert wurde die Kirche erbaut. Sie ist die urkundlich am frühesten erwähnte Kirche des ganzen Kantons Schaffhausen. Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Merishausen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; stammt von den Alemannen ab und kann vom Namen eines Stammvaters oder Sippenvorstehers abgeleitet worden sein. Die älteste Schreibweise lautet &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Morinishusum&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; was bedeutet &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;bei den Häusern des Morin oder Maurin&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 846 wurde Merishausen von Graf Liutolt von der Scheer bei Sigmaringen an der Donau &amp;quot;die [[Hufe|Huben]] seiner [[Eigenkirche]] zu Morinishusun dem [[Fürstabtei St. Gallen|Kloster St. Gallen]] zusammen mit einer Hube Land in [[Berslingen]]&amp;quot; vergabt. Dies ist auch gleichzeitig die urkundliche Ersterwähnung von Merishausen. Ab seiner Gründung im Jahr 1050 erwarb auch das [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Kloster Allerheiligen]] Grundeigentum im Merishausertal. Zur Aufbewahrung von Korn und Futter wurde die am Fusse des Längenberges gelegene Abtscheune erstellt und im Jahre 1588 mitten in das Tal verlegt und vergrössert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Landkauf des Spitals geht auf das Jahr 1273 zurück. In den folgenden Jahrhunderten nahmen die Erwerbungen derart zu, dass im Jahre 1724 der Spitalbesitz 430 [[Juchart]]en Ackerland umfasste. Nach der &amp;quot;Offnung&amp;quot; Gesetz vom Jahre 1470 setzten das Kloster und das Spital zur Überwachung von Land und Leuten gemeinsam einen [[Vogt]] ein. Dieser übte zusammen mit einigen freien Dorfmännern zugleich die [[niedere Gerichtsbarkeit]] aus. Nach der [[Reformation]] im 16. Jahrhundert wurde Merishausen vom letzten [[Abt]] des Klosters zu Allerheiligen an die Stadt Schaffhausen abgetreten. Die ganze Landschaft wurde in 10 Obervogteien eingeteilt. Merishausen gehörte mit Bargen zur siebten Vogtei. Der Obervogt, der über diesen Bezirk die Aufsicht führte, war Mitglied des kleinen Rates und hatte seinen Sitz in Schaffhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere Last für die Merishauser bildeten die Fronfuhren. Aus den Waldungen der Stadt mussten die Bauern das Holz gegen geringe Entschädigung in die Stadt führen. Auch Strassen und Gemeindebauten wurden im [[Frondienst]] erstellt. Eine starke Einschränkung für die Bauern bildeten auch die strengen Vorschriften über den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten. In solchen Zeiten musste denn auch die Auswanderungspropaganda zu Anfang des 18. Jahrhunderts auf günstigen Boden fallen. Hans Jerg Wehrner betrieb nach seiner Rückkehr aus Pennsylvanien Werbearbeit. Dies bewirkte, dass in der Zeit von 1738 bis 1751 aus Merishausen 54 Personen nach [[Pennsylvania]] und [[Carolina (Provinz)|Carolina]] auswanderten. Noch einmal, in den 50er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts nahm die [[Auswanderung]] zu. Die Einwohnerzahl des Dorfes hatte von 1799 bis 1836 von 674 auf 961 Personen zugenommen. Die Schliessung der Grenze in Bargen nach [[Baden (Land)|Baden]] und die Zerstückelung der Grundstücke durch Erbteilungen führten zu einer armseligen Zeit. Über 300 Personen sind dann auch in den Jahren 1842 bis 1882 nach Amerika ausgewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1839 schliesslich kaufte sich die Gemeinde von der Stadt Schaffhausen los. Von da an war die Spaltung der Bevölkerung in eine städtische Oberschicht und eine landschaftliche Untertanenschaft für immer aufgehoben. Seit dem 11. Juli 1921 fährt das [[Postauto]] ins Merishausertal. Tags zuvor hatte die [[Postkutsche]] ihre letzte Fahrt gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.merishausen.ch/index.php?id=56 Darstellung der Ortsgeschichte auf der Internetpräsenz der Gemeinde Merishausen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; width=320&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1278|Merishausen|Autor=Ulf Wendler|Datum=2008-10-31|Zugriff=2019-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 1771 || 1798 ||1850 || 1950 || 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 467 || 674 || 932 ||   539 ||   644&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Merishausen-LBS H1-025088.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1964]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In blau ein gelber sechszackiger Stern.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert zierte das Wappen von Merishausen ein blauer [[Stern (Heraldik)|Stern]] auf goldenem Grund. Dieses Motiv geriet wahrscheinlich in Vergessenheit, denn als sich die Gemeinde im 18. Jahrhundert ein [[Siegel]] zulegte, befand sich darauf eine [[Pflugschar]]e, die unten von zwei gekreuzten Ranken umgeben ist. Die Pflugschare wurde von da an verwendet. Bei der Bereinigung 1949 griff man jedoch, um Verwechslungen zu vermeiden, auf die historisch belegte Darstellung mit dem Stern in verkehrten Farben vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruckner-Herbstreit, Berty: Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden, Reinach-Basel 1951, S. 229–230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Merishausen liegt an der [[Hauptstrasse 4]] von Schaffhausen nach [[Bargen SH|Bargen]]. Sie führt derzeit noch ohne Anschlussstellen an Merishausen vorbei. Ein Halbanschluss ist jedoch geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Merishausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merishausen gilt als alemannisches [[Zeilendorf]]. Entlang der Hauptstrasse säumen sich Häuser, welche nach dem ursprünglichen Stil der Alemannen aufgebaut sind. Im Parterre liegt der Stall für die Haustiere und im ersten Stockwerk sind die Wohnräume untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016-09-02 16-18-00 593.2 Switzerland Kanton Schaffhausen Merishausen Merishausen.JPG|Luftbild vom 2. September 2016&lt;br /&gt;
Datei:Merishausen-Dorf.jpg|Merishausen&lt;br /&gt;
Datei:Merishausen-Ref-Kirche.jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Merishausen-Gemeindehaus.jpg|Gemeindehaus mit Restaurant&lt;br /&gt;
Datei:Merishausen-Schulhaus.jpg|Schulhäuser&lt;br /&gt;
Datei:Merishausen-Turnhalle.jpg|Turnhalle&lt;br /&gt;
Datei:Merishausen-Dorfladen.jpg|Dorfladen mit Post&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl August Bächtold]] (1838–1921), Pfarrer und Geschichtsforscher&lt;br /&gt;
* [[Jakob Seiler]] (1886–1970), Biologe und Professor für Zoologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Urs Leu: &amp;#039;&amp;#039;Merishausen. Geschichte einer Randengemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Merishausen 1996, ISBN 3-8580-111-50.&lt;br /&gt;
* Jost Bürgi: &amp;#039;&amp;#039;Latènezeitliche Siedlungsspuren bei Merishausen SH&amp;#039;&amp;#039;, in:  Archäologie der Schweiz, 5, 1982, S. 105–109.&lt;br /&gt;
* Markus Höneisen: &amp;#039;&amp;#039;Die latènezeitlichen Siedlungsfunde von Merishausen-Barmen (SH)&amp;#039;&amp;#039;, in: Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte, 72, 1989, S. 99–126.&lt;br /&gt;
* Urs Leu: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Weinbaus in Merishausen&amp;#039;&amp;#039;, in: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, 63, 1986, S. 153–163.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Merishausen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.merishausen.ch Offizielle Website der Gemeinde Merishausen]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1278|Autor=Ulf Wendler}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3041|Merishausen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bezirk Schaffhausen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kanton Schaffhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4074734-7|VIAF=236366215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Merishausen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 846]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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