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	<title>Meriniden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:43:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meriniden&amp;diff=88929&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bananakingler: Änderung 264830615 von RiadS99 rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2026-03-20T00:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/264830615&quot; title=&quot;Spezial:Diff/264830615&quot;&gt;264830615&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/RiadS99&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/RiadS99&quot;&gt;RiadS99&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Empire mérinide - XIVe.PNG|mini|Ausdehnung des Meriniden-Reichs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emblem of Marinid Sultanate.svg|mini|Emblem der Meriniden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meriniden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{tfngS|ⵉⵎⵔⵢⵏⴻⵏ}}, {{arS|مرينيون&amp;amp;lrm;|d=Marīnīyūn}}) waren eine [[islam]]ische [[Berber]]dynastie, die als Nachfolger der [[Almohaden]] von der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis 1465 in [[Marokko]] und anderen Teilen des [[Maghreb]]s herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Banu Marin&amp;#039;&amp;#039; waren [[Zanata]]-Berber und wanderten im 12. Jahrhundert aus [[Ifrīqiya]] kommend im [[Südmarokko|Südosten Marokkos]] ein. Schon im Jahr 1145 kam es zu ersten Kämpfen mit den [[Almohaden]], von denen sie aber unterworfen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Abu Yahya Abu Bakr]] (reg. 1244–1258) begann die Eroberung [[Nordmarokko]]s; [[Fès]] wurde im Jahr 1248 Hauptstadt der Meriniden. [[Abu Yusuf Yaqub]] (reg. 1259–1286) schloss 1269 mit der Eroberung von [[Marrakesch]] den Sturz der Almohaden und die Unterwerfung Marokkos ab. Gleichzeitig setzte er auch nach [[Al-Andalus]] über, um die [[Nasriden (Granada)|Nasriden]] von [[Granada]] im Kampf gegen [[Kastilien]] zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten interne Machtkämpfe unter den Meriniden, welche aber [[Abu Said Uthman II. (Meriniden)|Abu Said Utman II.]] (reg. 1310–1331) nicht an einer umfangreichen Bautätigkeit in Fès und andernorts hinderten. So wurden mehrere [[Medrese]]n als „weltliche Hochschulen“ zur Ausbildung von Staatsdienern gegründet, um die Zentralisierung der Verwaltung voranzutreiben und den Einfluss der nicht immer zuverlässigen [[Marabout]]s und Bruderschaften zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Abu l-Hasan]] (reg. 1331–1348) wurde der Versuch unternommen, den Maghreb nochmals zu vereinen. So wurde bis zum Jahr 1337 das Reich der [[Abdalwadiden]] im heutigen [[Algerien]] und 1347 das Reich der [[Hafsiden]] in Ifriqiya (heutiges [[Tunesien]]) erobert. Allerdings wurden die Meriniden 1340 in der [[Schlacht am Salado]] von einem kastilisch-portugiesischen Koalitionsheer vernichtend geschlagen und mussten sich endgültig von der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] zurückziehen. Abu l-Hasan wurde von seinem Sohn [[Abu Inan Faris]] (reg. 1348–1358) gestürzt. Dieser versuchte das verlorengegangene Algerien und Tunesien erneut zu erobern. Trotz einiger Erfolge begann nach der Ermordung von Abu Inan Faris der Niedergang der Dynastie.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabat Chellah (3) (13712768113).jpg|mini|Chellah-Tor, Rabat]]&lt;br /&gt;
Durch die unruhigen [[Beduinen]]- und Berberstämme breitete sich in Marokko ein zunehmend rechtloser Zustand aus, der den Niedergang des Reichs beschleunigte. Auch die Unterstützung durch die [[Marabout]]s und religiösen Bruderschaften &amp;#039;&amp;#039;(zaouias)&amp;#039;&amp;#039; ließ nach, als die Meriniden auf Grund einer Finanzkrise im 15. Jahrhundert ihre Zuwendungen an diese Institutionen einschränkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach 1358 folgenden Herrscher der Meriniden kamen unter die Kontrolle der [[Wattasiden]], die als [[Wesir]]e die tatsächliche Macht im Reich ausübten. Sie setzten die Merinidensultane, zumeist im Kindesalter, in schneller Folge ein und ab. Die Wattasiden konnten das Reich aber ebenfalls nicht konsolidieren, so dass [[Portugal]] im Jahr 1415 die Stadt [[Ceuta]] und bis 1513 alle wichtigen Häfen an der [[Atlantik]]küste Marokkos besetzen konnte. Nachdem [[Abdalhaqq II.]] (reg. 1421–1465) vergeblich versucht hatte, die Macht der Wattasiden zu brechen, wurde die Dynastie der Meriniden von diesen gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meriniden leiteten ihren Namen von ihrem Vorfahren Marin ibn Wartajan al-Zenati ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ElHareir2011S420&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Idris El Hareir |Titel=The Spread of Islam Throughout the World |Verlag=UNESCO |Datum=2011 |Sprache=en |ISBN=978-92-3-104153-2 |Seiten=420 |Online={{Google Buch |BuchID=qVYT4Kraym0C |Seite=421}} |Abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Name Marin leitet sich womöglich vom berberischen *Mărni ab, was in etwa der Siegreiche, der Aufsteiger oder der Triumphierende bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Murcia2023S98&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carles Múrcia |Titel=Etymological analysis of Amazigh ethnonyms of Al-Andalus |Sammelwerk=Asinag |Nummer=18 |Verlag=Institut Royal de la Culture Amazighe (IRCAM) |Datum=2023 |Sprache=en |Seiten=61–108, 83–84, 98 |Online=https://www.ircam.ma/sites/default/files/doc/asinag-18/asinag_18_carles_murcia_asinag_18_fr.pdf |Format=PDF |Abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bou Inania Madrasa, Fes, (Old name- Fes November 2008-42).jpg|mini|[[Fès]] – [[Madrasa Bū ʿInānīya von Fès|Madrasa Bū ʿInānīya]] (14.&amp;amp;nbsp;Jh.). In ihrer Blütezeit ließen die Meriniden-Herrscher in den wichtigen Städten des Landes (Fès, [[Meknès]], [[Salé]], [[Taza]], [[Oujda]] und [[Marrakesch]]) Koranschulen &amp;#039;&amp;#039;([[madrasa]])&amp;#039;&amp;#039; erbauen, die – mit dem architektur-ästhetisch überaus reizvollen Zusammenspiel verschiedener Materialien (Kacheln, Stuck, Holz) und ihrem filigranen Dekor – zu den Höhepunkten des [[Maurischer Stil|Maurischen Stils]] gehören.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marinid tombs DSCF3718.jpg|mini|Ruinen der [[Merinidengräber]] bei Fès]]&lt;br /&gt;
Die merinidischen Medresen in Fès, [[Salé]], [[Meknès]], [[Marrakesch]] und [[Oujda]] gehören zu den bedeutendsten Monumenten des Maghreb und zu den Höhepunkten des [[Maurischer Stil|Maurischen Stils]]. Einige (nicht betretbare) [[Moschee]]n der Meriniden haben als zeittypische Besonderheit filigran durchbrochene Rippenkuppeln über dem Geviert vor der [[Mihrab]]-Nische. Die Grablege mehrerer Angehöriger der Dynastie befindet sich in der mauerumgrenzten [[Chellah]] im Osten von [[Rabat]]; auf einer Anhöhe bei der Stadt Fès stehen noch die Ruinen zweier [[Mausoleum|Mausoleen]] aus merinidischer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Herrscher}}Herrscherliste ==&lt;br /&gt;
* Abdalhaqq I. (1195–1217)&lt;br /&gt;
* Uthman I. (1217–1240)&lt;br /&gt;
* Muhammad I. (1240–1244)&lt;br /&gt;
* [[Abu Yahya Abu Bakr]] (1244–1258)&lt;br /&gt;
* Umar (1258–1259)&lt;br /&gt;
* [[Abu Yusuf Yaqub]] (1259–1286)&lt;br /&gt;
* [[Abu Yaqub Yusuf]] (1286–1307)&lt;br /&gt;
* [[Abu Thabit Amir]] (1307–1308)&lt;br /&gt;
* Abu r-Rabi&amp;#039; (1308–1310)&lt;br /&gt;
* [[Abu Said Uthman II. (Meriniden)|Abu Said Uthman II.]] (1310–1331)&lt;br /&gt;
* [[Abu l-Hasan]] (1331–1351)&lt;br /&gt;
* [[Abu Inan Faris]] (1351–1358)&lt;br /&gt;
* Muhammad II. as-Said (1358–1359)&lt;br /&gt;
* Abu Salim Ali II. (1359–1361)&lt;br /&gt;
* Abu Umar Taschufin (1361)&lt;br /&gt;
* Abd al-Halim (1361–1362)&lt;br /&gt;
* Abu Zayyan Muhammad III. (1362–1366)&lt;br /&gt;
* Abu Faris Abd al-Aziz I. (1366–1372)&lt;br /&gt;
* Muhammad IV. (1372–1374)&lt;br /&gt;
* Abu l-Abbas Ahmad (1374–1384)&lt;br /&gt;
* Musa (1384–1386)&lt;br /&gt;
* Muhammad V. (1386)&lt;br /&gt;
* Muhammad VI. (1386–1387)&lt;br /&gt;
* Abu l-Abbas Ahmad (1387–1393)&lt;br /&gt;
* Abd al-Aziz II. (1393–1396)&lt;br /&gt;
* Abdullah (1396–1398)&lt;br /&gt;
* [[Abu Said Uthman III.]] (1398–1420)&lt;br /&gt;
* [[Abdalhaqq II.]] (1420–1465)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Haarmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Arabischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Heinz Halm]]. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47486-1, (&amp;#039;&amp;#039;Beck&amp;#039;s historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Maya Schatzmiller]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.co.ma/books?id=9_XUOFh9PlsC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=fr#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false L&amp;#039;historiographie mérinide.]&amp;#039;&amp;#039; BRILL, 1982, ISBN 90-04-06759-0.&lt;br /&gt;
* Arnold Betten: &amp;#039;&amp;#039;Marokko. Antike, Berbertraditionen und Islam – Geschichte, Kunst und Kultur im Maghreb.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Ostfildern 2012, S. 54ff, ISBN 3-7701-3935-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marinid dynasty|Meriniden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119528460|VIAF=3282927}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meriniden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berberische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Tunesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Islam in Marokko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Al-Andalus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bananakingler</name></author>
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