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	<title>Meriküla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:15:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merik%C3%BCla&amp;diff=2587182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hajo-Muc: /* Sommerfrische */ - Rotlink, + passender Blaulink</title>
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		<updated>2025-05-21T13:28:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sommerfrische: &lt;/span&gt; - Rotlink, + passender Blaulink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|NS=59.413611|EW=27.958889|type=city|pop=17|region=EE-514}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Meriküla rand 1994.JPG|mini|Der Strand von Meriküla am [[Finnischer Meerbusen|Finnischen Meerbusen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meriküla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Merreküll}}) ist ein Dorf ([[Estnische Sprache|estnisch]] &amp;#039;&amp;#039;küla&amp;#039;&amp;#039;) in der Stadtgemeinde [[Narva-Jõesuu (Narva-Jõesuu)|Narva-Jõesuu]] (bis 2017 Landgemeinde [[Vaivara]]). Es liegt im [[Kreis Ida-Viru]] (&amp;#039;&amp;#039;Ost-Wierland&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten [[Estland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Dorf hat 17 Einwohner (Stand 1. Januar 2012).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.vaivara.ee/index.php?tid=lusLXY9Ugz9llUKa7XXsXYHXkTTUzU8uJguTixj88&amp;lt;/ref&amp;gt; Es liegt an der [[Ostsee]], 37&amp;amp;nbsp;Kilometer von der Stadt [[Jõhvi]] entfernt. Durch den Ort fließt der Laagna-Bach (&amp;#039;&amp;#039;Laagna oja&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sommerfrische ==&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde nach 1653 gegründet. Die lutherische [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] ließ 1863 der Ratsherr [[William Richard Gendt]] aus [[Narva (Stadt)|Narva]] errichten. Sie wurde aufgrund ihrer Lage &amp;#039;&amp;#039;Waldkapelle&amp;#039;&amp;#039; genannt. Gottesdienste wurden dort nur im Sommer abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Gendts Initiative entwickelte sich Mereküla zu einem Ort, an dem [[Deutsch-Balten|Estländer]] und [[Russen]] gerne die [[Sommerfrische]] genossen. Der Badeort &amp;#039;&amp;#039;Bad Merrekküll&amp;#039;&amp;#039; erfreute sich Ende des 19. Jahrhunderts großer Popularität. Neben etwa neunzig Sommerhäusern entstanden in Meriküla ein Kurhaus, ein Pensionat, eine Poststelle, ein Telegrafenamt sowie – im Sommer – eine Apotheke und eine Wasserheilanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war besonders bei russischen Adligen und [[Deutsch-Balten|deutschbaltischen]] Bürgern beliebt. Er lockte auch zahlreiche Künstler aus der russischen Hauptstadt [[Sankt Petersburg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 wurde zu Gendts Ehren in der Nähe der Kapelle ein Denkmal errichtet, das an den Gründer des Kurorts erinnert. Es ist bis heute erhalten. Die Kapelle wurde in den 1960er Jahren als [[Orthodoxie|orthodoxes]] Gotteshaus von [[Narva-Jõesuu]] umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] baute die zaristische Armee auf dem nahegelegenen [[Flussterrasse|Klint]] eine Seefestung. Die [[Batterie (Militär)|Batterie]] diente dem Schutz des Hafens von [[Narva-Jõesuu]]. Sie war über eine kleine Eisenbahntrasse mit dem Bahnhof von [[Auvere]] verbunden. Kanonen wurden während des Weltkriegs allerdings nicht installiert. Erst mit dem [[Estnischer Freiheitskrieg|Estnischen Freiheitskrieg]] zwischen [[Estland]] und [[Sowjetrussland]] bekam die Strandbatterie eine neue militärische Bedeutung. Die beiden Kanonen kamen allerdings nie zum Kampfeinsatz. Nach dem Waffenstillstand vom Januar 1920 und dem einen Monat später geschlossenen [[Frieden von Dorpat|Friedensvertrag von Tartu]] wurden sie außer Dienst gestellt und einige Jahre später in ein Waffendepot verfrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://muuseum.vaivaravald.ee/index.php?id=55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1944 landeten bei Meriküla von der Insel [[Bolschoi Tjuters]] aus etwa 500&amp;amp;nbsp;Marineinfanteristen der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Die ankommenden Soldaten wurden von der [[Wehrmacht]] sofort unter schweres Feuer genommen. Dennoch gelang es ihnen, unter schweren Verlusten Meriküla zu erobern. Am Morgen des 15. Februar wurde der Ort von den deutschen Verstärkungen allerdings wieder eingenommen. Nahezu alle sowjetischen Soldaten wurden gefangen genommen oder getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://muuseum.vaivaravald.ee/index.php?id=56&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurde im Ort ein Denkmal errichtet, das an die [[Sowjetunion|sowjetische]] Militäroperation erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dörfer der Stadtgemeinde Narva-Jõesuu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merikula}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaivara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1653]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Narva-Jõesuu)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hajo-Muc</name></author>
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