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	<title>Meridian (Zug) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meridian_(Zug)&amp;diff=2597190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-11T14:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem internationalen Reisezug. Zum Zugangebot der Bayerischen Oberlandbahn siehe [[Meridian (Marke)]]. Für den gleichnamigen Prototypen, der 1998 vorgestellt wurde, siehe [[DB-Baureihe 445 (1998)]].}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meridian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein internationaler Reisezug, der von 1969 bis 1993 durch mehrere europäische Bahnverwaltungen betrieben wurde. Seinen Namen hatte der Zuglauf von der fast auf einem [[Meridian (Geographie)|Meridian]] verlaufenden Fahrtroute erhalten. Er verkehrte zeitweise von [[Malmö]] in Schweden bis [[Bar (Montenegro)|Bar]] in [[Jugoslawien]], die Fahrtroute führte über die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] (ab 1990 [[Bundesrepublik Deutschland|bundesdeutsches Gebiet]]), die [[Tschechoslowakei]] und [[Volksrepublik Ungarn|die Volksrepublik Ungarn.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Meridian&amp;#039;&amp;#039; wurde, noch als namenloser [[Schnellzug]], mit Beginn des Sommerfahrplans 1969 im Mai dieses Jahres mit dem Laufweg von [[Berlin Ostbahnhof]] über [[Dresden]], [[Prag]], [[Bratislava]] und [[Budapest]] bis [[Belgrad]] eingeführt. Ein Jahr später wurde er in Richtung Norden über die [[Königslinie]] bis Malmö verlängert und erhielt gleichzeitig seinen Namen, abgeleitet von seiner Führung weitgehend entlang des 15. [[Längengrad]]s. Zunächst verkehrte allerdings lediglich ein einziger [[Liegewagen]] der [[JŽ]] über die gesamte Strecke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bogula-183&amp;quot;&amp;gt;Rico Bogula: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Schnellzüge in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 2007, S. 183 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommerfahrplan 1976 verlängerten die beteiligten Bahnen den Meridian über Belgrad hinaus bis Bar, damit verkehrte der Zug über einen Laufweg von 2100 km, allerdings zunächst ohne durchgängig von Malmö bis Bar verkehrende Wagen. Damit bestand erstmals eine planmäßige Zugverbindung von Schweden an die jugoslawische [[Adriatisches Meer|Adria]]. Auch im Sommerfahrplan 1978 und dann ganzjährig vom Sommer 1979 bis zum Ende des Winterfahrplans 1980/81 fuhr der Meridian bis Bar, ansonsten nur bis Belgrad. Durchgehend von Malmö bis Bar eingesetzt wurden dabei ausschließlich Liege- und [[Schlafwagen]], keine Sitzwagen. Ab 1981 wurde der Zug generell auf den Laufweg Berlin–Belgrad verkürzt. Von 1970 bis 1976 sowie von 1983 bis 1986 und von 1989 bis 1990 führte der Meridian auch [[Kurswagen]] von Berlin nach [[Wien]], die in [[Prag]] abgesetzt wurden und von dort als eigenständiger Schnellzug &amp;#039;&amp;#039;Sanssouci&amp;#039;&amp;#039; nach Wien fuhren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bogula-183&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1987 fuhr der Meridian südlich von Belgrad weiter bis [[Sofia]], 1990 bekam der Zug zudem kurzzeitig erneut Kurswagen nach Bar. Die [[Jugoslawienkriege]] sorgten für erhebliche Nachfrageverluste, so dass der Zuglauf mit Ende des Winterfahrplans 1992/93 eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugbildung und Lokomotiven ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugbildung Meridian1979.PNG|miniatur|Zugbildung des &amp;#039;&amp;#039;Meridian&amp;#039;&amp;#039; im Sommerfahrplan 1979, Abschnitt Dresden–Berlin]]&lt;br /&gt;
Der Meridian wurde, wie im internationalen Bahnverkehr lange Jahre üblich, aus Wagen der beteiligten Bahngesellschaften gebildet. Wagen stellten vor allem die [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]] (DR), die [[Magyar Államvasutak|Ungarische Staatsbahn]] (MÁV) sowie die [[Jugoslovenske Železnice|Jugoslawischen Staatsbahn]] (JŽ). Einzelne Wagen stellten auch die [[Československé státní dráhy|Tschechoslowakischen Staatsbahnen]] (ČSD), ab 1987 kamen mit der Verlängerung bis Sofia auch Wagen der [[BDŽ|Bulgarischen Staatsbahn]] (BDŽ) zum Einsatz. Die Kurswagen nach Wien wurden zum Teil von der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]] (ÖBB) gestellt. Lediglich Wagen der JŽ und der DR verkehrten über den gesamten Zuglauf bis Malmö, ungarische Wagen führte der Zug maximal bis [[Saßnitz]]. So liefen bspw. im Sommer 1979 neben den durchgehenden Schlaf- und Liegewagen Bar–Malmö noch Sitzwagen der JŽ von Bar bis Saßnitz, Sitzwagen der MÁV zwischen Budapest und Saßnitz sowie [[Speisewagen]], Schlaf- und Liegewagen der MÁV zwischen Budapest und Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bogula-192&amp;quot;&amp;gt;Rico Bogula: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Schnellzüge in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 2007, S. 192–193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1977 wurde der Meridian auf seinem deutschen Streckenabschnitt fast ausschließlich von [[Dampflokomotive]]n bespannt. Er gehörte damit zu den letzten langlaufenden internationalen Fernzügen, die auf längeren Abschnitten mit dieser Traktionsart befördert wurden. Zwischen Dresden und Berlin waren dies Lokomotiven der Baureihe [[DR-Baureihe 01|01]] des [[Bahnbetriebswerk]]s Dresden-Altstadt und der Baureihe [[DR-Baureihe 01.5|01.5]] von Berlin Ostbahnhof, nördlich von Berlin führten ihn überwiegend von der Deutschen Reichsbahn [[Rekolok|umgebaute]] Lokomotiven der Reihe [[DR-Baureihe 03.10|03.10]]. Nachdem bereits zuvor in einzelnen Fahrplanjahren auch Diesellokomotiven den Meridian bespannt hatten, wurden die Dampflokomotiven ab 1977 südlich Berlin und ab 1980 auch nördlich von Berlin endgültig durch Lokomotiven der Baureihen [[DR-Baureihe V 180|118]] und [[DR-Baureihe 130#DR 132|132]] ersetzt. Die ČSD, MÁV und JŽ hatten bereits einige Jahre früher ihre Schnellzugdampflokomotiven durch Diesellokomotiven ersetzt. Schrittweise elektrifizierten die beteiligten Bahnen zudem ihre Strecken, so dass der Meridian ab Ende der 1980er-Jahre durchgängig mit elektrischen Lokomotiven gefahren werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre wechselte der Meridian mehrfach seine Zugnummern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bogula-183&amp;quot; /&amp;gt;  Bis 1973 führte er auf dem DR-Teilstück die Nummern D&amp;amp;#x202f;51/52. Mit der generellen Einführung international durchgehender Zugnummern erhielt er ab Sommer 1973 die Zugnummern D&amp;amp;#x202f;270/271. Ab dem Sommerfahrplan 1986 wechselte die Nummerierung auf D&amp;amp;#x202f;376/377, diese Nummern behielt der Meridian bis zu seiner Einstellung 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ts-werkstatt.de/Screens_int_Meridian.htm Meridian] (private Website) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rico Bogula: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Schnellzüge in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 2007, ISBN 978-3-88255-720-6, S. 183–193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenzug mit Namen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationaler Fernzug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtzug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Deutsche Reichsbahn 1945–1993)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuglauf (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königslinie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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