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	<title>Merheimer Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T21:32:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merheimer_Heide&amp;diff=1425143&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-07-15T19:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Köln-Merheimer-Heide-01-im-Südosten.JPG|mini|hochkant=1.1|Im Südosten des Parks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Merheimer-Heide-02-Kreuz-Ost.JPG|mini|hochkant=1.1|BAB Kreuz Ost]]&lt;br /&gt;
Die rechtsrheinische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merheimer Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Köln]]er [[Naherholungsgebiet]], das in seiner Anlage auf die Planungen von [[Fritz Schumacher]] zurückgeht. Diese sahen vor, einen die Stadt umfassenden [[Kölner Grüngürtel|Äußeren Grüngürtel]] anzulegen. Die Grünanlagen der Merheimer Heide tangieren oder erstrecken sich über die Stadtteile [[Köln-Buchheim|Buchheim]], [[Köln-Holweide|Holweide]], [[Köln-Merheim|Merheim]] und [[Köln-Höhenberg|Höhenberg]]. Durch Wohn- und Autobahnbau wurde das Terrain in seiner ursprünglichen Größe von 150 [[Hektar]] im östlichen Bereich stark reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Henriette Meynen&amp;quot;&amp;gt;Henriette Meynen: &amp;#039;&amp;#039;Merheimer Heide&amp;#039;&amp;#039;. In: Joachim Bauer, Carmen Kohls: &amp;#039;&amp;#039;Köln unter französischer und preußischer Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Adams, Joachim Bauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Botanischen Garten zum Großstadtgrün – 200 Jahre Kölner Grün&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Stadtspuren – Denkmäler in Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 30). S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Überlegungen, nach dem Vorbild des linksrheinischen Äußeren Grüngürtels einen die östlichen Stadtteile verbindenden Erholungsraum für die Bevölkerung zu schaffen, konkretisierten sich erst in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. Am 29. Dezember 1927 fassten die Stadtverordneten den Beschluss, aus dem ehemaligen [[Preußen|preußischen]] [[Exerzieren|Exerziergelände]], der Merheimer Heide, einen [[Landschaftspark]] zu schaffen. Sie beauftragten den städtischen Garten-Techniker und Baudirektor [[Theodor Nußbaum]] mit der Planung und ließen das avisierte Gelände&amp;lt;!--, wie auch im Jahr 1928 bei der Erweiterung des [[Mülheimer Stadtgarten]]s praktiziert, --&amp;gt; durch „Notstandsarbeiter“ herrichten. Vorrangig entstanden zunächst [[Kleingarten|Kleingärten]]. Im Jahr 1929 begannen die drei Jahre währenden Arbeiten an der Parkanlage.&amp;lt;!--- Beleg ? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Merheimer-Heide-05-DJK-Siegfried-Kalk-1921.JPG|mini|hochkant|Urkunde eines frühen Kölner Sportvereines]]&lt;br /&gt;
Nach einem Pressebericht wurden Details und Zielsetzung des Projektes der Bevölkerung erläutert: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Anlage ist 150 ha groß und im Sinne eines neuzeitlichen Volksparks geplant. Darunter sind solche Anlagen zu verstehen, die nicht lediglich dem Naturgenuss und der reinen Beschaulichkeit dienen, wie die konventionellen Parks des vorigen Jahrhunderts…, sondern Anlagen, die in viel weitgehenderem Maße für die Bevölkerung nutzbar gemacht werden. Bei der Planung wurde auf die vielseitigen Bedürfnisse der rechtsrheinischen Wohngebiete Rücksicht genommen. Für die Sportvereine.. sind insgesamt 17 Fußballplätze, 5 Laufbahnen und 21 Tennisplätze vorgesehen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Lokalanzeiger, 7. Juni 1930&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Henriette Meynen: &amp;#039;&amp;#039;Merheimer Heide.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Adams, Joachim Bauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Botanischen Garten zum Großstadtgrün – 200 Jahre Kölner Grün&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Stadtspuren. Denkmäler in Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 30). Bachem Verlag, Köln 2001, ISBN 3-7616-1460-8, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleingärten sollten die Anlagen im Nordwesten und Nordosten einrahmen, ergänzende Flächen waren als Volks- und Spielwiesen gedacht. Der Bereich einer ausgebeuteten [[Kiesgrube]] sollte zu einem Teich mit zugehörigem Kaffeehaus hergerichtet werden. Weiter plante Theodor Nußbaum auf dem Gelände des ehemaligen [[Festungsring Köln|Festungswerkes]] ein Licht- und Luftbad (nach dem Vorbild von [[Fritz Encke]]s „FreiLuGa“ am Zwischenwerk V b in [[Köln-Müngersdorf]]), das dort neben einer zu erbauenden ländlich gestalteten Gastwirtschaft entstehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Der größere Teil des Parks Merheimer Heide erstreckt sich heute westlich der [[Bundesautobahn 3|A3]]/[[Bundesautobahn 4|4]] zwischen der Stadtbahntrasse der [[Stadtbahn Köln|Linie 1]] im Süden und der Frankfurter Straße im Westen. Das Nordende (Schlagbaumsweg) der Anlage reicht bis hinter das [[Autobahnkreuz Köln-Ost]]. Die östlich der Autobahn liegenden Bereiche sind fußläufig über eine südlich des Kreuzes liegende Brücke erreichbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-03-Verbindungsbrücke-Ostl-West.JPG|Brücke über die B55a zwischen Nord- und Südteil des Parks&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-Binnengelände.jpg|Binnengelände Südteil&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-04-Ostteil-hinter-BAB.JPG|Reitgelände Nordteil&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-08-Parcours-im-Ostteil.JPG|Reitgelände mit Übungsparcours Nordteil&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nordteil ===&lt;br /&gt;
Auf dem mit kleinen [[hain]]artigen [[Eiche]]n- und [[Buche]]nwäldchen sowie einigen Gebüschstreifen bestandenen Gelände (Areal des ehemaligen preußischen [[Festungsring Köln|Zwischenwerkes&amp;amp;nbsp;X&amp;amp;nbsp;c]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-koeln.de/artikel/05214/index.html &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des preußischen Kölns im Rechtsrheinischen&amp;#039;&amp;#039;.] Stadt Köln; abgerufen am 10. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist heute ein Reitverein (Ländlicher Reiterverein e.&amp;amp;nbsp;V. Köln) ansässig. Ihn umgeben weite Wiesenflächen mit einer Jagdstrecke für Vielseitigkeitsreiten. Diese Anlagen werden wie im Südteil von meist geraden Wegen durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südteil ===&lt;br /&gt;
Die langgestreckte Binnenfläche aus fast freiem Wiesengelände wird trotz eines angepflanzten Buschstreifens entlang der tiefer liegenden Autobahn von starkem Verkehrslärm beeinträchtigt. Den breiten, von Wegen durchzogenen Wiesenflächen schließen sich an der gesamten Westseite schmale, mit älterem Baumbestand durchsetzte Waldstreifen an. Es finden sich die im gesamten Park dominierenden Buchen und Eichen, sowie [[Gemeine Esche|Eschen]], [[Pappel]]n und [[Birke]]n sowie vereinzelt [[Kiefernartige|Nadelhölzer]]. Das [[Orkantief Friederike|Orkantief „Friederike“]] verursachte im Januar 2018 schwere Schäden und entwurzelte zahlreiche alte Pappeln und Nadelhölzer. Im Jahr 2020 legte die Stadt Köln auf den Wiesenflächen im nördlichen Bereich des Südteils Wildblumenbeete zur Förderung der Insektenvielfalt an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-05-DJK-Siegfried-Kalk-Klubanlage.JPG|DJK Siegfried Kalk, Klubanlage&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-05-DJK-Siegfried-Kalk-Vereinshaus-Detail.JPG|Detail&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-06-TUS-RRH-Kalk-Vereinsgebäude.JPG|TuS Köln rrh. 1874&lt;br /&gt;
   Köln-Merheimer-Heide-07-SCB-Viktoria-Köln-Stadion.JPG|[[Viktoria Köln]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem, den Wiesenflächen vorgelagerten, bis zur Frankfurter Straße reichenden Waldgelände befinden sich eine Anzahl von Sportanlagen unterschiedlicher [[Sportdisziplin|Disziplinen]]: [[Tennis]]plätze, ein [[Schützenverein]] oder [[Fußballverein]]e. Es gibt einfache [[Ascheplatz|Ascheplätze]], bei denen den [[Fan]]s ausschließlich Stehplätze zur Verfügung stehen, aber auch [[Stadion|Stadien]] mit überdachter [[Tribüne (Architektur)|Tribüne]], Sitzplätzen und Klubanlagen mit Gastronomie. Die Grünanlage der Merheimer Heide mit all ihren Nutzungsmöglichkeiten ist von allen Seiten auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt gut erreichbar. Für Hundebesitzer gibt es eine großzügige Freilauffläche, wo die Hunde ohne Leine laufen dürfen. In der restlichen Merheimer Heide gilt die Leinenpflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Bauer und Carmen Kohls: &amp;#039;&amp;#039;Köln unter französischer und preußischer Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Adams und Joachim Bauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Botanischen Garten zum Großstadtgrün – 200 Jahre Kölner Grün&amp;#039;&amp;#039; (Stadtspuren – Denkmäler in Köln, Band 30) Bachem Verlag, Köln 2001, ISBN 3-7616-1460-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
| datei     = De-Merheimer Heide-article.ogg&lt;br /&gt;
| titel     = Merheimer Heide&lt;br /&gt;
| länge     = 06:40&lt;br /&gt;
| größe     = 3,5 MB&lt;br /&gt;
| version   = 207328359&lt;br /&gt;
| datum     = 2021-01-06&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.947613|EW=7.030821|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenberg (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk Köln-Mülheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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