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	<title>Merheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merheim&amp;diff=579526&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: /* Name und Fronhof */</title>
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		<updated>2025-04-30T09:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name und Fronhof&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den &amp;#039;&amp;#039;rechtsrheinischen&amp;#039;&amp;#039; Kölner Stadtteil. Für den bis 1952 gleichnamigen &amp;#039;&amp;#039;linksrheinischen&amp;#039;&amp;#039; Stadtteil siehe [[Weidenpesch]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtteil von Köln&lt;br /&gt;
|Stadtteilname= Merheim&lt;br /&gt;
|Nummer= 806&lt;br /&gt;
|Bild-Wappen= DEU Merheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Bild-Wappen-Gross= &lt;br /&gt;
|Bild-Wappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
|Bild-Karte= Cologne Kalk Merheim.svg&lt;br /&gt;
|Bild-Karte-Beschreibung= Lage von Merheim im Stadtbezirk Köln-Kalk&lt;br /&gt;
|Bild-Karte-Breite= 250px&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk= Kalk&lt;br /&gt;
|Stadtbezirksnr.= 8&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 50&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= 56&lt;br /&gt;
|LAT_SEC= 59&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 7&lt;br /&gt;
|LON_MIN= 03&lt;br /&gt;
|LON_SEC= 00&lt;br /&gt;
|Fläche= 3.81&lt;br /&gt;
|Einwohner= 11138&lt;br /&gt;
|Stand der Daten= 2021-12-31&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum= 1914-04-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1= 51109&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2= &lt;br /&gt;
|Postleitzahl3= &lt;br /&gt;
|Vorwahl= 0221&lt;br /&gt;
|Autobahn1= 4&lt;br /&gt;
|Autobahn2= &lt;br /&gt;
|Bundesstraße1= 55&lt;br /&gt;
|Bundesstraße2= &lt;br /&gt;
|Bundesstraße3= &lt;br /&gt;
|Bahnhof1= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn1= 1&lt;br /&gt;
|Stadtbahn2= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn3= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn4= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn5= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn6= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn7= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn8= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn9= &lt;br /&gt;
|Stadtbahn10= &lt;br /&gt;
|Bus1= 157&lt;br /&gt;
|Bus2= 158&lt;br /&gt;
|Bus3= &lt;br /&gt;
|Bus4= &lt;br /&gt;
|Bus5= &lt;br /&gt;
|Bus6= &lt;br /&gt;
|Bus7= &lt;br /&gt;
|Bus8= &lt;br /&gt;
|Bus1 nicht KVB= &lt;br /&gt;
|Bus2 nicht KVB= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kölsch (Sprache)|kölsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Merrem&amp;#039;&amp;#039;) ist ein rechtsrheinischer [[Stadtteil]] in [[Köln]] im [[Köln-Kalk (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Kalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Merheim grenzt im Nordosten an den Stadtteil [[Köln-Dellbrück|Dellbrück]], im Osten an den Stadtteil [[Köln-Brück|Brück]], im Süden an den Stadtteil [[Köln-Neubrück|Neubrück]] im Südwesten an [[Köln-Ostheim|Ostheim]], im Westen an [[Köln-Höhenberg|Höhenberg]] und im Norden an [[Köln-Holweide|Holweide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name und Fronhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Frohnhof Merheim.jpg|mini|Der Fronhof in Merheim]]&lt;br /&gt;
Der Name Merheim leitet sich (ähnlich [[Rath/Heumar|Heumar]]) von [[Maar (Feuchtgebiet)|Mar/Mer]] ab, was eine [[Sumpf|sumpfige Stelle]] bezeichnet. Hier tritt in einer der vielen [[Weichsel-Kaltzeit|späteiszeitlichen]] Rheinrinnen, die die [[Niederterrasse]] durchziehen, Grundwasser der höhergelegenen [[Mittelterrasse]] aus&amp;lt;ref&amp;gt;Karl H. Hermes: &amp;#039;&amp;#039;das [[Bergisches Land|Bergische Land]] zwischen Rhein und westfälischer Grenze&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Kölner Bucht&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung Geographischer Führer Nr. 6, Berlin/Stuttgart 1972, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Ortsname mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;[[-heim]]&amp;#039;&amp;#039; deutet auf eine Gründung in der älteren [[Fränkische Landnahme|Rodeperiode]] (ab dem 6. Jahrhundert) hin. Im regionalen Dialekt [[Kölsch (Sprache)|Kölsch]] sagt man &amp;#039;&amp;#039;Merrem&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Akademie för uns kölsche Sproch der SK Stiftung Kultur |url=https://www.koelsch-akademie.de/de/nc/online-woerterbuch/ |titel=Online-Wörterbuch |datum=2015-09-10 |sprache=de |abruf=2019-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung stammt aus einer Urkunde von 1003, die bezeugt, dass Erzbischof [[Heribert von Köln]] dem [[St. Peter (Köln)|Peterstift]] in Köln drei Gutshöfe schenkt. Einer dieser Höfe lag in Merheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Jacob Kremer. In: &amp;#039;&amp;#039;Akademische Beiträge zur gülch- bergischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Unter: &amp;#039;&amp;#039;Abschnitt Urkunden, Urkunde VIII vom 19. Wonnemonat (Mai) 1003&amp;#039;&amp;#039;. 1781, Mannheim, Hrsg. A. Lamey, S. [230]11. Onlinefassung&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit gehört das [[Rittergut]] zu den ältesten erhaltenen Hofanlagen im Kölner Raum. Es handelt sich um einen schlichten Vierkanthof, der später [[Festes Haus|befestigt]] wurde. 1353 war der Ritter Johann von Merheim hier ansässig, der aus der Familie der Herren von [[Löwenburg (Bad Honnef)|Löwenburg]], einem Zweig der [[Herren von Sponheim-Heinsberg]], stammte. Dirk von Merheim erwarb um 1350 durch Heirat mit Maria von [[Burg Randerath|Randerode]] die [[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] [[Boxtel]] in der niederländischen Provinz Nord-Brabant mit dem Schloss Stapelen als Lehen der [[Herzogtum Brabant|Herzöge von Brabant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurden wegen Baufälligkeit und Zerstörung große Teile des Gutes neu errichtet. Heute besteht es aus dem [[Fronhof]], der Kirche mit Pfarrhaus und Küsterhaus sowie einem großen Landschaftsgarten von mehr als 6.000 Quadratmetern, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Im [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], das nicht zu besichtigen ist, kann man Räume für private Feierlichkeiten mieten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.burgen-und-schloesser.net/nordrhein-westfalen/rittergut-von-merheim/geschichte.html Geschichte von Rittergut von Merheim] auf burgen-und-schloesser.net&amp;lt;/ref&amp;gt; 1840 erwarb Clemens Freiherr [[Eltz (Adelsgeschlecht)|von Eltz-Rübenach]] den Fronhof. Heute befindet sich in der Hofanlage ein Komplex aus privaten Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterei Merheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Preußen.rrh.jpg|mini|Ausschnitt Karte Köln und Umgebung Anfang 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Durch eine Verwaltungsreform im [[Franzosenzeit|französisch besetzten Rheinland]] im Jahre 1808 und die damit verbundene Auflösung des [[Amt Porz|Amtes Porz]] wurde aus dem ehemaligen Bergischen Botenamt Merheim im [[Großherzogtum Berg]] die [[Mairie]] ([[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]]) Merheim im [[Arrondissement]] Mülheim, aus dem 1815 der [[Kreis Mülheim am Rhein]] gebildet wurde. Zur Bürgermeisterei gehörten die Orte [[Brück (Köln)|Brück]], [[Dellbrück (Köln)|Dellbrück]], Höhenberg (teilweise), [[Holweide]], [[Ostheim (Köln)|Ostheim]], [[Köln-Rath|Rath]], [[Köln-Dünnwald|Dünnwald]], [[Köln-Flittard|Flittard]], [[Köln-Höhenhaus|Höhenhaus]] und [[Köln-Stammheim|Stammheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die französischen Truppen im Jahre 1813 die rechtsrheinischen Gebiete aufgegeben hatten, kam die Bürgermeisterei 1815 als Teil des Kreises Mülheim und des Regierungsbezirks Köln zur [[Rheinprovinz]] und unter die Herrschaft des [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungssitz der Bürgermeisterei war in den ersten Jahrzehnten der Wohnsitz des jeweiligen Bürgermeisters. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war dies Holweide. 1900 wurde dort ein eigenes Rathaus für die Bürgermeisterei errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde die Bürgermeisterei Merheim als Ganzes zusammen mit der Stadt [[Mülheim (Köln)|Mülheim am Rhein]] in die Stadt Köln eingemeindet (→ [[Geschichte der Stadt Köln#Eingemeindungen|Geschichte der Stadt Köln]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große preußische Zollgebiet mit seinem freien Handel verhalf dem Ort zu großem Wohlstand. Eine Redensart aus dieser Zeit lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Merheim und [[Bergisch Gladbach-Hand|Hand]] sind die reichsten Gemeinden im Bergischen Land!“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es nach der Eingemeindung 1914 in der Folge mit dem [[Weidenpesch|linksrheinischen Stadtteil Merheim]] häufig zu Verwechslungen kam, wurde dieser 1952 in [[Weidenpesch]] umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Hagspiel]]: Köln. Denkmälerverzeichnis. 12.5 Köln, Stadtbezirke 5 und 6 (Nippes und Chorweiler). J. P. Bachem Verlag, Köln 1982, ISBN 3-7616-0644-3, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Ortes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koeln Merheim Em Ahle Koberg003.jpg|mini|Gasthof „Em ahle Kohberg“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merheimer Gärten, Luftaufnahme 2013-09-21.JPG|mini|Luftaufnahme des Neubaugebiets „Merheimer Gärten“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortszentrum lag ursprünglich rund um die Kirche St. Gereon zwischen der Fußfallstraße und der Abshofstraße, wo sich auch das Bürgermeisteramt befand. Am östlichen Ende der damaligen Hauptstraße, der Rüdigerstraße, befand sich ein großer Viehmarkt. Der im bergischen Fachwerkstil im Jahre 1665 errichtete Marktgasthof existiert noch heute und ist die älteste Gastwirtschaft im rechtsrheinischen [[Köln]]. Sie trägt seit 1937 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Em ahle Kohberg&amp;#039;&amp;#039; (Auf dem alten Kuhberg), was vermutlich auf eine kluge Werbeidee der damaligen Wirtsleute &amp;#039;&amp;#039;Bering&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen ist, die den Gasthof nach einer Textzeile des bekannten, im Jahre 1930 entstandenen Heimatliedes von [[Willi Ostermann]] &amp;#039;&amp;#039;„Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia, wenn d’r Franz mem Nies nohm Ahle Kohberch jing“&amp;#039;&amp;#039;, (Ach, was war das früher schön doch in Köln, wenn Franz mit Agnes zum &amp;#039;&amp;#039;ahlen Kohberch&amp;#039;&amp;#039; ging) benannten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Imgrund: &amp;#039;&amp;#039;Em Ahle Kohberg - Viehmärkte und das Ostermann-Lied&amp;#039;&amp;#039; In: 111 Kölner Kneipen, die man kennen muss. Emons 2012, ISBN 978-3-89705-838-5; S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Geschichte der Kölner Straßenbahn#Vorortbahnlinie Köln – Brück – Bensberg|Vorortbahn von Köln nach Brück]] im Jahre 1906 erhielt auch Merheim eine eigene Haltestelle. Durch den guten Verkehrsanschluss wurde auch der südliche Teil des Ortes attraktiv. In diesem Bereich entstand 1910 die &amp;#039;&amp;#039;Maschinenfabrik Wilhem Josef Krauss&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Merheimer Geschichtskreis |Titel=Dokumentation der Entwicklung von Merheim in der Zeit der Bürgermeisterei Merheim (1808 bis 1914) und in den 100 Jahren der Eingemeindung nach Köln (1914 bis 2014). |Verlag=Eigenverlag Merheimer Geschichtskreis, Druck: Pilgram Druck |Ort=Köln-Merheim |Datum=1914 |Seiten=44-45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und kurze Zeit später die &amp;#039;&amp;#039;Firma Schwarze&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1929 wurde auf einem ehemaligen Exerzierplatz, der [[Merheimer Heide]], ein 150 Hektar großer öffentlicher [[Landschaftspark]], angelegt. In den 1930er-Jahren wurde die Merheimer Heide durch den Bau der Reichsautobahn (heute: [[Bundesautobahn 3|A&amp;amp;nbsp;3]]) verkleinert und von Merheim abgetrennt, jedoch war der Ortskern weiterhin mit der Merheimer Heide durch Brücken verbunden. Im Norden führte die Straße „Schlagbaumsweg“ von der Ortssiedlung „Schlagbaumsweg“ am nördlichen Rand der Merheimer Heide und am „ländlichen Reiterverein“ vorbei nach Buchheim. Im Süden war der südliche Rand der Merheimer Heide über die Olpener Straße mit Höhenberg, und in der Mitte, in Höhe „Bevingsweg“, war die Merheimer Heide mit dem Zentrum über eine Fußgänger-holzbrücke über die A3 verbunden. In dieser Zeit verlagerte sich das Ortszentrum nach und nach zur Olpener Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] siedelte sich im Süden des Ortes die Arzneimittelfabrik [[Madaus AG|Dr.&amp;amp;nbsp;Madaus &amp;amp; Co]] an, da das alte Firmengelände in [[Radebeul]]/[[Sachsen]] von den Sowjets enteignet worden war. Auch entstand auf dem Gelände des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Flugplatz Köln-Ostheim|Fliegerhorstes Köln-Ostheim]]&amp;#039;&amp;#039; das unter anderem durch die Schwerstverbranntenstation landesweit bekannte [[Kliniken der Stadt Köln#Krankenhaus Köln-Merheim|&amp;#039;&amp;#039;Klinikum Köln-Merheim&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Ortsteil an der Olpener Straße befindet sich seit 1937 das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Goldener Pflug&amp;#039;&amp;#039;, das unter der Leitung von [[Herbert Schönberner]] 1982 für zwölf Jahre Kölns erstes Restaurant mit drei [[Guide Michelin|Michelin-Sternen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Bau der [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]] am Anfang der 1970er-Jahre wurde der nördliche Teil des Ortes vom übrigen Merheim etwas abgegrenzt. Die dort bereits vorhandenen Kiesgruben wurden, nachdem der Abbau von Kies nicht mehr weitergeführt wurde, als Mülldeponie aufgefüllt. Auf diesem zugeschütteten Kiesgruben/Mülldeponie-Gelände wurde ein Heizkraftwerk der [[GEW Köln|GEW]] und der &amp;#039;&amp;#039;Betriebshof Merheim&amp;#039;&amp;#039; der [[Kölner Verkehrsbetriebe]] gebaut. Der Bau des Straßenbahn-Betriebshofes erwies sich als sehr schwierig, da das ehemalige Kiesgrubengelände sehr instabil war und absackte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Wegzug der 1989 umfirmierten [[Madaus AG]] im Jahre 1998 wurde in den 2010er Jahren auf der freigewordenen Industriebrache das Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;Merheimer Gärten&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsstatistik ==&lt;br /&gt;
Struktur der Bevölkerung von Köln-Merheim (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-standardinformationen/k%C3%B6lner_stadtteilinformationen_zahlen_2021.pdf |titel=Kölner Stadtteilinformationen |hrsg=Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik |format=PDF |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchschnittsalter der Bevölkerung: 41,0 Jahre (Kölner Durchschnitt: 42,3 Jahre)&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 19,0 % (Kölner Durchschnitt: 19,3 %)&lt;br /&gt;
* Arbeitslosenquote: 7,9 % (Kölner Durchschnitt: 8,6 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1808–1810 [[Kaspar Düppes]]&lt;br /&gt;
* 1810–1813 Jakob Ringen&lt;br /&gt;
* 1813–1820 Bernhard Abshof&lt;br /&gt;
* 1820–1846 Martin Josef Faßbender&lt;br /&gt;
* 1846–1877 Balthasar Bensberg&lt;br /&gt;
* 1878–1914 Johann Bensberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Merheim-Wappen Fahne.png|mini|hochkant|Wappen derer von Merheim bei [[Anton Fahne|Fahne]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der kölnischen, jülichschen und bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/3112293 Seite 273]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Rot-silbern geschachter Schild, belegt mit oben angeschobenem blauem Turnierkragen, überdeckt von einer blauen Vierung, darin ein aus dem linken Rand wachsender, mit Sackärmeln goldengekleideter Arm, einen goldenen Ring haltend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Wappen und der Legende S(igillum) Ionnis de Meyrhem Milit(is) siegelt 1353 der Ritter Johann (von Löwenburg gen.) von Merheim. Der rot-silberne geschachte Schild ist das Wappen der Edelherren von Sponheim, der Turnierkragen das Beizeichen der jüngeren Linie derselben, die sich nach ihrem Sitz Löwenberg benennt. Dieses Wappen der Edelherren von Löwenberg des Stammes von Sponheim wird gemindert durch die aufgelegte Vierung mit dem Arm, deren Farben hier frei ergänzt wurden. Diese [[Wappenbesserung|Minderung]] des Adelswappens kann als [[Bastardwappen]] gedeutet werden, also, dass Johann ein nichtehelicher Spross der Löwenberger war, wie [[Ernst von Oidtman]] angibt. Zum anderen finden sich derartige Wappenminderungen bei Burgmannen, die nur in Dienst von Edelherren stehen, aber nicht mit diesen verwandt sind. (Das schließt nicht aus, dass auch ein unehelicher Sohn als Burgmann im Dienst seiner väterlichen Verwandtschaft stehen kann). Wie die Dinge im vorliegenden Fall stehen, lässt sich – nur anhand des Wappens – ohne weitere Information nicht klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Merheimer Geschichtsverein in Auftrag gegeben. Gestaltet wurde es vom Heraldiker Lothar Müller-Westphal aus Düren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koeln Merheim St Gereon01.jpg|mini|Pfarrkirche St. Gereon]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Gereon (Köln-Merheim)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche [[Gereon von Köln|St. Gereon]] gehörte zum Kölner [[St. Gereon|Gereonsstift]]. Aufgefundene Grabsteine lassen auf eine erste [[Merowinger|merowingische]] Kirche schließen, die als [[Eigenkirche]] mit dem [[Fronhof]] verbunden war. Später entstand ein [[Romanik|romanischer]] Bau, der mehrfach erweitert wurde. Nach dem Einsturz der Kirche 1818 wurde nach Plänen von [[Johann Peter Weyer]] bis 1821 der heutige Kirchenbau errichtet. Dieser Bau wurde 1907 nochmals von [[Heinrich Renard]] umgestaltet. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] musste der ursprüngliche spitze Kirchturm aufgrund seiner Lage in der Einflugschneise zum Fliegerhorst [[Ostheim (Köln)|Ostheim]] verkürzt werden. Zu Beginn der 70er Jahre wurde der Innenraum nach den Vorgaben des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1996 und 1997 wurde die Kirche umfangreich saniert. Dabei wurden die in den 70er Jahren ummauerten [[Marmor]]säulen wieder freigelegt.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1997 wurde aus St. Gereon die [[Christmette]] am Heiligen Abend deutschlandweit im [[ARD]]-Fernsehen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fronhof&amp;#039;&amp;#039;, Von-Eltz-Platz 1, ursprünglich fränkische Hofanlage aus dem 7. oder 8. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-80279-20131127-9 Fronhof in Merheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kath. Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;[[St. Gereon (Köln-Merheim)|St. Gereon]]&amp;#039;&amp;#039;, Von-Eltz-Platz 6, ursprünglich Hofkapelle des Fronhofes&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Em ahle Kohberg&amp;#039;&amp;#039; (älteste Gaststätte Kölns rrh.), Ostmerheimer Straße 455&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kalker Friedhof]]&amp;#039;&amp;#039;, Kratzweg&lt;br /&gt;
* Kath. Grundschule &amp;#039;&amp;#039;Fußfallstraße&amp;#039;&amp;#039; (erbaut 1959&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/95346 |text=Bild vom Originalzustand |wayback=20190306044218}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, unter Denkmalschutz stehend, Anbau mit Schulbaupreis NRW 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baukunst-nrw.de/index.php?oid=1143 katholischen Grundschule Fußfallstraße] bei [[baukunst-nrw]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Deutschem Fassadenpreis 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fassadenpreis.de/grundschule-koeln-merheim.html Webseite Fassadenpreis]&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet.), Fußfallstr. 55&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Kölner Stadtteil Merheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Schützengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Köln-Merheim von 1933.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;TSV 07 Merheim e. V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Karnevalsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Merheimer-Musketiere von 2002 e. V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Karnevalsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Merheimer Funken Anno 1984 e. V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bürgerverein &amp;#039;&amp;#039;Bürgerverein Köln-Merheim e. V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Karnevalsverein &amp;#039;&amp;#039;De raderdollen Merheimer von 2001&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kleingärtnerverein &amp;#039;&amp;#039;Vor St. Gereon e. V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* FMK Fördergemeinschaft Merheimer Karnevalszug von 1979 &amp;#039;&amp;#039;„für uns Pänz“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Huck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bürgermeisterei Merheim und ihre Vorläufer im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Bürgermeisterei Merheim im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Heimatverein Köln-Dellbrück e. V. „Ahl Kohgasser“. 2.&amp;amp;nbsp;Aufl. Köln 1974, S.&amp;amp;nbsp;44–157.&lt;br /&gt;
* [[Johann Bendel]], &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Köln-Mülheim 1925.&lt;br /&gt;
* Stefan Pohl, Georg Mölich: &amp;#039;&amp;#039;Das rechtsrheinische Köln: Seine Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Winand, Köln 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Köln-Merheim}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/stadtbezirke/kalk/merheim Offizielle Webseite der Stadt Köln zum Stadtteil Köln-Merheim]&lt;br /&gt;
* [https://koeln-merheim.h-felder.de/ private Website zur Geschichte Merheims]&lt;br /&gt;
* [https://buergerverein-merheim.de/wordpress/ Bürgerverein Köln-Merheim e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile im Stadtbezirk Köln-Kalk}}&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4098642-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Merheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Köln)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
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