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	<title>Mergelgrenze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:50:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mergelgrenze&amp;diff=377164&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, deutsch</title>
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		<updated>2018-03-14T22:15:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zeche Praesident Schacht2.jpg|300px|mini|Gedenktafel für einen der ersten erfolgreich [[abteufen|abgeteuften]] [[Schacht (Bergbau)|Tiefbauschächte]] des Ruhrgebietes nördlich der Mergelgrenze]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mergelgrenze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; trennt im [[Ruhrgebiet]] zwei Bereiche des [[Steinkohlebergbau]]s. Sie verläuft grob in [[Himmelsrichtung|Westsüdwestliche]]-[[Himmelsrichtung|Ostnordöstliche]]-Richtung einige Kilometer nördlich der [[Ruhr]], südlich von ihr tritt das [[Karbon (Geologie)|Steinkohlegebirge]] zu Tage. Im südlichen Bereich können daher die [[Flöz]]e im [[Tagebau]] oder durch einfache [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] abgebaut werden, da durch die Faltung unter anderem in [[Luftsattel|Luftsätteln]] meist schräg zur Erdoberfläche [[Fallen (Geologie)|einfallenden]] Schichten verhältnismäßig leicht in die Tiefe verfolgt werden können. Wegen der vielen kleineren Täler in dieser Gegend kann das anfallende [[Grundwasser]] durch [[Erbstollen]] abgeleitet werden, die [[Wetter (Bergbau)|Bewetterung]] stellt sich ebenfalls als wenig aufwändig dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Mergelgrenze wird das Steinkohlegebirge durch eine immer stärker werdende Schicht aus [[Mergel]] überdeckt. Diese Schicht ist stark wasserführend und kann von einem [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] nur durchteuft werden, wenn er schon während des Baus sorgfältig [[Dichtung (Technik)|abgedichtet]] wird. Das Grubenwasser muss durch [[Pumpe]]n aus dem [[Bergwerk]] geschafft werden, sehr große [[Ventilator]]en sorgen für die notwendige Bewetterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Deckgebirge aus Mergel wurde erstmals 1811 in der [[Zeche Am Busch]] im Dortmunder Süden überwunden. Andere Quellen nennen für den Durchstoß durch das Deckgebirge aus Mergel das Datum 1834 im heutigen [[Essen]]er Stadtteil [[Borbeck-Mitte|Essen-Borbeck]] und 1841 auf der [[Zeche Vereinigte Präsident]] im heutigen [[Bochum]]er Stadtteil [[Hamme (Bochum)|Hamme]]. Der [[Dampfmaschine|maschinelle]] Aufwand zum Bergbau nördlich der Mergelgrenze zwang die Unternehmer auf die Konzentration auf wenige große [[Zeche]]n, um den [[Kapital]]aufwand für derartige Anlagen halbwegs [[Rentabilität|rentabel]] zu halten. Die Existenz der Mergelgrenze hat daher das Ruhrgebiet entscheidend geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch hat die Mergelgrenze eine Bedeutung: Südlich von ihr ist immer noch mit [[Tagesbruch|Tagesbrüchen]] zu rechnen, während weiter nördlich das Absinken der Landschaft eine Folge des Bergbaus ist, die u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bergschaden|Bergschäden]] hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Wassereinbrüche in das [[Grubengebäude]] zu verhindern, ist die Einhaltung eines &amp;#039;&amp;#039;Mergelsicherheitspfeilers&amp;#039;&amp;#039; bergbehördlich vorgeschrieben. 20 Meter vom [[Liegendes|Liegenden]] der Mergelgrenze in [[seiger]]e Richtung darf nicht abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Fritz Heise, Fr. Herbst, Carl Hellmut Fritzsche&lt;br /&gt;
 | Titel=Bergbaukunde&lt;br /&gt;
 | TitelErg=Lehrbuch der, mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaues&lt;br /&gt;
 | Seiten=362&lt;br /&gt;
 | Band=Bd. 2&lt;br /&gt;
 | Auflage=8. und 9. völlig neubearbeitete&lt;br /&gt;
 | Verlag=Springer-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin/Göttingen/Heidelberg&lt;br /&gt;
 | Jahr=1958&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.route-industriekultur.de/fakten-hintergruende/industrielandschaft/nordwanderung-des-steinkohlenbergbaus.html Ein langer Marsch – Nordwanderung des Steinkohlenbergbaus.] Internetauftritt der &amp;#039;&amp;#039;Route-Industriekultur&amp;#039;&amp;#039;. Regionalverband Ruhr, RVR-Betrieb Route der Industriekultur, Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Ruhrgebiet)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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