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	<title>Merfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merfeld&amp;diff=68861&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;King Muli 12: /* Politik */</title>
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		<updated>2024-05-11T10:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Merfeld&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Dülmen&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = DEU Merfeld COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 51/50/57/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 07/12/12/E&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 60&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug                      = DE-NN&lt;br /&gt;
|Fläche                          = 28.52&lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 2016&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2023-01&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duelmen.de/serviceportal/medien/buergerbuero/aktuelle_einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |hrsg=Stadt Dülmen |format=PDF; 13 KB |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1975-01-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 48249&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 02594&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] im westlichen [[Münsterland]] und Ortsteil der Stadt [[Dülmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Merfeld, Von-Galen-Park -- 2013 -- 2364-70.jpg|1000|360°-Panorama des Von-Galen-Parks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 890 wird Merfeld erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Merfeldon&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Urkundlich ebenfalls belegt ist, dass der Herr von Merveldt sich 1316 neben [[Fischereirecht|Fischerei-]] und [[Jagdrecht (Deutschland)|Jagdrechten]] Rechte an wilden Pferden sicherte. Der Landesherr war der [[Hochstift Münster|Fürstbischof von Münster]]. Das Geschlecht derer von Merveldt geriet Ende des 16. Jahrhunderts in Konflikt mit dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Adolf III. [[Merveldt (Adelsgeschlecht)|von Merveldt]] errichtete daraufhin ein [[Freigrafschaft|Freigericht]] auf der [[Haus Merfeld|Burg Merfeld]] und entzog sich so der Landeshoheit des Fürstbischofs von Münster. Aufgrund dieses Vorfalls [[Konversion (Religion)|konvertierte]] Adolf&amp;amp;nbsp;III. von Merveldt zum [[Protestantismus|protestantischen Glauben]]. Adolf&amp;amp;nbsp;III. von Merveldt vollzog auch mehrere [[Hexenverfolgung|Hexenprozesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 17. Jahrhunderts gewann die [[Merode (Adelsgeschlecht)|Familie von Merode]] die Kontrolle über das Haus Merfeld. Im frühen 19. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach, bis der Herzog [[Alfred von Croÿ]] 1836 die Ländereien übernahm. In diesem Zeitraum blühte Merfeld auch durch seine [[Leinenweberei]]en wirtschaftlich auf. Die Anzahl der Einwohner stieg erstmals über 1000. Mit dem Einzug der Mechanisierung in der [[Weben|Weberei]] standen die [[Leineweber]] ohne Grundlage da und gingen oftmals in das [[Ruhrgebiet]], um Arbeit zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz von Papen]] ließ sich 1919 im [[Haus Merfeld]] nieder und war zeitweise [[ehrenamt]]licher Bürgermeister von Merfeld. Seine hohe Aufwandsentschädigung für dieses Amt wurde vom Regierungspräsidenten [[Rudolf Amelunxen]] drastisch gekürzt. Daraufhin verließ von Papen Merfeld im Jahre 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den 1930er-Jahren bildete sich in Merfeld ein Ortskern aus. Die [[Luftkrieg|Bomben]], die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] den Stadtkern von Dülmen vollständig zerstörten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/anzeigen.php?verzeichnis=med&amp;amp;dateiname=med554.jpg&amp;amp;bild_id=554 Dülmen nach dem Angriff], abgerufen am 3. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;, verschonten Merfeld fast vollständig. Viele Dülmener fanden in Merfeld eine neue Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Merfeld im Zuge der [[Münster/Hamm-Gesetz|kommunalen Neuordnung]] Dülmen angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=313}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen der früheren Gemeinde Merfeld&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Im goldenen (gelben) Feld auf grünem Hügel ein Mönch (St. Antonius) in brauner Kutte, in der Rechten einen Krückenstab haltend und daran befestigten schwarzen Glöcklein, zu seinen Füßen ein naturfarbenes Schwein.&lt;br /&gt;
 |Quelle = Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster, Jahrgang, 1952 S. 199&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das Wappen wurde von Bernd Schlüter entworfen und am 7. Mai 1952 vom [[Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Innenminister]] verliehen. Es zeigt den Schutzpatron der Gemeinde, den [[Antonius der Große|hl. Antonius]] mit dem Schwein, Schutzheiliger gegen Seuchen bei Mensch und Tier.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* St.-Antonius-Kirche&lt;br /&gt;
* Von-Galen-Park&lt;br /&gt;
* Antoniusstatue&lt;br /&gt;
* Obere Mühle&lt;br /&gt;
* [[Merfelder Bruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Merfeld&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Merfeld, Antoniusstatue -- 2012 -- 7443 (bw).jpg|Antoniusstatue&lt;br /&gt;
Datei:Merfeld, Merfelder Bruch, Dülmener Wildpferde -- 2012 -- 7827.jpg|[[Dülmener Pferd|Dülmener Wildpferde]] (im Merfelder Bruch)&lt;br /&gt;
Datei:Merfeld, Obere Mühle -- 2013 -- 2360 (Farbe).jpg|Obere Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Merfeld, St.-Antonius-Kirche -- 2012 -- 7513.jpg|St.-Antonius-Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Merfeld, Wegkreuz (beim Haus Merfeld) -- 2012 -- 7528.jpg|[[Wegkreuz]] (beim Haus Merfeld)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Hauptattraktion von Merfeld ist die Herde von [[Dülmener Wildpferd]]en auf der [[Wildpferdebahn]] im [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Merfelder Bruch, einem weitläufigen Gebiet, bestehend aus Moor, Heideflächen, Nadelwäldern und Eichenbeständen. Diese Herde macht Merfeld auch überregional bekannt; insbesondere mit dem alljährlich am letzten Samstag im Mai stattfindenden Wildpferdefang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.duelmen.de/821.html |wayback=20170421150828 |text=Stadt Dülmen: &amp;#039;&amp;#039;Wildpferde im Merfelder Bruch&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-09-22 08:42:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben bietet Merfeld aber auch die Möglichkeit des Familienurlaubes in einem der Bauernhöfe und hervorragend ausgebaute Radwege. Sehenswert ist auch das denkmalgeschützte [[Haus Merfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Breitbandanschluss ==&lt;br /&gt;
Merfeld hatte im Gegensatz zu den umliegenden Gemeinden viele Jahre keinen [[Breitband-Internetzugang|Breitbandanschluss]], da sich kein Anbieter bereit erklärt hatte, eine entsprechende Anbindung aufzubauen. Der Anbieter [[Vodafone]] bot schließlich die Anbindung per [[Universal Mobile Telecommunications System|UMTS]] über eine [[Richtfunk]]strecke an, die am 19. März 2008 in Betrieb genommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dsl-in-merfeld.de/ |wayback=20120110152518 |text=UMTS+LTE in Merfeld |archiv-bot=2022-03-25 21:24:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 17. April 2011 (offiziell: 14. April 2011) ist Merfeld mit dem Mobilfunkstandard [[Long Term Evolution|LTE]] abgedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://lte-discounter.de/schnelles-lte-internet-fuer-merfeld-duelmen-159-01/ |text=Schnelles LTE Internet für Merfeld (Dülmen) |wayback=20110912085104 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dzonline.de/aktuelles/muensterland/1533393_Super_Breitband_fuer_Merfeld.html &amp;#039;&amp;#039;Super-Breitband für Merfeld.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dülmener Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 18. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2014 und 2015 wurde außerdem dank hoher Nachfrage ein flächendeckendes [[Glasfasernetz|FTTH]] Glasfasernetz im Ortskern und einigen Höfen im Umkreis durch die [[Deutsche Glasfaser Holding|Deutsche-Glasfaser]] (damals BORnet) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Martin Stief |url=https://www.dzonline.de/duelmen/das-ist-eine-einmalige-chance-1928082 |titel=„Das ist eine einmalige Chance“ |sprache=de |abruf=2023-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/ |titel=Glasfaser Netzausbau in Deutschland - Deutsche Glasfaser |abruf=2023-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Ferienhof Merfeld.jpg|Ferienhof&lt;br /&gt;
Bild:St. Antonius, Merfeld.jpg|Kirche St. Antonius, Merfeld&lt;br /&gt;
Bild:Merfelder Bruch.jpg|Landschaft im Merfelder Bruch&lt;br /&gt;
Bild:Merfelder Wildpferde.jpg|[[Dülmener Wildpferd]]e im Merfelder Bruch&lt;br /&gt;
Image:Dülmen Haus Merfeld.jpg|[[Haus Merfeld]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Erik Potthoff, Dietmar Rabich&lt;br /&gt;
 | Titel=Dülmen – gestern und heute&lt;br /&gt;
 | Kapitel=Merfeld&lt;br /&gt;
 | Auflage=1.&lt;br /&gt;
 | Verlag=Laumann-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Dülmen&lt;br /&gt;
 | Jahr=2013&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-89960-397-2&lt;br /&gt;
 | Seiten=208–215&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Merfeld|Merfeld|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.merfeld.de/ Merfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dülmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dülmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Coesfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;King Muli 12</name></author>
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