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	<title>Merckelbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dusdia am 2. April 2025 um 15:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Adelsfamilie Merckelbach. Orte, ein Gewässer und Personen mit sehr ähnlichem Namen findet man unter [[Merkelbach (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1858XMER.JPG|mini|Wappen Merckelbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merckelbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines deutsch-niederländischen [[Adelsgeschlecht]]es ([[Ministerialadel]]). Ihr Stammsitz ist das Dorf Merkelbeek, heute Ortsteil von [[Beekdaelen]] in der [[Provinz Limburg (Niederlande)|Provinz Limburg]] in den [[Niederlande]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Familie Merckelbach geht zurück auf Reynart Huyne von Merckelbeich, Sohn des Ritters [[Huyn|Jan Huyn]] des Älteren. Während der Brabanter Fehde kämpfte er [[1371]] zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Jan für den Herzog [[Wenzel I. (Luxemburg)|Wenzel I. von Luxemburg]] gegen den Herzog [[Wilhelm II. (Jülich)|Wilhelm II. von Jülich]] in der [[Schlacht von Baesweiler]]. Sie wurden gefangen genommen und mit dem Herzog in der Burg von [[Nideggen]] eingesperrt. Nach Zahlung eines Lösegeldes ließ man sie frei. 1374 wurde Reynart durch den Herzog mit der Belehnung von Haus Merckelbach belohnt. Seitdem nennt sich die Familie von Merckelbach. Reynart war mit Katharina von Doenrade verheiratet und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heynrich Huyn von Merckelbach, Reynart Huynes Sohn, wurde Schultheiß und Amtmann der Herrlichkeit [[Frechen]] bei [[Köln]]. Er war in zweiter Ehe verheiratet mit Druytgen von Baer, Tochter des Peter von Baer aus Köln. Die Ehe war jedoch nicht glücklich und wurde 1455 nach einem achtjährigen Prozess vor dem Kölner Kurfürsten [[Dietrich II. von Moers|Erzbischof Dietrich]] [[Ehenichtigkeit (Kirchenrecht)|annulliert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leenart von Merckelbach, Heynrichs Sohn, erbte das Amt in Frechen und besaß 1463 den Hof &amp;quot;zo Dauwe&amp;quot; in der Huntzgassen in Köln. Er war mit Grete [[Palant]] verheiratet, Tochter des begüterten Kölner Klerikers Reinhart von Palant. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kasteel Wittem.jpg|mini|Das Kastell Wittem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wittemer Linie ===&lt;br /&gt;
Eymond von Merckelbach, Leenhardts Sohn, war Rentmeister der Herrschaft [[Gulpen-Wittem|Wittem]] in [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburg]], die 1466 von Diederik von Palant, offenbar einem Verwandten seiner Mutter, erworben worden war. Er war mit Adelheid von [[Mechelen]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Johann von Merckelbach war 1486 Rentmeister des Emont von Palant auf Burg [[Untermaubach|Maubach]] und dem Wasserschloss [[Engelsdorf (Aldenhoven)|Engelsdorf]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Sohn Heynrich von Merckelbach war Rentmeister des Johann Palant-Wittem und wurde 1521 als Schöffe in [[Sittard]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Nachfahren Simon Merckelbach (1751–1815) gelang es 1807 mit Unterstützung seines Schwiegervaters [[Johann Gerhard Schervier]], das Kastell Wittem mit dem zugehörigen Gute vom französischen Staat zu erwerben. Er modernisierte das Anwesen, erweiterte es durch eine Posthalterei und wohnte dort bis zu seinem Tode 1815. Bis ins 20. Jahrhundert blieb Wittem in Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soester Linie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:JGvMerkelbach.jpg|miniatur|hochkant|Johann Georg von Merckelbach 1648]]&lt;br /&gt;
Ein zweiter Sohn Eymonds und Adelheids hieß Reinhard von Merckelbach († nach 1562). Er war 1536–1549 Rentmeister der Herrschaft [[Rheindahlen|Dahlen]]. Mit seiner Frau Maria von Wirtzen (von Wirth) hatte er vier Söhne: Gottfried, Peter, Heinrich und Thomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried von Merckelbach († 1571) zog 1563 nach [[Soest]], wurde dort Stadtsekretär und heiratete 1566 Agathe Deppe, Tochter des Bürgermeisters Thomas Deppe, mit der er zwei Söhne, Goswin und Thomas, hatte. Nach seinem Tod übernahm sein Bruder Peter die Position des Stadtsekretärs und wurde Ratsherr und [[Akzise|Zisemeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goswin Merckelbach]] (1569–1641) war [[Doktor der Rechte]]. 1604 wurde er Bürgermeister der Stadt Soest und 1629 Kanzler des [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzogtums Braunschweig-Lüneburg]] in [[Celle]]. Sein Bruder Thomas war gleichfalls Jurist und wurde 1596 Assessor für den [[Oberrheinischer Reichskreis|Oberrheinischen Kreis]] am [[Reichskammergericht]] in [[Speyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Georg von Merckelbach]] (um 1609–1680), Sohn des Thomas in Speyer, war Amtmann von [[Badenweiler]], dann Hofrat des Markgrafen [[Friedrich VII. Magnus (Baden-Durlach)|Friedrich von Baden-Durlach]] und 1648 dessen Gesandter beim [[Westfälischer Frieden|Friedensschluss in Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adelserhebung und Palatinat ad personam ==&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1623 wurde Goswin Merckelbach durch [[Ferdinand II. (HRR)|Kaiser Ferdinand II]] in den Adelsstand erhoben und zum [[Hofpfalzgraf|Pfalz- und Hofgrafen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merkelbach-Wappen 214-4.png|miniatur|hochkant|Wappen derer von Merkelbach im [[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]]]&lt;br /&gt;
Das seit 1385 von allen Familienzweigen geführte Wappen ist aus dem Huynschen Wappen abgeleitet. Es zeigt ein gleichseitiges Kreuz mit je zwei Schlangenköpfen an den vier Enden. Noch heute ist es Bestandteil des Wappens der Limburger Gemeinde [[Beekdaelen]]. Die zugehörige Devise lautete: &amp;quot;Esto prudens sicut serpens&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen des [[Soest]]er Familienzweiges zeigt in Rot ein silbernes [[Ankerkreuz]]. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-silbernen [[Helmdecke|Decken]] ein wachsender Silberner Adler.&amp;lt;ref&amp;gt;Spießen (1901–1903), S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Familienmitglieder ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Merckelbach]] (1599–1678), Bürgermeister von [[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
* [[Christoph Merckelbach]], seit 1601 Tuchhändler und Bankier in [[Straßburg]]&lt;br /&gt;
* [[Caspar Merckelbach]] (1648–1704), Chorherr der Abtei [[Klosterrath]], 1681 Prior der adeligen Frauenabtei [[Marienthal (Ahr)|Marienthal]], 1685 Pfarrer von [[Hersel]]&lt;br /&gt;
* Antoinette Merckelbach (1835–1913), Ehefrau von [[Leonard Monheim]]&lt;br /&gt;
* Katharina Merckelbach (1838–1894), Ehefrau von [[Caspar Giani]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Dechamps: &amp;#039;&amp;#039;Der Ursprung des Geschlechtes Merckelbach&amp;#039;&amp;#039;, (Manuskript ohne Ort und Datum) &lt;br /&gt;
* Centraal Bureau voor Genealogie: &amp;#039;&amp;#039;Nederland&amp;#039;s Patriciaat, Jg. 89&amp;#039;&amp;#039;, s&amp;#039;Gravenhaage 2009, S. 201–224&lt;br /&gt;
* J.L.M.P.T Hovens: &amp;#039;&amp;#039;Het Wittemse patriciërsgeslacht Merckelbach&amp;#039;&amp;#039;. In: Limburgs Tijdschrift voor de Genealogie Nr. 82 (2004), S. 44–49.&lt;br /&gt;
* Leo Pierey: &amp;#039;&amp;#039;Herkunft der Merckelbach&amp;#039;&amp;#039;, Heerlen 2002&lt;br /&gt;
* Hans Rupprecht: &amp;#039;&amp;#039;Die Merckelbach im Dienste der Stadt Soest von 1563 bis 1661&amp;#039;&amp;#039;. In: Soester Zeitschrift Nr. 81, Soest 1969, S. 58–78.&lt;br /&gt;
* Fritz Stahler: &amp;#039;&amp;#039;Die Merckelbach in der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. In: Pfälzische-Rheinische Familienkunde 9 (1978–81), S. 241–265.&lt;br /&gt;
* Knesebeck: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Taschenbuch des Adels im Königreich Hannover&amp;#039;&amp;#039;, 1840, S. 209 ([http://books.google.de/books?id=n_BRAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA209&amp;amp;dq=Goswin+Merckelbach&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=XFuMU6_XDpHA7AbZxoCQBA&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Merckelbach&amp;amp;f=false Google Bücher])&lt;br /&gt;
* [[Max von Spießen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]&amp;#039;&amp;#039;, mit Wappengrafiken von Adolf Matthias Hildebrandt, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 89 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8330413 uni-duesseldorf.de]); Band 2, Görlitz 1903, Tfl. 214 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8365658 uni-duesseldorf.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Henry K van Eyken: From Merkelbeek to Märckelbach: A Social History with Deep Roots [http://www.fleabyte.org/Merckelbach-history/branches/db-Wittem.html ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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