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	<title>Merchavia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T03:50:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merchavia&amp;diff=1292111&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: /* Geschichte */  erweitert</title>
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		<updated>2025-11-28T11:51:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;  erweitert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Israel&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Wappen = &lt;br /&gt;
|Bild = Moshav Merhavia 103.jpg&lt;br /&gt;
|Karte = &lt;br /&gt;
|NameHebräisch = מֶרְחַבְיָה&lt;br /&gt;
|NameArabisch = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart = &lt;br /&gt;
|Gegründet = 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1911&lt;br /&gt;
|lat_deg=32 |lat_min=36 |lat_sec=19&lt;br /&gt;
|lon_deg=35 |lon_min=18 |lon_sec=28&lt;br /&gt;
|Bezirk = Nordbezirk&lt;br /&gt;
|Gemeindecode = 0066&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Höhe = 76&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merchavia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merchawia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מֶרְחַבְיָה&amp;amp;lrm;|Merchavjah|de=Weiten Gottes}}; auch &amp;#039;&amp;#039;Merhavia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Merchawja&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Marchawja&amp;#039;&amp;#039;) liegt in der östlichen [[Jesreʿel-Ebene]] in [[Nordbezirk (Israel)|Nordisrael]]. Der Name lehnt sich an den [[Bibel|biblischen]] [[Psalm 118]] ({{B|Ps|118|5}}) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Vilnay, Zev: &amp;#039;&amp;#039;Israel: Kunst- und Reiseführer mit Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;,  Stuttgart, Berlin, Köln und Mainz, 2. Aufl. 1987, ISBN 3-17-007717-1, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt; Es begann als eines der ersten landwirtschaftlichen Siedlungsprojekte in Palästina (so in europäischer Zuordnung), war das erste jüdische Dorf in der Jesreʿel-Ebene, die damals freilich zum [[Osmanisches Reich|osmanisch]]-libanesischen [[Vilâyet Beirut]] gehörte, und ist heute ein [[Kibbuz]]. {{EWDJ|IL|0066}} hatte der Kibbuz {{EWZ|IL|0066}} Einwohner.{{EWR|IL|0066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jehoschua Hankin]] kaufte 1909 unter anderem Land rund um die ehemals arabische Ortschaft Pola. Maßgebliche Unterstützung erfuhr Hankin bei seinen dortigen Landkäufen durch [[Arthur Ruppin]] und die [[Zionismus|zionistische]] Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Plänen, die auf dem 6. [[Zionistenkongress]] 1903 vorgeschlagen und (nur teilweise erfolgreich) 1910 in Merchavia erprobt worden waren, wurde dann am 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1911 auf der Basis der Ideen des Soziologen und Volkswirtschaftlers [[Franz Oppenheimer]] eine Siedlungsgenossenschaft gegründet, die sich aber nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wieder auflöste. Parallel bildete sich eine &amp;#039;&amp;#039;Kwutza&amp;#039;&amp;#039;, eine Art sozialistisches Arbeitskollektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 1911 kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Arabern und Juden auf den Feldern Merchawias: Der jüdische Wächter Mordechai Jigʾal vom Wächterbund [[HaSchomer|ha-Schomer]] tötete, nachdem er angegriffen worden war, einen Araber. Hunderte von Arabern drangen anschließend, unterstützt von osmanischer Polizei, in den Ort ein, zwölf Siedler wurden verhaftet und verbrachten rund ein Jahr im [[Gefängnis Akkon|Gefängnis von]] [[Akkon|Akko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[datei:אנשי הטייסת הבאוורית חוגגים בחצר מרחביה את חג המולד במרכז עומד משולם ג btm9068.jpeg|mini|Der Merchavianer Meschullam Gafner in Zivil inmitten bayerischer Flieger an Weihnachten 1917 im Großen Hof]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Briten unter [[Edmund Allenby, 1. Viscount Allenby|Edmund Allenby]] die Streitkräfte der [[Mittelmächte]] am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober und am 7.&amp;amp;nbsp;November 1917 im Süden an der [[Palästinafront]] geschlagen hatten, zog das deutsche [[Asien-Korps]] seine Einheiten des [[1. Königlich Bayerisches Fliegerbataillon|1.&amp;amp;nbsp;Königlich Bayerischen Fliegerbataillons]] aus dem osmanischen [[Mutesarriflik Jerusalem]] ab und verlegte sie nordwärts, unter anderem auch nach Merchavia im libanesischen Vilâyet Beirut, zurück. In Merchavia stattete ihnen Prinz [[Georg von Bayern]] noch 1917 einen Besuch ab. Vor den zwischen Dezember 1917 und April 1918 weiter vorrückenden britischen Streitkräften wurden die Fliegerabteilungen dann weiter zurückgezogen und ins osmanische [[Vilâyet Syrien]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die siegreichen Mächte der [[Triple Entente]] [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland]] und [[Dritte Französische Republik]] teilten nach der osmanischen Niederlage die [[Levante]] untereinander auf, wie sie 1916 im [[Sykes-Picot-Abkommen]] verabredet hatten. Dadurch kam Merchavia wie die gesamte Jesreʿel-Ebene an die britische Occupied Enemy Territory Administration South (OETA South), aus der das Mandatsgebiet Palästina hervorging. 1923 entstand zusätzlich eine Siedlung von privat wirtschaftenden Einzelbauern (&amp;#039;&amp;#039;[[Moschav]] ʿOvdim&amp;#039;&amp;#039;); es gab eine Frauenkooperative (&amp;#039;&amp;#039;Alamot&amp;#039;&amp;#039;) und eine landwirtschaftliche Versuchsstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 gründete der [[Haschomer Hazair|ha-Schomer ha-Zaʿir]] in unmittelbarer Nachbarschaft den [[Kibbuz Merchavia]]. Auf dem heutigen Gelände befinden sich archäologische Überreste einer [[Kreuzfahrerburg]], ein Jugendzentrum und pädagogische Einrichtungen im 1913 von [[Alex Baerwald]] entworfenen &amp;#039;&amp;#039;Großen Hof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1923 lebte und arbeitete [[Golda Meir|Golda Meyerson]] mit ihrem Mann Morris im damaligen landwirtschaftlichen Kollektiv. Sie wurde später als israelische Ministerpräsidentin Golda Meir weltbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1941 bis zu seinem Tod 2019 lebte und arbeitete der Schriftsteller [[Tuvia Rübner]] in Merchawia. Seine Autobiographie (2004) trägt denn auch den Titel: &amp;#039;&amp;#039;Ein langes kurzes Leben – von Pressburg nach Merchavia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dirigent und Komponist [[Yoav Talmi]] wurde 1943 in Merchavia geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/364597 &amp;#039;&amp;#039;Merchawja.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 795, unter &amp;#039;&amp;#039;Kolonien (Palästina: Kurdani - Moza).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Davis Trietsch]]: [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/364585 &amp;#039;&amp;#039;Kolonien, jüdische landwirtschaftliche&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band III, Berlin 1929, Seite 772ff]&lt;br /&gt;
* [[Meilach Zagorodsky]]: [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2388800 &amp;#039;&amp;#039;Die Bilanz einer ackerbautreibenden Kolonie (Merchawia)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Palästina&amp;#039;&amp;#039;, 1929, Heft 2–3 (Februar 1929), S. 33–38]&lt;br /&gt;
* Nikolaus Besch: &amp;#039;&amp;#039;Die israelischen Genossenschaften, besonders die Siedlungsgenossenschaften des Kibbutz, des Moschaw Owdim und des Moschaw Schitufi&amp;#039;&amp;#039;. In: Kooperations- und genossenschaftswissenschaftliche Beiträge. Band 35, Regensberg, Münster 1995, ISBN 3-7923-0678-6 (zugleich Dissertation an der Universität Münster, 1995).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Merhavia (kibbutz)|Merchawia}}&lt;br /&gt;
* [https://www.merhavia.co.il/ Homepage &amp;#039;&amp;#039;Moschaw Merchawia&amp;#039;&amp;#039;] (hebräisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3334132,00.html &amp;#039;&amp;#039;Golda Meirs Zimmer&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://eng.shimur.org/Merchavia/ Der &amp;#039;&amp;#039;Große Hof&amp;#039;&amp;#039; in Merchavia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kibbuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesreelebene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emek Jizre’el]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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