<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Merbitz_%28Dresden%29</id>
	<title>Merbitz (Dresden) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Merbitz_%28Dresden%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merbitz_(Dresden)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T05:27:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merbitz_(Dresden)&amp;diff=1281843&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merbitz_(Dresden)&amp;diff=1281843&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-30T07:55:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Merbitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Ortsteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/4/3/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/38/24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 160&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 250&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.21&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Brabschütz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01156&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Merbitz in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Merbitz in Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merbitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im Westen der [[Sachsen|sächsischen]] Landeshauptstadt [[Dresden]] gelegene Gemarkung, die seit 1994 als Ortsteil zur Gemeinde beziehungsweise [[Mobschatz (Ortschaft)|Ortschaft Mobschatz]] gehört. Der Name Merbitz leitet sich vermutlich vom Vornamen des sorbischen [[Lokator]]s &amp;#039;&amp;#039;Miran&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Merbitz Dorfkern 2.jpg|mini|links|Dorfkern]]&lt;br /&gt;
Merbitz liegt 7 km westlich des Dresdner Stadtzentrums, der [[Innere Altstadt|Inneren Altstadt]], auf der linkselbischen, [[Meißner Hochland]] genannten [[Löss]]hochfläche. Der Rand des [[Elbtalkessel]]s befindet sich nur reichlich 1 km weiter nordöstlich. Angrenzende Gemarkungen sind die anderen Mobschatzer Ortsteile [[Podemus]] im Südwesten, [[Alt-Leuteritz]] im Nordwesten und [[Mobschatz (Ortsteil)|Mobschatz]] im Nordosten. In der Nachbarschaft von Merbitz liegen außerdem der [[Gompitz (Ortschaft)|Gompitzer]] Ortsteil [[Ockerwitz]] im Süden sowie das bereits zum [[Cotta (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Cotta]] gehörige [[Omsewitz]] im Osten. Die Gemarkung beziehungsweise der flächenmäßig identische Ortsteil Merbitz ist Teil des Dresdner statistischen Stadtteils [[Cossebaude/Mobschatz/Oberwartha]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden-lexikon.de/Lexikon/OS-Mobschatz.htm |titel=Ortschaft Mobschatz |werk=dresden-lexikon.de |zugriff=2016-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden.de/media/pdf/statistik/90_Cossebaude.pdf |titel=Stadtteil 90 – Cossebaude/Mobschatz/Oberwartha |werk=dresden.de |format=PDF; 342&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2016-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstliche Flurgrenze des Ortsteils zu Ockerwitz und Omsewitz verläuft im [[Zschonergrund]]. Hier liegt zugleich mit {{Höhe|160|DE-NN|link=true}} die tiefste Stelle der Gemarkung. Über die Merbitzer Flur verläuft in einem knapp 1&amp;amp;nbsp;km langen Abschnitt östlich des [[Autobahndreieck Dresden-West|Autobahndreiecks Dresden-West]] die [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]]. Sie passiert den auf einer Höhe von {{Höhe|220|DE-NN}} gelegenen Merbitzer Ortskern in nur 300&amp;amp;nbsp;m Entfernung und wird hier von der Merbitzer Brücke überquert. Merbitz hat sich durch den erhaltenen Ortskern und die noch immer weitgehend unbebaute Flur seinen ursprünglichen dörflichen Charakter bewahrt. Am Dorfplatz stehen noch heute mehrere alte Bauerngüter. Viele von ihnen sind nach dem Dorfbrand von 1815 wiederaufgebaut worden. Daneben entstand nach 1990 ein kleines [[Gewerbegebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der ursprünglich [[Slawen|slawische]] sackgassenartig erweiterte [[Rundling]] Merbitz entstand wahrscheinlich bereits im [[10. Jahrhundert]] und wurde am 24. Juli 1332, als das Dorf in den Besitz des [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|St.-Afra-Klosters]] in [[Meißen]] überging, in einer Schenkungsurkunde als &amp;#039;&amp;#039;Merenwicz&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Der Ortsname leitet sich ab vom altsorbischen Personennamen „Miran“ oder „Miron“ und entwickelte sich anschließend recht geradlinig und zügig. Schriftlich überliefert sind die Namensformen &amp;#039;&amp;#039;Morenwicz&amp;#039;&amp;#039; (1378), &amp;#039;&amp;#039;Merenwitz&amp;#039;&amp;#039; (1402) und &amp;#039;&amp;#039;Merewicz&amp;#039;&amp;#039; (1445). Der heutige Name &amp;#039;&amp;#039;Merbitz&amp;#039;&amp;#039; taucht bereits in den Jahren 1524 und 1551 auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Merbitz|Merbitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0730015 Dresden-Ockerwitz. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|Merbitz und seine Nachbardörfer auf einer Karte von 1821]]&lt;br /&gt;
Merbitz war mit einer [[Gewann|Blockgewannflur]] ausgestattet und etwa im Verhältnis 2:1&amp;lt;ref&amp;gt;[http://repsax.isgv.de/repsax.php?a=11&amp;amp;o=680&amp;amp;gr=&amp;amp;r=1 &amp;#039;&amp;#039;Merbitz&amp;#039;&amp;#039;] im Repertorium Saxonicum&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen dem Meißner [[Augustiner-Chorherren]]-Stift und der Dresdner Bürgerfamilie [[Busmann (Familie)|Busmann]] aufgeteilt. Der kleinere Teil ging 1429 an das Dresdner [[Maternihospital]] über und der Klosterbesitz kam 1445 an Dietrich [[Miltitz (Adelsgeschlecht)|von Miltitz]], der seine Grundherrschaft vom nahen [[Schloss Scharfenberg]] aus ausübte. Im Jahr 1580 verkaufte ein in Finanznot geratener Nachfolger Dietrichs seinen Teil des Dorfes an den [[Kurfürstentum Sachsen|sächsischen]] Kurfürsten [[August (Sachsen)|August]]. Merbitz wurde somit zum Amtsdorf des [[Amt Dresden|Amts]] beziehungsweise der [[Amtshauptmannschaft Dresden]]. Die Zweiteilung des Dorfes bestand allerdings noch bis ins [[19. Jahrhundert]]. Eingepfarrt war es seit dem [[16. Jahrhundert]] nach [[Briesnitz (Dresden)|Briesnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ackerbau und Viehhaltung waren zunächst die häufigsten Erwerbszweige der ortsansässigen Bauern. Im Jahre 1700 förderte ein Erlass [[August II. (Polen)|Augusts des Starken]] den Obstanbau. Um Platz für die zahlreichen Neupflanzungen zu gewinnen, wurde seit dem [[17. Jahrhundert]] sogar der Hang des [[Zschonergrund]]es abgeholzt. Auch Weinbau wurde betrieben, was ein erhaltener Bauernweinberg aus dem [[18. Jahrhundert]] belegt. Noch bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unterstützten zahlreiche Erntehelfer aus allen Teilen des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reichs]] die Kirschernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1830 wohnte der Theologe und Publizist [[Carl Christian Ernst Richter]] (1795–1863) einige Monate im Ort. Er war Herausgeber der sachsenweit einzigen unabhängigen und regierungskritischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Biene&amp;#039;&amp;#039; und wanderte nach deren Verbot 1837 nach Amerika aus. Damit hatte er einen Anteil an der späteren Einleitung bürgerlicher Reformen in dem nunmehrigen Königreich, die eine Folge des [[Dresdner Maiaufstand]]s aus dem Jahre 1849 waren. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Merbitz eine selbstständige Landgemeinde und ging 1857 eine Schulgemeinschaft mit [[Brabschütz]] ein. Seit dem 1. Juli 1950 war es ein Ortsteil von Brabschütz und kam mit diesem im Jahre 1994 zur Gemeinde Mobschatz, die wiederum am 1. Januar 1999 nach [[Entwicklung des Stadtgebiets von Dresden|Dresden eingemeindet]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/West/Mobschatz/Merbitz/merbitz.html|wayback=20220516060914|text=Merbitz}} in dresdner-stadtteile.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dresden.de/de/rathaus/stadtbezirksaemter/mobschatz/022_mb_ortsteile.php |titel=Geschichte und Gegenwart der Ortsteile |werk=dresden.de |zugriff=2016-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Merbitz Merbitzer Hof.jpg|mini|Landhotel „Merbitzer Hof“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Merbitz Dorfkern 1.JPG|mini|Dorfkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1547 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6 [[Hufner|besessene Mann]], 2 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11 besessene Mann, 1 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 113&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 110&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 171&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 150&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 146&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 156&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | siehe Brabschütz&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Merbitz (Dresden)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Merbitz (Dresden)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Merbitz}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/West/Mobschatz/Merbitz/merbitz.html|wayback=20220516060914|text=Merbitz}} in dresdner-stadtteile.de &lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Merbitz Merbitz im Stadtwiki Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.dresden.de/de/rathaus/stadtbezirksaemter/mobschatz/022_mb_ortsteile.php Dresden-Merbitz]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Merbitz|Merbitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1228082820|LCCN=|NDL=|VIAF=1674161453829764330001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden|Merbitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mobschatz (Ortschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1332]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
	</entry>
</feed>