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	<title>Merab Kostawa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:23:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merab_Kostawa&amp;diff=684757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Leben */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-11-03T19:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Merab-kostava.jpg|mini|Merab Kostawa]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merab Kostawa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kaS|მერაბ კოსტავა}}; * [[26. Mai]] [[1939]] in [[Tiflis]]; † [[13. Oktober]] [[1989]], Boriti, [[Georgische Sozialistische Sowjetrepublik|Georgische SSR]]) war ein georgischer [[Dissident]], Musiker und Dichter. Er war einer der Wortführer der [[Georgien|georgischen]] Unabhängigkeitsbewegung gegen die [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1954 gründete er gemeinsam mit [[Swiad Gamsachurdia]], dem späteren Präsidenten Georgiens, die Jugend-Untergrundorganisation &amp;#039;&amp;#039;Gorgasliani&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1956 und 1958 wurde er vom [[KGB]] wegen &amp;#039;&amp;#039;„antisowjetischer Aktivitäten“&amp;#039;&amp;#039; inhaftiert und wegen der Verbreitung antikommunistischer Literatur und Propaganda verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 schloss er ein Studium am &amp;#039;&amp;#039;Staatlichen Tiflisser Konservatorium&amp;#039;&amp;#039; ab. Von 1962 bis 1977 war er Klavierlehrer an einer Musikschule in Tiflis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 gründete er mit Gamsachurdia eine &amp;#039;&amp;#039;Initiativgruppe zur Verteidigung der Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;. 1975 trat er &amp;#039;&amp;#039;[[Amnesty International]]&amp;#039;&amp;#039; bei. 1976 wurde er Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;Georgischen Helsinki-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;. Von 1976 bis 1977 und von 1987 bis 1989 war er dort Vorstandsmitglied. Er wurde Mitherausgeber des [[Samisdat]]s &amp;#039;&amp;#039;Okros Satsmisi&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Goldenes Vlies&amp;#039;&amp;#039;), verfasste literarische und wissenschaftliche Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde er gemeinsam mit Gamsachurdia erneut inhaftiert. Er wurde zu einer mehrjährigen Strafhaft in einem [[Sibirien|sibirischen]] Arbeitslager verurteilt. 1978 wurde er vom [[USA|US]]-[[Kongress der Vereinigten Staaten|Kongress]] für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. 1987 wurde er aus dem [[GULAG]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft Ilia des Gerechten&amp;#039;&amp;#039;, einer nach dem frühen Anführer der georgischen Nationalbewegung [[Ilia Tschawtschawadse]] benannten Organisation. 1988 und 1989 war Kostawa einer der Hauptorganisatoren der friedlichen Proteste für Georgiens Unabhängigkeit. Am 29. April 1989 wurde er zum dritten Mal verhaftet, aber bereits nach 48 Tagen wieder freigelassen. Er bemühte sich, im Bürgerkrieg um [[Abchasien]] zu vermitteln, und suchte einen Ausgleich mit den [[Mescheten]] in Südgeorgien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb bei einem Autounfall auf dem Rikotipass im Kleinen [[Kaukasus]] nahe dem Dorf Boriti (wobei es Gerüchte über eine als „Unfall“ getarnte geplante Tötung gibt). Er wurde auf dem [[Mtazminda-Pantheon]] in Tiflis beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostawa war verheiratet und hatte einen Sohn, Irakli. Die Stadt Tiflis hat eine Straße nach ihm benannt. In Boriti wurde 2007 ein Holzkreuz zu seinem Andenken errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zviad Gamsachurdia and Merab Kostava&amp;#039;&amp;#039;. Amnesty International, London 1977&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Gamotxoveba Merab Kostavastan: mceralta da sazogado moçgvaceta mtacmindis panteoni, 1989 clis 21 oktomberi&amp;#039;&amp;#039;. Macne, Tbilisi 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Leksebi&amp;#039;&amp;#039;. Merani, Tbilisi 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Merab Kostava}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1162602716|LCCN=n/94/79714|VIAF=70624849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kostawa, Merab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Georgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Georgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tiflis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kostawa, Merab&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=მერაბ კოსტავა (georgisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=georgischer Dissident, Musiker, Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tiflis]], [[Georgische Sozialistische Sowjetrepublik|Georgische SSR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Boriti]], [[Georgische Sozialistische Sowjetrepublik|Georgische SSR]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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