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	<title>Menschliche Stimme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:51:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menschliche_Stimme&amp;diff=116186&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Abc2005: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-31T22:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Spectrogram - motángo mwa basodá.png|mini|Spektrogramm einer weiblichen Stimme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katrin Degenhardt Sprecherarbeit Deutschlandfunk Regie Maximilian Schönherr.ogg|mini|Weibliche Stimme spricht zwei Sätze auf zwei verschiedene Weisen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;menschliche Stimme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der medizinischen Fachsprache {{laS|vōx}} oder {{grcS|φωνή|phoné}}) ist der durch die [[Stimmlippe]]n im [[Kehlkopf]] eines Menschen erzeugte und im [[Vokaltrakt]] ([[Mundhöhle|Mund-]], [[Rachen]]- und [[Nasenhöhle]]n) modulierte [[Schall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme ist bei verschiedenen Lautäußerungen beteiligt, wie etwa [[Schreien]], [[Weinen]], [[Lachen (Ausdrucksform)|Lachen]] und vor allem bei der [[Artikulation (Linguistik)|Artikulation von Sprache]]. Allerdings ist nicht jeder Sprachlaut [[Stimmhaftigkeit|stimmhaft]]. Auch vollständig stimmloses [[Sprechen]] ist möglich und wird als [[Flüstern]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer Rolle in der gesprochenen Sprache ist die Stimme zugleich Bestandteil der [[Körpersprache]], beispielsweise wirken sich verschiedene [[Emotion]]en auf die Art der Stimmgebung beim Sprechen aus. Auch biologische Merkmale lassen sich weitgehend zuverlässig anhand der Stimme erkennen, so ist die Art der Stimme ein [[sekundäres Geschlechtsmerkmal]] und ermöglicht es auch, das Alter der Sprecher zu erkennen, da sie sich im Verlaufe einer Lebensspanne verändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiese&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung der Stimme wird zwischen Sprech- und [[Gesang|Singstimme]] unterschieden. Beim Singen wird die menschliche Stimme wie ein [[Musikinstrument]] zur Erzeugung von [[Ton (Musik)|Tönen]], [[Klang|Klängen]] und [[Melodie]]n eingesetzt, meist verbunden mit Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SRF Wissen - Wie entsteht die menschliche Stimme?.webm|mini|Wie entsteht die menschliche Stimme? Erklärvideo (59 Sekunden)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmerzeugung ==&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Artikulation (Linguistik)&lt;br /&gt;
|4=Akustische Phonetik&lt;br /&gt;
|5=Menschliche Stimme|6=Gesangspädagogik|2=Mai 2021|1=[[Benutzer:S.K.|S.K.]] ([[Benutzer Diskussion:S.K.|Diskussion]]) 19:21, 27. Mai 2021 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray956.png|mini|Stimmritze und Stimmbänder]]&lt;br /&gt;
Die menschliche Stimme wird durch das Zusammenwirken der [[Stimmlippe]]n im [[Kehlkopf]] und den [[Vokaltrakt|Ansatzräumen]] erzeugt. Dabei lassen sich physikalisch drei Stimmparameter unterscheiden: [[Tonhöhe]], [[Lautstärke]] und [[Klangfarbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kehlkopf bildet den oberen Abschluss der Luftröhre, er liegt vorne im Hals und ist besonders bei Männern oft deutlich als [[Adamsapfel]] zu erkennen. Im Kehlkopf sind die beiden Stimmlippen gespannt, komplexe Muskel- und Gewebeschichten, deren Stellung und Spannung durch Muskeln, Knorpel und Gelenke verändert werden kann. Die Stimmlippen können die Luftröhre bis auf einen kleinen Spalt verschließen. Diese engste Stelle im Kehlkopf bezeichnet man als Stimmritze ([[Glottis]]). Sie wird zum Atmen durch [[Abduktion (Physiologie)|Abduktion]] der entspannten Stimmlippen weit geöffnet, damit die Luft ungehindert ein- und ausströmen kann. Um stimmhafte Töne zu erzeugen, versetzt die aus der Lunge strömende Luft die bis auf einen schmalen Spalt geschlossenen Stimmlippen in Schwingungen, ähnlich dem [[Rohrblatt]] eines [[Holzblasinstrument]]es. Je entspannter die Stimmlippen sind, desto langsamer schwingen sie und der [[Grundton]] des Klanges wird tiefer. Bei höherer Spannung schwingen sie schneller und der Ton wird höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der primäre Kehlkopfklang wird nun in den lufthaltigen Räumen oberhalb der Stimmlippen verändert. Diese Räume, zu denen [[Rachen]], [[Mundhöhle|Mund-]] und [[Nasenhöhle|Nasenraum]] gehören, werden als Ansatzräume oder [[Vokaltrakt bzw. Sprechtrakt]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gesangspädagogik#Phonation|titel1=„Phonation“ im Artikel Gesangspädagogik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der unterschiedlichen Größe des Kehlkopfes und damit der Länge der Stimmbänder liegt die Tonhöhe des Grundtons für die männliche Stimme bei etwa 125 Hz und für die weibliche bei etwa 200 Hz. Kleine Kinder haben eine Tonlage um 440 Hz. Der Stimmumfang beträgt normalerweise 1,3–2,5 [[Oktave]]n, mit Training sind aber auch 3 und mehr möglich. Der [[Auditive Wahrnehmung|Frequenzbereich]] der menschlichen Stimme mit den Obertönen beträgt etwa 80 Hz bis 12&amp;amp;nbsp;kHz. In diesem Frequenzgang befinden sich Frequenzabschnitte, die für die Sprachverständlichkeit, die Erkennbarkeit der Vokale und Konsonanten sowie Brillanz und Wärme eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Stimmbruch]]s, meist etwa im Alter von 11 bis 15 Jahren, werden bei Jungen und Mädchen die Stimmlippen dicker und länger, die mittlere Sprechstimmlage sinkt dabei bei Jungen um eine Oktave, bei Mädchen um eine [[Terz (Musik)|Terz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phänomenologie der Stimme ==&lt;br /&gt;
Die Stimme ist von entscheidender Bedeutung in vielerlei Hinsicht. Sie ist reichhaltige Informationsquelle und das „Erscheinungsbild unserer Stimme“ transportiert auch Informationen, die oft nicht übermittelt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschliche (Sing-)Stimme kann durch verschiedene erlernbare Techniken unterschiedliche Klangfarben hervorbringen, beim Sprechen etwa den Unterschied zwischen [[Sprechstimme (Sprechen)|Sprechstimme]]&amp;lt;!-- Der Wikilink »Sprechstimme« ist eine Weiterleitungsseite zu »Stimmbildung«, wo »Sprechstimme« nicht ausreichend erklärt wird; darum hier der &amp;quot;künstliche Rotlink&amp;quot; --&amp;gt; und [[Sprecherstimme]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ROM-DVD&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Richter, Matthias Echternach, Louisa Traser, Michael Burdumy, Claudia Spahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme. Einblicke in die physiologischen Vorgänge beim Singen und Sprechen&amp;#039;&amp;#039;, 2017, Helbling, ROM-DVD&amp;lt;/ref&amp;gt; und beim Singen beispielhaft etwa das [[Belting (Gesangstechnik)|Belting]] im Gegensatz zur „klassischen [[Opernstimme]]“ ([[Belcanto]]) oder [[Obertongesang|Obertonsingen]]. Genau wie sich jemand beim Erlernen eines Musikinstruments durch jahrelanges Üben vom Anfänger zum [[Virtuose]]n entwickeln kann, kann durch [[Gesangspädagogik|Gesangsausbildung]] und [[Stimmtraining]] „das Instrument Stimme“ weiterentwickelt werden. Beispielsweise ist beim Singen des Vokals „A“ hauptsächlich der Rachenraum beteiligt (beim Zuhalten der Nase ändert sich der Ton kaum); wird näselnd der stimmhafte Konsonant „M“ gesungen und dann der Mund zum „A“ geöffnet, schwingt die Luftsäule im Mund &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; im Nasenraum (ein Zuhalten der Nase verändert dann den Ton). Solche Stimmtechniken zur Erweiterung des [[Vokaltrakt|Vokalraums]] (wie auch Heben und Senken des Kehlkopfs oder Heben und Senken der Zunge, Verbesserung des [[Stimmsitz]]es (siehe dazu [[Gesangspädagogik]]) und viele andere mehr) können die Stimme verstärken oder verändern&amp;lt;ref name=&amp;quot;ROM-DVD&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Human voice spectrogram.jpg|mini|Anderes Spektrogramm]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stimmwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|voice science}}) beschreiben und erforschen das Phänomen „Stimme“ in unterschiedlichen Fachgebieten. Einige wichtige sind: [[Physiologie]] und [[Anatomie]], die [[Mechanik]] und [[Akustik]], die [[Medizin]], insbesondere die [[Phoniatrie]], die [[Psychologie]], die [[Sprechwissenschaft]] und die [[Gesangspädagogik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Vertreter dieser wissenschaftlichen Fachdisziplin sind: [[Johan Sundberg]] (ehemals KTH, Stockholm, Schweden), [[Ingo Titze]] ([[University of Iowa]] und &amp;#039;&amp;#039;National Center for Voice and Speech&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ncvs.org/ National Center for Voice and Speech]&amp;lt;/ref&amp;gt; USA) und [[Peter-Michael Fischer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme und Persönlichkeit ===&lt;br /&gt;
Bereits 1934 veröffentlichte der US-amerikanische [[Psychologe]] [[Harold C. Taylor]] den Befund, dass bereits routiniert erfolgte einfache Äußerungen Vorstellungen über die Persönlichkeit des Sprechers erlaubten. Taylor bezog sich dabei auf kurze Phrasen&amp;amp;nbsp;– „Hello“, „Good Bye“&amp;amp;nbsp;– von Telefonisten. 1975 bezeichnete der Arzt Günther Habermann Stimmen als „Spiegel der Persönlichkeit“ und berief sich dabei auf [[Michael Scotus]], der 1228 sein &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der [[Physiognomik]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Darin gab es konkrete Schlüsse von Stimme auf Persönlichkeit, etwa: {{&amp;quot;|Wessen Stimme tief beginnt und hoch endet, der ist jähzornig, heftig, kühn und sicher.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiese2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moderne Psychologie hat zeigen können, dass die Stimme Schlüsse auf Persönlichkeitsmerkmale der [[Big Five (Psychologie)|Big Five]] zulässt, etwa auf [[Extraversion]]. Die Sprechrate hat einen deutlichen Effekt auf die Wahrnehmung von Kompetenz und Intelligenz. Auch auf [[Dominanz (Psychologie)|Dominanz]] wird geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiese2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neuere Arbeiten zur psychologischen Wirkung von Stimme und Sprechweise unter besonderer Berücksichtigung von Geschlecht, Alter, Persönlichkeit und emotionalen Zuständen wurden in den letzten drei Jahrzehnten (1994–2024) von Walter Sendlmeier am Institut für Sprache und Kommunikation der TU Berlin durchgeführt. Für die Basisemotionen Freude, Trauer, Ärger und Angst konnten sowohl in Perzeptionsexperimenten als auch in akustischen Analysen systematische Unterschiede gefunden werden. Ebenso lassen sich die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeitsstruktur (Neurotizismus, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Offenheit und Verträglichkeit) anhand von Stimme und Sprechweise unterscheiden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Stimme als Kommunikationsmedium ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme als Indikator für Gesprächsbeziehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme als ästhetisches Objekt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokale Attraktivität ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmtechniken ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Authentifizierung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sprecherauthentifizierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stimmerkennung kann ein [[akustischer Fingerabdruck]] in der [[Biometrie]] als Faktor für die [[Authentifizierung]] in [[Rechnernetzwerk]]en eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmtraining ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stimmtraining|Stimmbildung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmtraining hat die Optimierung einer gesunden Stimme zum Ziel – im Gegensatz zur Stimmtherapie. Typische Trainingsaspekte umfassen das Erlernen einer Stimmtechnik, die tragfähige und unangestrengte Kommunikation über einen längeren Zeitraum ermöglicht. Auch eine atemrhytmische Anpassung kann erlernt werden. Professionelles Stimmtraining wird in vielseitigen Ausprägungen angeboten, beispielsweise im Rahmen eines „Präsenzcoachings“ oder eines „Anti-Aging-Kurses“. In der [[Antike]] gehörte systematisches Stimmtraining zur allgemeinen Bildung. Redner wurden unter Anleitung eines [[Phonaske]]n ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiese&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Störungen der menschlichen Stimme ==&lt;br /&gt;
Es gibt vielfältige Störungen der menschlichen Stimme. Die Ursachen für Stimmstörungen können u. a. krankheitsbedingt oder berufsbedingt sein. Besonders gefährdet sind Menschen mit Berufen, in denen die Stimme stark belastet wird, wie zum Beispiel Lehrer, Politiker, Call Center Agents, Pastoren, Sänger oder Sprecher in den Medien. Menschen mit stimmintensiven Berufen können durch gezieltes [[Stimmtraining]] und richtigen [[Stimmansatz]] die Belastbarkeit und Qualität ihrer Stimme erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiserkeit ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dysphonie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiserkeit ist eine relativ häufig vorkommende Störung der menschlichen Stimme, die sich durch eine raue, unreine, belegte oder tonlose Stimme bemerkbar macht. Bei einer tonlosen Stimme spricht man von [[Aphonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursachen von Heiserkeit sind vor allem Entzündungen (virale und bakterielle [[Laryngitis]], Überanstrengung, chemische Reize, [[Reinke-Ödem]]), Stimmlippenlähmungen ([[Recurrensparese]] oder [[Vagusparese]]) und gutartige oder bösartige Tumoren ([[Stimmlippenpolyp]], [[Papillom]]e, [[Kehlkopfkrebs|Stimmlippenkarzinom]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ersatzstimme ===&lt;br /&gt;
Nach einer totalen [[Laryngektomie]] (einer operativen Entfernung des Kehlkopfs) sind Luft- und Speiseweg voneinander getrennt, sodass der natürliche Weg eine Stimme zu erzeugen nicht länger möglich ist. Als Ersatz dienen [[Stimmprothese]]n, Ösophagussprache oder elektronische Sprechhilfen. Rund 20.000 kehlkopflose Personen leben in Deutschland (Stand 2016). 1978 waren es lediglich 9.000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiese&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stimmprothese ====&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist, dass ein Zugang zur Luftröhre geschaffen wird – eine künstliche Öffnung an der Vorderwand [[Tracheostoma]]. Dazu wird bei der Laryngektomie ein Einweg-Ventil zwischen Luft- und Speiseröhre eingesetzt, in das eine Ventilprothese montiert wird. Zum Sprechen wird das Tracheostoma verschlossen, um Luft in die Speiseröhre strömen zu lassen. Töne entstehen durch Schwingungen der Schleimhaut, diese werden dann wie bei der normalen Phonation im Vokaltrakt gefiltert und durch den Mund abgestrahlt. Dies muss in der Stimmrehabilitation therapeutisch erlernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ösophagussprache ====&lt;br /&gt;
Wenn das Einsetzen eines Ventils nicht möglich ist, kann die [[Ruktussprache]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Ösophagussprache&amp;#039;&amp;#039;) erlernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Elektronische Sprechhilfen ====&lt;br /&gt;
Sogenannte künstliche Kehlköpfe oder Elektrolarynx schaffen eine Ersatzstimme, wenn sie zum Sprechen auf Hals oder Mundboden gelegt werden. Die übertragene Vibration des Gerätes wird durch Formen von Sprachlauten mit Lippen und Zunge in eine Stimme umgewandelt. Das Klangspektrum kann entsprechend moduliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fistelstimme]]&lt;br /&gt;
* [[Formant]], [[Sängerformant]]&lt;br /&gt;
* [[Logopädie]]&lt;br /&gt;
* [[Phonagnosie]]&lt;br /&gt;
* [[Polsterpfeife]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michel Chion]]: &amp;#039;&amp;#039;La voix au cinéma&amp;#039;&amp;#039;, Paris : Cahiers du cinéma, 1982 [NA 2005] engl. &amp;#039;&amp;#039;The voice in cinema&amp;#039;&amp;#039;, Columbia UP 1999&lt;br /&gt;
* [[Kaja Silverman]]:  &amp;#039;&amp;#039;The Acoustic Mirror: The Female Voice in Psychoanalysis and Cinema&amp;#039;&amp;#039;, Indiana University Press, 1988, ISBN 978-0-25320-474-5.&lt;br /&gt;
* [[Peter-Michael Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme des Sängers&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart/Weimar 1993, ISBN 3-476-01604-8.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Göttert]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stimme&amp;#039;&amp;#039;. München 1998, ISBN 3-7705-3281-3.&lt;br /&gt;
* [[Günther Habermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Stimme und Sprache&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-556004-X.&lt;br /&gt;
* Bernhard Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme. Grundlagen, künstlerische Praxis, Gesunderhaltung.&amp;#039;&amp;#039; Henschel Verlag, Leipzig 2013, ISBN 978-3-89487-727-9.&lt;br /&gt;
* [[Horst Gundermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Phänomen Stimme&amp;#039;&amp;#039;. Reinhardt, München 1994, ISBN 3-497-01339-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Johan Sundberg |Originaltitel=The Science of the Singing Voice |Originaljahr=1987 |Originalsprache=en |Titel=Die Wissenschaft von der Singstimme |Übersetzer=Friedemann Pabst |Verlag=Orpheus |Ort=Bonn |Datum=1997 |ISBN=3-922626-86-6}}&lt;br /&gt;
* Ingo Titze: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Voice Production&amp;#039;&amp;#039;. Prentice Hall, 1994, ISBN 0-13-717893-X (Facsimile).&lt;br /&gt;
* Jochen Waibel: &amp;#039;&amp;#039;Ich Stimme. Das Stimmhaus-Konzept für die Balance von Stimme und Persönlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; EHP, Köln 2000, ISBN 3-9804784-3-2.&lt;br /&gt;
* Jürgen Wendler, Wolfram Seidner, Ulrich Eysholdt: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Phoniatrie und Pädaudiologie&amp;#039;&amp;#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart/New York 2005, ISBN 3-13-102294-9.&lt;br /&gt;
*  [[Sybille Krämer]] und [[Doris Kolesch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stimme: Annäherung an ein Phänomen&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2006&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kittler]], [[Thomas Macho]], [[Sigrid Weigel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rauschen und Offenbarung : zur Kultur- und Mediengeschichte der Stimme&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : Akademie Verlag, 2. Auflage 2008&lt;br /&gt;
* Walter Sendlmeier: „Die psychologische Wirkung von Stimme und Sprechweise – Geschlecht, Alter, Persönlichkeit, Emotion und audiovisuelle Interaktion.“ In O. Bulgakowa (Hrsg.) Resonanzräume. Bertz-Fischer, Berlin 2012, ISBN 978-3-86505-394-7&lt;br /&gt;
* [[Mladen Dolar]]: &amp;#039;&amp;#039;His Master&amp;#039;s Voice: Eine Theorie der Stimme&amp;#039;&amp;#039; (suhrkamp taschenbuch wissenschaft), Berlin 2014&lt;br /&gt;
* Walter Sendlmeier: „Sprechwirkungsforschung – Grundlagen und Anwendungen mündlicher Kommunikation“. 3. Auflage, Logos Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-8325-4365-5.&lt;br /&gt;
* Kristin Linklater: &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerk Stimme. Entfaltung und Pflege eines natürlichen Instruments.&amp;#039;&amp;#039; 5., überarbeitete und erweiterte Auflage, aus dem Englischen von Michael Petermann und Irmela Beyer. Reinhardt, München 2019, ISBN 978-3-497-02902-0 (Print); ISBN 978-3-497-61235-2 (PDF-E-Book); ISBN 978-3-497-61236-9 (EPUB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video ===&lt;br /&gt;
* Bernhard Richter, Matthias Echternach, Louisa Traser, Michael Burdumy, Claudia Spahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme. Einblicke in die physiologischen Vorgänge beim Singen und Sprechen.&amp;#039;&amp;#039;Helbling, 2017, ROM-DVD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Human voice}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4057587-1}}&lt;br /&gt;
* [http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/35819142 Strömungsphysikalische Grundlagen der menschlichen Stimmgebung] Forschungsprojekt der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]]&lt;br /&gt;
* [https://www.wiwo.de/karriere/der-ton-macht-die-person-301591/ &amp;#039;&amp;#039;Der Ton macht die Person&amp;#039;&amp;#039;] Artikel in der [[Wirtschaftswoche]] mit einigen Hörproben&lt;br /&gt;
* Astrid Hansen: [https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/02/klang-stimme-persoenlichkeit-karriere-emanzipation/komplettansicht Ich liebe deine Stimme!], [[Die Zeit#Zeit Online|Zeit Online]], 6. April 2018&lt;br /&gt;
* Julia Sica: [https://www.derstandard.at/story/2000126740340/wie-sich-die-stimme-mit-der-zeit-veraendert Wie sich die Stimme mit der Zeit verändert], [[derStandard.at]], 21. Mai 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiese&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christiane Kiese-Himmel |Titel=Körperinstrument Stimme. Grundlage, psychologische Bedeutung, Störung |Verlag=Springer |Datum=2016 |ISBN=978-3-662-49647-3 |DOI=10.1007/978-3-662-49648-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiese2&amp;quot;&amp;gt; {{Literatur |Autor=Christiane Kiese-Himmel |Titel=Körperinstrument Stimme. Grundlage, psychologische Bedeutung, Störung |Seiten=32 |Verlag=Springer |Datum=2016 |ISBN=978-3-662-49647-3 |DOI=10.1007/978-3-662-49648-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Instrument des Jahres}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4057587-1|LCCN=sh85144224|NDL=00566119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschliche Stimme| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmphysiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phonetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Abc2005</name></author>
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