<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Menno_Simons</id>
	<title>Menno Simons - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Menno_Simons"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menno_Simons&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T05:17:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menno_Simons&amp;diff=102955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AsepTisch: Änderungen von ~2026-20048-15 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Graph Pixel zurückgesetzt: keine Verbesserung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menno_Simons&amp;diff=102955&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T13:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-20048-15&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-20048-15&quot;&gt;~2026-20048-15&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-20048-15&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-20048-15 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Graph_Pixel&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Graph Pixel (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Graph Pixel&lt;/a&gt; zurückgesetzt: keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Menno Simonsz %281496-1561%29%2C geestelijk vader van de doopsgezinden%2C Bestanddeelnr 935-0851.jpg|mini|Stich aus dem 17. Jahrhundert zeigt Menno Simons mit Krückstock und Bibel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Menno Simons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1496]] in [[Witmarsum (Súdwest-Fryslân)|Witmarsum, Friesland (Niederlande)]]; † [[23. Januar|23.]] oder [[31. Januar]] [[1561]] in [[Wüstenfelde (Schleswig-Holstein)|Wüstenfelde]] bei [[Bad Oldesloe]]) war ein niederländisch-friesischer [[Theologe]]. Simons war einer der führenden Vertreter der [[Täuferbewegung]] und wurde zum Namensgeber der [[Mennoniten]]. Sein Nachname wurde auch &amp;#039;&amp;#039;Simonszoon&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, was &amp;#039;&amp;#039;Simons Sohn&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Witmarsum gedenknaald 2008.jpg|mini|Gedenkstein für Menno Simons in seinem Geburtsort Witmarsum]]&lt;br /&gt;
=== Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Über die familiäre Herkunft von Menno Simons ist nicht viel bekannt. In seinen Lebenserinnerungen schrieb Menno Simons, dass sein Vater aus dem Witmarsum benachbarten Dorf [[Pingjum]] stammte. Wahrscheinlich arbeiteten seine Eltern in der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menno Simons wurde kurz nach seiner Geburt in der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Pfarrkirche]] St.&amp;amp;nbsp;Bonifatius [[Kindertaufe|getauft]] und beschloss bereits mit 9&amp;amp;nbsp;Jahren, Pfarrer zu werden. Simons besuchte wahrscheinlich die Klosterschule der [[Prämonstratenser]] in [[Bolsward]] und studierte anschließend [[Philosophie]] und [[Theologie]] in [[Utrecht]]. Ende März 1524 bestand er sein Theologisches Examen und wurde schließlich am 26. März desselben Jahres durch den Utrechter [[Weihbischof]] Johannes Heetsveld zum Priester geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholischer Pfarrer ===&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr wurde Menno Simons zum [[Vikar]] in seinem Heimatort Pingjum berufen. Sein Einkommen belief sich hier auf 100 [[Gulden]] im Jahr. Daneben wurde ihm vonseiten der Kirchengemeinde eine Ackerfläche zur eigenen Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt. Über die ersten Jahre als Pfarrer äußerte sich Menno Simons später kritisch. So schrieb Simons, dass es in geistlicher Hinsicht &amp;#039;&amp;#039;traurig mit ihm bestellt gewesen&amp;#039;&amp;#039; sei und er während seines gesamten Studiums und seiner Vikariatszeit nicht einmal eine Bibel in der Hand gehabt hätte. Er schrieb: „Ich fürchtete, ich könnte beim Lesen derselben auf Abwege geraten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menno Simons führte nach eigenen Angaben in den ersten Jahren als Pfarrer ein ausschweifendes Leben, das unter anderem von Glücksspiel und Alkohol geprägt war. Dies änderte sich, nachdem Menno Simons erste Zweifel am Dogma der katholischen [[Transsubstantiation]] kamen. Er hielt diese Zweifel zunächst für „Eingebungen des Teufels“, kam jedoch nach dem Studium des Neuen Testamentes zu der Erkenntnis, dass die katholische Lehre von der Verwandlung der Elemente Brot und Wein in das Fleisch und Blut Jesu Christi der biblischen [[Eucharistie|Abendmahls]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;theologie widerspreche. Wahrscheinlich war Menno Simons zu diesem Zeitpunkt bereits von der Bewegung der [[Sakramentarier]] beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menno Simons und auch sein ihm vorgesetzter Pfarrer studierten schließlich die Schriften [[Martin Luther]]s, [[Martin Bucer]]s und auch [[Erasmus von Rotterdam]]s. Als in einem Erlass vom 22. Dezember 1526 seitens der [[Provinz Friesland|friesischen]] Behörden bestimmt wurde, sämtliche Bücher Martin Luthers und seiner Anhänger bei der Kanzlei in [[Leeuwarden]] abzuliefern, damit sie „vor dem haus allda zu pulver verbrannt werden“, weigerten sich Menno Simons und sein Vorgesetzter, sodass sich letztlich der Generalstaatsanwalt einschaltete und mit Hilfe der Polizei die beiden zwang, ihre Bücher abzuliefern. Am 14. Oktober 1529 verkündete schließlich ein öffentlicher Anschlag in den friesischen Landen, dass der Besitz [[Reformation|reformatorischer]] Schriften mit dem [[Todesstrafe|Tode bestraft]] werde. Menno Simons studierte trotzdem weiter lutherische Schriften, und innerhalb kurzer Zeit veränderten sich seine Predigten. Er kam in den Ruf, ein evangelischer Prediger zu sein. In seinen Lebenserinnerungen berichtete er, dass er zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keine [[Bekehrung|innere Umkehr]] vollzogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1530 wechselte Menno Simons nach Witmarsum und übernahm dort eine [[Vakanz|vakante]] Pfarrstelle. Hier erfuhr er im März 1531, dass vor der Kanzlei in Leeuwarden ein gewisser [[Sikke Snijder]] (eigentlich Sikke Freerk oder Freriks) [[Hinrichtung|hingerichtet]] worden sei. Snijder hatte sich im Dezember 1530 von [[Jan Folkertsz Trypmaker]] in [[Emden]] [[Gläubigentaufe|taufen]] lassen und war kurz danach wieder in seine Heimat zurückgekehrt, um dort eine [[Täufer]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gemeinde zu gründen. In nur wenigen Wochen hatte er einen kleinen Kreis um sich gesammelt. Als dies bekannt wurde, schritt die Obrigkeit ein und verurteilte ihn zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Märtyrer]]tod Snijders beeindruckte Menno Simons tief. Bis zu diesem Zeitpunkt war für ihn die Kindertaufe eine von ihm nie hinterfragte Praxis. Auch hier griff Simons wieder zum [[Neues Testament|Neuen Testament]]: „Ich untersuchte die Schrift mit Fleiß und Genauigkeit“, so berichtet er, „doch von der Kindertaufe konnt’ ich keine Spur finden“. Als auch sein Pfarrherr äußerte, dass die Bibel die Kindertaufe nicht kenne, begann Simons die [[Kirchenväter]] und das reformatorische Schrifttum zu studieren. Seine Erkenntnis, dass die Säuglingstaufe unbiblisch sei, verfestigte sich dadurch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1535 sein Bruder Pieter zusammen mit einer Gruppe von Täufern in der Nähe von [[Bolsward]] ermordet wurde, durchlebte Simons eine tiefe persönliche Krise: „Ich betete zu Gott unter Seufzen und Tränen, mir, dem großen Sünder, gnädig zu sein, ein reines Herz zu schenken und aufgrund des vergossenen Blutes Christi mir meinen unreinen Lebensweg und mein fruchtloses Leben zu vergeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss an die Täuferbewegung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1536 gab Menno Simons sein Priesteramt auf, heiratete und schloss sich den Täufern an. Das Datum seiner [[Gläubigentaufe|Taufe]] ist jedoch unbekannt. Fest steht, dass er bereits im Oktober 1536 mit den Täufern in enger Verbindung stand. Im Januar 1537 wurde er in [[Groningen]] schließlich zum [[Presbyter|Ältesten]] ordiniert. Ordinatoren waren die Brüder [[Obbe Philips|Obbe]] und [[Dirk Philips]], die Ende 1533 zu der von [[Melchior Hofmann]] in [[Emden]] gegründeten Täufergemeinde gestoßen waren und deshalb dem gemäßigten Flügel der &amp;#039;&amp;#039;Melchioriten&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theologischer Lehrer in der Täuferbewegung ===&lt;br /&gt;
Menno Simons erwarb sich bald ein großes Ansehen innerhalb der Täuferbewegung. Durch seine häufigen Reisen im gesamten niederländisch-norddeutschen Raum und sein umfangreiches schriftstellerisches Wirken wurde sein Einfluss auf die junge Bewegung so stark, dass die niederländischen und norddeutschen Täufer schon bald als &amp;#039;&amp;#039;Mennoniten&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Mennisten&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden. Die erste dokumentierte Verwendung des Begriffes findet sich um 1544/45 in einer friesischen Polizeiordnung. Zunächst als Fremdbezeichnung wurde der Begriff zunehmend von den Täufergemeinden des niederländisch-norddeutschen und später auch des schweizerisch-süddeutschen Raumes als Selbstbezeichnung übernommen. Der Täuferforscher William Esteb teilte die Geschichte der Täuferbewegung entsprechend in die drei Perioden „vor Menno Simons, unter Menno Simons und nach Menno Simons“ ein. Menno Simons’ besonderes Verdienst war die Sammlung und Organisation der verstreuten Täufer in den Zeiten der Verfolgung. Für den Aufbau und die weitere Entwicklung der Mennoniten war vor allem Menno Simons’ 1540 erschienene Schrift &amp;#039;&amp;#039;Das Fundamentbuch&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Das Fundament der christlichen Lehre&amp;#039;&amp;#039;) von großer Bedeutung. Ein anderes bekanntes Werk von Menno Simons ist die &amp;#039;&amp;#039;Meditation des 25. Psalms&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1539, in das er seine eigene innere Lebensgeschichte eingewoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits früh wandte sich Menno Simons von den gewaltbereiten Täufern wie den [[Täuferreich von Münster|Täufern in Münster]] und den anschließend entstandenen [[Batenburger]]n wie auch von den messianischen David-Joristen um [[David Joris]] ab. So gab Menno Simons im Jahr 1541 die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Vom rechten Christenglauben und seiner Kraft&amp;#039;&amp;#039; heraus, die implizit gegen die Täufer um David Joris gerichtet war. Simons stabilisierte so die noch junge nordeuropäische Täuferbewegung und schuf einen Weg abseits von jeder Form von Militanz und Apokalyptik. Er knüpfte auch bewusst an die pazifistische Linie der frühen schweizerisch-süddeutschen Täufer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung war auch das [[Religionsgespräch]] zwischen Menno Simons und dem reformierten Theologen [[Johannes a Lasco]], das Ende Januar 1544 im ostfriesischen [[Emden]] stattfand. Obwohl sich beide Seiten nicht einigen konnten, trennten sich beide in Freundschaft voneinander. Die weiter bestehenden theologischen Differenzen führten jedoch in den folgenden Jahren zu einem zunehmend persönlich gefärbten Disput.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Simons zu den gewaltlosen Täufern gehörte, ließ [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]] im Dezember 1542 ein Edikt ausarbeiten, wonach jeder mit der Todesstrafe bedroht wurde, welcher Menno Simons unterstützte oder seine Schriften besaß oder verbreitete. Zudem wurde ein [[Kopfgeld]] von 100 Goldgulden auf seinen Kopf ausgesetzt. Die Edikte wurden rücksichtslos umgesetzt. So wurde im April 1545 in [[Groningen]] ein Mann verbrannt, weil er sich sechs Jahre zuvor von Menno Simons hatte taufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1544 an wirkte Menno Simons im [[Rheinland|rheinländischen]] [[Köln]], wo er unter dem evangelisch orientierten Bischof [[Hermann V. von Wied]] bis zu dessen Verbannung im Jahr 1546 relativ frei wirken konnte. Anschließend hielt sich Menno Simons vor allem im [[holstein]]ischen Raum auf. Zeitweise befand er sich auch in [[Wismar]], im Raum um [[Danzig]] und auch in [[Livland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1552 fand in [[Lübeck]] in Anwesenheit Menno Simons’ eine täuferische Zusammenkunft statt, auf der die [[Antitrinitarier|anti-trinitarischen]] Positionen [[Adam Pastor]]s diskutiert wurden und die mit dem Ausschluss Pastors und seiner nach ihm benannten Gruppe der Adamiten bzw. Adamieten aus den mennonitischen Gemeinden endete. Im Jahr 1555 fand eine weitere täuferische Synode in [[Wismar]] statt, auf der die Wismarer Artikel beschlossen wurden, die sich vor allem mit der Ehe befassten. Als im August 1555 die norddeutschen Hansestädte Lübeck, Hamburg, Rostock, Stralsund, Wismar und Lüneburg ein gegen die Täufer gerichtetes Edikt beschlossen, mussten viele Täufer aus Wismar fliehen, sodass sich auch Simons wieder auf die Reise begeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mennokate.jpg|mini|Die Mennokate. Die Linde hat Menno Simons vermutlich selbst gepflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;gameo.org: [https://gameo.org/index.php?title=Menno_Linden_(Fresenburg,_Niedersachsen,_Germany) &amp;#039;&amp;#039;Menno-Linde&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 21. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menno Simons begab sich wieder in das [[Herzogtum Holstein]] und fand Zuflucht auf [[Gut Altfresenburg|Gut Fresenburg]], wo [[Bartholomäus von Ahlefeldt]] bereits zuvor Täufer beherbergt hatte. Er starb 1561 in Wüstenfelde bei [[Bad Oldesloe]] und wurde im Garten der später nach ihm benannten [[Mennokate]] begraben. Später erfolgte eine Überführung in seinen Geburtsort Witmarsum. Menno Simons hatte zwei Töchter und einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mennokate gibt es heute noch mit einem kleinen Museum, das besichtigt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mennokate.de/ Die Menno-Kate]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Menno Simonsz.gif|mini|Menno Simons bei seiner schriftstellerischen Tätigkeit]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dat fundament des christelyken leers doer Menno Simons op dat alder corste geschreuen&amp;#039;&amp;#039; (1539–40)&lt;br /&gt;
::(Das Fundament der christlichen Lehre, von Menno Simons auf das allerkürzeste geschrieben)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Een corte vermaninghe vth Godes woort doer Menno Simons van die wedergeboorte, Vnde wie die ghene syn, die belofte hebben&amp;#039;&amp;#039; (um 1539)&lt;br /&gt;
::(Eine kurze Vermahnung aus dem Wort Gottes von Menno Simons über die Wiedergeburt und wie die Leute sind, die daran glauben)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verclaringhe des christelyken doppsels in den water duer menno Simons wt dwoort gods In war maniere dat sy van christo Jesu beuolen is ende van synen heylighen appostelen geleert ende ghebruycket is&amp;#039;&amp;#039; (um 1542)&lt;br /&gt;
::(Erklärung der christlichen [[Taufe]] im Wasser durch Menno Simons aus dem Wort Gottes, in welcher Weise sie von Christo Jesu befohlen und von seinen heiligen Aposteln gelernt und angewandt wurde)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Een korte ende klar belijdinge ... van der mensch-werdinge onses lieven Heeren Jesu Christi ... geschreven aen de Edele ende Hoogh-Geleerde Heeren, H. Johan a Lasco, mit t’samen sijne hulperen binnen [[Emden]]&amp;#039;&amp;#039; (1544)&lt;br /&gt;
::(Ein kurzes und klares Bekenntnis ... zur Menschwerdung unseres lieben Herren Jesu Christi ... geschrieben an den edlen und hochgelehrten Herren H. [[Johannes a Lasco]] mit allen seinen Helfern in Emden)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Een korte klaeglycke ontschuldinge der ellendige christenen ende verstroyde vreemdelingen, aen alle schrift-geleerden ende predikanten der Duytscher Natien&amp;#039;&amp;#039; (1552)&lt;br /&gt;
::(Eine kurze klägliche Entschuldigung der elendigen Christen und verstreuten Fremdlingen an alle Schriftgelehrten und Prediger der [[Deutsche Nation|deutschen Nation]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Een klare beantwoordinge, over een schrift Gellii Fabri, prediker tot Emden&amp;#039;&amp;#039; (1554)&lt;br /&gt;
::(Eine klare Antwort über eine Schrift von [[Gellius Faber de Bouma|Gellius Faber]], Prediger zu [[Emden]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kindertucht: Een schoon onderwys ende leere, hoe alle vrome olders haer kinderen (nae wtwijsen der schriftueren) schuldich ende gheholden zijn te regieren, te castyen, te onderrichten, ende in een vroom duechdelik ende godsalich leeuen op te voeden. Mit een christelike benedicite voor den eeten ende een christlicke gratias na den eeten&amp;#039;&amp;#039; (1557)&lt;br /&gt;
::(Kindererziehung: Eine schöne Unterweisung und Lehre, wie alle frommen Eltern ihre Kinder (nach Ausweis der Schrift) schuldig und gehalten sind zu leiten, zu bestrafen, zu unterrichten und in ein frommes, tüchtiges und gottseligen Leben zu führen. Mit einem christlichen Segensgebet vor und einem christlichen Dankgebet nach dem Essen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktag ==&lt;br /&gt;
* [[23. Januar]] im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Menno Simons Berliner Gemeinde 1912 Obverse.jpg|mini|Deutsche Bronzemedaille von 1912 mit dem Bild von Menno Simons, geprägt am 25. Jahrestag der Gründung der mennonitischen Gemeinde in Berlin. Die Inschrift auf der Vorderseite lautet: GOTT DIE EHRE FREI DIE LEHRE / MENNO SIMONS / GEB. ZU WITMARSUM IN FRIESLAND 1492 / GEST. ZU WÜSTENFELDE BEI OLDESLOE 13. JAN. 1559]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Menno Simons ist Namensgeber des seit 2008 jährlich verliehenen Predigtpreises für Predigten, „die das biblische Zeugnis im Licht der täuferisch-mennonitischen Tradition zur Sprache bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theologie.uni-hamburg.de/einrichtungen/arbeitsstellen/friedenskirche/menno-simons-predigtpreis.html &amp;#039;&amp;#039;Menno Simons-Predigtpreis&amp;#039;&amp;#039;] auf der Webseite der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der [[Universität Hamburg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schriften des Menno Simons. Gesamtausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Samenkorn e. V., Steinhagen 2013, ISBN 978-3-86203-106-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|kenner|autor=[[Paul Gerhard Aring]]|artikel=Menno Simons|band=5|spalten=1268–1269}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Behrends]]: &amp;#039;&amp;#039;Taufgesinnte in und um Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wagen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1954, {{ISSN|0933-484X}}, S.&amp;amp;nbsp;61–67.&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|362|365|Menno Simons|Carl Bertheau|ADB:Menno Simons}}&lt;br /&gt;
* Christoph Bornhäuser: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Lehre Menno Simons’. Ein Kampf um das Fundament des Glaubens (etwa 1496–1561).&amp;#039;&amp;#039; Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1973, ISBN 3-7887-0364-4 (zugleich Dissertation, Universität Heidelberg, Heidelberg 1969).&lt;br /&gt;
* Jan Auke Brandsma: &amp;#039;&amp;#039;Menno Simons von Witmarsum.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Niederländischen übersetzt von Bruno Loets. Oncken, Kassel 1962.&lt;br /&gt;
* John Newton Brown: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben und Zeitalters Menno’s.&amp;#039;&amp;#039; Europäischer Geschichtsverlag, 2011, ISBN 978-3-86382-147-0 (Reprint des Originals von 1854).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Goertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Menno Simons und die frühen Täufer&amp;#039;&amp;#039;. Drei Vorlesungen. Bolanden 2011. ISBN 3-921881-31-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|85|86|Menno Simons|[[Marion Kobelt-Groch]]|118580884}}&lt;br /&gt;
* [[Reimer Hansen (Heimatforscher)|Reimer Hansen]]: &amp;#039;&amp;#039;Menno Simonis in Holstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat. Monatsschrift des Vereins zur Pflege der Natur- und Landeskunde in Schleswig-Holstein, Hamburg und Lübeck&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 17 (1907), Heft 5, Mai 1907, S. 101–104 ([https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/recherche/detail?tx_dlf%5Bid%5D=11053&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=106&amp;amp;tx_dlf_navigation%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;cHash=608ed7ca594a2774f8495d0a6f3e9a88 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* John C. Wenger: &amp;#039;&amp;#039;Die dritte Reformation. Kurze Einführung in Geschichte und Lehre der Täuferbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Amerikanischen übersetzt von Reinhard Grossmann. Oncken, Kassel 1963, S.&amp;amp;nbsp;43ff.&lt;br /&gt;
* Piet Visser: &amp;#039;&amp;#039;Sporen van Menno. Het veranderende beeld van Menno Simons en de Nederlandse mennisten.&amp;#039;&amp;#039; Knijnenberg u.&amp;amp;nbsp;a., Krommenie u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 90-70353-07-5.&lt;br /&gt;
* {{Mennonitisches Lexikon|simons_simonszoon_menno|Simons (Simonszoon), Menno|Autor=Hans-Jürgen Goertz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Menno Simons|Menno Simons}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118580884}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mennoniten.de/ Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.mennokate.de/ Museum in der Mennokate]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20221208093932/https://www.apostasia.net/images/menno_simons/menno_simons_html/html_MS.html Menno Simons – Vollständige Werke]&lt;br /&gt;
* [https://maertyrerspiegel.de/schriften-und-werke/menno-simons/werke Die vollständigen Werke von Menno Simons (Online-Ausgabe)], abgerufen am 30. September 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118580884|LCCN=n81144409|VIAF=21148995952959751746}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simons, Menno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Täuferbewegung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mennoniten (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1496]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1561]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simons, Menno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Simonszoon, Menno&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Theologe; Namensgeber der Mennoniten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1496&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Witmarsum (Súdwest-Fryslân)|Witmarsum]], [[Provinz Friesland|Friesland]] ([[Niederlande]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1561 oder 31. Januar 1561&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wüstenfelde (Schleswig-Holstein)|Wüstenfelde]] bei [[Bad Oldesloe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
	</entry>
</feed>