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	<title>Mengerskirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mengerskirchen&amp;diff=271012&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brühl: /* Gemeindevertretung */ KW2026 update</title>
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		<updated>2026-04-30T14:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindevertretung: &lt;/span&gt; KW2026 update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Mengerskirchen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/33/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/09/21/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mengerskirchen in LM.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Gießen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Limburg-Weilburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 420&lt;br /&gt;
|PLZ               = 35794&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06476&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06533011&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE MKI&lt;br /&gt;
|Straße            = Schloßstraße 3&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.mengerskirchen.de/ www.mengerskirchen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Daniel Melchert&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Mengerskirchen Banner.svg|mini|hochkant=0.4|Banner&amp;amp;shy;flagge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mengerskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] mit {{EWZ|DE-HE|06533011}}&amp;amp;nbsp;Einwohnern ({{EWD|DE-HE}}) im [[Hessen|hessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]] im [[Regierungsbezirk Gießen]]. Sie trägt seit dem 8. Dezember 1997 die amtliche [[Ortsname#Deutschland|Zusatzbezeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Flecken (Ort)|Marktflecken]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://innen.hessen.de/sites/innen.hessen.de/files/2021-12/gemeinden_mit_zusatzbezeichnung_2021-09.pdf |titel=Zusatzbezeichnungen zum Gemeindenamen, die vom Hessischen Innenministerium seit 1945 verliehen wurden |werk=innen.hessen.de |hrsg=[[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport]] |datum=2021-09 |abruf=2022-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Mengerskirchen liegt im [[Westerwald]] und grenzt im Norden an die Gemeinde [[Greifenstein (Hessen)|Greifenstein]] ([[Lahn-Dill-Kreis]]), im Osten an die Gemeinde [[Löhnberg]], im Süden an die Gemeinden [[Merenberg]] und [[Waldbrunn (Westerwald)|Waldbrunn]] (alle drei im Landkreis Limburg-Weilburg) sowie im Westen an die Gemeinden [[Neunkirchen (Westerwald)|Neunkirchen]], [[Elsoff (Westerwald)|Elsoff]] und [[Oberrod]] (alle drei im [[Westerwaldkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Der Marktflecken Mengerskirchen besteht aus fünf Ortsteilen, die den Status von [[Ortsbezirk]]en haben:&lt;br /&gt;
* [[Dillhausen]]&lt;br /&gt;
* Mengerskirchen (Sitz der Gemeindeverwaltung)&lt;br /&gt;
* [[Probbach]]&lt;br /&gt;
* [[Waldernbach]]&lt;br /&gt;
* [[Winkels (Mengerskirchen)|Winkels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tranchot Müffling - 64.jpg|mini|links|Die Karte der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Topographischen Aufnahme der Rheinlande]] auf der Mengerskirchen verzeichnet ist]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Probbach Backes.JPG|mini|Gemeindebackhaus und Armenhaus aus Probbach, Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erbaut. Heute im Freilichtmuseum [[Hessenpark]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Erwähnung von Mengerskirchen erfolgte in einer Urkunde des [[Lubentiusstift|Chorherrenstiftes St. Lubentius]] in [[Dietkirchen (Limburg an der Lahn)|Dietkirchen]] im Jahr 1279. Der heutige Ortsteil Winkels wurde bereits 1243 erstmals schriftlich erwähnt, Waldernbach 1296, Probbach 1299 und Dillhausen 1307. Als &amp;#039;&amp;#039;[[oppidum]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Mengerskirchen 1307 bezeichnet. Urkundlich bestätigt sind die [[Stadtrecht]]e hingegen erst am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1321.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Mengerskirchen führte die [[Wallburg]] „Rentmauer“ vorbei, die den damaligen Bewohnern Schutz bot. Für das Jahr 1313, in dem vermutlich auch der Bau der [[Burg Mengerskirchen]] begann, sind ein eigener Pfarrer sowie die Funktion als Mittelpunkt der [[Kalenberger Zent]] verbürgt. Zusammen mit den Gerichten [[Beilstein (Greifenstein)|Beilstein]], Haimau (heute [[Löhnberg]]) und Nenderoth wurde auf dem Kalenbergskopf, einem Höhenkamm zwischen [[Arborn]], Mengerskirchen und Nenderoth ein [[Zentgericht]] abgehalten. Im Jahr 1481 stellte Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] ein Privileg für einen [[Jahrmarkt]] aus, der am 14. September bei Mengerskirchen abgehalten werden durfte. Dieser war an ein [[Flurkreuz|Feldkreuz]] in der Nähe der Siedlung gebunden und stand wohl im Zusammenhang mit einer [[Wallfahrt]] dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1343 bis 1561 blieb Mengerskirchen unter der Herrschaft der älteren [[Nassau-Beilstein|nassauisch-beilsteinschen Linie]], dann fiel es zusammen mit den restlichen Besitztümern Nassau-Beilsteins zurück an [[Nassau-Dillenburg]]. Graf [[Otto II. (Nassau)|Otto II.]] von Nassau-Dillenburg vermachte Mengerskirchen seiner Gemahlin Adelheid [[Grafschaft Vianden|von Vianden]] als [[Wittum|Witwensitz]]. Am Schnittpunkt der zwei alten Handelsstraßen &amp;#039;&amp;#039;Hohe Straße&amp;#039;&amp;#039; von Herborn nach Limburg und &amp;#039;&amp;#039;Rheinstraße&amp;#039;&amp;#039; von [[Köln]] nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] errichteten sie eine damals wichtige Zollstätte. Deren Amtsbezirk (Sprengel) umfasste Almenrod, Arborn, Cödlingen, Dillhausen, Helmenrod, Nenderoth, Nieder- und Oberprobbach (heute nur noch Probbach), Obershausen, Odersberg und Winkels. Damit war Mengerskirchen größer als die eigentliche Residenz Beilstein. Das Schloss in Mengerskirchen beherbergte mit mehrmaligen Unterbrechungen bis zum Jahr 1816 das [[Amt Mengerskirchen]]. Der letzte [[Amtmann]] trat in diesem Jahr in den Ruhestand und das Amt wurde mit dem [[Amt Weilburg]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1867 schuf [[Königreich Preußen|Preußen]] durch eine Neuordnung des im Jahr zuvor [[Preußische Annexionen 1866|annektierten]] [[Herzogtum Nassau |Herzogtums Nassau]] unter anderem den [[Oberlahnkreis]], zu dem auch Mengerskirchen ab diesem Zeitpunkt gehörte. Der Oberlahnkreis ging mit der [[Gebietsreform in Hessen]] zum 1. Juli 1974 in dem neugebildeten Landkreis Limburg-Weilburg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2.&amp;amp;nbsp;September 1898 gründete sich die [[Freiwillige Feuerwehr]] Mengerskirchen. Damit bildete sie mit den bereits bestehenden Freiwilligen Feuerwehren [[Braunfels]], [[Freiwillige Feuerwehr Beselich-Obertiefenbach|Obertiefenbach]] und Weilburg den Löschbezirk [[Oberlahn]] im [[Nassauischer Feuerwehrverband|Feuerwehr-Verband für den Regierungsbezirk Wiesbaden]], innerhalb dessen sie am 3. September 1906 bei der Bezirksversammlung in Obertiefenbach in einer Stärke von 30 Mitgliedern antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Franz-Josef Sehr]]| Titel= Feuerwehr-Bezirkstage um die Jahrhundertwende| Sammelwerk= Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2000| Verlag= Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg| Ort= Limburg-Weilburg| Jahr= 1999| Seiten= 187-189| ISBN= 3-927006-29-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 31. Dezember 1970 die bis dahin [[Selbstständige Gemeinde|selbstständigen Gemeinden]] Dillhausen, Mengerskirchen, Probbach, Waldernbach und Winkels im [[Oberlahnkreis]] freiwillig zu einer Gemeinde mit dem Namen „Mengerskirchen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluß der Gemeinden Dillhausen, Mengerskirchen, Probbach, Waldernbach und Winkels im Oberlahnkreis zur Gemeinde „Mengerskirchen“ (Punkt 117a) |nr=3 |jahr=1971 |datum=1971-01-05 |seite=23 |seiten=111 |kbytes=5480}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kommune gehörte zum Oberlahnkreis, bis am 1. April 1974 der Landkreis Limburg-Weilburg gegründet wurde, in dem der Oberlahnkreis aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=383f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Mengerskirchen. Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Mengerskirchen wurde je ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marktflecken Mengerskirchen |url=https://www.mengerskirchen.de/pdf/pdf-gemeinde/bekanntmachungen/satzungen-und-verordnungen/01-hauptsatzung.pdf?cid=q1 |titel=Hauptsatzung vom 15.06.1993 |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 Ortsbeirat |hrsg=Gemeinde Mengerskirchen |werk=www.mengerskirchen.de|datum=2019-01-24 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;186&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten bzw. Herrschaftsgebiete und deren untergeordnete Verwaltungseinheiten, in denen Mengerskirchen lag:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1053: [[Ostfrankenreich]], [[Lahngau]]&lt;br /&gt;
* vor 1711: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Haus Nassau-Hadamar|Fürstentum Hadamar]], [[Amt Mengerskirchen]]&lt;br /&gt;
* ab 1711: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Hadamar als Teil des Fürstentums [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]], [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Driedorf&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]], [[Amt Weilburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Hadamar]]&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Oberlahnkreis]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Mengerskirchen 5746 Einwohner. Nach dem Lebensalter waren 1113 Einwohner unter 18 Jahren, 2415 zwischen 18 und 49, 1179 zwischen 50 und 64 und 1038 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Unter den Einwohnern waren 225 (3,9 %) Ausländer, von denen 79 aus dem [[Europäische Union|EU]]-Ausland, 104 aus anderen &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Inklusive Russische Föderation, Türkei und die ehemaligen Staaten „Jugoslawien (Gesamtjugoslawien)“&amp;quot;&amp;gt;europäischen Ländern&amp;lt;/abbr&amp;gt; und 43 aus anderen Staaten kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt; (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 7,3 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot; /&amp;gt;) Die Einwohner lebten in 2322 Haushalten. Davon waren 624 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 588 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 843 Paare mit Kindern, sowie 231 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 36 [[Wohngemeinschaft]]en. In 438 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 1878 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Mengerskirchen|width=450|float=none|maxEinwohner=5900&lt;br /&gt;
|955|993|983|971|964|989|965|1001|1026|1028|1041|1020|922|1212|1435|1449|1293|1407|1554&lt;br /&gt;
|nach1967=(1972,4768)(1975,4657)(1980,4544)(1985,4561)(1990,5168)(1995,5964)(2000,6019)(2010,5785)(2011,5746)(2015,5787)(2020,5633)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;KW72&amp;quot;/&amp;gt;; Hessisches Statistisches Informationssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot;&amp;gt;[https://statistik.hessen.de/unsere-zahlen/datenbank-hesis Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis)] In: Statistik.Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Ab 1972 einschließlich der im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] eingegliederten Orte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
* 1885: 11 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 1,07 %), 1008 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 98,25 %), 7 [[Judentum|jüdische]] (= 0,68 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 77 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 5,47 %), 1323 katholische (= 94,03 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 463 evangelische (= 10,2 %), 3944 katholische (= 86,7 %), 144 sonstige (= 3,1 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: 1334 evangelische (= 12,2 %), 3383 katholische (= 58,9 %), 1030 sonstige (= 17,9 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Für die [[Gemeindevertretung (Hessen)|Gemeindevertretung]] des Marktfleckens Mengerskirchen erbrachte die [[Kommunalwahlen in Hessen 2026|Kommunalwahl am 15. März 2026]] folgendes amtliche Endergebnis,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2026-03-15/06533011/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=446&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_70 Votemanager: Amtliches Endergebnis der Gemeindewahl am 15. März 2026]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW21-Hessen|533011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|533011 |wayback=20210213010901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW11-Hessen|533011 |wayback=20170330014610}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW06-Hessen|533011 |wayback=20170329172023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2026&lt;br /&gt;
|SPD|Grüne|FW|CDU&lt;br /&gt;
| CDU      = 12&lt;br /&gt;
| SPD      = 7&lt;br /&gt;
| FW       = 4&lt;br /&gt;
| Grüne    = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Wahlvorschläge&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2026&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2026&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2021&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2021&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2016&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2011&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006&lt;br /&gt;
!%&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
!Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]|k=CDU}}&lt;br /&gt;
| 48,7&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 51,9&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 52,4&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 57,7&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 59,0&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 59,9&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]|k=SPD}}&lt;br /&gt;
| 29,1&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 36,3&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 30,8&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 30,0&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 28,0&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 28,0&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Bundesverband der Freien Wähler|Freie Wähler Mengerskirchen]]|k=FW}}&lt;br /&gt;
| 14,0&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 11,8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 16,8&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 10,2&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 13,0&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 12,1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Parteinamefarbe|[[Bündnis 90/Die Grünen]]|k=Grüne}}&lt;br /&gt;
| 8,2&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 3,1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#AAAAAA&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | BL&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bunte Liste&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 2,1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 25&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 25&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 25&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 25&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
! 25&lt;br /&gt;
! 100,0&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Wahlbeteiligung in %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 55,5&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 50,1&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 49,7&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 53,7&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 47,3&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 56,9&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer [[Direktwahl]], und ist Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Gemeindevorstands]], dem in der Gemeinde Mengerskirchen neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein [[Erster Beigeordneter]] und acht weitere [[Beigeordneter|Beigeordnete]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mengerskirchen.de/buergerservice-rathaus-und-politik/gemeindevorstand.html Website des Marktfleckens Mengerskirchen: Gemeindevorstand Mengerskirchen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister ist seit dem 14. November 2023 der parteiunabhängige &amp;#039;&amp;#039;Daniel Melchert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;#039;dm&amp;#039;/&amp;gt; Er wurde als Nachfolger von Thomas Scholz (CDU), der nach drei Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte,&amp;lt;ref name=&amp;#039;ts&amp;#039;/&amp;gt; am 2. Juli 2023 im ersten Wahlgang bei 56,36 Prozent Wahlbeteiligung mit 65,76 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2023-07-02/06533011/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=366&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_70 Votemanager: Bürgermeisterwahl Marktflecken Mengerskirchen 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/mengerskirchen-marktflecken/ |text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Mengerskirchen |wayback=20210128083034 }}; Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung &amp;#039;&amp;#039;index.html&amp;#039;&amp;#039; aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023–2029 Daniel Melchert&amp;lt;ref name=&amp;#039;dm&amp;#039;&amp;gt;[[mittelhessen.de]], 8. September 2023: [https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/mengerskirchen/mengerskirchens-neuer-buergermeister-fuehlt-sich-gewappnet-2835097 Mengerskirchens neuer Bürgermeister fühlt sich gewappnet]. Am 14. November beginnt seine Amtszeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005–2023 Thomas Scholz (CDU)&amp;lt;ref name=&amp;#039;ts&amp;#039;&amp;gt;mittelhessen.de, 30. November 2022: [https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/mengerskirchen/mengerskirchen-buergermeister-thomas-scholz-hoert-2023-auf-2127273 Mengerskirchen: Bürgermeister Thomas Scholz hört 2023 auf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1981–2005 Robert Becker (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landeswohlfahrtsverband Hessen]], 28. September 2016: [https://www.lwv-hessen.de/lwv-politik/aktuelles/detailansicht.html?tx_ttnews%5Bday%5D=28&amp;amp;tx_ttnews%5Bmonth%5D=09&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=114&amp;amp;tx_ttnews%5Byear%5D=2016&amp;amp;cHash=25bf20cfe724546b88c4903696a6dcb2 Freiherr-vom-Stein-Plakette. Hohe Auszeichnung für Präsident Robert Becker]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971–1981 Hans-Joachim Stargardt&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Strieder: [http://www.wolf60ffm.de/20000Ortschronik.html Winkels – Ein Beitrag zur Dorfgeschichte (bis 1985):] „wurde am 8. Juli 1971 im Dorfgemeinschaftshaus der 32-jährige Regierungsamtmann Hans-Joachim Stargardt aus Bonn zum neuen Bürgermeister gewählt. … Am 1. November 1981 gab es einen Führungswechsel in der Großgemeinde. Bürgermeister Stargardt verzichtete auf eine weitere Kandidatur. Zum neuen Bürgermeister wurde Robert Becker aus Mengerskirchen gewählt, 40 Jahre alt, erfahrener Verwaltungsfachmann und büroleitender Beamter im Rathaus.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen der Gemeinde Mengerskirchen&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Blau eine goldene (gelbe) Zinnenmauer mit rotem Tor, darinnen eine golden (gelb) gewandete Frauengestalt, und mit drei goldenen (gelben) Zinnentürmen, von denen der höhere Torturm ein rotes Spitzdach trägt.&lt;br /&gt;
|Quelle     = [https://www.staatsanzeiger-hessen.de/browse/document/50e6d070-ddb8-3e6c-9d56-28314e9cf62d Hessischer Staatsanzeiger, 1984, Nr. 19, S. 940]&lt;br /&gt;
|Begründung = Das von [[Heinz Ritt]] aus [[Bad Nauheim]] entworfene Wappen wurde am 13. April 1984 vom [[Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz|hessischen Innenminister]] genehmigt. Im Jahr 1321 wurden dem Ort Stadtrechte verliehen, die aber keinen Bestand hatten – darauf deutet die Stadtmauer im Wappen hin. Es ist ferner einem Siegel von 1398 entlehnt, welches ebenfalls diese Symbole zeigt. Bei der Figur im Stadttor soll es sich um die [[Maria Magdalena|hl. Magdalena]], Schutzpatronin von Mengerskirchen, handeln.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Mengerskirchen|Schloss in Mengerskirchen]]&lt;br /&gt;
* Sauerbrunnen in Dillhausen und Probbach&lt;br /&gt;
* Burgruine [[Maienburg]] (Eigenburg) bei Winkels&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Michael zu Probbach (erbaut 1873 im neuromanischen Stil, 1901 bis 1903 im Stil des Jugendstils neu gestaltet)&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche Mariä Geburt zu Winkels, erbaut 1880&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Maria Magdalena Mengerskirchen, erbaut 1959&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Katharina Waldernbach, erbaut 1878&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Mengerskirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Mengerskirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Mengerskirchen Schloss.jpg|Schloss Mengerskirchen, jetzt Rathaus, Bürgersaal und Turmmuseum&lt;br /&gt;
 Dillhausen - Sauerborn (2 07.2015).jpg|Sauerborn von Dillhausen&lt;br /&gt;
 Probbach - sauerborn2.jpg|Sauerborn bei Probbach&lt;br /&gt;
 Mengerskirchen Maienburg.jpg|Burgruine Maienburg bei Winkels&lt;br /&gt;
 Innenansicht der Kirche Maria Magdalena in Mengerskirchen.JPG|Innenansicht der Kirche Maria Magdalena in Mengerskirchen&lt;br /&gt;
 Mengerskirchen Waldernbach Kirche.jpg|Katholische Kirche St. Katharina in Waldernbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Marktflecken Mengerskirchen bestehen eine [[Grundschule]] sowie eine [[Hauptschule|Haupt-]] und [[Realschule]]. Darüber hinaus werden weiterführende Schulen in [[Limburg an der Lahn]] und [[Weilburg]] besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz-Leuninger-Schule}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz-Leuninger-Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Mengerskirchen befindet sich die Franz-Leuninger-Schule. Hierbei handelt es sich um die Grundschule der Gemeinde. Sie ist nach dem aus Mengerskirchen stammenden [[Widerstandskämpfer]] gegen das [[Zeit des Nationalsozialismus#Etablierung des Regimes 1933/34|NS-Regime]], [[Franz Leuninger]], benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Westerwaldschule}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westerwaldschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Waldernbach befindet sich die am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1977 eröffnete Westerwaldschule, eine Haupt- und Realschule für die Gemeinden Mengerskirchen, Merenberg, Waldbrunn (außer [[Ellar]]) und [[Beselich]] (Ortsteil [[Heckholzhausen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeweiher Mengerskirchen.jpg|mini|Blick über den Seeweiher Richtung Mengerskirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeitmöglichkeiten und sportliche Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
Rund um die höchste Erhebung in der Gegend, dem [[Knoten (Berg)|Knoten]], der sich am Rand des Marktfleckens Mengerskirchen erhebt, können Interessierte sich während der Wintermonate dem [[Skilanglauf]] widmen. Im Sommer bieten die beiden Stauseen &amp;#039;&amp;#039;[[Seeweiher Mengerskirchen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Waldsee&amp;#039;&amp;#039; die Möglichkeit zu baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Badesee &amp;#039;&amp;#039;Seeweiher Mengerskirchen&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Campingplatz]] betrieben. Dort besteht seit dem Jahr 1978 eine [[Wochenendhaus]]siedlung mit 66&amp;amp;nbsp;Häusern.&lt;br /&gt;
In Dillhausen und Probbach existieren [[Mineralquelle|Mineralwasserquellen]], die von der Bevölkerung &amp;#039;&amp;#039;Sauerborn&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Sie sind beliebte Wanderziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Kindergarten Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* Kindergarten Waldernbach&lt;br /&gt;
* Kindergarten Winkels und Probbach&lt;br /&gt;
* Kindergarten Dillhausen&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Mengerskirchen, gegr. 1898 (einschließlich Fanfarenzug seit 1966 und [[Jugendfeuerwehr]] seit 1. Oktober 1994)&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Dillhausen, gegr. 1927 (einschließlich Jugendfeuerwehr seit 29. April 1992)&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Probbach, gegr. 1934 (einschließlich Jugendfeuerwehr seit 1. April 1984)&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Waldernbach, gegr. 1925 (einschließlich Jugendfeuerwehr seit 1. Juli 1972)&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Winkels, gegr. 1928 (einschließlich Blasorchester seit 1953 und Jugendfeuerwehr seit 30. März 1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Mengerskirchen ist nicht direkt an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die nächsten Anschlussstellen an die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;49]] befinden sich in den Gemeinden Merenberg und Löhnberg (etwa fünf bzw. acht Kilometer entfernt). Die nächsten Anschlussstellen an die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;45]] befinden sich bei der Stadt [[Herborn]] (etwa 18&amp;amp;nbsp;Kilometer). Seit der [[Kerkerbachbahn#Ende des Personenverkehrs|Teilstreckenstilllegung]] der [[Kerkerbachbahn]] zwischen Mengerskirchen und [[Hintermeilingen]] im Jahr 1935 existiert keine Bahnlinie mehr. Die Entfernung zum internationalen [[Flughafen Frankfurt Main]] beträgt etwa 85&amp;amp;nbsp;Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Leuninger]] (1898–1945), christlicher Gewerkschafter und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime&lt;br /&gt;
* [[Ernst Leuninger (Theologe)|Ernst Leuninger]] (1933–2018), katholischer Theologe, Hochschullehrer und Ehrendomherr&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schlicht]] (* 1952), Sportwissenschaftler und  Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Tobias Eckert]] (* 1980), Politiker (SPD), seit 2012 Mitglied des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtages]]&lt;br /&gt;
* [[Oliver Geis]] (* 1991), Sportschütze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Messerschmidt: 700 Jahre Mengerskirchen. Der Marktflecken am „Knoten“ im Wandel der Zeit. Gemeinde Mengerskirchen 1979.&lt;br /&gt;
* Ernst Leuninger: Wegemarken in Mengerskirchen. Selbstverlag, Limburg 2014.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11634735X |GND=4100822-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Mengerskirchen |s=Topographia Hassiae: Mengerskirchen |voy=Mengerskirchen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mengerskirchen.de/ Webpräsenz des Marktfleckens Mengerskirchen]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=8289| titel=Mengerskirchen, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Limburg-Weilburg/Städte_und_Gemeinden/Mengerskirchen|Mengerskirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=8289| titel=Mengerskirchen, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KW72&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden |fundstelle=Punkt 1025 |nr=33 |jahr=1972 |datum=1972-08-04 |seite=17 |seiten=1424 |kbytes=5850}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Staat |gemeinde=Mengerskirchen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=24 |seiten=20 und 60 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=24 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S2.pdf#page=63 |titel=Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden |werk=Zensus2011 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=60 |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210920210145/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S2.pdf#page=63 |archiv-datum=2021-09-20 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Limburg-Weilburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Mengerskirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4100822-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mengerskirchen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktflecken in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1279]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brühl</name></author>
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