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	<title>Mendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-30T17:44:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Mendorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Altmannstein&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/52/25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/36/4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 416 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 411&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 436&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 508&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-10-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altmannstein.de/altmannstein-in-zahlen/ |titel=Altmannstein in Zahlen |hrsg=Markt Altmannstein |format=PDF; 24 KB |abruf=2024-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 93336&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09446&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Bayern&lt;br /&gt;
| Bild                   = Mendorf im Landkreis Eichstätt.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Mendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des Marktes [[Altmannstein]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt auf der Hochfläche der südlichen [[Frankenalb]] am östlichen Rand des [[Köschinger Forst]]es südwestlich vom Gemeindesitz Altmannstein an der Staatsstraße 2231.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mendorf im Landkreis Eichstätt, Westfassade der barocken Pfarrkirche.jpg|mini|hochkant|Westfassade der barocken Benefiziumskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Mendorf im Landkreis Eichstätt, Geburtshaus von Johann Simon Mayr.jpg|mini|hochkant|Das Geburtshaus von [[Johann Simon Mayr]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist bei [[Biber (Altmannstein)|Biber]] eine ehemalige [[Kelten|keltische]] [[Viereckschanze]] nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom Februar 888: der [[Ostfrankenreich|ostfränkische]] König [[Arnulf von Kärnten]] tauschte die „Villa Mandorf im [[Kelsgau|Chelsgau]]“ mit dem [[Regensburg]]er Bischof Am(b)richo gegen ein Jagdgebiet bei Prüll (Regensburg).&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kehr, Die Urkunden der Karolinger, 3. Bd., Die Urkunden Arnolfs, Berlin 1956, Nr. 12, S. 20f., Regensburg 888 (Februar 8).&amp;lt;/ref&amp;gt; Südlich des [[Jura (Geologie)|Jura]] hin zum Donaubecken gelegen, zeichnete sich die Mendorfer Flur wegen ihrer guten Böden aus. Ende des 10. Jahrhunderts wurden mehrmals Grundstücke in Mendorf dem Regensburger [[Kloster Sankt Emmeram|Kloster St. Emmeram]] geschenkt. Vom 12. Jahrhundert an hatten die [[Benediktiner]] von [[Weltenburg]] Besitz in Mendorf. Für 1186 ist der Ortsadel der Mendorfer nachgewiesen; es gab aber am Ort mit den Endorfern noch ein weiteres Adelsgeschlecht. Ein Ulrich von Mendorf war 1339 der erste Besitzer der Burg [[Oberdolling]]. 1447 schenkte Peter Mendorfer zu Mendorf den Bezirk von [[Bettbrunn]] der Kirche und 1477 der [[Pfarrei]] Mendorf den Kirchenwald. Um 1420 kauften sich schließlich die Herren [[Muggenthal (Adelsgeschlecht)|von Muggenthal]] von [[Sandersdorf (Altmannstein)|Sandersdorf]] aus in Mendorf ein. An sie ging im 16. Jahrhundert die Güter der Mendorfer und Endorfer über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] mussten die [[Muggenthal (Adelsgeschlecht)|Muggenthaler]] 1644 ihre ganze Besitzung Sandersdorf-Mendorf verkaufen. Als der neue Besitzer, [[Wolfgang Unverzagt|Wolf Georg Unverzagt]], Freiherr von Retz, bald darauf starb, traten seine Brüder und als Gläubiger [[Johann Jakob Lossius]], Professor der [[Universität Ingolstadt]], das Erbe an. 1650 erwarb Lossius schließlich den gesamten Besitz. Er vererbte ihn an den Sohn seiner Schwester, den Ingolstädter Jura-Professor und Advokaten des bayerischen Kurfürsten [[Dominikus Bassus]], den Erbauer der Mendorfer Kirche [[Leodegar von Autun|St. Leodegar]]. Die verschwundenen Ansitze der Adelsgeschlechter der Endorfer, Mendorfer und eines weiteren, der Präntl, befanden sich innerhalb des Dorfes, ihre Lage ist nicht mehr lokalisierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 wurde die Freiwillige Feuerwehr, 1961 der Schützenverein Edelweiß e. V. und 1992 der Freundeskreis der Musik des aus Mendorf stammenden, von Freiherr Thomas de Bassus geförderten Komponisten [[Johann Simon Mayr]] (1763–1845) gegründet. Außerdem gibt es eine Reihe weiterer Vereine. Das Dorf besaß mit der gleichnamigen Station einen Eisenbahnanschluss an der [[Bahnstrecke Ingolstadt–Riedenburg]]. Personenverkehr bestand zwischen dem 1. Mai 1903 und der endgültigen Betriebseinstellung am 28. Mai 1972; die Mendorfer Bahnagentur war die erste der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen, die 1904 bis 1929 von einer Frau geführt wurde. Seit 2008 wird die Trasse als [[Schambachtalbahn-Radweg]] genutzt. 2003 erbaute man ein großzügiges Dorfgemeinschaftshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Barock|barocke]] [[St. Leodegar (Mendorf)|Ortskirche St. Leodegar]] gab Dominikus (de) Bassus vermutlich 1696 den Auftrag. 1684 wurde eine Josephi-[[Bruderschaft]] gegründet. Das Pfarrdorf gehört zur [[Diözese Regensburg]] und wird heute vom Seelsorger von [[Steinsdorf (Altmannstein)|Steinsdorf]] mitversorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1929 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Sollern eingegliedert. Am 1. Januar 1972 wurde Mendorf in den Markt Altmannstein eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=557}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Simon Mayr]] (1763–1845), Komponist und Musiklehrer&lt;br /&gt;
* [[Andreas Buchner (Fußballspieler)|Andreas Buchner]] (* 1985), Fußballprofi&lt;br /&gt;
* [[Rainer Schaller (Musiker)|Rainer Schaller]] (1969–2022), Musiker und Regisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt 1984, S. 244 (mit Bibliographie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.personenschiffahrt.de/urlaub/markt-altmannstein/altmannstein/leodegar.htm &amp;#039;&amp;#039;Kirche „St. Leodegar“ in Altmannstein / Mendorf im Naturpark Altmühltal&amp;#039;&amp;#039;] auf personenschiffahrt.de&lt;br /&gt;
* [https://www.mendorf.info/der-ort-mendorf/ Chronik von Mendorf]&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Mendorf|val=5347|zugriff=2021-01-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Altmannstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4389941-9|VIAF=242272106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Altmannstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Hallertau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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