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	<title>Mendelkamm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:49:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mendelkamm&amp;diff=487752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Herkunft des Namens */ wetter</title>
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		<updated>2026-04-27T14:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft des Namens: &lt;/span&gt; wetter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Mendelkamm&lt;br /&gt;
|BILD= Northern Mendelkamm.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Der (schneelose) nördliche Teil des Mendelkamms von Südosten: Die Kammsenke etwas links der Mitte ist der Mendelpass, der Berg in der Bildmitte der Penegal, rechts der Gantkofel; im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Ortler- und Ötztaler Alpen.&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Roen]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2116&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Nonsberggruppe]], [[Südalpen]]; [[Südtirol]]/[[Trentino]] ([[Italien]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46.36&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11.2&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-BZ/IT-TN&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=35&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Roen as seen from Karnol 1.JPG|mini|Der Roen – der höchste Gipfel des Mendelkamms – von Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fennberg 2.JPG|mini|Der Fennberg – ein dem Mendelkamm östlich vorgelagerter Plateauberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tresner Horn von Südwesten 1.jpg|mini|Das Tresner Horn (rechts) von der Kammhöhe aus südwestlicher Richtung gesehen – eine wenig markante Erhebung im südlichen Mendelkamm]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mendelkamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mendelgebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mendelzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine etwa 35&amp;amp;nbsp;km lange Gebirgsgruppe in [[Südtirol]] und im [[Trentino]]. Der Mendelkamm wird zur [[Nonsberggruppe]] gerechnet und damit zu den [[Südliche Kalkalpen|Südlichen Kalkalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mendelkamm trennt das [[Nonstal]] im Westen und das [[Etschtal]] im Osten auf der Länge zwischen [[Gampenpass]] und [[Rotaliana-Ebene]]. Auf dem Großteil der Strecke verläuft die Grenze zwischen dem Trentino und Südtirol über den Gipfelkamm, nur das nördlichste Teilstück am [[Deutschnonsberg]] liegt zur Gänze in Südtirol und das südlichste Teilstück ab der Höhe der [[Salurner Klause]] im Trentino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mendelkamm zeichnet sich durch verhältnismäßig geringe Höhenunterschiede auf seinem Gipfelkamm aus. Nur einmal unterschreitet er deutlich eine Höhe von {{Höhe|1500}} am [[Mendelpass]], nur einmal überschreitet er eine Höhe von {{Höhe|2000}} am [[Roen]]. Ebenfalls auffällig ist die [[Asymmetrie]] des Bergkammes im Längsprofil: Während das Nonstal im Westen größtenteils nur mit geringen Steigungsgraden zu den Gipfeln ansteigt, die von dort betrachtet oftmals als wenig markante Hügelkuppen erscheinen, bricht die Gebirgsgruppe nach Osten ins Etschtal sehr steil ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mendelkamm verläuft vom [[Gampenpass]] ({{Höhe|1518|IT}}) südlich von [[Meran]], der den Kamm vom [[Laugenspitze|Laugen]] trennt und das [[Etschtal]] mit dem [[Deutschnonsberg]] verbindet, zunächst in einem leichten Bogen nach Südosten über wenig markante erste Erhebungen, darunter Schönegg ({{Höhe|1772}}) und Hochkührast ({{Höhe|1836}}), zum [[Gantkofel (Mendelkamm)|Gantkofel]] ({{Höhe|1866}}). Am Gantkofel, der mit seinem großen Felsabbruch über dem [[Bozen|Bozner]] Talkessel im Osten thront, biegt der Mendelkamm nach Süden ab. Von hier ab bildet er die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino und überragt auf einer Strecke von etwa 14&amp;amp;nbsp;km im Osten die [[Überetsch]] genannte Landschaft, die durch den parallel verlaufenden [[Mitterberg (Etschtal)|Mitterberg]] zum Talboden der [[Etsch]] hin abgetrennt ist. Der nächste Gipfel ist der [[Penegal]] ({{Höhe|1737}}), ehe der Kamm zum [[Mendelpass]] ({{Höhe|1363}}) hin abfällt. Dieser ist durch die [[Strada Statale 42 del Tonale e della Mendola|SS 42]] und die [[Mendelbahn]] verkehrstechnisch erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich vom Mendelpass steigt das Gelände über diverse Zwischengipfel zum höchsten Berg des Mendelkamms, dem [[Roen]] ({{Höhe|2116}}), an. Am Roen, an dessen Ostseite das Überetsch ins [[Südtiroler Unterland|Unterland]] übergeht, befindet sich auch die einzige Schutzhütte der Gebirgsgruppe, die [[Überetscher Hütte]] ({{Höhe|1775}}). Gegen Süden fällt das Gelände wieder rasch zum Grauner Joch ({{Höhe|1800}}) ab und erreicht in der Folge mit mehreren Erhebungen nur noch Höhen zwischen {{Höhe|1600}} und {{Höhe|1700}}. An der Westseite dieses Gebiets liegt die [[Altopiano della Predaia]] genannte Hochfläche. Der erste Gipfel, der wieder über {{Höhe|1800}} hinaufreicht, aber sich ansonsten nur wenig markant im Kammverlauf erhebt, ist das [[Tresner Horn]] ({{Höhe|1812}}). Hier biegt der Mendelkamm in südwestliche Richtung ab und befindet sich knapp hinter dem Fenner Joch ({{Höhe|1563}}), dem nach Südosten der [[Fennberg]] ({{Höhe|1468}}) und die [[Salurner Klause]] vorgelagert sind, und den [[Cimoni]] ({{Höhe|1729}}) nur noch im Trentino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten Teilstück erreicht der Mendelkamm an der [[Wiggerspitze]] (&amp;#039;&amp;#039;Cima Roccapiana&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|1873}}) und an der [[Cima Monticello]] ({{Höhe|1857}}) noch einmal bedeutende Höhen. Er fällt schließlich über die weitläufige Terrasse von [[Monte Mezzocorona]] in die [[Rotaliana-Ebene]] bei [[Mezzocorona]] ab, wo das Nonstal ins Etschtal einmündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Nicht nur bei [[Tramin]] und [[Kaltern]], sondern auch bis zum nördlicheren [[Eppan]] findet der [[Weinbau]] durch den speziellen, lockeren [[Kalkstein]] und die zugehörigen [[Schotter]]böden ideale Wachstumsbedingungen. Die Süd- bis Südost-Hänge eignen sich für kräftige und fruchtbetonte Rebsorten vom [[Gewürztraminer]] bis zum [[Weißburgunder]] oder Sauvignon. Das milde Klima des [[Überetsch]] und der Mendel-Osthänge darüber wird unter anderem durch häufige [[Fallwind]]e geprägt, deren Erwärmung (um etwa 6° pro 1.000 Höhenmeter) ein gut durchlüftetes [[Mikroklima]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
An den westlichen und östlichen Hängen des Mendelgebirges gibt es teils ausgedehnte Wälder mit [[Rotbuche]]n und [[Waldkiefer]]n. Auf über 1000&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe sind [[Gemeine Fichte|Fichte]]nwälder, und vor allem auf der Nonstaler Seite Lärchenwiesen. Auch die [[Legföhre]] kommt an einigen Stellen vor. Die Flora ist ähnlich jener der Dolomiten, doch fehlen Hochgebirgspflanzen, da die Gipfel nicht so hoch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Mendel&amp;#039;&amp;#039; erscheint schon in einem Dokument von 1429 in der Form &amp;#039;&amp;#039;an der Mendell&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbreitung des Deutschtums in Südtirol im Lichte der Urkunden&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. R. Oldenbourg, München-Berlin 1928, S. 100, Nr. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sichere Erklärung zur Etymologie gibt es nicht. [[Egon Kühebacher]] hält eine Verwandtschaft mit einem romanischen &amp;#039;&amp;#039;menda&amp;#039;&amp;#039; für möglich, welches im [[Sardisch]]en „nicht bebautes, als Weide dienendes Land“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Kühebacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Namen der Gebirgszüge, Gipfelgruppen und Einzelgipfel Südtirols. Gesamtregister.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2000. ISBN 88-8266-018-4, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Falls ein Zusammenhang mit althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;mendi&amp;#039;&amp;#039; („Freude, Wonne“) besteht, könnte sich der Name auf das gute Weideland, auf die ergiebigen Jagdgründe, aber auch auf die [[Sommerfrische|sommerliche Frische]] beziehen, die der Hitze im Talboden gern vorgezogen wird; seit jeher verbringen viele Bewohner der östlichen Mendelhänge den Sommer dort im Gebirge. Eventuell handelt es sich aber auch um ein vorindogermanisches Reliktwort, das im [[Baskische Sprache|baskischen]] &amp;#039;&amp;#039;mendi&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „Berg“ eine Parallele findet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Ortner |Titel=Messila und Mëisules |Sammelwerk=Berge erleben – Das Magazin des Alpenvereins Südtirol |Datum=2017 |Nummer=1|Seiten=58–59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bergkamm als Wetterprophet ==&lt;br /&gt;
Im Bozner Raum wird der Mendelkamm auch als Wetterprophet gesehen, was zur [[Bauernregel]] geführt hat: &amp;#039;&amp;#039;Hat die Mendel einen Hut, dann wird&amp;#039;s Wetter gut, hat sie einen Sabel [i.e. Säbel], dann wird&amp;#039;s miserabel!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://tirolatlas.uibk.ac.at/maps/interface/topo.py/index?lang=de;cx=670339;cy=5145594;width=65000;height=55000 Tirol-Atlas, mit Talansicht von Osten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4311459-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonsberggruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge im Trentino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tisens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nals]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andrian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eppan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaltern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tramin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurtatsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Margreid]]&lt;/div&gt;</summary>
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