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	<title>Mendel Rosenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •2 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mendel Rosenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1782]] in [[Theilheim (Waigolshausen)|Theilheim]], [[Hochstift Würzburg]]; † [[22. September]] [[1868]] in [[Zell am Main]], [[Königreich Bayern]]) war ein deutscher [[orthodoxes Judentum|orthodoxer]] [[Rabbiner]] und Wortführer der bayerischen [[Juden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mendel Rosenbaum war der Sohn des Theilheimer Ortsrabbiners Izik Löb Rosenbaum. Er studierte den Talmud bis zum 18. Lebensjahr und wurde als Rabbiner [[Semicha|ordiniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabbiner [[Abraham Bing]], „mit dem er sehr befreundet war,“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rabbi_Mendel_Rosenbaum_S830&amp;quot;&amp;gt;N. N.: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Mendel Rosenbaum:&amp;#039;&amp;#039; {{he|לזכר עולם יהי׳ צדיק&amp;amp;lrm;}}! In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Israelit]].&amp;#039;&amp;#039; 4. November 1868 (No. 45, Jg. IX), S. 829–832, hier S. 830 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2462172 Digitalisat] bei [[Compact Memory]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; vermittelte, dass Rosenbaum einen der ehemals ersten Schüler der Würzburger [[Jeschiwa]] als Privatlehrer für seine Kinder gewinnen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rabbi_Mendel_Rosenbaum_S830&amp;quot; /&amp;gt; „Wenn gleichwohl die desfallsigen Kosten in keinem Verhältnis zu seinem damaligen Vermögen standen, so achtete er gar nicht darauf, … Um den damals schon ausgezeichneten Mann [[Lazarus Bergmann]] als Lehrer für seine Kinder zu erhalten, deutete er ihm an, dass er dahin trachten werde, ihn später als [[Schwiegersohn|Tochtermann]] ‚einzusetzen‘.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rabbi_Mendel_Rosenbaum_S830&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Hep-Hep-Krawalle]] 1819 waren viele Jeschiwastudenten und andere [[Jüdische Gemeinde Würzburg#Von 1800 bis 1918|Juden aus Würzburg]] ins Umland geflohen, unter anderem nach Theilheim bei Werneck zu Rabbi Rosenbaum. Rosenbaum zog 1822 mit Familie und Bergmann ins [[Säkularisation|säkularisierte]] [[Kloster Unterzell]] und gründete mit einigen der geflohenen Würzburger eine neue Gemeinde. Dort errichtete der Vieh- und Warenhändler einen [[Kolonialwaren]]handel und eine Nagelschmiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1823 heiratete Bergmann in Zell Ricke (Rivke Cilla; 1806–1844),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lazarus Wolf Bergmann&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [https://wuerzburgwiki.de/wiki/Lazarus_Wolf_Bergmann &amp;#039;&amp;#039;Lazarus Wolf Bergmann.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Wiki für Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 13. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Tochter Mendel Rosenbaums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte_Familie_Rosenbaum&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [http://www.alemannia-judaica.de/zell_am_main_synagoge.htm#Berichte%20aus%20der%20Geschichte%20der%20j%C3%BCdischen%20Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Zell am Main (Kreis Würzburg) Jüdische Geschichte / Synagoge.&amp;#039;&amp;#039;] Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Familie Rosenbaum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Alemannia Judaica]]. Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 12. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1825 leitete Bergmann die Nagelschmiede seines Schwiegervaters,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte_Familie_Rosenbaum&amp;quot; /&amp;gt; nach seiner [[Alija]]h mit Frau und Kindern 1834 führte Rosenbaums ältester Sohn Nagelschmiedemeister Moses Rosenbaum sie fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://zellerlaubhuette.de/wordpress/die-zeller-laubhuette/ | wayback=20170102185349 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Familie Rosenbaum in Zell am Main&amp;#039;&amp;#039;}}, Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Nagelschmiede.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;zellerlaubhuette.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 21. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei andere Söhne Rosenbaums, die Bergmann unterwiesen hatte, wurden ebenfalls Rabbiner, Elias Raphael Rosenbaum (in Zell a.&amp;amp;nbsp;M.; 1810–1886) und Jona Rosenbaum (1822–1894), Leiter der Talmudschule in Zell.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rabbi Mendel Rosenbaum 832&amp;quot;&amp;gt;N. N.: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Mendel Rosenbaum:&amp;#039;&amp;#039; {{he|לזכר עולם יהי׳ צדיק&amp;amp;lrm;}}! In: &amp;#039;&amp;#039;Der Israelit.&amp;#039;&amp;#039; 4. November 1868 (No. 45, Jg. IX), S. 829–832, hier S. 832 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2462174 Digitalisat] bei Compact Memory).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie versprochen schrieb Bergmann seinem Schwiegervater von jeder Etappe über den Fortgang der Reise. In einer Mappe sammelte Rosenbaum die Briefe, die im Mai 1925 auf dem Dachboden in Zell wiederentdeckt und später von seinem Urururenkel als Buch veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Lazarus (Elieser) Bergmann: {{he|ישאו הרים שלום: מיכתבי מסע ועלייה 1834–1836 גורל משפחה יהודית שעלתה מגרמניה לישראל בתחילת המאה התשע עשרה&amp;amp;lrm;}}. Hrsg. von Avraham Bartura. Dphus Achwah, Jerusalem 1976 ([http://www.hebrewbooks.org/51773 hebrewbooks.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Abreise bis zur Niederlassung in Jerusalem vergingen sieben Monate.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.min-hahar.co.il/text.php?level=3&amp;amp;id=28 {{he|הרב אליעזר ברגמן&amp;amp;lrm;}}.] In: &amp;#039;&amp;#039;min-hahar.co.il,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 19. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftlichen Unternehmungen Rosenbaums in Unterzell zusammen mit der in Oberzell ansässigen Schnelldruckpressenfabrik von [[Koenig &amp;amp; Bauer]] waren ausschlaggebend für das ab 1833 erhaltene [[Marktrecht]] von Zell am Main. 1850 verwendete sich Rosenbaum erfolgreich bei der bayrischen Staatsregierung für die Zulassung von Geldsammlungen zu Gunsten von Bergmanns [[Kolel Holland weDeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Aus Mittelfranken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Zeitung des Judentums]].&amp;#039;&amp;#039; 29. Juli 1850 (Nr. 31, Jg. XIV), S. 426–429, hier S. 428 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/3241245 Digitalisat] bei Compact Memory).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mendel Rosenbaum war dank guter Beziehungen zum Oberpräsidenten Graf Rehberg in Würzburg und dem Hofsekretär [[Theodor von Zwehl]] in München der Wortführer des [[Unterfranken|unterfränkischen]] orthodoxen Judentums. Auf seine Initiative gingen die Wahl von [[Seligmann Bär Bamberger]] zum Distriktsrabbiner in Würzburg im Jahre 1840 und die Absetzung des [[Liberales Judentum|Reformrabiners]] Neuburger im Jahre 1845 in Aschaffenburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 erhielt Mendel Rosenbaum als Rabbiner beim bayrischen König [[Maximilian II. Joseph|Maximilian II.]] (1811–1864) eine Audienz und konnte in Verhandlungen erreichen, dass „sämtliche in neuester Zeit noch bestehenden, beschränkende Gesetze für den Handel der Israeliten hiesigen Landes aufgehoben“ wurden. In der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der treue Zionswächter&amp;#039;&amp;#039; vom 22. September 1854 heißt es weiter: „Es hatte sich aber in dieser Angelegenheit, wie für sämtliche der Israeliten, der durch seine strenge Frömmigkeit, sowie durch seinen biederen, rechtschaffenen Charakter allseitig gekannte und geschätzte Herr Mendel Rosenbaum aus Zell bei Würzburg vorzüglich bemüht. Seine Majestät hat darauf vor Veröffentlichung dieser Gesetze durch Königliches Ministerium der dortigen Regierung es aufgegeben, dem Herrn Rosenbaum die persönliche Mitteilung zu machen, wie seinen Bestrebungen willfahrt und unter Anerkennung seiner desfallsigen Bemühungen und Verdienste das Geeignete alsbald erfolgen werde.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2627439 Digitalisat] bei Compact Memory; siehe auch: [http://www.alemannia-judaica.de/zell_am_main_synagoge.htm#%C3%9Cber%20die%20Verdienste%20von%20Mendel%20Rosenbaum%20im%20Blick%20auf%20gesetzliche%20Erleichterungen%20f%C3%BCr%20die%20Juden%20in%20Bayern%20%281854%29 &amp;#039;&amp;#039;Über die Verdienste von Mendel Rosenbaum im Blick auf gesetzliche Erleichterungen für die Juden in Bayern (1854).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;alemannia-judaica.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 18. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Das Mendel-Rosenbaum-Haus in Zell ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Tachauer: &amp;#039;&amp;#039;Familientafel der Nachkommen von Mendel Rosenbaum Zell.&amp;#039;&amp;#039; Ha&amp;#039;aretz Press, Tel Aviv 1959.&lt;br /&gt;
* Berthold Strauss: &amp;#039;&amp;#039;The Rosenbaums of Zell. A Study of a Family.&amp;#039;&amp;#039; Hamakrik Book &amp;amp; Binding Co., London 1962, S. 13 ff.&lt;br /&gt;
* Ursula Gehring-Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Vom Schutzjuden zum Staatsbürger. Die gesellschaftliche Integration der Würzburger Juden 1803–1871.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Würzburg 1992, ISBN 3-87-717768-9, S. 361 f.&lt;br /&gt;
* Roland Flade: &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Juden. Ihre Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Würzburg 1996, S. 95 f.&lt;br /&gt;
* [[Falk Wiesemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Judaica bavarica: Neue Bibliographie zur Geschichte der Juden in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2007, ISBN 978-3-8986165-4-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ROSENBAUM, Mendel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Brocke]] und [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Hrsg.), bearbeitet von [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner. Teil 1: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871.&amp;#039;&amp;#039; K·G·Saur, München 2004, ISBN 3-598-24871-7, S. 748.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Annette Taigel |url=http://www.augustinus.de/bwo/dcms/sites/oberzell/gemeinschaft/news.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=35808 |titel=Mendel Rosenbaum und der Zeller Judenhof |werk=augustinus.de |datum=2009-12-12 |archiv-url=https://archive.today/20130210113818/http://www.augustinus.de/bwo/dcms/sites/oberzell/gemeinschaft/news.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=35808 |archiv-datum=2013-02-10 |abruf=2019-12-18 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Kurzfassung eines Vortrages |offline=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1078125384|VIAF=236144782960854412332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosenbaum, Mendel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zell am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1782]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosenbaum, Mendel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1782&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Theilheim (Waigolshausen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zell am Main]]&lt;br /&gt;
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