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	<title>Menashe Kadishman - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:17:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menashe_Kadishman&amp;diff=334709&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A01:41E1:4AD4:8D00:D571:9D29:C9AB:7370: Die Herbert-Gerisch-Stiftung ist eine Stiftung öffentlichen Rechts und besteht in 2026 seit 25 Jahren. Die Skulptur Kissing Birds war die Gründungsskulptur der Stiftung. mittlerweile verfügt die öffentlich zugängliche Stiftung über weitere Skulpturen als auch Bilder.</title>
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		<updated>2025-06-17T12:18:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Herbert-Gerisch-Stiftung ist eine Stiftung öffentlichen Rechts und besteht in 2026 seit 25 Jahren. Die Skulptur Kissing Birds war die Gründungsskulptur der Stiftung. mittlerweile verfügt die öffentlich zugängliche Stiftung über weitere Skulpturen als auch Bilder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kadishman 1954.jpg|mini|Kadishman im Jahr 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kadishmann-trauernde-gmünd.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mourning (Trauer)&amp;#039;&amp;#039;, Stahl, 1996, [[Johannisplatz (Schwäbisch Gmünd)|Schwäbisch Gmünd]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Menashe Kadishman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מנשה קדישמן}}; *&amp;amp;nbsp;[[21. August]] [[1932]] in [[Tel Aviv]]; † [[8. Mai]] [[2015]] in [[Ramat Gan]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion |url=https://www.jpost.com/Israel-News/Culture/Menashe-Kadishman-famed-Israeli-artist-dies-at-82-402518 |titel=Menashe Kadishman, famed Israeli artist, dies at 82 – Kadishman died after he was hospitalized at Sheba Medical Center at Tel Hashomer |werk=[[The Jerusalem Post]] |datum=2015-05-08 |sprache=en |abruf=2021-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[israel]]ischer [[Zeichner]], [[Malerei|Maler]] und [[Bildhauerei|Bildhauer]]. Er zählte zu den bedeutendsten Künstlern Israels und lebte in [[Tel Aviv-Jaffa]]. Sein Werk befasste sich mit den Gräueln des Krieges und der Frage nach Opferbereitschaft und Opferrolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward van Voolen |Titel=50 jüdische Künstler, die man kennen sollte |Verlag=Prestel Verlag |Ort=München |Datum=2011 |ISBN=978-3-7913-4572-7 |Seiten=120 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Menashe Kasdishman studierte ab 1947 am Tel Aviver [[Avni Institute of Art and Design]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; bei [[Moshe Sternschuss]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nellu Cohn |Titel=Tel Aviv Live |Verlag= Melting Art/MPLS |Ort=Paris |Datum=2012 |ISBN=978-2-84828-219-0 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1954 bei [[Rudi Lehmann]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; sowie 1959 an der [[Central Saint Martins College of Art and Design|St. Martin’s School of Art]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; und an der [[Slade School of Fine Art|Slade School of Art]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; in London, wo [[Anthony Caro]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; sein Lehrer war. Dazwischen war er 1950–1953 Hirte&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; im [[Kibbuz]] Yizreel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; 1956 diente er als Soldat im [[Sueskrise|Suez-Krieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war 1961 Teilnehmer des ersten bundesdeutschen Bildhauersymposions, dem [[Bildhauersymposion Kaisersteinbruch]], in [[Gaubüttelbrunn]] bei [[Kirchheim (Unterfranken)|Kirchheim]] in [[Unterfranken]]. 1965 wurden seine Arbeiten in der [[Grosvenor Gallery]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; in London gezeigt. 1967 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Ersten Preis für Skulptur&amp;#039;&amp;#039; der 5. Biennale von Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1968 war Kadishman mit zwei Metall-Glas-Skulpturen Teilnehmer der [[4. documenta]] in [[Kassel]] in der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Skulptur&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; lebte er erneut in Israel und nahm seinen Wohnsitz in Tel Aviv. 1977 folgte die [[documenta 6]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1978 war er an der 38. [[Biennale di Venezia|Biennale von Venedig]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; vertreten, 1984 an der [[Foire internationale d’art contemporain]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; in Paris. 1995 erhielt er den [[Israel-Preis]] (&amp;#039;&amp;#039;Israel Prize for Plastic Arts&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Eine prägende Erfahrung für Menashe Kadishman war die Teilnahme seines Sohnes am [[Libanonkrieg 1982|Libanon-Krieg]] 1982.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelne Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:500px photo (143850203).jpeg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Shalechet&amp;#039;&amp;#039;. Installation, ca. 10.000 Einzelskulpturen, Stahlblech, Dicke: 1,5 bis 8 cm, Höhe: 8 bis 17 cm, Breite: 7 bis 16 cm, [[Jüdisches Museum Berlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Im [[Jüdisches Museum Berlin|Jüdischen Museum Berlin]] findet sich in einem Lichtschacht Kadishmans [[Installation (Kunst)|Installation]] &amp;#039;&amp;#039;Shalechet&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Gefallenes Laub&amp;#039;&amp;#039;, angefertigt um 1997).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Darin liegen über 10.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Stahlblechplatten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; auf dem Boden, in die Gesichter geschnitten sind, die Münder wie zum Schrei geöffnet. Die Auschneidung der Gesichtspartien wurde mit Hilfe einer Gas-Sauerstoff-Mischung&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; durchgeführt. Die Besucher gehen über diese in mehreren Schichten liegenden Gesichter, wobei ein metallener Klang entsteht. Das Werk wurde auch im [[Tel Aviv Museum of Art]] gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Israel war Kadishman für die wiederkehrende Darstellung von Menschen und Schafen bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es handelt sich dabei um eine Anspielung auf die Geschichte im Alten Testament, der zufolge Abraham seinen Sohn Isaak auf Gottes Geheiß hin opfern will. Der Mensch, der seinen Sohn (sich) opfert für Gott (vgl. [[Opferung Isaaks]]), für Kadishman schien dies der Erlösungsweg zu sein. Dies legt sein Bild &amp;#039;&amp;#039;Way to Eden&amp;#039;&amp;#039; (Weg ins Paradies) nahe, das ein Schaf als Hüter des Weges ([[Cherub]] = Paradieswächter) darstellt. Bekannt sind auch Kadishmans mit Öl auf Leinwand gemalten Schafe. In einer Ausstellung in Israel hat er tausende dieser Schafe als Herde aufgestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig AlbertusMagnus Pieta.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Pieta&amp;#039;&amp;#039; vor dem Dominikanerkloster [[St. Albertus Magnus (Braunschweig)|St. Albertus Magnus]], Braunschweig]]&lt;br /&gt;
In Braunschweig vor dem [[St. Albertus Magnus (Braunschweig)|Dominikanerkloster]] steht mit der Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Pieta&amp;#039;&amp;#039; ein weiteres Werk Kadishmans. Aus einer dicken Stahlplatte hat er, wie aus einem Blatt Papier, die Umrisse einer Figur herausgeschnitten und im 90-Grad-Winkel nach oben gebogen. Zu sehen ist eine Frauengestalt, die auf ihren nach oben gereckten Armen wie anklagend den toten Sohn trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutschen Ort [[Salzgitter]] ist Menashe Kadishman auf dem [[Skulpturenweg Salzgitter-Bad]] in Salzgitter-Bad mit einer monumentalen Stahlskulptur &amp;#039;&amp;#039;Der Kuss&amp;#039;&amp;#039; vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Westfassade der [[Johanniskirche (Schwäbisch Gmünd)|Johanniskirche]] in [[Schwäbisch Gmünd]] steht seit 1996 die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Mourning (Trauer)&amp;#039;&amp;#039;. Die trauernde Frau ist über den Sarg ihres Kindes gebeugt. Die Skulptur erinnert daran, dass der Johannisplatz bis 1803 einer der Friedhöfe der Stadt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere öffentlich zugängliche Skulptur ist am [[Museumsufer|Schaumainkai]] in [[Frankfurt am Main]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen und private Sammlungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Art Gallery of Ontario]], Toronto (Kanada);&lt;br /&gt;
* Centro d’Arte Contemporanea, Prato (Italien);&lt;br /&gt;
* Dominican Monastry Collection, Braunschweig (BRD);&lt;br /&gt;
* Gabi and Ami Brown Collection, Tel Aviv (Israel);&lt;br /&gt;
* [[Hara Museum of Contemporary Art]], Tokyo (Japan);&lt;br /&gt;
* Helen and Jerome Stern Collection, New York (USA);&lt;br /&gt;
* Herta and Paul Amir Collection, Los Angeles (USA);&lt;br /&gt;
* The [[Israel Museum]], Jerusalem (Israel);&lt;br /&gt;
* [[Jüdisches Museum Berlin]] (BRD);&lt;br /&gt;
* [[Lehmbruck-Museum]] der Stadt Duisburg (BRD);&lt;br /&gt;
* Lizi and Zeev Avram Collection, London (GB);&lt;br /&gt;
* Muriel and Phill Bermann Collection, Pennsylvania (USA);&lt;br /&gt;
* [[Museum of Modern Art]], New York (USA);&lt;br /&gt;
* National Art Gallery, Peking (China);&lt;br /&gt;
* Seethaler Collection, Berlin (BRD);&lt;br /&gt;
* [[Tate Gallery]], London (GB).&lt;br /&gt;
* [https://www.gerisch-stiftung.de/ Herbert-Gerisch-Stiftung], Neumünster (BRD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Schneider (Kunsthistoriker)|Ulrich Schneider]] et al: &amp;#039;&amp;#039;Menashe Kadishman Shalechet. Häupter und Opfer / Heads and Sacrifices&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, [[Suermondt-Ludwig-Museum]] Aachen, Charta Editore, Milano 1999, ISBN 978-3-929203-24-0.&lt;br /&gt;
* Jacob Baal-Teshuva: &amp;#039;&amp;#039;Menashe Kadishman&amp;#039;&amp;#039;. Prestel Verlag, München 2007, ISBN 978-3-7913-3844-6.&lt;br /&gt;
* Marc Scheps: &amp;#039;&amp;#039;Menashe Kadishman – Sculptures&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer Verlag, München 2011, ISBN 978-3-7774-3501-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120784378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120784378|LCCN=n/88/294743|VIAF=78774786}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kadishman, Menashe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Abstrakte Bildhauerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Israel-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kadishman, Menashe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=מנשה קדישמן (hebräisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Zeichner, Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ramat Gan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A01:41E1:4AD4:8D00:D571:9D29:C9AB:7370</name></author>
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