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	<title>Menachem Begin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T07:06:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Menachem_Begin&amp;diff=43579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atirador: Änderung 266619967 von ~2026-26175-76 rückgängig gemacht; Sperrumgehung Deyaif</title>
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		<updated>2026-04-30T13:54:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266619967&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266619967&quot;&gt;266619967&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-26175-76&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-26175-76&quot;&gt;~2026-26175-76&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Sperrumgehung Deyaif&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Menachem Begin, Andrews AFB, 1978.JPG|mini|Menachem Begin (1978)&lt;br /&gt;
[[Datei:Menachem Begin signature - he.svg|rahmenlos|zentriert|100px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Menachem Begin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מנחם בגין&amp;amp;lrm;}}; geboren am [[16. August]] [[1913]] in [[Brest (Belarus)|Brest]], damals [[Russisches Kaiserreich]], als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mieczysław Biegun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; gestorben am [[9. März]] [[1992]] in [[Tel Aviv]], [[Israel]]) war ein israelischer [[Politiker]], Untergrundkämpfer und [[Jurist]]. Begin war von 1977 bis 1983 [[Ministerpräsident (Israel)|Ministerpräsident]], außerdem [[Außenminister Israels|Außen-]] (1979–1980) und Verteidigungsminister (1980–1981) Israels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begin war ein führender Vertreter des [[Revisionistischer Zionismus|Revisionistischen Zionismus]]. Nachdem er zunächst aus Polen vor den [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besatzern]] geflohen war, gelangte er über die Sowjetunion in das [[Völkerbundsmandat für Palästina|Mandatsgebiet Palästina]], wo er 1943 Kommandeur der [[Zionismus|zionistischen]] [[Terrororganisation]]&amp;lt;ref&amp;gt;Harvey W. Kushner: Encyclopedia of Terrorism. Sage Publications, Thousand Oaks / London / Neu-Delhi 2003, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Irgun Zwai Leumi]] wurde. Nach der [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|Staatsgründung Israels]] 1948 wandte er sich der Politik zu und gründete die rechte, revisionistisch-zionistische Partei [[Cherut]], die er bis 1983 führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cherut war die wichtigste Oppositionskraft Israels, bis sie während des [[Sechstagekrieg]]es 1967 einer [[Regierung der nationalen Einheit]] beitrat, in der Begin bis 1970 Minister ohne Geschäftsbereich war. 1973 gründete er den national-konservativen [[Likud]]-Block. Dieser gewann 1977 die Wahl, und Begin wurde [[Liste der Ministerpräsidenten von Israel|israelischer Ministerpräsident]]. In seine Amtszeit fiel sowohl der [[Israelisch-ägyptischer Friedensvertrag|Friedensschluss mit Ägypten]], für den er 1978 gemeinsam mit [[Anwar as-Sadat|Muhammad Anwar as-Sadat]] den [[Friedensnobelpreis]] erhielt, als auch der erste [[Libanonkrieg 1982]]. Im Oktober 1983 trat er als Ministerpräsident aufgrund ausbleibender Erfolge im Libanon zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begin war ein Unterstützer religiös-konservativer [[Judentum|jüdischer]] Werte, hatte enge Verbindungen zu [[Religiöser Zionismus|nationalreligiösen]] und [[Ultraorthodoxes Judentum|charedischen]] („ultraorthodoxen“) Gruppen&amp;lt;ref&amp;gt;https://blogs.timesofisrael.com/menachem-begins-jewish-life-and-legacy&amp;lt;/ref&amp;gt; und vertrat die Ansicht, dass das jüdische Volk ein gottgegebenes Recht auf das biblische [[Eretz Israel|Land Israel]] (Eretz Israel) habe.&amp;lt;ref&amp;gt;https://blogs.timesofisrael.com/menachem-begins-jewish-life-and-legacy&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jpost.com/experts/israels-right-to-exist-will-not-be-dictated-by-foreign-nations-396429&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Aktivität in Betar und Anders-Armee ===&lt;br /&gt;
Begin wurde in [[Brest (Belarus)|Brest]] (damals Russisches Kaiserreich, heute [[Belarus]]) geboren. Sein Vater war Sekretär der dortigen [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]], seine Mutter entstammte einer [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] [[Rabbiner]]familie. Beide wurden während des [[Holocaust]] von den deutschen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ermordet. Menachem ging auf eine [[Misrachi|Misrachi-Schule]] und besuchte danach ein [[Polen|polnisches]] Gymnasium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BeginBeitar1935.jpg|mini|Begin (Bildmitte) bei der Inspektion einer polnischen [[Betar]]-Gruppe (1935)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1929 gehörte Begin der [[Revisionistischer Zionismus|revisionistisch-zionistischen]] [[Betar]]-Bewegung unter der Führung von [[Wladimir Jabotinsky]] an, die in Hinblick auf die Gründung eines jüdischen Staates in [[Eretz Israel]] maximale und kompromisslose Forderungen vertrat. Er sollte nicht nur das damalige britische [[Völkerbundsmandat für Palästina|Mandatsgebiet Palästina]] westlich des Jordans, sondern auch [[Transjordanien]] umfassen. Begin studierte [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität Warschau]] und stieg zugleich in führende Positionen der Betar auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1938 war er Generalsekretär des tschechoslowakischen Betarzweiges und 1939 wurde er Chef der polnischen Betar. Nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] im selben Jahr floh er vor den einrückenden Deutschen nach [[Wilna]], das nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] unter [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetischer Besatzung]] war. Dort wurde Begin inhaftiert und als „Agent des britischen Imperialismus“ zu acht Jahren Zwangsarbeit in einem [[Arbeitslager Workuta|Straflager]] im sibirischen [[Workuta]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1941 nach dem deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] und Unterzeichnung des [[Sikorski-Maiski-Abkommen]]s als polnischer Staatsbürger freigelassen und trat freiwillig den [[Polnische Streitkräfte in der Sowjetunion|Polnischen Streitkräften in der Sowjetunion]] unter dem Kommando von General [[Władysław Anders]] bei. Im Jahr 1942 im Rang eines [[Korporal]]s wurde Begin mit der polnischen Armee in den Iran und später nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] überstellt. Er kam 1942 in das Land,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Tom Segev]] |Titel=Es war einmal Palästina – Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels |Verlag=Pantheon Verlag (Random House) |Ort=München |Datum=2006 |ISBN=978-3-570-55009-0 |Seiten=496 |Kommentar=Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;One Palestine, Complete: Jews and Arabs under the British Mandate&amp;#039;&amp;#039;, Metropolitan Books, New York 2000; übersetzt von Doris Gerstner; leicht gekürzte deutschsprachige Ausgabe}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er den Dienst in der [[Anders-Armee]] quittierte. Dort wurde 1943 sein Sohn [[Benny Begin|Benny]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irgun-Führer in Palästina ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Menahem Begin during his &amp;quot;Rabbi Sassover&amp;quot; period with wife Aliza and son Benyamin-Zeev in Tel Aviv.jpg|mini|Begin in der Tarnung als &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Sassover&amp;#039;&amp;#039; mit Frau Aliza und Sohn Benyamin-Zeev (Tel Aviv, Dezember 1946)]]&lt;br /&gt;
Als Begin 1942 in Palästina aus der „Anders-Armee“ entlassen wurde, trat er in die zionistische paramilitärischen Untergrundorganisation Irgun Zwai Leumi (auch als &amp;#039;&amp;#039;Etzel&amp;#039;&amp;#039; bekannt) ein, die mit terroristischen Mitteln gegen die britische Mandatsmacht und arabische Palästinenser kämpfte. Begin wurde 1943 deren Anführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begin war verantwortlich für den Sprengstoffanschlag auf das [[King David Hotel]] 1946 in Jerusalem, bei dem 91 Menschen ums Leben kamen (unter anderem 28 britische Staatsangehörige, 41 Araber, 17 Juden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Begins Befehl wurden zwei britische Soldaten – Clifford Martin und Mervyn Paice – entführt und gehängt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/defense.html &amp;#039;&amp;#039;Jewish Defense Organizations: The Role of Jewish Defense Organizations in Palestine (1903–1948).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Jewish Virtual Library.&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Begin wurde anschließend von den Briten als „Terrorist Nr. 1“ [[Steckbrief|steckbrieflich]] gesucht. Für seine Gefangennahme setzen sie eine Belohnung in Höhe von 10.000 [[Pfund Sterling]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Gordis |Titel=Menachem Begin: The Battle for Israel&amp;#039;s Soul |ISBN=0805243135 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er tarnte sich unter anderem als bärtiger Rabbi Sassover.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.betar.org.uk/betaris/begin.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Menachem Begin.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120309041902}}. Betar Tagar UK. (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten ist Menachem Begins Verwicklung in das [[Massaker von Deir Yasin]] vom 9. April 1948 an Arabern. Allerdings hat Begin selbst von einem Massaker gesprochen und dieses gerechtfertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus A. Weingardt: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Israel- und Nahostpolitik&amp;#039;&amp;#039;. Campus Verlag 2002, ISBN 3-593-37109-X, S.&amp;amp;nbsp;33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Historiker, so der im englischen [[Exeter]] lehrende Israeli [[Ilan Pappe]],&amp;lt;ref&amp;gt;Ilan Pappe: &amp;#039;&amp;#039;Die ethnische Säuberung Palästinas&amp;#039;&amp;#039;. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-86150-791-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; werfen der von Begin geführten Irgun systematische ethnische Säuberung und Massaker an der arabisch-palästinensischen Bevölkerung vor. Andere Historiker, darunter der gleichfalls den [[Neue israelische Historiker|Neuen israelischen Historikern]] zugerechnete [[Benny Morris]] – halten eine derartige Bewertung für nicht haltbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Benny Morris  | url=http://spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=7814 | titel=The Liar as Hero |werk=[[The New Republic]] |datum=2011-03-17|sprache=en|abruf=2011-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Benny Morris: [http://www.ee.bgu.ac.il/~censor/katz-directory/04-03-22benny-morris-The%20New%20Republic-1.pdf &amp;#039;&amp;#039;Politics by Other Means.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The New Republic online.&amp;#039;&amp;#039; 22.&amp;amp;nbsp;März 2004, abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 2018 (PDF, 172&amp;amp;nbsp;kB; Kritik an Ilan Pappe in einer Besprechung seines Buches &amp;#039;&amp;#039;A History of Modern Palestine: One Land, Two Peoples&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tnr.com/article/books/magazine/85344/ilan-pappe-sloppy-dishonest-historian?page=0,1&amp;amp;passthru=MWE4MzAwYzEwZTUxY2M3Y2VjZWEwODI4NTYyOTZlYmU The Liar as Hero], Benny Morris in &amp;#039;&amp;#039;The New Republic&amp;#039;&amp;#039; vom 17.&amp;amp;nbsp;März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung Israels und der Cherut-Partei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Einstein and others letter.jpg|mini|Leserbrief an die [[New York Times]], unterschrieben u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Albert Einstein]], [[Hannah Arendt]], [[Stefan Wolpe]]]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|Israelischen Unabhängigkeitserklärung]] 1948 löste sich die Irgun auf, und Begin gründete die [[Cherut]]-Partei. Als sich Begin Ende 1948 in New York aufhielt, um unter Amerikanern mit jüdischem Hintergrund Geld für die neu gegründete Partei zu sammeln, verfassten 26 zumeist jüdische Intellektuelle, darunter [[Hannah Arendt]] und [[Albert Einstein]], einen Leserbrief an die &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;. Darin wiesen sie auf seine terroristische Vergangenheit hin und warnten vor der Cherut-Partei, die sie als „jüngste Manifestation des Faschismus“ bezeichneten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/AlbertEinsteinLetterToTheNewYorkTimes.December41948 Albert Einstein Letter to The New York Times. December 4, 1948 New Palestine Party. Visit of Menachen Begin and Aims of Political Movement Discussed, A letter to The New York Times, published in the „Books“ section (Page 12) of Saturday December 4, 1948]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Partei, die eine Ausdehnung Israels auf die Grenzen des Britischen Mandats vor der Abspaltung des Königreichs [[Jordanien]] 1922 anstrebte, wurde [[Parlamentswahl in Israel 1949|1949]] drittstärkste Kraft im israelischen Parlament (hinter zwei linkszionistischen Parteien und einem Bündnis orthodox-religiöser Parteien). Begin hielt sich jedoch im Hintergrund und wurde aufgrund seiner terroristischen Vergangenheit auch gemieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shindler&amp;quot; /&amp;gt; In den 1950er Jahren wurde Beginn die Einreise nach Großbritannien verweigert, da die britische Regierung ihn als „Anführer der berüchtigten Terrororganisation“ betrachtete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Amir Oren |Titel=British documents reveal: Begin refused entry to U.K. in 1950s |Sammelwerk=Haaretz.com |Online=https://www.haaretz.com/2011-07-07/ty-article/british-documents-reveal-begin-refused-entry-to-u-k-in-1950s/0000017f-da79-d718-a5ff-fafd12270000 |Abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine politischen Gegner des sozialistischen Parteienspektrums in Israel sowie eines breiteren politischen Spektrums im Ausland betrachteten Begin, wie überhaupt den [[Revisionistischer Zionismus|revisionistischen Zionismus]], als „faschistisch“ und „rechtsradikal“. So verglich [[David Ben-Gurion]] Begin 1963 mit [[Adolf Hitler]], und [[Erich Fried]] verglich ihn 1982 mit [[Reinhard Heydrich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pól O’Dochartaigh: &amp;#039;&amp;#039;Erich Fried’s &amp;#039;&amp;#039;Höre, Israel&amp;#039;&amp;#039; – More Than Just Shoes in the Sand.&amp;#039;&amp;#039; In: Pól O’Dochartaigh (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jews in German literature since 1945. German-Jewish Literature?&amp;#039;&amp;#039; Rodopi, Amsterdam/Atlanta 2000, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben von [[Elieser Sudit]] war Menachem Begin der Drahtzieher für den von Sudit versuchten [[Attentat auf Konrad Adenauer|Bombenanschlag gegen Bundeskanzler Konrad Adenauer]] am 27. März 1952. Beim Versuch, die Bombe zu entschärfen, kam ein deutscher Brandmeister der Feuerwehr ums Leben. Begin war ein entschiedener Gegner des sogenannten [[Deutsche Wiedergutmachungspolitik|Wiedergutmachungsabkommens]] zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland gewesen. Adenauer hatte er in der Knesset als „Mörder“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Sietz: [https://www.spiegel.de/geschichte/attentate-a-948561.html &amp;#039;&amp;#039;Liebesgrüße für Adenauer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel (online)|Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Oktober 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Aufstieg ===&lt;br /&gt;
Ab den Wahlen 1955 war die von Begin geführte Cherut-Partei stets zweitstärkste Kraft in der Knesset, lag aber weit hinter der regierenden Arbeiterpartei [[Mapai]] und stagnierte bei 15 bis 17 Sitzen. War die Partei zunächst aufgrund ihrer terroristischen Vergangenheit und radikalen Ideologie von den anderen politischen Kräften geächtet, bemühte sich Begin, sie durch eine pragmatischere Linie stärker in das politische System zu integrieren. Hatte sich die Cherut zuvor aufgrund der Feindschaft von revisionistischen und sozialistischen Zionisten vom mächtigen Gewerkschaftsbund [[Histadrut]] ferngehalten, bildete sie ab 1963 eine eigene Fraktion innerhalb der Gewerkschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Amir Goldstein: &amp;#039;&amp;#039;Crisis and Development. Menachem Begin&amp;#039;s Leadership Throughout the 1960s.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Studies&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, Nr. 1 (2015), S. 110–133, hier S. 115–119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Ziel des Revisionistischen Zionismus einer „vollständigen Wiederherstellung des Heimatlandes“ ([[Großisrael]]) legte Begin pragmatischer aus; Forderungen der Cherut auf Gebiete östlich des Jordans (im Königreich Jordanien) nahmen in dieser Zeit ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Amir Goldstein: &amp;#039;&amp;#039;Crisis and Development. Menachem Begin&amp;#039;s Leadership Throughout the 1960s.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Israel Studies&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, Nr. 1 (2015), S. 110–133, hier S. 119–122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Wahlen 1965 bildete die Cherut ein Bündnis mit der [[Miflaga Liberalit Jisra’elit|Israelischen Liberalen Partei]] gegen die Dominanz der Mapai und ihrer sozialistisch-zionistischen Verbündeten. Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender dieses Mitte-rechts-Bündnisses namens [[Gachal]] (Block Cherut und Liberale) war Begin. Dies brachte der Cherut einen Legitimitätsschub.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wolffsohn, Andreas Bönte: &amp;#039;&amp;#039;Israel.&amp;#039;&amp;#039; In: Udo Steinbach, Rüdiger Robert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Nahe und Mittlere Osten. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Geschichte, Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Leske + Budrich, Leverkusen 1987, S. 145–174, hier S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl enttäuschte der Block jedoch und blieb weit abgeschlagen hinter dem linken Bündnis [[HaMaʿarach]] unter Führung der Mapai. Mit Ausbruch des [[Sechstagekrieg]]es am 5. Juni 1967 trat der Gachal in eine [[Regierung der nationalen Einheit]] ein. Menachem Begin wurde ebenso wie der Liberale [[Josef Sapir]] Minister ohne Geschäftsbereich im [[Kabinett Levi Eschkol III]]. Dieses Amt behielt er auch nach dem Tod Eschkols unter der neuen Ministerpräsidentin [[Golda Meir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kabinett stimmte 1970 dem [[Rogers-Plan|Friedensplan]] des amerikanischen Außenministers [[William P. Rogers]] zu, der einen Rückzug der israelischen Truppen auf sichere Grenzen verlangte. Auf Grund der Befürchtung, dass Israel nun aufgeteilt werden könnte, verließ Begin mit seinem Mitte-rechts-Block am 6. August 1970 die Regierung, um &amp;#039;&amp;#039;gegen&amp;#039;&amp;#039; die Land-für-Frieden-Politik zu protestieren. Der national-liberale Gachal wurde vor den Wahlen 1973 um weitere rechte Parteien zum [[Likud]]-Block erweitert, als Gegengewicht zum Zusammenschluss der Arbeiterparteien. Bei der Wahl machte das Mitte-rechts-Lager deutliche Zugewinne, blieb aber hinter den Sozialdemokraten und weiterhin in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Begin, Carter and Sadat at Camp David 1978.jpg|mini|Menachem Begin, [[Jimmy Carter]] und [[Anwar as-Sadat]] in [[Camp David]] (1978)]]&lt;br /&gt;
Auf Grund seines gewachsenen Machtpotenzials durch den Likud-Block, durch die wachsende Anhängerschaft orientalischer Juden ([[Mizrachim]]), deren [[Ressentiment]]s er bewirtschaftete,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Fania Oz-Salzberger]] |Titel=Deutschland und Israel nach dem 7. Oktober |TitelErg=Übersetzt von Michael Bischoff |Verlag=Suhrkamp Verlag |Ort=Berlin |Datum=2024 |ISBN=978-3-518-47496-9 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Korruptionsvorwürfen gegen die Regierung [[Jitzchak Rabin]]s und die immer weiter anwachsende Inflation wurde der Likud im Jahr 1977 erstmals stärkste Kraft und Menachem Begin ab Mai 1977 der erste Likud-Ministerpräsident (bzw. der erste Ministerpräsident der politischen Rechten) und der insgesamt sechste [[Liste der israelischen Premierminister|Ministerpräsident]] des Staates Israel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shindler&amp;quot; /&amp;gt; Er bildete eine Regierung bestehend aus rechten und orthodox-religiösen, konservativen Parteien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=»... damit der Messias in Bälde kommt« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1977-07-17 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/damit-der-messias-in-baelde-kommt-a-7d9caae0-0002-0001-0000-000040831574 |Abruf=2025-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er umwarb die [[Evangelikalismus|Evangelikalen]] in den USA; dem Prediger [[Jerry Falwell]] verlieh er 1977 die &amp;#039;&amp;#039;Jabotinsky-Medaille&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Charles Enderlin]] |Titel=Le grand aveuglement : Israël face à l’islam radical |Auflage=2 |Verlag=Éditions Albin Michel |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-226-49661-4 |Seiten=258 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November desselben Jahres kam es zum historischen Treffen mit [[Ägypten]]s Präsident Muhammad Anwar as-Sadat. Auf Vermittlung von [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsident]] [[Jimmy Carter]] war das Jahr 1978 gekennzeichnet durch Verhandlungen auf dessen Feriensitz [[Camp David]], die in einem Abkommen gipfelten und im März 1979 zum israelisch-ägyptischen Friedensabkommen führten. Begin und Sadat erhielten für das [[Camp David I|Camp-David-Abkommen]] den Friedensnobelpreis des Jahres 1978. Gegen die Entscheidung, Begin auszuzeichnen, gab es in Norwegen so heftige Proteste, dass die Übergabezeremonie in der [[Festung Akershus]] stattfinden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/1978/begin-facts.html Nobelprize.org facts (engl.)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Grundsätzen des israelisch-ägyptischen Friedensabkommens übergab Israel die [[Sinai-Halbinsel]] an Ägypten. Zugleich wurden alle israelischen Siedlungen (auch die Stadt [[Yamit]]) entfernt. Begin musste sich erheblichem Widerstand innerhalb des eigenen Regierungslagers aussetzen, dies führte zugleich zu einem Bruch innerhalb des Likud-Blocks. Im Juni 1981 wurde seine politische Rolle jedoch durch erneute Wahlen bestätigt, und er blieb Ministerpräsident. Kurz zuvor hatte er die Bombardierung des irakischen [[Leichtwasserreaktor]]s [[Osirak]] angeordnet, da er eine unmittelbare atomare Bedrohung Israels durch den [[Irak]] befürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 ließ Begin die Armee in den [[Libanonkrieg 1982|Libanon]] einmarschieren. Dies rechtfertigte er mit der Begründung, dass die [[Palästinensische Befreiungsorganisation]] (PLO) Raketen auf zivile Gegenden in Nordisrael schoss und nicht zuletzt Terroranschläge gegen Israelis im Ausland fortführte. Der Terroranschlag und Tod des israelischen Botschafters in London durch eine PLO-Splittergruppe war nun Hauptgrund für den militärischen Einsatz im Libanon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shindler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann die Operation „Frieden für Galiläa“, die sechs Monate dauerte. Im darauffolgenden Waffenstillstandsabkommen wurde vereinbart, dass eine Pufferzone im Süden des Libanons aufgebaut wurde und israelische Einheiten bis ins Jahr 2000 dort stationiert sein sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shindler&amp;quot;&amp;gt;Colin Shindler: &amp;#039;&amp;#039;The Land Beyond Promise, Israel, Likud and the Zionist Dream.&amp;#039;&amp;#039; 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweites Aufsehen erregte die Besetzung Beiruts im September 1982 mit dem Massaker in den [[Palästinenserlager]]n von [[Sabra und Schatila]]: Christliche libanesische Milizen massakrierten dort Hunderte von Palästinensern – Frauen, Männer und Kinder –, ohne dass die in der Nähe stationierten israelischen Armeeeinheiten eingriffen. Die israelische Armee erhellte die Lager während der Nacht mit Leuchtraketen, um die [[Kata’ib|phalangistischen]] Milizen zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas L. Friedman: &amp;#039;&amp;#039;Beirut Massacre: The Four Days.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 26. September 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer israelischen Untersuchung durch die [[Kahan-Kommission]] musste der Hauptverantwortliche für den Libanon-Feldzug, der damalige Verteidigungsminister [[Ariel Scharon]], zurücktreten. Scharon wurde allerdings noch im gleichen Jahr Minister ohne Geschäftsbereich. Begin reagierte auf das Massaker ungerührt, als er sagte: „Die Christen ermorden die Muslime, und die [[Goi|Goyim]] [Nichtjuden] geben den Juden die Schuld.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jean-Pierre Filiu]] |Titel=Comment la Palestine fut perdue – Et pourquoi Israël n’a pas gagné – Histoire d’un conflict (XIX&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;–XXI&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; siècle) |Verlag=Éditions du Seuil |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-02-153833-5 |Seiten=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai kam es zu einem israelisch-libanesischen Abkommen, das einen vollständigen Rückzug der israelischen Truppen vorsah. Im Juli des Jahres zog Begin einen Teil der Truppen tatsächlich ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shindler&amp;quot; /&amp;gt; Das von Scharon angeordnete [[Flächenbombardement]] Beiruts am 10. August führte zu einer Verschlechterung der Beziehungen zur amerikanischen Regierung unter Reagan.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Isaacson |url=https://content.time.com/time/subscriber/article/0,33009,950716,00.html |titel=When Push Comes to Shove: Israel flouts U.S. diplomacy with an attack on Beirut – Israel flouts U.S. diplomacy with a ferrocious attack on Beirut |werk=[[Time]] |datum=1982-08-16 |sprache=en |abruf=2021-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14347356.html Libanon: &amp;#039;&amp;#039;Das lange Sterben&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 27/1982, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Begins Weigerung, ausländischen Hilfsorganisationen Zugang zu den Schlachtfeldern und den bombardierten Städten und Dörfern im Libanon einzuräumen, führte zu einem Ansehensverlust Israels. Großbritannien, Frankreich und die EG verurteilten Begins Vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Menachem Begin&amp;#039;s grave, Old City view.JPG|mini|Menachem Begins Grab auf dem [[Jüdischer Friedhof am Ölberg|Jüdischen Friedhof am Ölberg]]]]&lt;br /&gt;
Begin trat am 15. September 1983 überraschend von all seinen Ämtern zurück. Bis heute ist nicht klar, was die genauen Umstände hierfür waren. Historiker vermuten, dass es an einer jahrelangen Depression lag, die sich durch die Ereignisse des Libanonkriegs und den Tod seiner Frau 1983 intensivierte. Der bisherige Außenminister [[Jitzchak Schamir]] folgte ihm sowohl als Vorsitzender des Likud als auch im Amt des Ministerpräsidenten. Begin starb am 9. März 1992 in Tel Aviv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shindler&amp;quot; /&amp;gt; Begraben wurde er auf dem [[Jüdischer Friedhof am Ölberg|Jüdischen Friedhof am Ölberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begin in der Kunst ==&lt;br /&gt;
* Im Zeichentrickfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Waltz with Bashir]]&amp;#039;&amp;#039; wird Begin dargestellt.&lt;br /&gt;
* Im Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der fünfte Reiter]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Larry Collins (Schriftsteller)|Larry Collins]] und [[Dominique Lapierre]] taucht Begin auf.&lt;br /&gt;
* Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[...die keine Gnade kennen]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Raid on Entebbe&amp;#039;&amp;#039;, 1976) von [[Irvin Kershner]] wurde Begin von [[David Opatoshu]] gespielt.&lt;br /&gt;
* [[Barry Morse]] spielte Begin im Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Sadat (Film)|Sadat]]&amp;#039;&amp;#039; (1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begin-Zentrum ==&lt;br /&gt;
Am 28. März 1998 beschloss die Knesset die Gründung des [[Menachem Begin Heritage Center]] in Jerusalem, welches das Erbe von Begin bewahren und als Forschungsinstitut dem Kampf um die Unabhängigkeit Israels und seiner Zukunftssicherheit dienen soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JVL&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Society_&amp;amp;_Culture/Menachem.html &amp;#039;&amp;#039;The Menachem Begin Heritage Center&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Virtual Library]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum wurde am 16. Juni 2004 von Premierminister [[Ariel Sharon]] eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Archive/Speeches/2004/06/begin1606.htm PM Sharon’s Address at the Opening Ceremony for the Begin Heritage Centre Building] Büro des Premierministers (Abgerufen am 21. November 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Museum erinnert an das Leben von Begin, die Bibliothek enthält auch Bücher aus seiner persönlichen Bibliothek. Das Forschungsinstitut fördert die Kooperation mit Universitäten und anderen Forschungszentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Begin-Zentrum vergibt einen jährlichen Preis an eine Person oder Organisation, die wichtige Arbeit zum Wohle des Staates Israel und/oder des jüdischen Volkes geleistet hat. Zu den früheren Preisträgern gehören [[Ilan Ramon]], der erste israelische Astronaut, [[Kåre Kristiansen]], ein norwegischer Politiker, der das Nobelpreiskomitee verließ, als der Preis an [[Jassir Arafat]] verliehen wurde, und Rabbi Avraham Elimelech Firer, Gründer von Ezra L&amp;#039;Marpeh, einer Gesellschaft, die Menschen anleitet, die medizinische Behandlung suchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Chin |url=https://www.jpost.com/Magazine/Features/Continuing-Menachem-Begins-legacy-333321?prmusr=CsukKT0DlUgpXVwQToiZbKfOpYgdNc5rYMKkLMKm%2feRiaGVaRqu18vQaOaQ3LKtb |titel=Continuing Menachem Begin’s legacy – This year’s Begin Prize will be awarded to NGO Monitor, &amp;quot;a leading organization defending the State of Israel and the Jewish people&amp;quot; |werk=[[The Jerusalem Post]] |datum=2013-11-28 |sprache=en |abruf=2021-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die israelische Ministerin [[Pnina Tamano-Schata]] hat 2021 den erstmals vergebenen Begin-Schild-Preis vom Begin-Zentrum für Führungsstärke erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2021/06/07/integrationsministerin-tamano-schata-erhaelt-ersten-begin-schild-preis/ |titel=Integrationsministerin Tamano-Schata erhält ersten Begin-Schild-Preis |werk=[[Israelnetz]] |datum=2021-06-07 |abruf=2021-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{lang|he|המרד: זכרונותיו של מפקד הארגון הצבאי הלאומי בארץ־ישראל}} (&amp;#039;&amp;#039;Der Aufstand: Die Erinnerungen des Kommandeurs der Nationalen Militärorganisation in Palästina&amp;#039;&amp;#039;). 1951.&lt;br /&gt;
** Englisch: &amp;#039;&amp;#039;The Revolt.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Samuel Katz. W. H. Allen, London 1951.&lt;br /&gt;
* {{lang|he|בלילות לבנים}} (&amp;#039;&amp;#039;Weiße Nächte&amp;#039;&amp;#039;). Jerusalem 1953.&lt;br /&gt;
** Englisch: &amp;#039;&amp;#039;White Nights. The Story of a Prisoner in Russia.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Katie Kaplan. Macdonald, London 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Avi Shilon: &amp;#039;&amp;#039;Menachem Begin, A Life.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Hebräischen übersetzt von Danielle Zilberberg und Yoram Sharett. Yale University Press, New Haven/London 2012, ISBN 978-0-300-16235-6.&lt;br /&gt;
* Anja Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Schmidt-Begin-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;. In: Torben Fischer, [[Matthias N. Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der „Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89942-773-8, S. 224 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Menachem Begin|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118508296}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-fr|1978|Menachem Begin}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishvirtuallibrary.org/menachem-begin &amp;#039;&amp;#039;Menachem Begin (1913–1992).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Virtual Library]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishagency.org/leaders/content/25964 &amp;#039;&amp;#039;Begin Menachem (1913–1992).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Agency for Israel|The Jewish Agency for Israel]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.begincenter.org.il/ Website des Menachem Begin Heritage Center] (hebräisch, englisch).&lt;br /&gt;
* [https://main.knesset.gov.il/en/MK/APPS/mk/mk-personal-details/692 Menachem Begin] auf der Webseite der [[Knesset]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Begin, Menachem&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Biegun, Mieczysław (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brest (Belarus)|Brest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atirador</name></author>
	</entry>
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