<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Memprechtshofen</id>
	<title>Memprechtshofen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Memprechtshofen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Memprechtshofen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T22:30:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Memprechtshofen&amp;diff=912991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Memprechtshofen&amp;diff=912991&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-31T21:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Memprechtshofen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Rheinau (Baden)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Rheinau&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Memprechtshofen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = „Memprechtshofener Wappen“: Goldenes Posthorn mit zwei silbernen Quasten auf blauem Schild.&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48.6812&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 7.9843&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 132&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 6.76&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 892&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2004-12-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rheinau.de/rheinau/stadtteile/599/ &amp;#039;&amp;#039;Memprechtshofen.&amp;#039;&amp;#039;] Stadt Rheinau&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1971-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Freistett]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 77866&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07844&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Memprechtshofen in Rheinau.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Memprechtshofen in Rheinau&lt;br /&gt;
| Bild                    = Rheinau-Memprechtshofen-evangelische Kirche-04-gje.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Ortsmitte von Memprechtshofen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Memprechtshofen Luftbild.jpg|mini|Luftaufnahme von Memprechtshofen von Nordwesten aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Memprechtshofen Turm.jpg|mini|Fachwerkturm der Kirche Memprechtshofen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memprechtshofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Rheinau (Baden)]]. Er liegt nah am Rhein und unweit der Grenze zu Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Memprechtshofen ein typisches Straßendorf. Dies änderte sich erst mit der Bebauung östlich des alten Dorfkerns nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarsiedlungen sind die Rheinauer Ortsteile [[Freistett]] (SW), [[Helmlingen]] (NW), sowie der zu [[Lichtenau (Baden)]] gehörende Ortsteil Muckenschopf (N) und der zu [[Achern]] gehörende Ortsteil Gamshurst (O).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung der [[Wüstung]] [[Renchenloch]], die auf dem heutigen Maierhof lag, stammt von 1279, die älteste erhaltene Erwähnung von Memprechtshofen selbst aber erst 1342 als &amp;#039;&amp;#039;Meimbrechtshouen&amp;#039;&amp;#039;. [[Quergen]] war eine weitere Siedlung in der heutigen [[Gemarkung]] von Memprechtshofen und lag im Bereich des heutigen [[Friedhof und Gedenkstätte Panzergraben|Panzergrabenehrenmals]]. Renchenloch, Quergen und Memprechtshofen bildeten eine Bauernschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt; Die Siedlung Memprechtshofen lag im [[Amt Lichtenau (Ortenau)|Amt Lichtenau]] der [[Herrschaft Lichtenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 99, 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war [[allod]]ialer Besitz, Vorbesitzer sind nicht feststellbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 28, 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1335 nahmen die mittlere und die jüngere Linie des Hauses [[Lichtenberg (Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] eine Landesteilung vor. Dabei fiel das Amt Lichtenau – und damit Memprechtshofen – an [[Ludwig III. von Lichtenberg]], der die jüngere Linie des Hauses begründete.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 79f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474) war als Tochter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs V. von Lichtenberg]] (*&amp;amp;nbsp;1417; †&amp;amp;nbsp;1474) eine von zwei Erbtöchtern mit Ansprüchen auf die [[Herrschaft Lichtenberg]]. Sie heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp&amp;amp;nbsp;I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (*&amp;amp;nbsp;1417; †&amp;amp;nbsp;1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um sie heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Anna, erhielt Philipp&amp;amp;nbsp;I. d.&amp;amp;nbsp;Ä. 1480 die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg. Die andere Hälfte gelangte an seinen Schwager, [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Das Amt Lichtenau gehörte zu dem Teil von Lichtenberg, den die Nachkommen von Philipp und Anna erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau-Lichtenberg (1514–1590) führte nach seinem Regierungsantritt 1538 die [[Reformation]] in seiner Grafschaft konsequent durch, die nun [[Lutherische Kirche|lutherisch]] wurde. Die [[Münster Schwarzach|Abtei Schwarzach]] besaß in Memprechtshofen einen Dinghof, der 1544 an einen Privatmann verkauft wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736 fiel das Erbe – und damit auch das Amt Lichtenau mit Memprechtshofen – an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg]], Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den zahlreichen Kriegen des 17. und 18. Jahrhunderts litt Memprechtshofen durch seine Lage an einer Heerstraße immer, zum Beispiel bei der Einquartierung [[Frankreich|französischer]] Truppen am 20. April 1797 unter General [[Jean-Claude Moreau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] wurde das Amt und Memprechtshofen 1803 dem neu gebildeten [[Kurfürstentum Baden]] zugeordnet. Zum 26.&amp;amp;nbsp;November 1809 wurde Memprechtshofen aus der Bauernschaft herausgelöst und eine selbständige Gemeinde. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es eine starke Auswanderung, überwiegend in die [[USA]]. Gleichwohl nahm die Wohnbevölkerung stetig zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs, besonders bei dem Kampf um den Panzergraben am 14.&amp;amp;nbsp;April 1945, wurde auch der Ort schwer in Mitleidenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1971 wurde Memprechtshofen nach [[Freistett]] eingemeindet und verlor seine Selbständigkeit wieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 war Memprechtshofen (zuletzt als Stadtteil Freistetts) Teil des [[Landkreis Kehl|Landkreises Kehl]], bis dieser infolge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]] aufgelöst wurde. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 gehört es zur Stadt Rheinau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=496, 514}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen besteht aus einem goldenen Posthorn mit zwei silbernen Quasten auf blauem Schild. Es fand sich auf verschiedenen Marksteinen von 1737 bis 1752. Die Farbgebung erfolgte 1912.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Honold, Kurt Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Rheinau.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S.&amp;amp;nbsp;357ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Memprechtshofen verfügt über eine Pestalozzi-Förderschule. Die Förderschule ist zwischenzeitlich geschlossen und steht leer (Stand 2018). Die Grundschüler gehen auf die Grundschule Helmlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt direkt an der Landesstraße 75 und die K5372 zieht sich durch das ganze Dorf. Memprechtshofen hat eine Busanbindung mit drei Bushaltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
* zahlreiche Fachwerkhäuser&lt;br /&gt;
* Kirche mit Fachwerkturm&lt;br /&gt;
* Geschichts- und Naturlehrpfad&lt;br /&gt;
* [[Friedhof und Gedenkstätte Panzergraben|Panzergrabenehrenmal]]&lt;br /&gt;
* Alte Mühle am Fluss Rench mit Stauwehr&lt;br /&gt;
* Barfußpfad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Christian Heyler]] (1755–1823), [[Pädagoge]], [[Altphilologe]], Publizist und Fachautor, von 1793 bis 1803 lutherischer Pfarrer in Memprechtshofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3922923313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinau.de/rheinau/stadtteile/599/ Memprechtshofen auf der Homepage der Stadt Rheinau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Rheinau (Baden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Rheinau (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ortenaukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1342]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
	</entry>
</feed>