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	<title>Memphis-Misraïm-Ritus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:50:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Memphis-Misra%C3%AFm-Ritus&amp;diff=642494&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-93997-1: Link entfernt, nicht Memphis Misraim</title>
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		<updated>2026-02-11T15:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link entfernt, nicht Memphis Misraim&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memphis-Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Alter und Primitiver Ritus von [[Memphis (Mythologie)|Memphis]]-[[Mizraim|Misraïm]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1876 von dem britischen [[Okkultismus|Okkultisten]] [[John Yarker]] gegründeter [[Regularität (Freimaurerei)|irregulärer]] [[Freimaurerei|freimaurerischer]] Ritus, der sich aus dem &amp;#039;&amp;#039;Memphis-Ritus&amp;#039;&amp;#039; (mit 92 Graden) und dem &amp;#039;&amp;#039;Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039; (mit 90 Graden) zusammensetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 erteilte Yarker dem deutschen Okkultisten [[Theodor Reuß]] ein Patent für den „Orden der alten Freimaurer vom Memphis- und Misraïm-Ritus“ für das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]]. [[Rudolf Steiner]] war 1906 bis 1914 Souveräner General-Großmeister in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst E. Miers]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Esoterik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 417.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgänger ==&lt;br /&gt;
=== „Ägyptische Freimaurerei“ Cagliostros ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Giuseppe Balsamo.jpg|miniatur|Der Okkultist und Hochstapler Cagliostro erfand den „ägyptischen Ritus“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert erfand der italienische [[Okkultismus|Okkultist]] [[Alessandro Cagliostro]], der sich als Graf ausgab und ein begabter [[Hochstapler]] und [[Scharlatan]] war, den &amp;#039;&amp;#039;ägyptischen Ritus&amp;#039;&amp;#039;. Das Lehrsystem des 90 Grade umfassenden &amp;#039;&amp;#039;ägyptischen Ritus&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rite ègyptienne&amp;#039;&amp;#039;) war ein buntes Potpourri aus altägyptischem, jüdischem, christlichem und hermetischem Gedankengut.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Roberts: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Esoterik.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf Verlag Berlin 2005, ISBN 3-89602-537-6, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt als gesichert, dass die Begründer des Misraïm-Ritus, die drei jüdischstämmigen Brüder Bédarride, um 1800, während des [[Italienfeldzug (Erster Koalitionskrieg)|Italienfeldzugs]] [[Napoleon Bonaparte]]s, mit dem System der &amp;#039;&amp;#039;ägyptischen Riten&amp;#039;&amp;#039; in Berührung kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl R. H. Frick]]: &amp;#039;&amp;#039;Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Lizenzausgabe, Marix-Verlag, Wiesbaden 2005, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; Cagliostros System der „Ägyptischen Freimaurerei“ (&amp;#039;&amp;#039;Memphis-Misraïm&amp;#039;&amp;#039;) wurde noch in den 1960er Jahren in einigen Ländern praktiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst E. Miers]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik, Bd. 12179), 6. Aufl., Goldmann, München 1993, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Misraïm-Ritus ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039; ist ein irreguläres, freimaurerisches System mit 90 Graden, der 1805 von einigen Franzosen in Italien ersonnen wurde, die keine Aufnahme in den [[Grad (Freimaurerei)#Geschichte|Obersten Rat]] des Schottischer Ritus (A.A.S.R.), eines damals populären freimaurerischen Hochgradsystems, gefunden hatten. Der Ritus wird auch als &amp;#039;&amp;#039;ägyptischer Ritus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Als Quelle für das Gradsystem und die Rituale diente der 1731 in Paris erschienene Roman &amp;#039;&amp;#039;Séthos, Histoire ou Vie&amp;#039;&amp;#039; des Abbé Jean Terrason.&amp;lt;ref name=miers&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 426 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfasser des Ritus soll der mailändische Freimaurer Charles Lechangeur gewesen sein, der sich selbst zum Ordensführer ernannte und die Grade gewinnbringend verkaufte.&amp;lt;ref name=Z968&amp;gt;Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884–1945. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, S. 968 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige „ägyptische“ Grade bestanden schon vor 1800, allerdings deutet eine Textanalyse auf [[Alessandro Cagliostro]] als Urheber hin, der erfundene „ägyptisierende“ Zeremonien popularisierte und deren Herkunft aus antiken Kulten postulierte.&amp;lt;ref name=miers /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1814 wurde der Ritus federführend von den drei Brüdern Michel, Marc und Joseph Bédarride aus [[Avignon]] auch in Frankreich geschäftstüchtig popularisiert (Michel Bédarride war bei der Napoleonischen Armee in Italien mit Armeelieferungen beschäftigt). Die drei Bédarrides ernannten sich zu &amp;#039;&amp;#039;Absoluten Großkonservatoren&amp;#039;&amp;#039; und behaupteten, der Misraïm-Ritus wäre die ursprüngliche Quelle aller freimaurerischen Riten. Die 90 Grade waren in vier Serien und 17 Klassen eingeteilt, darunter philosophische, [[Mystik|mystische]] und [[Hermetik|hermetisch]]-[[Kabbala|kabbalistische]] Grade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Legende des Ordens spielte der Namenspatron des Ritus, Misraïm, eine große Rolle. Nach {{B|Gen|10|6}} war er der zweite Sohn des [[Altes Testament|biblischen]] [[Ham (Bibel)|Ham]], des jüngsten Sohnes von [[Noach]]; er steht für [[Ägypten]]. Ihm dichtete man nun die Begründung der Geheimlehre von [[Isis]] und [[Osiris]] an, die er schon vom biblischen [[Adam und Eva|Adam]] übertragen bekommen habe, der sie wiederum direkt von [[Gott]] habe, womit man alle historisch belegbaren Fakten hinter sich ließ. Marc Bédarride schrieb diese Legende der Ordensgeschichte in seinem 850 Seiten umfassenden Werk &amp;#039;&amp;#039;De l&amp;#039;ordre maçonnique de Misraïm&amp;#039;&amp;#039; nieder, das 1845 erschien. Die erste Loge in Paris nannte sich &amp;#039;&amp;#039;L’arc en ciel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=lenn570 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Versuche, freundschaftliche Bande zum [[Grand Orient de France]] zu knüpfen, scheiterten. 1817 bezeichnete dieser den Misraïm-Ritus als [[Winkelloge|Winkelmaurerei]] und verbot jeden Kontakt. Ab 1850 stagnierte die Entwicklung, Joseph Bédarride ging bankrott. Nach zwischenzeitlichen Verboten bestand der Orden 1899 nur noch aus den beiden Oberleitern, die ihn schließlich mit dem Memphis-Ritus verschmolzen.&amp;lt;ref name=lenn570&amp;gt;Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurer Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München 2000, S. 570f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Memphis-Ritus ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Memphis-Ritus&amp;#039;&amp;#039; ist ein irreguläres freimaurerisches System mit 92 Graden, das 1839 von zwei Franzosen namens Marconis und Mouttet erfunden wurde. Die beiden gaben sich als direkte Nachfolger der &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; und der [[Rosenkreuzer]]-Brüder des Orients aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 418.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ritus, auch &amp;#039;&amp;#039;Ägyptischer Ritus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Orientalischer Freimaurerorden von Memphis&amp;#039;&amp;#039; genannt, entstand als Konkurrenzsystem zum Misraïm-Ritus und wurde laut Darstellung des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Freimaurer Lexikons&amp;#039;&amp;#039; (2000) bereits 1814 von dem Abenteurer Samuel Honis aus [[Kairo]] in Frankreich propagiert. Nach dessen Angaben soll der Orden auf den &amp;#039;&amp;#039;Alten und Primitiven Orden von Memphis&amp;#039;&amp;#039; zurückgehen, den griechische Eingeweihte angeblich schon 1060 v. Chr. nach [[Kleinasien]] gebracht haben sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn unserer Zeitrechnung habe dann ein gewisser Ormus, der von dem [[Markus (Evangelist)|Evangelisten Markus]] zum Christentum bekehrt worden sein soll, die ägyptischen Priestermysterien mit denen des Christentums vereinigt und den Rosenkreuzergrad begründet. Englische [[Kreuzfahrer]], die sonst nicht weiter bekannten „Ritter von Palästina“, hätten den die altägyptischen Maurerweisheiten bewahrenden Orden schließlich nach [[Schottland]] gebracht und die Großloge von Schottland gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 stiftete eine Gruppe um Honis, Gabriel-Mathieu-Marconis de Nègre und dem Baron Dumas die Loge &amp;#039;&amp;#039;Les disciples de Memphis&amp;#039;&amp;#039;, deren Großmeister Marconis wurde. Sie erlosch nach einem Jahr und wurde 1838 wiederbelebt. Im Anschluss wurde die &amp;#039;&amp;#039;Großloge Osiris&amp;#039;&amp;#039; in Paris gegründet, der Marconis Sohn, Jacques-Etienne-Marconis vorstand,&amp;lt;ref name=lenn560 /&amp;gt; ein aus dem &amp;#039;&amp;#039;Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039; ausgestoßener Freimaurer, der den &amp;#039;&amp;#039;Memphis-Ritus&amp;#039;&amp;#039; auf 95 von orientalischer Mystik durchsetzte Grade aufstockte und an Interessenten verkaufte.&amp;lt;ref name=Z968 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 musste der Ritus, der bereits Anhänger in mehreren Ländern gefunden hatte, auf polizeiliches Geheiß seine Arbeit einstellen. 1848 wurde die Tätigkeit mit der Gründung der Kapitelloge &amp;#039;&amp;#039;Les Sectateurs de Ménès&amp;#039;&amp;#039; in Paris wieder aufgenommen. Marconis ließ sich von den Adepten für die Aufnahme in höhere Grade bezahlen, was den Statuten des Ordens widersprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1851 wurde der Orden erneut verboten, konnte aber seine Tätigkeit in England fortsetzen. 1853 wurde die Tätigkeit auch in Paris wieder aufgenommen. Es folge eine Expansion in mehrere Länder und die Grade wurden auf 97 erhöht. In den Folgejahren erfolgte eine Angliederung an den Grand Orient de France, der jedoch die Grade des Memphis-Ritus nicht anerkannte.&amp;lt;ref name=lenn560 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich wurde der &amp;#039;&amp;#039;Memphis-Ritus&amp;#039;&amp;#039; von Harry J. Seymour in den Vereinigten Staaten und durch John Yarker in England verbreitet. Einige Niederlassungen verschmolzen ihn mit dem Misraïm-Ritus.&amp;lt;ref name=lenn560&amp;gt;Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurer Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München 2000, S. 560.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Am 28. April 1876 gliederte der Okkultist John Yarker den Misraïm-Ritus dem &amp;#039;&amp;#039;Souveränen Sanktuarium für Großbritannien und Irland des Memphis-Ritus&amp;#039;&amp;#039; an, der 1872 gegründet worden war. Nach seinem Ausscheiden aus der regulären Freimaurerei hatte er mehrere eigene irreguläre Freimaurer-Systeme gegründet und sich als Lieferant von Gründungsdiplomen betätigt. Yarker bezeichnete sich als „Groß-[[Hierophant]] des Memphis-Misraïm-Ritus“ und behauptete, diesen Titel von dem italienischen Freiheitskämpfer [[Giuseppe Garibaldi]] erhalten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit hatte er den Ritus am 8. Oktober 1872 von Harry J. Seymour erhalten. Als Vertreter für das Deutsche Reich benannte Yarker den deutschen Okkultisten Theodor Reuß.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 669 f.und S. 417.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seymour wird später von einer Art amerikanischem Obermaurergericht, dem &amp;#039;&amp;#039;Supreme Council&amp;#039;&amp;#039;, wegen Treuebruch ausgestoßen.&amp;lt;ref name= RRK&amp;gt;[http://www.parareligion.ch/books/oto.htm#_msoanchor_25 Peter-Robert König: &amp;#039;&amp;#039;Ordo Templi Orientis O.T.O., Phenomenon Books&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039; blieb zwar weiterhin im Sanktuarium autark, seine Grade wurden jedoch nach einem bestimmten Schema nur den Trägern der Memphis-Grade erteilt. Yarkers Organisation bekam 1902 ein Patent für ein Sanktuarium erteilt, das sich „Orden der Alten Freimaurer vom Memphis- und Misraïm-Ritus von Deutschland“ nannte, dessen „General-Großmeister“ Reuß die beiden Riten nach geraumer Zeit wieder voneinander trennte und vermarktete. Da der &amp;#039;&amp;#039;Memphis-&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039; auch vor Reuß’ Trennung nicht zusammen bearbeitet worden waren, kann man nach dem &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Freimaurer-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; nicht von einem „Memphis- und Misraïm-Ritus“ sprechen, was landläufig oft getan wird.&amp;lt;ref name=lenn560 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reuß vermarktet die MM-Patente ===&lt;br /&gt;
[[Theodor Reuß]] kaufte von Yarker 1902 die Patente für den „Alten Primitiven Ritus von Memphis (95°)“ und den „Ägyptischen Ritus von Misraïm (90°)“, vereinigte diese beiden Organisationen zum „Alten und Primitiven Ritus von Memphis und Misraïm“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephen Flowers]]: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis. Die magischen Geheimlehren des deutschen Geheimordens Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;. Ins Deutsche übertragen von [[Michael DeWitt]]. Edition Ananael, Wien 1993, ISBN 3-901134-03-4. S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt von Yarker die Vollmacht zur Einführung der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Schottischen, Memphis- und Misraïm-Maurerei&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Reuß’ Memphis-Misraïm-Ritus hat der [[Rosenkreuzer]]-Grad keinen christlichen Charakter und wird stattdessen mystisch-gnostisch gedeutet, wobei die restlose Deutung den Graden VII°, VIII° und IX° vorbehalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-Robert König: &amp;#039;&amp;#039;Der O.T.O. Phänomen RELOAD.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Pariser [[Spiritismus|Spiritistenkongresses]] 1908 im Tempel des [[Droit Humain]] wurde der Memphis-Misraïm-Ritus in Frankreich neu konstituiert:&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.parareligion.ch/books/oto.htm Ordo Templi Orientis. An Agony in 22 fits by Peter-R. Koenig.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. April 1908 gründete Reuß auf dem [[Paris]]er Kongress glaubensorientierter Freimaurer einen „Souveränen Generalgroßrat des Ritus Memphis-Misraïm für Frankreich“. Als Großmeister setzte er [[Papus]] (Gérard Analect Encausse)&amp;lt;ref&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 524.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Charles Détré (Téder) ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vormals dem Spanischen Ritus angeschlossene &amp;#039;&amp;#039;Loge Humanidad&amp;#039;&amp;#039; wird zur Mutterloge des französischen Memphis-Misraïm-Ritus erklärt. Der Okkultist [[Arnoldo Krumm-Heller]] bekommt von Reuß eine [[Mexiko]]-Charta erteilt. Am 7. April 1908 erhält Krumm-Heller von Détré zudem die Bewilligung für ein &amp;#039;&amp;#039;Supreme Sanctuary&amp;#039;&amp;#039; (SS) für [[Chile]], [[Peru]] und [[Bolivien]] (= 33°, 90°, 96°).&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-Robert König: &amp;#039;&amp;#039;Der O.T.O. Phänomen RELOAD.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, S. 30f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papus’ Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;L’Initiation &amp;#039;&amp;#039; wurde ab 1908 auch „offizielles Organ des Memphis-Misraïm-Ritus“ und damit des O.T.O. in Frankreich. Reuß verband die führenden französischen [[Martinismus|Martinisten]] mit dem Memphis-Misraïm-Ritus und richtete in Paris einen „Großen Rat“ des Ritus ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl R. H. Frick: &amp;#039;&amp;#039;Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. Genehmigte Lizenzausgabe. Marix-Verlag, Wiesbaden 2005, S. 478.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuß erteilte dem [[AMORC]]-Gründer [[Harvey Spencer Lewis]] die Patente für die obersten Grade des Memphis-Misraïm-Ritus (33°, 90°, 95°).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Lamprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rosenkreuzer. Faszination eines Mythos.&amp;#039;&amp;#039; EZW-Texte Nr. 221/2012, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner im Memphis-Misraïm-Orden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiner um 1905.jpg|miniatur|Rudolf Steiner wurde 1905 Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Memphis-Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039; unter Reuß&amp;lt;ref name= RRK /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Funktion als Generalsekretär der [[Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft|Theosophischen Gesellschaft]] (TG) war [[Rudolf Steiner]] ab 1904 auch Landesleiter der &amp;#039;&amp;#039;Esoteric School of Theosophy&amp;#039;&amp;#039; (ES), des geheimen inneren Schulungskreises der [[Theosophische Gesellschaft Adyar|Adyar-TG]] von [[Annie Besant|Besant]]. Um eine unabhängige &amp;#039;&amp;#039;Esoterische Schule&amp;#039;&amp;#039; aufzubauen, suchte er nach einer Möglichkeit, an das Brauchtum schon bestehender maurerischer Traditionen anzuknüpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-Robert König: &amp;#039;&amp;#039;Der O.T.O. Phänomen RELOAD.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu schloss sich Steiner am 24. November 1905 dem Orden von Theodor Reuß an und unterschrieb zwei Quittungen à 45 Mark für die Eintrittsgebühren für sich und seine spätere Ehefrau [[Marie von Sivers]]. Beide mussten ein Gelöbnis ablegen.&amp;lt;ref name=zan256 /&amp;gt; 1906 erhielt Steiner von Reuß ein Patent zur Gründung einer O.T.O.-Loge in [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Flowers: &amp;#039;&amp;#039;Feuer und Eis. Die magischen Geheimlehren des deutschen Geheimordens Fraternitas Saturni&amp;#039;&amp;#039;. Ins Deutsche übertragen von Michael DeWitt. Edition Ananael, Wien 1993, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wurde Steiner Vorsitzender des deutschen Zweiges des [[Ordo Templi Orientis]] (O.T.O.).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Antoine Faivre]]: &amp;#039;&amp;#039;Esoterik im Überblick – Geheime Geschichte des abendländischen Denkens.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 2001. S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. Januar 1906 unterzeichnete Steiner einen Vertrag mit Reuß, in dem er zum &amp;#039;&amp;#039;Präsidenten des Mystischen Tempels und Kapitels Mystika aeterna&amp;#039;&amp;#039; ernannt wurde und in dem ihm die &amp;#039;&amp;#039;General-Großmeisterschaft für das Deutsche Reich&amp;#039;&amp;#039; in Aussicht gestellt wurde, sobald er das hundertste beitragszahlende Mitglied anwirbt. Von Sivers wurde zur &amp;#039;&amp;#039;General-Großsekretärin&amp;#039;&amp;#039; für die Adoptionslogen eingesetzt und mit der „Aufnahme von Damen von Stand und Rang mit unabhängigem Einkommen“ beauftragt. In den Folgejahren wurde Steiner für Reuß zu einem [[Goldesel]].&amp;lt;ref name=zan256&amp;gt;Helmut Zander: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Steiner. Die Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Piper, München 2011, S. 256 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuß veröffentlichte 1906 in seinem Periodikum &amp;#039;&amp;#039;Oriflamme&amp;#039;&amp;#039;, dass Steiner erlaubt wurde, ein &amp;#039;&amp;#039;Ordens-Kapitel&amp;#039;&amp;#039; und einen &amp;#039;&amp;#039;Großrat der Adoptionsmaurerei (MM)&amp;#039;&amp;#039; unter dem Namen „Mystica aeterna“ zu gründen und er zum Großmeister mit Jurisdiktion über die von ihm aufgenommenen Schüler ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Mystica aeterna“ bekommt die Funktion der zweiten Abteilung, der so genannten „erkenntniskultischen“, in Steiners &amp;#039;&amp;#039;Esoterischer Schule&amp;#039;&amp;#039;. Als sich abzeichnete, dass Steiner mit seiner Gruppierung, auch „Mystika Eterna“ (M.E.) und „Misraim Dienst“ (M.D.) genannt (wobei je nach Kontext damit die Einrichtung oder deren Inhalt bezeichnet wurde) kurzfristig mehr Mitglieder akquiriert haben würde, als sich in Reuß’ Orden befanden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter-Robert König]]: &amp;#039;&amp;#039;Der O.T.O. Phänomen RELOAD.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, ISBN 978-3-941421-16-5, S. 94 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; unterteilte Reuß am 10. September 1906 seinen Organisationszweig in drei unabhängige Körperschaften:&lt;br /&gt;
# Oberster Rat des Schottischen, Alten und Angenommen 33°-Ritus für das Deutsche Reich&lt;br /&gt;
# General-Großrat (90°) des ägyptischen Ritus von Misraïm&lt;br /&gt;
# Souveränes Sanktuarium (95°) des Alten und Primitiven Ritus von Memphis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Nachricht der Wiener &amp;#039;&amp;#039;Freimaurer-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 7/8 1929) bezahlte Steiner 1500 Mark für die am 3. Januar 1906 von Reuß erteilte Gründungs-Charta und seiner Ernennung zum amtierenden Großmeister für das Deutsche Reich.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 524 und S. 417.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblickend konstatierte Steiner, dass seine offizielle Position beim [[Ordo Templi Orientis]] der eines Kandidaten für die apostolische Nachfolge gleichkam. Er habe lediglich beabsichtigt, die historische Autorität zu übernehmen, um die alten symbolischen und kulturellen Zeremonien durchführen und für sich vereinnahmen zu können, welche uralte Weisheiten in sich trügen. Er wies die Absicht der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Reuß’ von sich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[James Webb (Historiker)|James Webb]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur &amp;amp; Okkultismus im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-152-0, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Lamprecht: &amp;#039;&amp;#039;Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aleister Crowley wird MM-Administrator und Patentverkauf an Tränker ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aleister_Crowley,_wickedest_man_in_the_world.jpg|mini|hochkant|1913 wurde Aleister Crowley &amp;#039;&amp;#039;Patriarch Grand Administrator&amp;#039;&amp;#039; des MM.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1913 wurde der englische Okkultist [[Aleister Crowley]] von Theodor Reuss, William H. Quilliam, Henry Meyer und ihm selbst zum &amp;#039;&amp;#039;Patriarch Grand Administrator&amp;#039;&amp;#039; des Memphis-Misraïm-Ritus gewählt. Später beklagte sich Crowley, dass ihn Yarkers Nachfolger Henry Meyer die ganze Arbeit alleine machen lasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-Robert König: &amp;#039;&amp;#039;Der O.T.O. Phänomen RELOAD.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, München 2011, S. 33f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 verkaufte Reuß’ [[Witwe]] das Memphis-Misraïm-Patent für 1000 [[Schweizer Franken]] an den Okkultisten [[Heinrich Tränker]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 524.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlöschen und Nachgeschichte ===&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erloschen die Gründungen von Yarker und Reuß. Nach der [[Geschichte der Freimaurerei#1933–1945 Schikanen und endgültiges Verbot|Schließung aller Freimaurerlogen]] 1935 wurde 1936 auch der &amp;#039;&amp;#039;Misraïm-Ritus&amp;#039;&amp;#039; von den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] verboten. Um 1963 kam es in Frankreich, Belgien und Deutschland zu einer Wiederbelebung. Im Wochenmagazin [[Stern (Zeitschrift)|Stern]] erschien am 27. Oktober 1988 mit dem Artikel „Des Todes würdig“ ein Bericht über einen Mordversuch an einem abtrünnig gewordenen Memphis-Misraïm-Bruder.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst E. Miers: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Geheimwissens&amp;#039;&amp;#039; (= Esoterik. Bd. 12179). Goldmann, München 1993, S. 417 f. und S. 426 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marc Bédarride: &amp;#039;&amp;#039;De l’ordre maçonnique de Misraïm.&amp;#039;&amp;#039; Editions de Bénard, 1845.&lt;br /&gt;
* Karl R. H. Frick: &amp;#039;&amp;#039;Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. Genehmigte Lizenzausgabe. Marix-Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-044-7.&lt;br /&gt;
* Gastone Ventura: &amp;#039;&amp;#039;I Riti Massonici di Misraïm e Memphis.&amp;#039;&amp;#039; Venedig 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://freimaurerloge.de/pyramidion/geschichte/ Geschichte Ägyptischer Riten der Freimaurerei bis Memphis-Misraim] &lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://members.aol.com/dilloo/occ.htm#BM3_3 | wayback=20071201233253 | text=Die Memphis- und Mizraim Freimaurerei (Anthroposophische Betrachtung)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurerisches Brauchtum und Ritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-93997-1</name></author>
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