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	<title>Memorial Gusen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:19:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Memorial_Gusen&amp;diff=729774&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: /* Literatur */ Formatierung, Typographie (kein Versalsatz)</title>
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		<updated>2025-02-08T04:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Formatierung, Typographie (kein Versalsatz)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Hauptartikel|KZ Gusen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gusen - Memorial - Entrance.JPG|mini|250px|Memorial Crematorium KZ Gusen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memorial Gusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Gusen (Gemeinde Langenstein)]] im unteren [[Mühlviertel]], unweit [[Mauthausen]] an der [[Donau]], zählt zu den bedeutendsten [[Memorialbau|Memorialbauten]] in [[Österreich]]. Es wurde in den Jahren 1961 bis 1965 nach dem Entwurf der bekannten Mailänder Architektengruppe [[BBPR]] über den erhaltenen gebliebenen Resten des [[Krematorium]]s des [[Konzentrationslager Gusen|Konzentrationslagers Gusen]] auf private Initiative von Überlebenden der [[Konzentrationslager Gusen I]], [[Konzentrationslager Gusen II|II]] und [[Konzentrationslager Gusen III|III]] aus Italien, Frankreich und Belgien aus Spendenmitteln errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ermete Sordo, Roger Heim: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://campmauthausen.org/librairie/bulletins/cat_view/51-bulletins-1962 |wayback=20190331155507 |text=Appel pour l&amp;#039;érection d&amp;#039;un monument du souvenir au camp de Gusen |archiv-bot=2024-03-18 08:11:17 InternetArchiveBot }}.&amp;#039;&amp;#039; In: Amicale des déportés, familles et amis de Mauthausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bulletin d&amp;#039;Amicale de Mauthausen.&amp;#039;&amp;#039; Numéro 102. Oktober 1962, S. 1–2, online auf campmauthausen.org (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausführung wurde vom österreichischen Architekten [[Wilhelm Schütte]] betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;Entwurfsskizze von BBPR zum Gebäude und Hinweis auf Wilhelm Schütte: &amp;#039;&amp;#039;mauthausen memorial – KZ Gedenkstätte Gusen.&amp;#039;&amp;#039; Punkt Zeitleiste. &amp;#039;&amp;#039;1965, 8. August: Einweihung Memorial de Gusen&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.gusen-memorial.at/db/admin/de/show_article8598.html?carticle=47&amp;amp;topopup=1 weiterführender Beitrag.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Denkmals ==&lt;br /&gt;
Das Memorial Gusen wurde 1997 durch die Häftlingsorganisation &amp;#039;&amp;#039;Comité du Souvenir du Camp de Gusen&amp;#039;&amp;#039; an das österreichische [[Bundesministerium für Inneres]] übertragen und wurde von diesem 2001 erstmals renoviert. 2004 wurde auf Initiative des &amp;#039;&amp;#039;[[Personenkomitee Gusen|Personenkomitees Gusen]]&amp;#039;&amp;#039; das Besucherzentrum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Memorial steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|114554|WD-Item=Q1645842|Langenstein (Oberösterreich)|text=Listeneintrag}}).&amp;lt;!--1551/1--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Der Memorialbau besteht aus einem um die ehemaligen Krematoriumsöfen errichteten Kubus, welcher unter Bezugnahme auf den in Resten heute ebenfalls noch bestehenden Steinbrecher der [[Granitwerke Mauthausen|DEST]] in Gusen an die industrielle Dimension der Vernichtung von KZ-Häftlingen durch Arbeit erinnert. In diesem Kubus befindet sich eine Vielzahl sehr persönlicher Votivtafeln für Opfer der KZ Gusen. Der Kubus wird von einem sogenannten „Ehrenhof“ umschlossen, in welchem Gedenktafeln in verschiedenen Sprachen auf die mehr als 37.000 Opfer der Konzentrationslager von Gusen und das Faktum hinweisen, dass die ehemaligen hiesigen KZ die &amp;#039;&amp;#039;mörderischsten Konzentrationslager im System von Mauthausen&amp;#039;&amp;#039; waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gusen - Memorial - Commemorative Plaque - English.JPG|mini|250px|Inschriften in unterschiedlichen Sprachen erinnern an die Opfer der KL Gusen]]&lt;br /&gt;
Unter Bezugnahme auf die umfangreich im Umfeld der KZ Gusen angelegten unterirdischen Rüstungsfabriken des Großdeutschen Reiches „[[B8 Bergkristall]]“ und „Kellerbau“ wird dieser Ehrenhof nicht direkt betreten, sondern über ein angedeutetes Labyrinth, welches die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Letzter Weg der Märtyrer&amp;#039;&amp;#039; führt und die gitternetzartige Ausprägung der umfangreichen Stollenanlagen symbolisiert. Der Hinweis auf die großteils unterirdische Dimension des Häftlingseinsatzes in den KL Gusen wird auch durch die Verwendung des Werkstoffes Beton (anstatt Granit) unterstrichen. Der ursprüngliche Gedanke, den Memorialbau nur durch einen unterirdischen Zugang erreichbar zu machen, wurde von den Architekten der baulichen Einfachheit halber fallen gelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Monument dans le camps de Gusen par dr. arch. Lodovico B. Belgioioso, dr. arch. Enrico Peressutti e dr. arch. Ernesto N. Rogers, le 6 Mars 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gusen - Memorial - Incinerators.JPG|mini|250px|Der Doppel[[muffelofen]] des ehemaligen Krematoriums bildet das Zentrum der Anlage]]&lt;br /&gt;
Ein am südlichen Eingang des Labyrinths gelegener Vorplatz führt zu Ehren des im KZ Gusen I zu Tode gefolterten oberösterreichischen Priesters [[Johann Gruber]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Papa Gruber Platz&amp;#039;&amp;#039;. Auf ihm findet jährlich um den 5. Mai eine Gedenkfeier statt. An diesem Tag wurden 1945 mit Hilfe des [[IKRK]]-Delegierten [[Louis Häfliger]] die Häftlinge der KZ Gusen und Mauthausen befreit. Auf diesem Vorplatz befindet sich neben einem Relief der ehemaligen KZ Gusen I &amp;amp; II auch ein Übersichtsplan, der die großflächige Ausdehnung der Arbeitskommandos der KZ Gusen zeigt. Außerdem steht hier ein von amerikanischen Befreiern im Jahr 2005 gestifteter Gedenkstein zu Ehren aller, &amp;#039;&amp;#039;die für die Befreiung Europas und im Holocaust ihr Leben gaben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besucherzentrum Gusen ==&lt;br /&gt;
Im unmittelbar im Norden anschließenden Bereich errichtete das Bundesministerium für Inneres 2004 ein &amp;#039;&amp;#039;Besucherzentrum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauliche Eingriffe in das Memorial ===&lt;br /&gt;
Bei den Bauarbeiten wurden Reste der ehemaligen Krematoriumsbaracke freigelegt und in den von der Wiener Architektengruppe MSPH geplanten Neubau integriert. Den spiralförmig zu den Krematoriumsöfen führenden Zugangsbereich des Memorials begrenzt eine Umfassungsmauer. Um den Neubau mit dem Memorial zu verbinden, wurde diese durchbrochen und die ursprüngliche Zugangssituation verändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.turn-on.at/turn-on_08/de/msph.htm &amp;#039;&amp;#039;Besucherzentrum Gusen.&amp;#039;&amp;#039;] Vorstellung des Besucherzentrums auf dem Architekturfestival &amp;#039;&amp;#039;Turn On&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dauerausstellung Konzentrationslager Gusen 1939–1945 ===&lt;br /&gt;
2004 bis 2005 richtete das Bundesministerium für Inneres im Besucherzentrum eine Dauerausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers Gusen ein. Das inhaltliche Konzept erstellte ein Kuratorenteam des BMI unter der konzeptionellen Beratung des Historikers [[Bertrand Perz]].&lt;br /&gt;
Schwerpunkte sind die Themen Zwangsarbeit, Vernichtung und Befreiung. Ein eigener Bereich zeigt Aufnahmen, die den Bau des KZ-Lagers dokumentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mauthausen-memorial.org/de/Gusen/Die-Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung. Konzentrationslager Gusen 1939–1945. Spuren – Fragmente – Rekonstruktionen.&amp;#039;&amp;#039;] auf mauthausen-memorial.org.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausstellungsgestaltung von [[Bernhard Denkinger]] bezieht sich auf das Krematorium und die angrenzende Überbauung des ehemaligen KZ-Lagerbereiches.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nextroom.at/building.php?id=35862 &amp;#039;&amp;#039;Dauerausstellung „Konzentrationslager Gusen 1939–45, Spuren, Fragmente, Rekonstruktionen“&amp;#039;&amp;#039;] in der Architekturdatenbank nextroom.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkarchitekturen: Memorial und Dauerausstellung als Themen der [http://www.architekturtage.at/2014 Architekturtage 2014].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besucherinformation ===&lt;br /&gt;
Es werden zwei Arten von begleiteten Rundgängen angeboten, sie sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Gusen und der Nachnutzung des ehemaligen Lagergeländes als Wohnsiedlung beschäftigen. Eine Anmeldung ist auch zum Besuch (in Gruppen oder als Einzelperson) des [[Audioweg Gusen|Audiowegs Gusen]] nötig, weil es keine fixe Vorort-Betreuung gibt, sondern der Standort Gusen vom [[Mauthausen Memorial#Gedenkstätte|Mauthausen Memorial]] mitbetreut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Audioweg Gusen]]&lt;br /&gt;
* [[Gedenkdienstkomitee Gusen]]&lt;br /&gt;
* [[Personenkomitee Gusen]]&lt;br /&gt;
* [[Mauthausen Memorial#Gedenkstätte|Mauthausen Memorial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Amicale de Mauthausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bulletin d´Amicale de Mauthausen No. 102 – No. 121.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1962–1965.&lt;br /&gt;
* Teo Ducci: &amp;#039;&amp;#039;Opere di architetti italiani – In Memoria della Deportazione&amp;#039;&amp;#039;. Edizioni Gabriele Mazzotta, Milano 1997, ISBN 88-202-1224-2, S.&amp;amp;nbsp;22–25.&lt;br /&gt;
* [[Holger Schaeben]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sohn des Teufels – Aus dem Erinnerungsarchiv des Walter Chmielewski.&amp;#039;&amp;#039; Offizin-Verlag, Zürich 2015, ISBN 978-3-906276-18-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Memorial Gusen|Memorial Gusen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gusen-memorial.org/de Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Gusen.] Gusen, Memorial | KZ-Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20211203215639/https://www.mauthausen-memorial.org/de/Gusen/Das-Konzentrationslager Archivversion der früheren Website der KZ-Gedenkstätte Gusen]. Mauthausen Memorial Außenlager-Gedenkstätten de, archiviert am 20. Dezember 2021.&lt;br /&gt;
* [http://www.gusen.org/gumem01x.htm KZ Gusen Memorial Committee] auf gusen.org (englisch).&lt;br /&gt;
* ORF: &amp;#039;&amp;#039;[[Am Schauplatz]]: [http://tv.orf.at/program/orf2/20101022/484846401/304553/ Die letzten Zeugen. Wohnen im KZ.]&amp;#039;&amp;#039; Sendung vom 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 auf tv.ORF.at. Abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Monika Weilguni, Andreas Haider: [https://www.dioezese-linz.at/site/jaegerstaetter/gedenkenundorte/orte/article/6982.html NS-Zeit-Aufarbeitung anderswo – Passage gegen das Vergessen – Kunstprojekt in St. Georgen/Gusen.] auf dioezese-linz.at.&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte|suche1=Memorial+Gusen}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-4}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Denkmalschutzobjekte in Langenstein (Oberösterreich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustgedenkstätte|Gusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Bezirk Perg|Gusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ Mauthausen-Gusen|Gusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Langenstein (Oberösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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