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	<title>Melverode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T15:52:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Melverode&amp;diff=1651707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: + Links</title>
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		<updated>2025-09-07T06:00:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Melverode&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Braunschweig&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-NI 03-1-01-000 Melverode COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen von Melverode&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/13/47&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/31/33&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 81&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3704&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik&amp;quot;&amp;gt;[http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/ez_statistische_bezirke.html Einwohnerstatistik] auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1934-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38124&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0531&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = BS Melverode.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Melverode in Braunschweig&lt;br /&gt;
| Bild                   = NikolaiMeleverodeO201304.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = St. Nicolai von Nordosten, Ersterwähnung 1237&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melverode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Süden von [[Braunschweig]] und gehört zum Stadtbezirk 211 – [[Braunschweig-Süd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Melverode liegt rund fünf Kilometer südlich der Braunschweiger Innenstadt. Nachbarstadtteile sind [[Stöckheim (Braunschweig)|Stöckheim]] im Süden und der [[Heidberg (Braunschweig)|Heidberg]] im Osten. Die Grenze zu Stöckheim bildet der [[Springbach (Oker)|Springbach]], die Grenze zum Heidberg die [[Bundesautobahn 36|A&amp;amp;nbsp;36]]. Im Westen schließt sich die [[Oker]] und mit ihr das Naherholungsgebiet [[Südsee (Braunschweig)|Südsee]] an, im Norden wird Melverode durch die [[Bundesautobahn 39|A&amp;amp;nbsp;39]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftlich gehört die Melveroder Flur zu den [[Löss|lößbedeckten]] [[Flussterrasse#Entstehung|Niederterrassen]] und eiszeitlichen Ablagerungen im [[Salzdahlumer Hügelland]], das mit der Aue im [[Börßum-Braunschweiger Okertal]] zum [[Ostbraunschweigisches Hügelland|Ostbraunschweigischen Hügelland]] zählt. Entsprechend fruchtbar waren die Böden, die überwiegend für Siedlungszwecke überbaut worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/natur/pdf_natur/natur_landschaftsschutz/2021_Naturraum_Gliederung.pdf |titel=Naturräumliche Gliederung (Umweltkarte) |hrsg=Stadt Braunschweig |datum=2021 |format=PDF |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Melverode 1899.jpg|mini|links|Melverode um 1899]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melverode ist älter als 1100 Jahre und wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung wird auf das Jahr 1007 datiert. Der Ort wird in jener Königsurkunde des Ottonen [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II]] als &amp;#039;&amp;#039;Meinoluesrode&amp;#039;&amp;#039; genannt. Damals vermachte [[Frederunda]], die ledige Tochter des um Melverode reich begüterten Grafen [[Altmann von Ölsburg]] und dessen Frau [[Hathewig von Ölsburg|Hathewig]], ihr väterliches Erbe dem von ihr begründeten [[Stift Steterburg|Kloster Steterburg]]. Die Geschicke des Ortes waren fortan mit dem des Konvents verbunden und es besaß zeitweilig sogar ein eigenes Nonnenkloster. Dies wurde spätestens 1268 eingerichtet, so berichten die Steterburger Annalen zu der damaligen Zeit über ein Jungfrauenchor (chorus dominarum).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Bornstedt |Titel=Streifzüge durch die Geschichte von Melverode-Heidberg |Sammelwerk=3. Exkursionsbericht |Ort=Braunschweig |Datum=1971 |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutendste Bauwerk Melverodes ist die im 13. Jahrhundert erbaute [[St. Nicolai (Braunschweig-Melverode)|St.&amp;amp;nbsp;Nicolai-Kirche]], die im spätromanischen Stil vermutlich als Schiffer- und Kaufmannskirche errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melverode hatte zu Zeiten der Handelsschifffahrt einen Hafen an der zu jener Zeit noch schiffbaren [[Oker]]. Der Ort war somit eine wichtige Station für Kaufleute, Händler und Flussschiffer auf der Nord-Süd-Handelsroute, die von Erfurt über Wolfenbüttel/Braunschweig zur Ost- oder Nordsee verlief, aber auch einen Abzweig über Halberstadt nach Leipzig hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1934 wurde die zuvor eigenständige Gemeinde Melverode in die Stadt Braunschweig eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/stadtteile/melverode/geschichte.html |text=Geschichte Melverodes |wayback=20110524223423 |archiv-bot=2022-12-14 18:53:36 InternetArchiveBot}} auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lag es innerhalb der [[Braunschweiger Landwehr]], die mit dem [[Springbach (Oker)|Grenzgraben]] (heute Springbach) die südliche Gemeindegrenze bildete. Nach der Eingemeindung entstanden neue Ortsteile östlich der Leipziger Straße sowie südlich des alten Ortskerns. Die Straßen in den neu entstandenen Ortsteilen tragen bis auf wenige Ausnahmen die Namen [[Schlesien|schlesischer]] Orte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 2013, um 2:05 Uhr nachts, fiel ein [[Meteorit]] mit einem kombinierten Gesamtgewicht (TKW, Total known weight) von 1,3 kg auf eine Hofeinfahrt an der Steinaustraße in Melverode. Fragmente des Himmelskörpers wurden einige Monate später in das örtliche [[Naturhistorisches Museum (Braunschweig)|Naturhistorische Museum]] verbracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bildanzeige?lang=de&amp;amp;pict=1495741663 Mineralienatlas - Fossilienatlas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Heute hat Melverode etwa 3.700 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistik&amp;quot; /&amp;gt; Das durchschnittliche Alter der Bewohner in Melverode ist im Vergleich zu anderen Braunschweiger Stadtteilen relativ hoch, da es in Melverode aufgrund fehlender Flächen keine Neubaugebiete und relativ wenige Einfamilienhäuser gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Melverode verfügt verglichen mit den größeren Nachbarortsteilen über eine gute Infrastruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung und Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Kindertagesstätte sowie eine Grundschule. Im Nordteil Melverodes befindet sich außerdem das private Krankenhaus HEH ([[Herzogin Elisabeth Hospital]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einkaufsmöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
Die Einkaufsmöglichkeiten in Melverode waren bis Oktober 2009 relativ gering. Es gab lediglich einen Bäcker und einige andere kleine Läden, allerdings keinen Supermarkt, sodass die Bewohner Melverodes zum Einkauf in den Heidberg oder nach Stöckheim fahren mussten.&lt;br /&gt;
Seit Anfang Oktober 2009 gibt es jedoch auch in Melverode einen Supermarkt, dessen Eröffnung im Zuge des Umbaus des Einkaufszentrums Görlitzstraße erfolgte. In diesem Rahmen erweiterten auch viele bereits vorhandene Geschäfte ihre Ladenflächen. Somit sind nun auch viele weitere Einkaufsmöglichkeiten entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Verkehr ===&lt;br /&gt;
Melverode ist über die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstellen]] BS-Melverode (eine [[Halbanschlussstelle]], weil man nur vom und zum [[Autobahnkreuz]] BS-Süd sowie in Richtung [[Innenstadt (Braunschweig)|Innenstadt]] fahren kann) und BS-Heidberg an die Bundesautobahn 36 angebunden. Am Autobahnkreuz Süd befindet sich das Gewerbegebiet „Alte Leipziger Straße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Stadtteil verkehren mehrere Linien der [[Braunschweiger Verkehrs-GmbH]]: die [[Straßenbahn Braunschweig|Straßenbahnlinie]] 1 Richtung Stöckheim oder [[Wenden (Braunschweig)|Wenden]] sowie die Buslinien 421 ([[Viewegs Garten-Bebelhof#Helmstedter Straße|Helmstedter Straße]] – [[Wolfenbüttel]]-Linden) und 431 ([[Hauptbahnhof Braunschweig|Hauptbahnhof]] – Helmstedter Straße). Am Ortsrand verkehrt zudem die Straßenbahnlinie 2 Richtung Heidberg oder [[Siegfriedviertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinden ===&lt;br /&gt;
In Melverode gibt es die evangelisch-lutherische Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde. Zu ihr gehören die Dietrich-Bonhoeffer-Gedächtniskirche (so der offizielle Name aufgrund der Kirchweihe am 1. Advent 1966) und die St.-Nikolai-Kirche. Gemeindepastor ist seit 2018 Pfarrer Detlef Gottwald. Die Kirchengemeinde ist seit Juni 2014 Teil des Pfarrverbandes Braunschweiger Süden der Propstei Braunschweig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.propstei-braunschweig.de/ |titel=Propstei Braunschweig: Aktuell |werk=www.propstei-braunschweig.de |abruf=2016-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche (der Name, der sich im Sprachgebrauch entwickelt hat) ist seit den Bonhoefferwochen im Februar und März 2012, die die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv) organisiert hatte, eine Ausstellung zum Leben und Werk des Theologen und Widerstandskämpfers Bonhoeffer zu sehen. Diese Ausstellung wurde an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Linz konzipiert, reiste durch ca. 40 europäische Städte und ist nun als Dauerausstellung in Melverode zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Vereine im Ort. Die größten Vereine sind der SV Melverode-Heidberg, der Schützenverein Hubertus Melverode, die Freiwillige Feuerwehr und der Kulturring Melverode. Überörtlich bekannte Veranstaltungen sind der „Weihnachtsbaumweitwurf“, das Aufstellen des Maibaums und der Weihnachtsmarkt am Einkaufszentrum Görlitzstraße. In Melverode gibt es außerdem einen Abenteuerspielplatz und einen Kleingartenverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DE-NI 03-1-01-000 Melverode COA.svg|75px|links|Wappen Braunschweig-Melverode]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt ein rotes Segelschiff mit drei goldenen Kugeln im Segel auf einem goldenen Schild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff gilt als Symbol oder Wahrzeichen des [[Nikolaus von Myra|heiligen Nikolaus]], dem Namensgeber der mittelalterlichen Dorfkirche. Er soll der [[Nikolaus von Myra#Legenden|Legende]] nach die Stadt [[Myra (Lykien)|Myra]] durch Schiffsladungen voller Korn vor dem Hungertod bewahrt haben. Das Schiff verweist auch auf den einstigen Okerhafen in Melverode. Die drei Kugeln stellen ein weiteres Attribut des heiligen Nikolaus dar, daher zieren sie das Segel. Die Farben Rot-Gelb sind an die älteren braunschweigischen Landesfarben angelehnt, sie leiten sich vom [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|herzoglich-braunschweigischen]] Stammwappen ab, das zwei goldene Löwen auf rotem Feld zeigte. Das Wappen soll darüber hinaus ein „Allzeit glückliche Fahrt“ versinnbildlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Rabbow hat das Wappen entworfen. Es wurde am 29. Februar 1980 vom Kulturring Melverode angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Rabbow: &amp;#039;&amp;#039;Neues Braunschweigisches Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S.&amp;amp;nbsp;22/23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://romanik.setasign.de/details.php/c/1/e/193/Sankt+Nicolai,+Melverode,+Braunschweig,+Niedersachsen St. Nicolai] auf romanik.setasign.de&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/stadtteile/melverode/index.html Melverode] auf braunschweig.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile in Braunschweig}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4312674-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Oker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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