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	<title>Melnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jnn95: /* Handlung */ Janki</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Handlung: &lt;/span&gt; Janki&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|&lt;br /&gt;
* Zu dem deutsch-amerikanischen Filmproduzenten, Künstleragenten und Pressemanager siehe [[Curt Melnitz]].&lt;br /&gt;
* Zu dem deutsch-amerikanischen Theaterschauspieler, Theaterregisseur und Dramaturgen siehe [[William W. Melnitz]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Endingen Jüdischer Friedhof.jpg|mini|[[Jüdischer Friedhof Endingen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Roman]] des Schweizer Schriftstellers [[Charles Lewinsky]], 2006 als [[Deckenband|Hardcover]] im [[Nagel &amp;amp; Kimche Verlag]] erschienen, 2007 als [[Taschenbuch]] bei [[Deutscher Taschenbuch Verlag|dtv]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman zeichnet beispielhaft die Geschichte der [[Juden in der Schweiz]] über vier Generationen nach; der Autor nennt das Buch eine «Saga einer jüdischen Schweizerfamilie zwischen 1871 und 1945». Im gesamten deutschsprachigen Raum wurde &amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039; als grosser Erfolg gefeiert, mit Werken von [[Gustave Flaubert|Flaubert]], [[Theodor Fontane|Fontane]] und [[Gottfried Keller]] verglichen und als Lewinskys Hauptwerk bezeichnet. Dies ist umso bemerkenswerter, als der Autor bisher vor allem als Drehbuchautor von [[Sitcom]]s (&amp;#039;&amp;#039;[[Fascht e Familie]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Fertig lustig]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie durch Hörspiele und [[Volksmusik|volkstümliche Liedtexte]] bekannt geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kratzquartier 1880.jpg|mini|[[Kratzquartier]], [[Zürich]] um 1880]]&lt;br /&gt;
Das Buch besteht aus fünf Kapiteln. Sie sind ausschliesslich mit Jahreszahlen überschrieben und werden durch nummerierte Unterkapitel weiter aufgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Kapitel «1871» spielt im [[aargau]]ischen [[Endingen AG|Endingen]]. Hier werden Salomon Meijer, seine Frau Golde, seine verwöhnte Tochter Mimi und seine Adoptivtochter Chanele sowie weitere jüdische und christliche Bewohner des «Judendorfs» vorgestellt. Als [[Viehhändler]] hat es Salomon Meijer zu einigem Wohlstand gebracht. Durch den Besuch von Janki, eines entfernten Verwandten aus Frankreich, wird der weitere Lauf der Familiengeschichte geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Kapitel «1893» verschiebt sich der Schwerpunkt in die nahegelegene Kleinstadt [[Baden AG|Baden]]. Nun werden die Debatten um die Einführung des [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitisch]] motivierten [[Eidgenössische Volksinitiative «für ein Verbot des Schlachtens ohne vorherige Betäubung»|Schächtverbots]] geschildert, das bis heute in Kraft ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn des Kapitels «1913» spielt in [[Zürich]], wo sich die Familie zu einem [[Sederabend]] versammelt. Im weiteren Verlauf kommt der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] zur Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrecken des [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] spiegeln sich im Kapitel «1937». Ruben Kamionker, der Enkel von Salomon Meijers Adoptivtochter Chanele, fällt als [[Rabbiner]] in [[Halberstadt]] mit seiner Familie dem nationalsozialistischen Terror zum Opfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«1945» schliesslich ist ein kurzer [[Nachwort|Epilog]] mit einem Rückblick auf den [[Holocaust]]. Der [[Refrain]] «Immer wenn er gestorben war, kam er wieder zurück» bezieht sich auf den namensgebenden Onkel Melnitz, «der seinen Namen von [[Bohdan Chmelnyzkyj|Chmjelnizki]] hat».&amp;lt;ref&amp;gt;S. 757 der Taschenbuchausgabe&amp;lt;/ref&amp;gt; Melnitz fungiert als Widerpart zum [[Erzähler]] und verkörpert als [[Wiedergänger]] «das nie auszulöschende Gedächtnis an die von Verfolgung geprägte jüdische Geschichte».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anhang enthält ein sorgfältig recherchiertes Glossar mit [[jiddisch]]en und hebräischen Ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Auszeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039; wurde bisher auf Chinesisch, Dänisch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Schwedisch, Spanisch und Türkisch übersetzt. 2008 wurde die französische Übersetzung mit dem [[Prix du Meilleur livre étranger]] ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde der chinesischen Version die Auszeichnung als «bester ausländischer Roman» durch die &amp;#039;&amp;#039;Foreign Literature Learned Society&amp;#039;&amp;#039; in [[Peking]] verliehen. Zudem erhielt das Buch 2009 den schweizerischen «Prix Lipp Suisse». 2013 wurde &amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039; als Schauspiel im [[Kurtheater Baden]] aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/kultur/buehne/melnitz-als-schauspiel-am-ort-des-geschehens-in-baden «Melnitz» als Schauspiel – am «Ort des Geschehens» in Baden] Andreas Klaeui, [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]], 21. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchausgaben==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Nagel &amp;amp; Kimche, Zürich 2006, ISBN 3-312-00372-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2007, ISBN 978-3-423-13592-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Diogenes, Zürich 2021, ISBN 978-3-257-07153-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lewinsky.ch/charles/b_melnitz.html Charles Lewinsky zu &amp;#039;&amp;#039;Melnitz&amp;#039;&amp;#039;] auf seiner Website&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print-welt/article195527/Und-da-kam-Onkel-Melnitz.html Und da kam Onkel Melnitz] Hendrik Werner, in [[Die Welt]], 4. Januar 2006&lt;br /&gt;
* [https://www.perlentaucher.de/buch/charles-lewinsky/melnitz.html Perlentaucher]&lt;br /&gt;
* [https://www.bernerzeitung.ch/kultur/theater/Eine-GotthelfGeschichte-passt-am-besten-auf-diese-besondere-Buehne/story/16998408 Interview mit Charles Lewinsky] [[Franziska Streun]], in: [[Berner Zeitung]], 20. Juni 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftsroman]]&lt;/div&gt;</summary>
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