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	<title>Mellingburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:10:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mellingburg&amp;diff=2429132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-08-06T17:17:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Mellenburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Geländespuren&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Hamburg-Sasel]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53.669722&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.096389&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HH&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mellingburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Mellenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Niederungsburg]] auf dem Hals einer Halbinsel bei der [[Mellingburger Schleuse]] im [[Alster]]tal in [[Hamburg-Sasel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Als Mellingburg wird der stark zerstörte zweiphasige Burgwall bezeichnet, welcher an der Engstelle der großen Alsterschleife bei Sasel vorzufinden ist. Das Bauwerk befindet sich auf einer vorgeschobenen Nase einer sandigen Alsterterrasse, welche seitlich in eine Flussniederung abfällt, an der sich heute ein Biotop befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vor- und die Hauptburg wurden teilweise durch Wohnhäuser überbaut. Heute führt an dem [[Burgstall]] (Burgstelle) der [[Alsterwanderweg]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauweise ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Burg war schlüssellochartig geformt und bestand aus zwei Bereichen. Die Burg verfügte über eine 3000 m² große [[Kernburg|Hauptburg]], die durch zwei kleine Wälle von einer 1000 m² großen [[Vorburg]] getrennt war. Ihr Hauptwall war drei Meter hoch. Die Wälle der Vorburg sind nicht mehr erkennbar und zeigen sich nur auf Geländemodellen. Das aktuellste Geländemodell basiert auf einem Scan von 2021. Der Wall der Hauptburg ist in Form eines Hügels von fast 3 m erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elke Först |Hrsg=Rainer-Maria Weiss |Titel=Burgen am Rande von Hamburg |Sammelwerk=Burgen in Hamburg. Eine Spurensuche |Verlag=Wachholtz |Ort=Wachholtz |Datum=2021 |ISBN=978-3-529-05070-1 |Seiten=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es gibt keine Urkunden oder Schriftzeugnisse, welche die Burg in das frühe Mittelalter datieren könnten. Die Zeitstellung der Mellingburg in das 9./11. Jahrhundert basiert auf Schlussfolgerungen ausgehend von der Standortwahl und Funden aus einer nahe gelegenen Siedlung, welche mit der Mellingburg in Verbindung gebracht wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Ihre erste Erwähnung findet die Burg auf der Saseler Flurkarte von 1783.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Ausgrabungen und Funde ==&lt;br /&gt;
Die in den 30er Jahren durchgeführten Grabungen waren größtenteils unsystematisch und die Archivierung der Fundstücke voller Pannen. So konnten nur wenige Gegenstände des täglichen Gebrauchs geborgen werden. Dazu kommt, dass einige der in den Postenlisten des Museums für Völkerkunde verzeichneten Keramikscherben verschollen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgrabungen an der Burg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Museum am Rothenbaum|Museum für Völkerkunde]] wurden 1932 erste archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Damals wurde auf der Ostseite ein 10 m langer Schnitt durch den Hauptwall angelegt. Hierbei wurden drei Keramikscherben gefunden, welche Hinweise auf den Baubeginn hätten liefern können, jedoch gingen die Funde verloren oder sind nicht mehr auffindbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgrabungen an der Siedlung am Treudelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Funde, welche der [[Trichterbecherkultur]] zugeordnet werden konnten, lässt sich der Ursprung der Siedlung bis in die [[Jungsteinzeit]] zurückverfolgen. Einige wenige Funde [[Frühmittelalter|frühmittelalterlicher]] Keramik und Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs belegen, dass der Siedlungsplatz auch im 9/10. Jahrhundert bewohnt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wulf Thiem |Titel=Anmerkungen zu den spätsächsischen Befunden vom Hamburger Domplatz und ihrem Umfeld |Hrsg=Rainer-Maria Weiss, Anne Klammt |Sammelwerk=Mythos Hammaburg |Nummer=107 |Verlag=Veröffentlichung des Helms-Museums. Archäologisches Museum Hamburg. Stadtmuseum Harburg |Ort=Hamburg |Datum=2014 |Seiten=192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Siedlungsspuren wurden 1930 zufällig bei Arbeiten in einer Kiesgrube entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Das Museum für Völkerkunde führte 1931/1932 Ausgrabungen am Treudelberg durch. Hierbei wurden umfangreiches Scherbenmaterial und Feuersteingeräte geborgen. Diese Siedlungsspuren konnten der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur zugeordnet werden. Nur an einer Stelle der Abbaukante konnten Spuren einer frühmittelalterlichen Siedlungsphase am Treudelberg gefunden werden. Geborgen wurden gemagerte Scherben von mindestens fünf Töpfen mit Standböden und ein scheibenförmiger Spinnwirtel. Die Machart der Töpfe zeigt Ähnlichkeiten mit anderen slawischen und spätsächsischen Keramiken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elke Först |Hrsg=Rainer-Maria Weiss |Titel=Burgen am Rande von Hamburg |Sammelwerk=Burgen in Hamburg. Eine Spurensuche |Verlag=Wachholtz |Ort=Kiel/Hamburg |Datum=2021 |ISBN=978-3-529-05070-1 |Seiten=204-205}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 ergab sich durch eine Erweiterung der Kiesgrube erneut eine Gelegenheit für Grabungen. Die Arbeiten wurden wieder aufgenommen und es konnte slawische Keramik aus dem 9. und 10. Jahrhundert geborgen werden. Neben den Scherben wurden Webgewichte und ein Mahlstein aus Basaltlava entdeckt, welche auch auf das frühe Mittelalter hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wulf Thieme |Titel=Anmerkungen zu den spätsächsischen Befunden vom Hamburger Domplatz und ihrem Umfeld |Hrsg=Rainer-Maria Weiss, Anne Klammt |Sammelwerk=Mythos Hammaburg |Nummer=107 |Verlag=Veröffentlichung des Helms-Museums. Archäologisches Museum Hamburg. Stadtmuseum Harburg |Ort=Hamburg |Datum=2014 |Seiten=193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele der geborgenen Scherben gingen verloren, oder sind unauffindbar, so auch eine der beiden Scherben mit typisch slawischer Verzierung, welche die Zeitstellung der Siedlung stützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 konnten von einem Eigentümer eines Grundstücks nahe der Kiesgrube weitere typisch slawische Keramiken geborgen werden, die sich allerdings immer noch im Privatbesitz befinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.instant-trout-company.de/Bodendenkmale/mellingburg.html Lage (Koordinaten) und Bilder]&lt;br /&gt;
* [http://binsy.homeip.net/bdb/bdb.nsf/facaf752228b02f4c1256c16003617e4/cd92202fafd75524c125704b0064b4a5?OpenDocument&amp;amp;ExpandSection=1#_Section1 Beschreibung] und weitere Quellen im Burgeninformationssystem BINSY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer-Maria Weiss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgen in Hamburg. Eine Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz 2021. Kiel/Hamburg, ISBN 978-3-529-05070-1.&lt;br /&gt;
* Rainer-Maria Weiss, Anne Klammt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mythos Hammaburg. Veröffentlichung des Helms-Museums&amp;#039;&amp;#039;. Archäologisches Museum Hamburg. Stadtmuseum Harburg. Hamburg 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Hamburg|Mellingburg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Sasel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Wandsbek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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