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	<title>Melibokus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Melibokus&amp;diff=32147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Milseburg: /* Aussichtsturm */</title>
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		<updated>2026-01-12T13:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aussichtsturm&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD= Melibokus von Schloss Auerbach.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Melibokus – Blick vom [[Schloss Auerbach]]&lt;br /&gt;
|HÖHE= 517.4&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Hessen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Odenwald]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 6.9&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 227&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Knörschhügel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hessisches Landesvermessungsamt: Topographische Freizeitkarte &amp;#039;&amp;#039;Nördlicher Odenwald West&amp;#039;&amp;#039;, [[Maßstab (Kartographie)|M]]&amp;amp;nbsp;= 1:50.000, 2009&amp;lt;!--, ISBN 978-3-89446-291-8--&amp;gt; – (Distanzmessung zum Knörschhügel ca. 120 m kürzer als zum Kesselberg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SCHARTE= [[Balkhausen (Seeheim-Jugenheim)|Balkhausen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;highrise&amp;quot;&amp;gt;Nach Highrisepages.de (nicht mehr aufrufbar) – der dort angegebene Wert für die Dominanz von 9,6 Kilometer bezieht sich wohl auf die entferntere [[Neunkircher Höhe]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 49/43/30/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/38/13/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3474043/gkh/5510091/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=281&amp;amp;y=388}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[#Aussichtsturm|Aussichtsturm]], [[Richtfunk]]mast&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melibokus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melibocus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Malschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Malchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein {{Höhe|517.4|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher [[Berg]] im [[Odenwald]] bei [[Zwingenberg (Bergstraße)|Zwingenberg]] in [[Hessen]] und damit der höchste Berg an der südhessischen [[Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Bergname ist 1012 als {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;mons malscus&amp;#039;&amp;#039;}} überliefert. Der ältere Bergname &amp;#039;&amp;#039;Malschen&amp;#039;&amp;#039; wurde durch die gelehrte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Melibocus&amp;#039;&amp;#039; verdrängt, denn irrtümlicherweise sah man die in den Schriften des [[Ptolemäus]] erwähnte Bezeichnung {{lang|grc|Μηλίβοκον|(Mēlíbokon)}} für den [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] als Namen dieses Berges im Odenwald an und ersetzte &amp;#039;&amp;#039;Malschen&amp;#039;&amp;#039; durch die latinisierte Form des griechischen Namens: &amp;#039;&amp;#039;Melibocus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Melibokus&amp;#039;&amp;#039;, welcher sich schließlich einbürgerte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Ludwig Grimm |Titel=Die malerischen und romantischen Stellen der Bergstrasse, des Odenwaldes und der Neckar-Gegenden in ihrer Vorzeit und Gegenwart |Verlag=C. W. Leske o. J. |Ort=Darmstadt |Datum=1840}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Stieglitz: &amp;#039;&amp;#039;Wandern im Odenwald.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, 2000, ISBN 3-7701-5015-5, S.&amp;amp;nbsp;27 ({{Google Buch |BuchID=uwvWhWn0fp4C |Seite=27}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Melibokus bzw. Melibocus findet erst nach Ende des 15. Jahrhunderts Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Alexander Ferdinand Walther]]: [https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/Gue-9007/0310/image &amp;#039;&amp;#039;Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit&amp;#039;&amp;#039;] 1854, S.&amp;amp;nbsp;291 {{DOI|10.25534/tudigit-13556}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bensheim map 01.png|mini|links|hochkant|Karte von Bensheim mit dem nordöstlich von Auerbach gelegenen Melibokus]]&lt;br /&gt;
Der Berg befindet sich am Westrand des Odenwalds oberhalb der Bergstraße zwischen [[Darmstadt]] im Norden und [[Heidelberg]] im Süden unmittelbar östlich von [[Zwingenberg (Bergstraße)|Zwingenberg]] genau auf der Grenze zwischen [[Bensheim]] (Ortsteil [[Auerbach (Bensheim)|Auerbach]]) und [[Alsbach-Hähnlein]]. Er erhebt sich weithin sichtbar über die [[Oberrheinische Tiefebene]]. Seine Größe und Kegelform ergeben sich aus der hiesigen Geologie ([[Pluton (Geologie)|Pluton]], umgeben von Verwitterungsschuttkegel), die den UNESCO-[[Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald|Geopark]] begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordnordwestlich steht auf einem seiner Ausläufer das [[Alsbacher Schloss]], südlich des Bergs auf dem [[Auerberg (Auerbach)|Auerberg]] (345,9&amp;amp;nbsp;m) das [[Auerbacher Schloss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Berggipfel steht ein ehemals militärisch genutzter [[Richtfunk]]mast und ein [[Aussichtsturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der Melibokus ist ein [[Tonalit]]-Massiv der [[Flasergranitoidzone]] im [[Kristalliner Odenwald|Kristallinen Odenwald]]. Das U-Pb-Zirkon-Alter der Intrusion wird mit 354 ± 4 Millionen Jahren angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eckardt Stein, Wolfgang Dörr, Jan Helm, Janina Schastok, Felicitás Velledits |Titel=Coeval subduction and collision at the end of the Variscan Orogeny (Odenwald, Mid-German Crystalline Zone, Germany) |Sammelwerk=Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften |Band=173 |Nummer=1 |Datum=2022-04-22 |ISSN=1860-1804 |DOI=10.1127/zdgg/2022/0287 |Seiten=211–236 |Online=http://www.schweizerbart.de/papers/zdgg/detail/173/100804/Coeval_subduction_and_collision_at_the_end_of_the_?af=crossref |Abruf=2025-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durchbrochen wird es von W-O bzw. N-S verlaufenden Spalten, in die [[Magma]] eingedrungen und auskristallisiert ist. Dadurch bildeten sich [[Ganggestein]]e, v.&amp;amp;nbsp;a. dunkle Malchite (z.&amp;amp;nbsp;B. die Klippen am Gipfel) und helle Alsbachite. Sie sind typische Erscheinungen des [[Subvulkanismus]] und haben Merkmale der [[Ergussgestein|vulkanischen Gesteine]] wie [[Basalt]] und [[Rhyolith]], gehören aber wegen ihrer Erstarrung im umgebenden Grundgebirge zu den [[Tiefengestein]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Melibokus gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Odenwald, Spessart und Südrhön]] (Nr.&amp;amp;nbsp;14), in der Haupteinheit [[Vorderer Odenwald]] (145) und in der Untereinheit [[Melibocus-Odenwald]] (145.0) zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Melibocusmassiv&amp;#039;&amp;#039; (145.00).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-151&amp;quot; /&amp;gt; Der Naturraum, der sich vom &amp;#039;&amp;#039;Mühlbachtal&amp;#039;&amp;#039; im Süden mit dem nordwestlich davon aufsteigenden Auerberg über den Gipfel des Melibokus und den nördlich gelegenen [[Tannenberg (Seeheim-Jugenheim)|Tannenberg]] bis zum [[Elsbach (Landbach)|Elsbachtal]] östlich von [[Seeheim (Seeheim-Jugenheim)|Seeheim]] erstreckt, ist 8,51&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UA Hessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfelbereich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Melibokus - Blick nach Osten.jpg|mini|Blick vom Aussichtsturm nach Osten zum Funkturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Navigations- und Kommunikationsanlagen ===&lt;br /&gt;
Der alte Melibokusturm wurde 1772 von Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] als [[Aussichtsturm]] erbaut und vor seiner Zerstörung 1945 als Wegpunkt für die [[Flugnavigation]] genutzt. Auf einer Nachtflugstreckenkarte von 1936 liegt dieser als „Flugstreckenfeuer“ gekennzeichnete Punkt auf der Flugstrecke [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]–Darmstadt–[[Stuttgart]]. In der Kartenbeschreibung werden seine Koordinaten mit {{Coordinate |text=DMS |NS=49/43/33/N |EW=8/38/14/E |type=landmark |region=DE-HE |name=Melibokusturm}} ([[Kreis Bensheim]], [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]]) angegeben. Das „Feuer“ war ein elektrisch betriebener Drehscheinwerfer (ähnlich einem Seefahrtleuchtturm), dessen Blinklicht nach 3,8&amp;amp;nbsp;Sekunden Pause für 0,2&amp;amp;nbsp;[[Sekunde|s]] sichtbar war. Er wurde gewartet von der Signaldienst GmbH, einem Vorläufer der heutigen DFS [[Deutsche Flugsicherung]] GmbH. Das Turmlicht befand sich auf 28,4&amp;amp;nbsp;m Höhe über dem Berggipfel; es konnte etwa 65&amp;amp;nbsp;km weit gesichtet werden. Beim Einrücken der [[Alliierte]]n 1945 wurde der Turm von zwei 18-Jährigen gesprengt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden aus vielen sichtbaren Leuchtfeuern „[[Funkfeuer]]“, die also ihre Informationen per hochfrequenter Welle Tag und Nacht abstrahlen. Die Aufgabe des Funkfeuers entfiel durch die verstärkte Nutzung der [[Global Positioning System|Satelliten-Navigation]] in der Luftfahrt. Heute wird zwar nachts wieder ein Blinklicht betrieben, es dient jedoch lediglich als Kollisionsschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel des Melibokus befand sich nach dem Krieg noch eine Radio-Relais-Station (X-Ray Sierra und X-Ray Uniform) der [[United States Army]] mit der Bezeichnung Rover / Site 4 und 6, mit dazugehörigem Beton- bzw. Sendemast, später umgewandelt in eine Richtfunkstation, der von einer [[Kaserne]]nanlage umgeben und eingezäunt war. Nach Umstellung auf automatischen Betrieb (ohne dauernd anwesendes Personal), wurden nach dem Abzug vieler US-Einheiten ab 1990 die Antennen und sonstigen funktechnischen Anlagen bis 2007, die Unterkünfte bis 2008 komplett entfernt. Übrig blieb der hohe Betonturm, der heute als Sendemast für lokale Internetanbieter dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtsturm ===&lt;br /&gt;
Als Ersatz für den alten, 1772 erbauten und am 27. März 1945 während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] durch die [[Wehrmacht]] im Anblick herannahender US-amerikanischer Soldaten zerstörten Aussichtsturm, wurde 1966 auf dem Melibokus von den Anlieger-Gemeinden Bensheim, Alsbach-Hähnlein und Zwingenberg ein neuer, 22 m hoher [[Liste von Aussichtstürmen in Hessen|Aussichtsturm]] aus Beton mit Gaststube im Sockelgebäude errichtet und 2010/11 renoviert. Turm und Gaststätte sind samstags, sonntags und an Feiertagen ab 11 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.melibokusturm.de/index.html Melibokusturmverein], abgerufen am 27. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Turm ist der Blick frei über das [[Alsbacher Schloss]], den Rheingraben und [[Rheinhessen]] bis zu [[Donnersberg]], [[Soonwald]], [[Hunsrück]] und [[Taunus]]. Im Südwesten sind der [[Pfälzerwald]] und bei guter Sicht die [[Vogesen]] zu sehen. Bei klarer Sicht im Herbst, wenn die Bäume ihre Blätter verloren haben, ist im Südosten der [[Tromm]]-Pluton im Bergsträßer Odenwald mit dem im Jahr 2022 neu errichteten Aussichtsturm zu sehen. Bei sehr klarer Luft reicht der Blick nach Süden sogar bis zum nördlichen [[Nordschwarzwald|Schwarzwald]] mit der [[Hornisgrinde]] in 128 km Entfernung und nach Nordosten bis zur [[Dammersfeldkuppe]] in der [[Rhön]] in 115 km Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;185&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Melibokus 1897 01.jpg|Der Gipfel des Melibokus auf einer Postkarte von 1897&lt;br /&gt;
Melibokus 1905 01.jpg|Der Melibokusturm auf einer Postkarte von 1905&lt;br /&gt;
Aussichtsturm Melibokus-01.jpg|Der 1966 errichtete, neue Aussichtsturm&lt;br /&gt;
Melibokus - Dammersfeldkuppe.jpg|Seltene Fernsicht über 115 km bis zur [[Dammersfeldkuppe]] in der Rhön&lt;br /&gt;
Blick von Aussichtsplattfom am Melibokusturm 06112020.jpg|Blick von Aussichtsplattform am Melibokusturm über den nördlichen Oberrheingraben&lt;br /&gt;
Melibocus Tower 12112022.jpg|Blick vom Melibokusturm: Im Südosten ist der Trommturm zu sehen (mittleres Bild), im Nordwesten das Alsbacher Schloss (rechtes Bild). Blick vom Alsbacher Schloss zur Drachenfliegerrampe und Melibokusturm (linkes Bild)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hängegleiter ===&lt;br /&gt;
Eine Rampe auf der Spitze der Felswand nördlich des Gipfels dient erfahrenen [[Hängegleiter]]-Piloten (Drachenfliegern) als Startplatz. Die Felswand ist auch ein schöner Aussichtspunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Peter Stehlik 2010.04.24 021.JPG|Diese Rampe dient als Startplatz für [[Hängegleiter]]-Piloten (Drachenflieger)&lt;br /&gt;
Peter Stehlik 2010.04.24 011.JPG|Die Rampe mit der Aussicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Die Waldgebiete um den Melibokus sind als [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiet „[[Kniebrecht, Melibocus und Orbishöhe bei Seeheim-Jugenheim, Alsbach und Zwingenberg]]“ geschützt (FFH-Gebiet&amp;amp;nbsp;6217-305; 9,5398&amp;amp;nbsp;km²).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rpda.de/01%20Natura%202000-Verordnung/Natura2000-VO-RPDA/Anlagen1-3-4/FFH/6217-305.html |titel=6217-305 Kniebrecht, Melibocus und Orbishöhe bei Seeheim-Jugenheim, Alsbach und Zwingenberg. Natura 2000 – Verordnung FFH-Gebiete. |hrsg=Regierungspräsidium Darmstadt |datum=20. Oktober 2016 |abruf=2021-05-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210527104929/http://www.rpda.de/01%20Natura%202000-Verordnung/Natura2000-VO-RPDA/Anlagen1-3-4/FFH/6217-305.html |archiv-datum=2021-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin enthalten ist das 1988 ausgewiesene [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] „[[Orbishöhe von Auerbach und Zwingenberg]]“ am Westhang des Melibokus oberhalb von Zwingenberg zwischen Orbishöhe und Luciberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Der Gipfel des Melibokus ist über eine durchgängig asphaltierte Straße zu erreichen, die in Auerbach von der [[Bundesstraße 3|B&amp;amp;nbsp;3]] in Richtung Auerbacher Schloss abzweigt. Ab dem Parkplatz zwischen Melibokus und Auerberg ist die Straße für Kraftfahrzeuge gesperrt, die letzte Wegstrecke zum Gipfel muss aus eigener Kraft zurückgelegt werden. Ausnahmen gelten für [[Drachenflieger]], den Bewirtschafter des Lokals im Fundament des Aussichtsturms und den Planwagen des Geschichtsvereins von Zwingenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.geschichtsverein-zwingenberg.de/sehenswertes-planwagen.html |wayback=20131010151505 |text=Planwagen Geschichtsverein Zwingenberg }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fahrten vom Löwenplatz in Zwingenberg zum Melibokus können an Wochenenden gebucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke von der B&amp;amp;nbsp;3 bis zum Gipfel dient vielen [[Radsport]]lern als Herausforderung (8,2 % mittlere Steigung auf 4,8&amp;amp;nbsp;km Länge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zur Not Gottes 01.jpg|mini|[[Zur Not Gottes (Auerbach)|Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Zur Not Gottes&amp;#039;&amp;#039;]] (2008)]]&lt;br /&gt;
Als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Gipfel oder Radtouren bieten sich folgende Zufahrten und [[Wandererparkplatz|Wandererparkplätze]] an:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLBG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* von Alsbach aus die östlich des Orts am Hang gelegenen Parkplätze &amp;#039;&amp;#039;Sperbergrund&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Herzog-Ulrich-Ruhe&amp;#039;&amp;#039; sowie der Parkplatz am Alsbacher Schloss.&lt;br /&gt;
* von [[Balkhausen (Seeheim-Jugenheim)|Balkhausen]] oder [[Hochstädten (Bensheim)|Hochstädten]] aus der Parkplatz &amp;#039;&amp;#039;Schollrain&amp;#039;&amp;#039;, der östlich des Bergs am Scheitelpunkt der [[Landesstraße]] L 3101 liegt.&lt;br /&gt;
* von Zwingenberg aus der am Sattel zwischen Melibokus und Auerberg gelegene Parkplatz [[Zur Not Gottes (Auerbach)|Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Zur Not Gottes&amp;#039;&amp;#039;]], der über die Zufahrtsstraße zum Auerbacher Schloss erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Gipfel des Melibokus führen mehrere [[Hauptwanderweg]]e des [[Odenwaldklub]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.odenwaldklub.de/ak_hw%20beschreibung.php |wayback=20150402161651 |text=Die Wanderwege des Odenwaldklubs}} auf der Webseite des Odenwaldklubs&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ein Radrundweg für [[Mountainbike]]r:&lt;br /&gt;
* Der 144&amp;amp;nbsp;km lange [[Prädikatswanderweg]] &amp;#039;&amp;#039;HW71&amp;#039;&amp;#039; [[Alemannenweg]], der als Rundweg von [[Erbach (Odenwald)|Erbach]] über [[Auerbach (Bensheim)|Bensheim-Auerbach]], den Melibokus, die [[Burg Frankenstein (Odenwald)|Burg Frankenstein]] und die [[Veste Otzberg]] wieder zurück ins Tal der [[Mümling]] nach [[Steinbach (Michelstadt)|Michelstadt-Steinbach]] verläuft. Am Alemannenweg liegen viele kulturhistorische Sehenswürdigkeiten.&lt;br /&gt;
* Der 130&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;HW72&amp;#039;&amp;#039; [[Nibelungensteig]], der von [[Zwingenberg (Bergstraße)|Zwingenberg an der Bergstraße]] bis nach [[Freudenberg (Baden)|Freudenberg am Main]] verläuft.&lt;br /&gt;
* Der 58&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;HW16&amp;#039;&amp;#039; von Zwingenberg nach [[Laudenbach (Unterfranken)|Laudenbach]].&lt;br /&gt;
* Die 33&amp;amp;nbsp;km lange Mountainbike Rundstrecke &amp;#039;&amp;#039;Nördliche Bergstraße&amp;#039;&amp;#039; (Ndl.B), die am Parkplatz &amp;#039;&amp;#039;Sperbergrund&amp;#039;&amp;#039; beginnt und von dort über den Darsberg, [[Schloss Heiligenberg (Jugenheim)|Schloss Heiligenberg]], den Tannenberg, [[Ober-Beerbach]] und die Kuralpe zum Gipfel des Melibokus führt und schließlich über die westlichen Hänge des Bergs am Alsbacher Schloss vorbei nach insgesamt 1100 Höhenmetern wieder am &amp;#039;&amp;#039;Sperbergrund&amp;#039;&amp;#039; endet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mtb-geo-naturpark.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=72:rundstrecke-noerdliche-bergstrasse&amp;amp;catid=12:rundstrecken&amp;amp;Itemid=44 |wayback=20150402125551 |text=Rundstrecke Nördliche Bergstraße }} auf der Webseite des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westflanke des Bergs verläuft der 85&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;HW3&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Blütenweg&amp;#039;&amp;#039; von [[Darmstadt-Eberstadt]] nach [[Wiesloch]] sowie etwas oberhalb entlang des &amp;#039;&amp;#039;Commoder Wegs&amp;#039;&amp;#039; der 120&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;HW73&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Burgensteig Bergstraße]]&amp;#039;&amp;#039; von Darmstadt nach Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* Aussicht vom Turm:&lt;br /&gt;
** {{GeoQuelle|DE|Udeuschle|8.635983|49.724776|540|80|Melibokus|SUFFIX=Blick vom Aussichtsturm Melibokus; der Randbereich um den Felsberg ist durch Bäume verdeckt|ref=nein}}&lt;br /&gt;
** Ausblick im [https://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=25504 Sommer] und [https://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=9108 Winter] (panorama-photo.net; mit Beschriftung)&lt;br /&gt;
* [https://www.quaeldich.de/Paesse.pl?PassID=123 Information für Radsportler]&lt;br /&gt;
* [https://www.usarmygermany.com/Sont.htm?https&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;www.usarmygermany.com/units/signal/USAREUR_102ndSigBn%208.htm Melibokus Radio Site] mit Informationen zur ehemaligen Nutzung des Melibokus durch das US-Militär (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ersterodc.de/fluggelaende/melibokus-w/ Erster Odenwälder Drachenflug-Club e.&amp;amp;nbsp;V.] mit Beschreibung des Fluggeländes Melibokus&lt;br /&gt;
* [http://www.melibokus.com/html/blick_vom_turm.html melibokus.com] enthält Fotos, sowie Links zum aktuellen Wetter und zur WebCam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLBG&amp;quot;&amp;gt;Hessisches Landesvermessungsamt: Topographische Freizeitkarte &amp;#039;&amp;#039;Nördlicher Odenwald West&amp;#039;&amp;#039;, [[Maßstab (Kartographie)|M]]&amp;amp;nbsp;= 1:50.000, 2009&amp;lt;!--, ISBN ???--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Odenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunk-Relaisstandort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Milseburg</name></author>
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