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	<title>Melchtal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-17T05:52:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Melchtal.jpg|mini|hochkant=1.2|Das Melchtal mit der gleichnamigen Ortschaft im Talboden. Im Hintergrund der [[Pilatus (Berg)|Pilatus]]. Blick vom [[Bonistock]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Arnigrat, Melchtal, Kesselfluh v. N. aus 1800 m-Inlandflüge-LBS MH01-004922.tif|mini|260px|Melchtal, historisches Luftbild von 1925, aufgenommen aus 1800 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-12154-B.tif|mini|Melchtal, um 1910]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melchtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das von der [[Grosse Melchaa|Grossen Melchaa]] gebildete Tal im [[Kanton Obwalden]] in der [[Schweiz]] und eine gleichnamige Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Melchtal liegt auf {{Höhe|890|CH-m}} Höhe und gehört fast vollständig zur politischen Gemeinde [[Kerns]]. Die Melchaa bildet die Grenze zu [[Sachseln]], und somit gehören die wenigen Häuser westlich der Melchaa zu [[Flüeli-Ranft]]. Bekannt ist der Name auch als vermeintlicher Herkunftsort des [[Arnold von Melchtal]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|47569|Melchtal, Arnold von|Autor= [[Niklaus von Flüe (Historiker)|Niklaus von Flüe]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der im [[Nationale Mythen der Schweiz|Gründungsmythos der Schweiz]] als einer der drei Gründerväter beim [[Rütlischwur]] auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Melchtal verläuft in süd-nördlicher Richtung und wird im Norden, bevor es in das [[Sarneraatal]] zweigt, durch eine Schlucht abgeschlossen, die auf der Höhe der Ortschaft [[Flüeli-Ranft]] auch [[Ranftschlucht]] genannt wird und ein Stück weiter von der [[Hohe Brücke (Obwalden)|Hohen Brücke]] überspannt wird. Zahlreiche Touristen durchfahren das Tal von Kerns zur [[Stöckalp]], von wo eine Seilbahn und im Sommer auch eine Bergstrasse zum Sommer- und Wintersportort [[Melchsee-Frutt]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Melchtal sind Vieh- und Alpwirtschaft sowie der Tourismus dominierend. Ab dem [[15. Jahrhundert]] wurde hier [[Erz]] von Melchsee-Frutt verhüttet, bis die Wälder abgeholzt und die Verhüttung 1689 eingestellt wurde. Ab dem [[17. Jahrhundert]] wurde oberhalb der Stöckalp schwarzer Marmor für diverse Kirchenbauten der Region gebrochen, darunter auch für die Kirche von Sachseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Benediktinerinnenkloster Melchtal.JPG|mini|hochkant|Kloster Melchtal]]&lt;br /&gt;
== Kloster Melchtal ==&lt;br /&gt;
In Melchtal befindet sich das ehemalige [[Kloster Melchtal]] der [[Benediktinerinnen]], das 1866&amp;lt;ref&amp;gt;Moritz Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Benediktinerinnenkloster Melchtal 1866–1966.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Klosters, Melchtal o.&amp;amp;nbsp;J. [1966&amp;amp;nbsp;?], S.&amp;amp;nbsp;29&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet wurde. Die Klosteranlage wurde zwischen 1892 und 1896 im neuromanischen Stil nach den Plänen des Schwyzer Architekten Clemens Steiner errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2019 sind die zuletzt elf Melchtaler Benediktinerinnen aus dem Kloster ausgezogen und in das neugestaltete «Benediktinische Zentrum» im [[Kloster St. Andreas (Sarnen)| Frauenkloster St. Andreas]] in [[Sarnen]] eingezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/abschieds-und-freudentraenen-fuer-melchtaler-schwestern-ld.1100600 &amp;#039;&amp;#039;Abschieds- und Freudentränen für Melchtaler Schwestern.&amp;#039;&amp;#039;] In: Obwaldner Zeitung, 9. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Klostergebäude gehören zu den [[Liste der Kulturgüter in Kerns|geschützten Kulturgütern von Kerns]] und wurden Ende 2019 verkauft. Die 9800 Quadratmeter grosse Klosteranlage soll einer neuen Nutzung zugeführt werden, wobei der Denkmalschutz den Plänen enge Grenzen setzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/denkmalschutz-setzt-plaenen-fuer-kloster-melchtal-enge-grenzen-ld.1184434 &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz setzt Plänen für Kloster Melchtal enge Grenzen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Obwaldner Zeitung, 10. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kloster gehörte das ehemals von den Schwestern betriebene Mädcheninstitut &amp;#039;&amp;#039;Institut Melchtal&amp;#039;&amp;#039;. Dieses wurde im Juni 2014 an die Stiftung &amp;#039;&amp;#039;Juvenat der Franziskaner&amp;#039;&amp;#039; verkauft, die dort im August 2017 mit ihrem Schul- und Therapieheim einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Kerns}}&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes zählt die Pfarrei- und Wallfahrtskirche Melchtal Maria Namen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wallfahrtskirche-melchtal.ch Pfarrei- und Wallfahrtskirche Melchtal, Maria Namen], abgerufen am 21. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der historischen [[Gebrüder Mayer|Gebrüder-Mayer]]-Orgel von 1929.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgel-verzeichnis.de/melchtal-wallfahrtskirche-st-maria-namen-melchtal/ &amp;#039;&amp;#039;Orgel: Melchtal – Wallfahrtskirche St. Maria Namen&amp;#039;&amp;#039;] auf orgel-verzeichnis.de, abgerufen am 21. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportcamp Melchtal ==&lt;br /&gt;
Das an der Hauptstrasse liegende ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Truppenlager Melchtal&amp;#039;&amp;#039;, welches aus einem Hauptgebäude und mehr als 35 Baracken mit rund 1&amp;#039;000 Betten besteht, war zwischen 1941 und 1942 während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als [[Hospital|Militärspital]] gebaut worden. Nach dem Krieg wurde es auch von Zivilpersonen verwendet, nach dem Erdbeben von 1964 auch als Behelfslösung für das [[Kantonsschule Obwalden|Kollegium Sarnen]], dessen Gebäude durch das Erdbeben beschädigt worden waren. Ab 1975 wurde es auch als Ferienlager für Behinderte eingesetzt. 2002 noch wurden kriegsversehrte Kinder aus dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] dort vorübergehend einquartiert. Im Jahr 2004 wurde es vom [[Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport|Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)]] an die [[Korporationsgemeinde]] Kerns verkauft und wird seither als Sportcamp betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sportcamp.ch/ Sportcamp Melchtal], abgerufen am 21. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sportcamp bietet diverse Sportaktivitäten an, wie etwa OL-Parcours, Gym- und Kraftraum, Bogen- und Blasrohrschiessen, Indoor- und Outdoorkletterwand. Es verfügt über verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten mit insgesamt 600 Gästebetten. Für Familien, Paare und Alleinreisende werden Komfort-Häuser und das Haupthaus angeboten. Für Gruppen eignen sich die 8 Pavillons mit je 42 bis 50 Betten. Für Gruppen ab 20 Personen bietet das Sportcamp Übernachtungen mit Verpflegung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bis tief ins [[19. Jahrhundert]] konnte das Melchtal nur über einen [[Saumpfad|Säumerpfad]] erreicht werden, der 1864 durch einen Fahrweg ersetzt wurde. Von 1930 bis 1932 wurde dieser dann zu einer Strasse ausgebaut. Regelmässige Verkehrsverbindungen nach Kerns existieren seit 1893, ein Postauto seit 1924. Beim schweren [[Alpenhochwasser 2005#Zentralschweiz|Unwetter im August 2005]] trat die Melchaa an zahlreichen Stellen über die Ufer, riss Böschungen und Teile der Kantonsstrasse mit und richtete schwerste Verwüstungen an. Das Tal und zahlreiche Touristen im Gebiet Melchsee-Frutt waren tagelang von der Aussenwelt abgeschnitten, bis eine Notstrasse errichtet werden konnte. Die Kantonsstrasse konnte erst im November 2005 wieder dem Verkehr übergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/50/4/N |EW=8/17/21/E |type=landmark |region=CH-OW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4709634-2|VIAF=244750887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kerns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Obwalden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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