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	<title>Melchior Meyr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:28:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Melchior_Meyr&amp;diff=1121572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Whink-berlin: Der Nachname war falsch geschrieben, nicht Meyer, sondern Meyr.</title>
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		<updated>2026-02-14T12:44:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Nachname war falsch geschrieben, nicht Meyer, sondern Meyr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz Kriehuber Melchior Meyr.jpg|mini|Melchior Meyr]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Büste Melchior Meyr Nördlingen.jpg|mini|Melchior-Meyr-Denkmal in Nördlingen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melchior Meyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1810]] in [[Ehringen (Wallerstein)|Ehringen]]; † [[22. April]] [[1871]] in [[München]]) war ein deutscher Dichter und Philosoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Melchior Meyr wurde am 28. Juni 1810 in Ehringen bei [[Wallerstein]] als erstes Kind des begüterten Bürgermeisters und Bauern Johann Georg Meyr und dessen Ehefrau Anna Margareta geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im benachbarten Residenzort Wallerstein schickten die Eltern ihn zuerst zu einem Privatlehrer und zum Besuch der Volksschule, im Anschluss daran in die [[Nördlingen|Nördlinger]] Lateinschule und mit 14 Jahren in das Gymnasium in [[Ansbach]]. Die nächste Station war dann das [[Gymnasium bei St. Anna (Augsburg)|St.-Anna-Gymnasium]] in [[Augsburg]], das er aber bereits nach einem halben Jahr wieder verließ, um sich als Autodidakt weiterzubilden.&lt;br /&gt;
Während seiner Schulzeit beschäftigte er sich außer mit Abenteuer- und Ritterromanen auch mit den Klassikern der deutschen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 19 Jahren immatrikulierte sich Meyr 1829 an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], wohin er fünf Jahre später nochmals zurückkehrte. In der Zwischenzeit hatte er beschlossen, in Heidelberg Jurisprudenz zu studieren, was ihm nicht gefiel – sein Herz gehörte der Dichtkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1836 zog er dann in die Universitätsstadt [[Erlangen]], ohne sich jedoch dort zu immatrikulieren. Hier lernte er [[Friedrich Rückert]] und Paul Schelling, den Sohn des großen Philosophen [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling|Wilhelm Schelling]], kennen. Am 30. Oktober 1837 verließ Meyr Erlangen und kehrte wieder nach München zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Dezember 1840 kam er dann in [[Berlin]], der „Metropole der Intelligenz“, an. Seine finanziellen Probleme – er verdiente wenig an Beiträgen für Journale – konnten auch die Zuwendungen seines Vaters nicht wesentlich ändern. Im Jahr 1848, mit dem Ausbruch der deutschen Revolution, war er als Verfasser politischer Artikel ein gefragter Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 verließ er Berlin, um sich bei seiner Schwester Anna-Margaretha in der „Bruckwirtschaft“ zu [[Ebermergen]] zu erholen. Seine Eltern hatten 1831 ihren Hof in Ehringen verkauft und erwarben das Gut Neudegg bei [[Donauwörth]], das sie 1837 wieder verkauften. Anschließend zogen sie ebenfalls nach Ebermergen.&lt;br /&gt;
Ab November 1855 lebte Melchior Meyr wieder in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier verfasste er dann seine &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen aus dem Ries&amp;#039;&amp;#039; und weitere Werke, auch religionsphilosophischen Inhaltes. Sein auch heute noch für die Landes- und Volkskunde unverzichtbares Werk &amp;#039;&amp;#039;Ethnographie des Rieses&amp;#039;&amp;#039; erschien in dieser Zeit. Meyr wohnte damals in der Ottostrasse&amp;amp;nbsp;2 in München in kümmerlichen Verhältnissen, da [[Emanuel Geibel]] König [[Maximilian II. Joseph|Maximilian&amp;amp;nbsp;II.]] erklärte, dass Meyr „kein Dichter“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyr war auch Mitglied des Münchner Dichterkreises &amp;#039;&amp;#039;Die Krokodile&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Zwanglosen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. In letzterer war auch u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bernhard von Gudden]] Mitglied, der mit König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;II.]] den Tod fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. April 1871, mittags 12 Uhr ist Melchior Meyr in München gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1873 wurde sein Denkmal in [[Nördlingen]] feierlich enthüllt. Der ursprüngliche Plan, das Denkmal in seinem Geburtsort aufzustellen, wurde von den Verwandten und Freunden und auch von dem beauftragten Bildhauer [[Konrad Knoll]] verworfen, weil der damalige und heutige Standort vor dem Reimlinger Tor („beim Kastanienbaum“) „ein vielbegangener Weg“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:München Alter Südfriedhof Melchior Meyr3660.JPG|mini|hochkant|Grab von Melchior Meyr auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Melchior Meyr befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 38 – Reihe 2 – Platz 3, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Melchior Meyr|NS=48/7/31.30/N |EW=11/33/46.60/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
; Belletristik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm und Rosina&amp;#039;&amp;#039;. München 1835.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen aus dem [[Nördlinger Ries|Ries]]&amp;#039;&amp;#039;. 1856–1870 (4 Bde., von [[Karl von Enhuber]] illustriert).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herzog Albrecht&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Deutsche. Roman aus den letzten Jahrzehnten&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1861. (3 Bde.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Karl der Kühne]]. Tragödie&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Novellen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart. 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ewige Liebe. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1864 (2 Bde.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1867.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gleich und Gleich. Geschichte aus dem Ries&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1867.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dramatische Werke&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1868 (mit dem Vorwort &amp;#039;&amp;#039;Die Gefahr und das Heil des deutschen Dramas&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Duell und Ehre. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion des Geistes. Religiöse und philosophische Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gespräche mit einem Grobian.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Leipzig 1867 (anonym veröffentlicht).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sieg des Schwachen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Novellenschatz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Paul Heyse und Hermann Kurz. Band 9. 2. Aufl. Berlin, [1910], S. 47–255. In: Weitin, Thomas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volldigitalisiertes Korpus. Der Deutsche Novellenschatz&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt/Konstanz, 2016. ({{DTAW|meyr_schwachen_1910}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Sachbücher&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die poetischen Richtungen unsrer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Erlangen 1838.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott und sein Reich&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1860.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emilie, drei Gespräche über Wahrheit, Güte und Schönheit&amp;#039;&amp;#039;. 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fortdauer nach dem Tod&amp;#039;&amp;#039;. 1869.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion und ihre jetzt gebotene Fortbildung. 40 Briefe&amp;#039;&amp;#039;. 1871.&lt;br /&gt;
* Max von Bothmer, Moriz Carriere (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedanken über Kunst, Religion und Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. 1874 (aus dem Nachlass hrsg.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max von Bothmer: &amp;#039;&amp;#039;Melchior Meyr. Biographisches, Briefe, Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Brockhaus, Leipzig 1874.&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|650|660|Meyr, Melchior|[[Johann August Ritter von Eisenhart]]|ADB:Meyr, Melchior}}&lt;br /&gt;
* Bruno Golz: &amp;#039;&amp;#039;Zwei schwäbische Erzähler. Melchior Meyr und [[Hermann Kurz]]&amp;#039;&amp;#039;. Hanseatische VA, Hamburg 1925.&lt;br /&gt;
* Bruno Gramse: &amp;#039;&amp;#039;Melchior Meyr. Sein Leben und sein dramatisches Werk&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Danzig 1933.&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|402|404|Meyr, Melchior|Hans Pörnbacher|118783688}}&lt;br /&gt;
* August Ramminger: &amp;#039;&amp;#039;Die Gedankenwelt Melchior Meyr’s&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität München 1936.&lt;br /&gt;
* Wilfried Sponsel: &amp;#039;&amp;#039;Melchior Meyr (1810–1871). Ein Denker auf der »Grenzscheide zweier Weltanschauungen«.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus Würmseher, René Brugger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grenzüberschreitungen zwischen Altbayern und Schwaben. Geschichte, Politik und Kunst zu beiden Seiten des Lechs.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für Wilhelm Liebhart. 1. Auflage. Verlag Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016, ISBN 978-3-7954-3118-1, S.&amp;amp;nbsp;295–312.&lt;br /&gt;
* Wilfried Sponsel: Neujahrsvortrag der Stadt Nördlingen 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118783688}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118783688}}&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=856863890&amp;amp;db=100 Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
* {{LitBay|118783688}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|meyr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118783688|LCCN=n84127766|VIAF=27867549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meyr, Melchior}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meyr, Melchior&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Dichter und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Ehringen (Markt [[Wallerstein]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Whink-berlin</name></author>
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