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	<title>Melbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-30T08:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Melbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wölfersheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/22/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/48/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 150 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.19&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1250  &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |titel=Wetteraukreis: Bevölkerung: Einwohner/-innen nach Ortschaften |abruf=2024-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230810230213/https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |archiv-datum=2023-08-10 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 61200&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06036&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wölfersheim]] im [[Hessen|hessischen]] [[Wetteraukreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Melbach befindet sich südlich von Wölfersheim, dem größten Ortsteil der gleichnamigen Gemeinde. Der Ort liegt an der [[Bundesstraße 455]] sowie an der Bahnstrecke Friedberg–Wölfersheim-Södel (ehemalige [[Bahnstrecke Friedberg–Mücke]]) mit eigenem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung und Ortsnamen ===&lt;br /&gt;
Der Name Melbach leitet sich ab von [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;malan&amp;#039;&amp;#039; = schwarz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Der Gewässername Schwarzbach ist üblich.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; (Jürgen Steen: &amp;#039;&amp;#039;Königtum und Adel in der frühmittelalterlichen Siedlungs-, Sozial- und Agrargeschichte der Wetterau.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1917 (= Schriften des [[Historisches Museum Frankfurt|Historischen Museums Frankfurt am Main]]. 14). 1979, ISBN 3-7829-0223-8, S. 175.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 802 und 817, in der Amtszeit des fuldischen Abtes [[Ratgar]], wird der Ort im [[Codex Eberhardi]] erstmals als „&amp;#039;&amp;#039;Melbbach&amp;#039;&amp;#039;“ genannt. &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Walthere tradidit sancto Bonifacio bona sua im Melbbach.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; (Übersetzung: Walter schenkt dem heiligen [[Bonifatius]] seine Güter in Melbach).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meyer zu Ermgassen: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Eberhardi]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1 II, Nr. 171, S. 212 fol. 112 rb = [[Ernst Friedrich Johann Dronke]]: &amp;#039;&amp;#039;Traditiones et Antiquitates Fuldensis (TAF).&amp;#039;&amp;#039; Fulda 1844, Capitulum 42, Nr. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diese Zeit fällt auch die Ersterwähnung der nahe gelegenen Orte [[Berstadt]]s und [[Grund-Schwalheim]]s. Nach Kropat&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf-Arno Kropat]]: &amp;#039;&amp;#039;Reich, Adel und Kirche in der [[Wetterau]] von der [[Karolinger]]- bis zur [[Stauferzeit]].&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde. 28).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist mit &amp;#039;&amp;#039;Melbbach&amp;#039;&amp;#039; das heutige Melbach zu identifizieren. Die Datierung in die Amtszeit des Abtes Ratgar erfolgt nach Stengel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund Ernst Stengel]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]].&amp;#039;&amp;#039; Band I,2, Marburg 1956, S. 435, Nr. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Schenkung ist zugleich ein Beleg für frühen Besitz des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] in Melbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere historische Formen des Ortsnamens im Hochmittelalter sind:&lt;br /&gt;
* um 1090 bis 1150 „&amp;#039;&amp;#039;Melpah&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meyer zu Ermgassen: &amp;#039;&amp;#039;Codex Eberhardi.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 333 = TAF, Capitulum 25, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1206 „&amp;#039;&amp;#039;Melpach&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Otto Keunecke: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Hagen-Münzenberg|Münzenberger]]. Quellen und Studien zur Emancipation einer Reichsdienstmannenfamilie.&amp;#039;&amp;#039; (= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. 35). Darmstadt/Marburg 1978, S. 149, Nr. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melbacher Gericht und Gerichtsbuch ===&lt;br /&gt;
Das freie [[Reichsdorf]] mit seiner [[Burg Melbach|Burg]] besaß ein eigenes Gericht, das vom Reich zunächst an die [[Carben (Adelsgeschlecht)|Herren von Carben]], später an die [[Burggrafschaft Friedberg]] verpfändet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Nietzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen.&amp;#039;&amp;#039; Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S.&amp;amp;nbsp;53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Südwestlich vor der Kirchenmauer standen die [[Gerichtslinde]] und der [[Steinerner Tisch|Gerichtstisch]]. Hier wurden seit 1341 [[Hubengericht]]e abgehalten. Die Gerichtslinde ist gefällt, der steinerne Gerichtstisch steht heute am [[Haag (Melbach)|Haag]]. Zum Melbacher Gericht gehörte auch die Wüstung Rode bei [[Wisselsheim]]. 1419: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;zum Roide by Wissensheim im Melpächer Gericht&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Landau]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Gaues Wettereiba.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 1855, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1420: &amp;#039;&amp;#039;by dem Rode in Melpechir gerichte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Arnsburg.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1851, Nr. 1172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Original des [[Gerichtsbuch]]s, begonnen 1475, befindet sich im Gemeindearchiv Wölfersheim. Der Inhalt wurde in [[Regest]]enform von dem ehemaligen Pfarrer Hermann Knodt veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Knodt: &amp;#039;&amp;#039;Das Melbacher Gerichtsbuch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterauer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1960, S. 45–78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel des Gerichtsbuchs lautet: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Insatze des gerichts anno domini 1475&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot; Das Gerichtsbuch beinhaltet neben den Festmachungen die Gerichtsordnung sowie den Schöffeneid und den Nachbareid von 1475.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Knodt: &amp;#039;&amp;#039;Das Melbacher Gerichtsbuch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterauer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1960, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende des [[HRR|Alten Reichs]] befand sich das Gericht in den Händen der Familie [[Carben (Adelsgeschlecht)|Wetzel genannt von Carben]]. Durch die langjährige Verpfändung galten sie als inzwischen als Ortsherren und das Gericht als [[Patrimonialgericht]]. 1806 gelangte Melbach an das [[Großherzogtum Hessen]]. 1822 schloss die Familie &amp;#039;&amp;#039;Wetzel genannt von Carben&amp;#039;&amp;#039; einen Vertrag mit dem Staat, der das Patrimonialgericht übernahm. {{Hauptartikel|Patrimonialgericht Melbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterhöfe ===&lt;br /&gt;
==== Kloster Altenberg ====&lt;br /&gt;
Das [[Kloster Altenberg]] bei [[Wetzlar]] erhielt 1267 eine Stiftung der Elisabeth, Witwe des Friedberger Bürgers Wigand von Wetzlar, in der sie u. a. auch Güter zu Melbach dem Kloster vermachte. Dort waren ihre Töchter Berte und Elyzabeth Nonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Eduard Scriba]]: Oberhessische Regesten. Nr. 721, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Klostergut in Melbach umfasste ca. 300 Morgen. &lt;br /&gt;
1749 wurde die Familie Leopard mit der Verwaltung des Klosterguts beauftragt. Nach der [[Säkularisation]] kam es in den Besitz der Fürsten zu [[Solms-Braunfels]]. Der bisherige Rentmeister [[Georg Caspar Leopard]] blieb in seinem Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß: Kirchengeschichte Melbach. S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kloster Arnsburg ====&lt;br /&gt;
Der große Grundbesitz des [[Kloster Arnsburg|Klosters Arnsburg]] gehörte wohl teilweise zur Erstausstattung des Klosters im 12. Jahrhundert. Ein weiterer bedeutender Teil des&lt;br /&gt;
Klosterbesitzes stammt aus dem Besitz des Friedberger Bürgers Rudolf Rule. Dieser war u. a. Bischof von [[Verden (Aller)|Verden an der Aller]]. Die Güter lagen in Melbach sowie dem später wüst gefallenen Heyenheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] und der Napoleonischen Kriege wurden besonders die großen Hofgüter des Ortes zu Fuhrdiensten und Abgaben verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 befand sich Melbach im Besitz der Familie von [[Carben (Adelsgeschlecht)|Wetzel genannt von Carben]].&amp;lt;ref&amp;gt; L. Ewald: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. In: Grossherzogliche Centralstelle für die Landes-Statistik (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Statistik des Grossherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Jonghaus, Darmstadt 1862, S. 56. &amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Jahr fiel Melbach durch die [[Rheinbundakte]]&amp;lt;ref&amp;gt;Art. 25 [[s:Rheinbundakte|Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; an das [[Großherzogtum Hessen]], das den Ort in das [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (ab 1816: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Oberhessen&amp;#039;&amp;#039;) eingliederte. Die [[Patrimonialgerichtsbarkeit]] der Wetzel genannt von Carben bestand aber zunächst fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 bis 1822 kam es zu einer Verwaltungsreform im Großherzogtum. Mit ihr wurden nun auch auf unterer Ebene [[Rechtsprechung]] und [[Verwaltung]] getrennt. Für die Verwaltungsaufgaben wurden [[Landratsbezirk]]e geschaffen, für die erstinstanzliche Rechtsprechung Landgerichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Melbach wurde 1821 hinsichtlich der Verwaltung in den [[Landratsbezirk Butzbach]] eingegliedert, zunächst allerdings „mit Vorbehalt der patrimonialgerichtsherrlichen Polizeibefugnisse“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Vorbehalt fiel erst, als der Staat ein Jahr später das Patrimonialgericht aus den Händen der Familie &amp;#039;&amp;#039;Wetzel genannt von Carben&amp;#039;&amp;#039; übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510150_00153.html &amp;#039;&amp;#039;Die Abtretung der Freiherrlich von Wetzelschen patrimonialgerichtsherrlichen Gerechtsame in dem Orte Mehlbach an den Staat betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 27. Februar 1822. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10 vom 13. März 1822, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zollunruhen|Oberhessischen Kartoffelkrieges]] im September 1830 schlugen die obrigkeitstreuen Bauern und Bürger von Melbach, [[Södel]] und Wölfersheim die Rebellen im Feld bei Melbach zurück und nahmen die Anführer fest. Aufgrund eines Missverständnisses richteten dann hessische Soldaten, die aus [[Butzbach]] gekommen waren, das [[Blutbad von Södel]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Das Blutbad von Södel am 1. Oktober 1830.&amp;#039;&amp;#039; In: Eugen Rieß: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Södel.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die &amp;#039;Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Rockenberg 2001, S. 177 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das moderne Melbach ===&lt;br /&gt;
In Melbach steht im Nordosten des Dorfes eines der ältesten hessischen Dorfgemeinschaftshäuser.&lt;br /&gt;
Daneben wurde die [[Kindertagesstätte|Kita]] „Räuberhöhle“ erbaut.&lt;br /&gt;
Im Ortskern, westlich der Kirche, steht das moderne Feuerwehrhaus.&lt;br /&gt;
Am östlichen Ortsrand in Richtung Weckesheim besitzt Melbach ein großes Sportgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Wölfersheim]] [[Gemeindefusion|fusionierte]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis zum 31. Dezember 1970 mit den bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Melbach, [[Södel]] und [[Wohnbach]] zur Großgemeinde Wölfersheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Zusammenschluß der Gemeinden Melbach, Södel, Wohnbach und Wölfersheim im Landkreis Friedberg zur Gemeinde „Wölfersheim“ |nr=3 |jahr=1971 |datum=1971-01-05 |seite=22 |seiten=110 |fundstelle=110 |kbytes=5480}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
;Einwohnerstruktur 2011&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Melbach 1263 Einwohner. Darunter waren 39 (3,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 222 Einwohner unter 18 Jahren, 516 zwischen 18 und 49, 279 zwischen 50 und 64 und 245 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 510 Haushalten. Davon waren 111 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 165 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 183 Paare mit Kindern, sowie 42 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 93 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 333 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Melbach|width=450|float=none|maxEinwohner=1280&lt;br /&gt;
|509|481|515|542|538|501|503|454|504|554|629|662|748|774|1202|1145|1045|1013|1049&lt;br /&gt;
|vor1834=()&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1019)(1980,1239)(1985,1199)(1990,1222)(1995,1239)(2000,1218)(2005,1284)(2011,1263)(2020,1236)(2022,1250)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Wöllersheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot; /&amp;gt;; 2022&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Historische Religionszugehörigkeit&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 798 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 78,78 %), 208 katholische (= 20,43 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ev. Kirche Melbach (2).JPG|mini|Evangelisch-lutherische Kirche in Melbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserwerk Melbach 09.JPG|mini|Wasserwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Wahrzeichen des Ortes ist der „[[Haag (Melbach)]]“, ein künstlicher Hügel, der aus [[Kelten|keltischer]] Zeit stammt.&lt;br /&gt;
* Die [[evangelische Kirche Melbach]], erbaut 1816.&lt;br /&gt;
* Die Keil’sche Villa&lt;br /&gt;
* [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] im historischen Ortskern&lt;br /&gt;
* Historische [[Grabmal|Grabmäler]] aus dem 18. und 19. Jahrhundert an der Kirche&lt;br /&gt;
* Wasserwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine und Organisationen ===&lt;br /&gt;
* 1. Melbacher Carneval Club&lt;br /&gt;
* Ev. Posaunenchor Södel/Melbach&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Melbach&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Liederkranz Melbach“ 1919 e. V. Der Gesangverein ist sehr wahrscheinlich schon 1815 gegründet worden und damit sicher der älteste Verein in Melbach. Eine Vereinsfahne aus dem 19. Jahrhundert hat sich erhalten. Sie trägt die Inschrift &amp;quot;Gesangverein Melbach 1861&amp;quot; unter einer Lyra. Auf der anderen Seite zeigt die Fahne einen doppelköpfigen Adler.&lt;br /&gt;
* Landfrauenverein Melbach&lt;br /&gt;
* Ortsbauernverband Melbach&lt;br /&gt;
* Seniorenclub Melbach&lt;br /&gt;
* SG 1927 Melbach (Fußball)&lt;br /&gt;
* SPD Ortsbezirk Melbach&lt;br /&gt;
* Tischtennisclub 1978 Melbach&lt;br /&gt;
* Turngemeinde 1891 Melbach&lt;br /&gt;
* VdK Ortsverband Melbach&lt;br /&gt;
* Vereinsgemeinschaft Melbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[August Görtz]] (1795–1864), hessischer Beamter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Christoph Keil]] (1805–1872), hessischer Abgeordneter und 1843 bis 1872 Bürgermeister in Melbach&lt;br /&gt;
* [[Georg Caspar Leopard]] (1749–1834), Solms-Braunfelsischer Verwalter, Hofgutbesitzer, Verfasser wissenschaftlicher Werke zur Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Aledter: &amp;#039;&amp;#039;Die historische Gemeinde Melbach bis zu ihrer Eingemeindung in die Großgemeinde Wölfersheim 1970.&amp;#039;&amp;#039; Wölfersheim 1980.&lt;br /&gt;
* Hermann Knodt: &amp;#039;&amp;#039;Das Melbacher Gerichtsbuch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterauer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 9, 1960, S. 45–78.&lt;br /&gt;
* Manfred Preiß: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinde Melbach.&amp;#039;&amp;#039; Friedberg 2018.&lt;br /&gt;
* Eugen Rieß: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte von Melbach in der Wetterau.&amp;#039;&amp;#039; Friedberg 2016.&lt;br /&gt;
* Eugen Rieß: &amp;#039;&amp;#039;Melbach – Meelbach – Melpach – Melbbach. 1200 Jahre mitten in der Wetterau. Eine Ortsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Wölfersheim 2018.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wolf (Historiker)|Dieter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Dorfbefestigung: Haingraben, Zäune und feste Pfortenbauten&amp;#039;&amp;#039;. in: Eugen Rieß, &amp;#039;&amp;#039;Melbach&amp;#039;&amp;#039;, S. 285–316.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116327936 |GND=2073167-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.woelfersheim.de/Gemeinde/Zur-Geschichte/Melbach/c447.html Melbach im Internetauftritt der Gemeinde Wölfersheim]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440024020|titel=Melbach, Wetteraukreis| datum=2016-04-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440024020|titel=Melbach, Wetteraukreis| datum=2024-04-29}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL &lt;br /&gt;
| typ      = bsb10510149&lt;br /&gt;
| hrsg     = Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz.&lt;br /&gt;
| jahr     = 1821&lt;br /&gt;
| nr-text  = 33&lt;br /&gt;
| datum    = 1821-07-14&lt;br /&gt;
| titel    = Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend&lt;br /&gt;
| seite    = 403&lt;br /&gt;
| seiten   = 403 ff. (409–410)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWD&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.woelfersheim.de/leseobjekte.pdf?id=3325o |titel=Einwohnerzahlen HW |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wölfersheim  |abruf=2018-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160826223030/http://www.woelfersheim.de/leseobjekte.pdf?id=3325o |archiv-datum=2016-08-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.woelfersheim.de/gemeinde-buergerservice/informationsangebote/kommunale-bilanzen/kommunalebilanz2020.pdf?cid=3bj#page=7 |titel=Kommunale Bilanz 2020 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wölfersheim  |seiten=7 |abruf=2024-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=58 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten= 54 und 108 |abruf=2020-04 |format=PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=58 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wölfersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2073167-X|VIAF=129680781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wölfersheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wetteraukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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