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	<title>Melaune - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:15:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Melaune&amp;diff=1071282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ElbHein: /* Einleitung */ ein Ortsteil</title>
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		<updated>2026-04-15T06:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; ein Ortsteil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Melaune&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vierkirchen (Oberlausitz)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Vierkirchen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/11/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/44/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 191&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.07&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 283&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ 2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02894&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035827&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vierkirchen Melaune Kirche.jpg|mini|[[Kirche Melaune]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Melaune Wassermuehle.jpg|mini|Wassermühle Melaune (2014)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-e 0380038 Vierkirchen-Melaune. Mühle zu Melaune, aus, Die Heimat Nr. 35 (1932).jpg|mini|Ortsmitte und Mühle (1932)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melaune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|Měrjow|Audio=Hsb-Měrjow.ogg}}) ist ein Dorf und seit 1994 ein [[Ortsteil]] der [[Sachsen|ostsächsischen]] Gemeinde [[Vierkirchen (Oberlausitz)|Vierkirchen]] im [[Landkreis Görlitz]] ([[Oberlausitz]]). Melaune bildet mit den Ortsteilen [[Döbschütz]], [[Heideberg]] und [[Prachenau]] die [[Ortschaft]] Melaune. Als Ortschaft nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] hat sie gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vierkirchen.com/vierkirchen1/Satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;9 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Vierkirchen |format=PDF; 64&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Melaune hat die Gemeindeverwaltung ihren Sitz, zudem steht im Ort eine der vier namensgebenden Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Rundplatzdorf]] am westlichen Ufer des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] liegt im mittleren Teil des Landkreises, etwa zwei Kilometer südlich der [[Bundesautobahn 4]] (A&amp;amp;nbsp;4), Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Nieder Seifersdorf&amp;#039;&amp;#039;. Durch den Ort führt die Staatsstraße 122 (S&amp;amp;nbsp;122; [[Löbau]]–A&amp;amp;nbsp;4–[[Niesky]]), von der nördlich der Ortslage die S&amp;amp;nbsp;124 in südöstlicher Richtung nach [[Reichenbach/O.L.]] abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Orte sind [[Nieder Seifersdorf]] im Nordosten, [[Döbschütz]] im Osten, [[Krobnitz]] und [[Meuselwitz (Reichenbach/O.L.)|Meuselwitz]] im Südosten, [[Neucunnewitz]] im Südwesten, [[Buchholz (Vierkirchen)|Buchholz]] und [[Tetta]] im Westen sowie [[Prachenau]] im Nordwesten. Die Kreisstadt [[Görlitz]] liegt etwa 15 Kilometer östlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Melaune ist ursprünglich eine slawische Siedlung, die im Rahmen der zweiten Phase der [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|deutschen Ostexpansion]] im 12. Jahrhundert durch deutsche Siedler erweitert wurde. Urkundlich erstmals erwähnt wird das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Merowe&amp;#039;&amp;#039; (von Sorbisch &amp;#039;&amp;#039;měr&amp;#039;&amp;#039;, „Frieden“) im Jahr 1239 in einer Besitzurkunde des [[Kloster St. Marienthal|Klosters St. Marienthal]], als [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel I.]], König von Böhmen, dem Kloster den Besitz der Niederdörfer des Görlitzer Kreises bestätigte.&lt;br /&gt;
: {{Siehe auch|Liste der Orte im Besitz des Klosters St. Marienthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nichterwähnung der [[Kirche Melaune|Kirche]] im [[Bistum Meißen|Meißner Bistums]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;matrikel von 1495 spricht dafür, dass sie erst im 16. Jahrhundert als [[Filialkirche]] von [[Meuselwitz (Reichenbach/O.L.)|Meuselwitz]] entstand. Urkundliche Erwähnung findet sie 1523. Im Jahr 1550 war die Kirche bereits reformiert; der Gottesdienst fand auf Deutsch und [[Sorbische Sprache|Sorbisch]] statt. Ebenfalls ist für dieses Jahr belegt, dass Döbschütz und Prachenau nach Melaune eingepfarrt waren. Für das Jahr 1602 ist eine Schule nachweisbar. Der Sprachwechsel der Melauner vom Sorbischen zum Deutschen war spätestens Ende des 17. Jahrhunderts abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frido Mětšk]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der deutsch-sorbischen Sprachgrenzen des 16. Jahrhunderts im Markgraftum Oberlausitz und im Amte Stolpen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lětopis]],&amp;#039;&amp;#039; Reihe B, Nr. 7 (1960), Ludowe nakładnistwo Domowina, Budyšin 1960, S. 83–132.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Oberlausitz-Karte von [[Johann George Schreiber]] (1676–1750) liegt Melaune bereits knapp außerhalb des Sprachgebietes, während Krischa noch dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) trat das [[Königreich Böhmen]] die beiden lausitzischen Markgraftümer im [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden von 1635]] an das [[Kurfürstentum Sachsen]] ab. Somit gehörte auch Melaune fortan zu Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1760 brannte der Turm und ein Teil der Kirche ab. Der Wiederaufbau des Turms erfolgte 1765.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der auf dem [[Wiener Kongress]] beschlossenen [[Teilung des Königreiches Sachsen]] kam 1815 einen Großteil der sächsischen Landesfläche an Preußen – unter anderem die [[Niederlausitz]] und der größere Teil der [[Oberlausitz]]. In der Folge wurde Melaune dem neu gegründeten preußischen [[Landkreis Görlitz (Schlesien)|Landkreis Görlitz]] ([[Provinz Schlesien]]) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1833 errichtete die Gemeinde ein Schulhaus, das bis 1958 als solches genutzt wurde. Die Kirche wurde 1845 umgebaut und ihr Inneres 1896 erneuert. Durch den Umbau der Wassermühle hat die Bevölkerung Melaunes bereits 1909 Zugang zur Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte die Gemeinde 42 Opfer zu beklagen. Während der Kampfhandlungen in den letzten Kriegswochen wurden die Bäckerei, die Fleischerei und ein Bauerngut zerstört. Nach dem Krieg kamen die Teile Niederschlesiens, die westlich der [[Lausitzer Neiße]] lagen, wieder an das Land Sachsen. Die Restkreise [[Kreis Rothenburg (Ob. Laus.)|Rothenburg]] und Görlitz wurden zum [[Landkreis Niesky|Landkreis Weißwasser-Görlitz]] (später &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Niesky&amp;#039;&amp;#039;) zusammengeschlossen. Bei der [[Verwaltungsreform von 1952]] kam Melaune zum neuen [[Kreis Görlitz]] ([[Bezirk Dresden]]). Ein Jahr später gründete sich die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) „Rotes Banner“ vom Typ III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1959 &amp;lt;!-- Abweichend im HOV: 1961 --&amp;gt; wurde der Nachbarort [[Döbschütz]] eingemeindet, im Jahr 1974 folgte die Eingemeindung von [[Prachenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 eröffnete in Melaune eine Freilichtbühne mit Eisstadion. 1985 öffnete die Klubgaststätte „[[Thomas Müntzer]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1994 schlossen sich die Gemeinden [[Arnsdorf-Hilbersdorf]], [[Buchholz (Vierkirchen)|Buchholz]] und Melaune zur Gemeinde [[Vierkirchen (Oberlausitz)|Vierkirchen]] zusammen. Durch die Kreisreform im August desselben Jahres kam die Gemeinde zum [[Niederschlesischer Oberlausitzkreis|Niederschlesischen Oberlausitzkreis]], an dessen südwestlicher Grenze sie lag. Durch eine erneute Kreisreform im August 2008 gehört die Gemeinde Vierkirchen und somit auch Melaune zum [[Landkreis Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Melaune|Melaune}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 329&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 423&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 359&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 357&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 342&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 415&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 417&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| ¹: &amp;#039;&amp;#039;631&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| ¹: &amp;#039;&amp;#039;604&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1988 ||align=right| ²: &amp;#039;&amp;#039;796&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 ||align=right| ²: &amp;#039;&amp;#039;755&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 ||align=right| ²: &amp;#039;&amp;#039;715&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993&amp;lt;ref name=WuH&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Werte der deutschen Heimat&amp;#039;&amp;#039; Band 56: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Löbau und Herrnhut&amp;#039;&amp;#039;, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 370&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||align=right| ²: &amp;#039;&amp;#039;732&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 344&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Vierkirchen.com: Die Ortschaft Melaune |url=https://www.vierkirchen.com/vierkirchen1/die_ortschaft_melaune.htm |abruf=2009-04-27&amp;lt;!-- Die damalige Zahl ist nicht im Webarchiv gespeichert. --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 313&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ 2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Vierkirchen.com: Die Ortschaft Melaune |url=https://www.vierkirchen.com/vierkirchen1/die_ortschaft_melaune.htm |abruf=2024-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 283&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=2|¹ mit Döbschütz &amp;lt;br /&amp;gt;² mit Döbschütz und Prachenau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 wurden für Melaune 10 [[Hufner|besessene Mann]], 7 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 21 [[Häusler]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der preußischen Volkszählung im Jahr 1825 wurden 329 Einwohner ermittelt. Bis zur Gründung des Deutschen Reiches stieg die Einwohnerzahl auf 423, aber bereits zwei Jahrzehnte später lag sie wieder bei 339. Einem Anstieg auf 357 Einwohner im Jahr 1925 folgte ein gemäßigter Rückgang auf 342 im Jahr 1939. Nach dem Krieg wuchs die Bevölkerung durch Flüchtlinge und Vertriebene um über 20 % an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl der Gemeinde stieg durch die beiden Eingemeindungen zwar an, jedoch zeichnete sich ein Bevölkerungsrückgang ab. Allein in den fünf Jahren von 1988 bis 1993 sank die Einwohnerzahl von 796 um rund 10 % auf 715.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 entsprach die Bevölkerungsgröße mit 344 Einwohnern etwa jener von 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Germanisierungsprozess war bereits im 19. Jahrhundert abgeschlossen. Anfang der 1880er Jahre ermittelt [[Arnošt Muka]] gerade noch einen Sorben im Ort; die restliche Bevölkerung war deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Übermittelte Ortsnamenformen sind &amp;#039;&amp;#039;Merowe&amp;#039;&amp;#039; (1239), &amp;#039;&amp;#039;Meraw&amp;#039;&amp;#039; (1394), &amp;#039;&amp;#039;Melaw&amp;#039;&amp;#039; (1529) und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Melaune&amp;#039;&amp;#039; (1732). Der Name leitet sich wohl von einem altsorbischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Mer&amp;#039;&amp;#039; ab, der auf &amp;#039;&amp;#039;Mir&amp;#039;&amp;#039; „Frieden“ beruht. Der sorbische Name ist heute nicht mehr gebräuchlich. [[Abraham Frenzel]] schrieb ihn 1700 als &amp;#039;&amp;#039;Mirow&amp;#039;&amp;#039;. Spätere Formen sind &amp;#039;&amp;#039;Mjerjow&amp;#039;&amp;#039; (1835) und schließlich &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|Měrjow}}&amp;#039;&amp;#039; (1885 bei Muka) mit einem Wandel von &amp;#039;&amp;#039;-je-&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;-[[ě]]-&amp;#039;&amp;#039;. Anders als beim sorbischen Namen ist beim deutschen Namen seit dem 16. Jahrhundert eine Wandlung von &amp;#039;&amp;#039;-r-&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;-l-&amp;#039;&amp;#039; festzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1975 |Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Aus Melaune stammt der Pfarrerssohn und Architekt [[Arno Eugen Fritsche]] (1858–1939), der auf dem Gebiet des evangelischen Kirchenbaus hervortrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Melaune ist der Fußballprofi [[Robert Koch (Fußballspieler)|Robert Koch]] (Dynamo Dresden) aufgewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Jugendscheune Melaune&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zentrum der christlichen Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Ende der 1980er Jahre wurde die Scheune auf dem Pfarrgrundstück der Evangelischen Kirchengemeinde um- und ausgebaut. Es entstand ein Rüstzeitheim mit 25 Betten und einem Gruppenraum. Im Laufe der Jahre kamen weitere Betten im 1911 gebauten Pfarrhaus dazu. Heute sind Übernachtungen für Gruppen im Selbstversorgerhaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=[[Lusatia Verlag]] |Ort=Bautzen |Jahr=2006 |ISBN=978-3-929091-96-0 |Seiten=347&amp;amp;nbsp;ff}}&lt;br /&gt;
* {{WdH|56|38 ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |24038}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vierkirchen.com/vierkirchen1/10_ortschaften_bilden_die_gemein.htm &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Vierkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Vierkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1135743215|VIAF=2570149844946902960004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierkirchen (Oberlausitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ElbHein</name></author>
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