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	<title>Melanie Michaelis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:20:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Melanie_Michaelis&amp;diff=2371558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: 2. Versuch Vorschaubild</title>
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		<updated>2022-08-21T05:49:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2. Versuch Vorschaubild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Melanie Michaelis in Petersburg (1905).jpg|miniatur|Melanie Michaelis (1905)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Melanie, Ella, Gertrud, Else, Alfred und Hans MICHAELIS (1902).jpg|miniatur|class=notpageimage|Michaelis-Geschwister, li. Melanie (1902)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melanie Michaelis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1882]] in [[Wiesbaden]]; † [[14. Oktober]] [[1969]] in [[München]]) war eine deutsche [[Violinist]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Melanies Vater war Arthur Michaelis (1859–1922), Direktor des Wiesbadener Konservatoriums. Die Mutter Auguste war eine Tochter des [[Komponist]]en [[Albert Parlow]]. Melanie erhielt von ihrem Vater Violinunterricht und besuchte die Höhere Töchterschule in Wiesbaden. Von 1898 bis 1903 studierte sie [[Violine]] bei Karl Markees und ab 1899 bei dessen Lehrer [[Joseph Joachim]] an der [[Universität der Künste Berlin|Königlichen Hochschule für Musik Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schüler von Karl Markees waren Amalie Birnbaum, Corinne Coryn, [[Bronisław Huberman]] und Kôda Kô&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Dr. Josef Joachim-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; verlieh ihr 1902 eine Violine.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Chronik der …, Preussische Akademie der Künste&amp;#039;&amp;#039;, 1902, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie 1906 mit den [[Berliner Philharmoniker]]n unter [[August Scharrer]] [[debüt]]iert hatte, konnte sie sich in [[Berlin]] und im internationalen Musikleben als [[Solist]]in und [[Kammermusiker]]in etablieren. Sie konzertierte in Russland, Holland, England und in der Schweiz. 1911 zog sie nach [[München]]. Als Violinistin und Violinpädagogin gründete sie 1912 das [[Michaelis-Quartett]] und leitete ein „Kammerorchester für altklassische Musik“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1913 spielte sie mit ihrem Bruder Hans Michaelis [[Johann Sebastian Bach]]s [[Violinkonzerte (Bach)#Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043|Doppelkonzert d-Moll (BWV 1043)]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Michaelis war Mitglied des [[Karl Wendling (Violinist)|Wendling-Quartetts]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Pianisten [[Max von Pauer]] unternahm sie im Frühjahr 1917 eine Deutschlandtournee, unter anderem nach [[Freiberg]] und Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wandte sie sich zeitgenössischer  Musik zu und spielte Werke von [[Hermann von Glenck]], [[Joseph Haas]], [[Paul Hindemith]], [[Arthur Honegger]], [[Rudolf Peters (Marineoffizier)|Rudolf Peters]], [[Hans Pfitzner]], [[Sergej Prokofjew]], [[Maurice Ravel]], [[Igor Strawinsky]] und [[Ernst Toch]]. Von 1932 bis 1936 unterrichtete sie ihren Neffen, den späteren [[Komponist]]en [[Giselher Klebe]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konzertierte sie auf [[Schloss Elmau]], wo sie des Öfteren lange wohnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAGK&amp;quot;&amp;gt;Familienarchiv Giselher Klebe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war sie nach eigenem Bekunden nur mit ihrer [[Giovanni Battista Guadagnini|Guadagnini-Geige]], die Friedrich Koenig, der vierte Sohn des deutschen Zuckermagnaten [[Leopold Koenig]], der Familie 1903 in [[Sankt Petersburg]] geschenkt hatte. Viele Jahre war Melanie Michaelis mit [[Wilhelm Furtwängler]] befreundet, der sie gern geheiratet hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAGK&amp;quot;/&amp;gt; Seine erhaltenen Briefe an sie aus den Jahren 1909 bis 1931 sind in Privatbesitz; besonders viele Briefe schrieb er ihr im Jahre 1915. Erhalten ist auch ein Dankschreiben von Walter und Hilde Furtwängler an Melanie Michaelis zur Anteilnahme an der Trauer um Wilhelm Furtwängler aus seinem Todesjahr 1954.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAGK&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München wohnte Melanie Michaelis zuletzt in der [[Prinzregentenstraße|Äußeren Prinzregentenstraße]] 17a, davor in der Franz-Josef-Straße 14. Zu ihrem 75. Geburtstag gratulierte Münchens 2. Bürgermeister, der [[Musikalienhändler]] und [[Musikverleger]] [[Adolf Hieber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAGK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwähnungen==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Band 116, Ausgaben 40–52, Bayerische Druckerei und Verlagsanstalt, 1913, S. 706 (mit ihrem Bruder Hans)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Musik&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6, Ausgabe 2, 1907, S. 117 und 126&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Musik&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 11, Teil 2, Verlag M. Hesse, 1912, S. 188&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Woche&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8, Ausgaben 1–10, Verlag A. Scherl, 1906, S. CXXX&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einhundert Jahre Berliner philharmonisches Orchester: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Erst- und Uraufführungen&amp;#039;&amp;#039;, 1982, S. 103&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melos&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13, Melos-Verlag, 1930, S. 152 und 552&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musikalisches Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 39, Verlag E.W. Fritzsch, 1908, S. 448&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musikpädagogische Blätter: Zentralblatt für das gesamte musikalische Unterrichtswesen&amp;#039;&amp;#039;, Bände 25–26, Herausgeber Emil Breslaur, Anna Morsch, W. Peiser Verlag, 1902, S. 280&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeitschrift für Musik&amp;#039;&amp;#039;, Band 105, Teil 1, Herausgeber Robert Schumann, Verlag B. Schott, 1938, S. 104&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Signale für die musikalische Welt&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 78, 1920, S. 418&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Musiker und Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* Silke Wenzel: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Melanie_Michaelis.html Artikel „Melanie Michaelis“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 28. Juni 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131354213|VIAF=55277656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Michaelis, Melanie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Michaelis, Melanie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Violinistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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