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	<title>Melanie Kurt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:11:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Melanie_Kurt&amp;diff=809595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurl-Berlin am 18. Oktober 2025 um 22:44 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kurt, Melanie.jpg|mini|Die letzte Schallplatte von Melanie Kurt (Berlin 1923)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melanie Kurt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Melanie Kohn&amp;#039;&amp;#039;, * [[8. Jänner]] [[1879]] in [[Wien]];&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geburts-Buch für die israelitische Kultusgemeinde in Wien&amp;#039;&amp;#039;, Eintrag 2169 für den 21. Jänner 1879&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[11. März]] [[1941]] in [[New York City]]) war eine [[österreich]]ische [[Opernsänger]]in ([[Sopran]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Melanie Kurt war die jüngste Tochter des  jüdischen Kaufmanns Salomon Kohn (* 1829 in [[Trenčín]]; † 1895 Wien) und der Anna Kohn, geb. Ponzen (* 1839 Wien; † 1898 ebendort). Sie studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Klavier und später Gesang. Schließlich wechselte sie nach Berlin, wo [[Marie Lehmann]], die Schwester der Sopranistin [[Lilli Lehmann]], ihre Lehrerin wurde, trat zunächst zwischen 1897 und 1900 als Pianistin auf. 1902 debütierte sie am [[Stadttheater Lübeck]] als &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; in [[Richard Wagner]]s [[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]]. In diesem Jahr änderte sie ihren Nachnamen Kohn offiziell zu Kurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Engagements am [[Opernhaus Leipzig]] (1903 bis 1904), dann nach weiteren Studien in Berlin, von 1905 bis 1908 in Braunschweig. Ab 1908 war Berlin ihre künstlerische Heimat, zunächst die [[Staatsoper Unter den Linden|Hofoper]] (bis 1913), dann das [[Deutsche Oper Berlin|Deutsche Opernhaus Charlottenburg]] (1913 bis 1915).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Berlin aus begann ihre eigentliche Karriere, die sich auch in ersten Gastspielen auswirkte, zum Beispiel am [[Royal Opera House Covent Garden]] in London, ab 1910, oder beim Salzburger Mozart-Fest von 1910, dem Vorläufer der [[Salzburger Festspiele]]. Später kamen Auftritte an der [[Mailänder Scala]], der [[Wiener Staatsoper|Wiener]] und der [[Semperoper|Dresdner Staatsoper]] und dem [[Nationaltheater München]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1909 heiratete sie in Wien den Kunsthistoriker Dr. Max Deri (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Max Deutsch&amp;#039;&amp;#039;; * 1878 in [[Bratislava|Preßburg]]; † 1938 in Los Angeles) und nannte sich seitdem auch Kurt-Deri bzw. Deri-Kurt.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanie Deri-Kurt: Declaration of intention No. 461582 vom 10. Mai 1940&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Da Max Deri im März 1923 erneut geheiratet hat, muss die Ehe vorher geschieden worden sein. Den Doppelnamen behielt Kurt dennoch bei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Kurt 1915 als Nachfolgerin der großen [[Olive Fremstad]] an der [[Metropolitan Opera]] in [[New York City|New York]]. Dieses Engagement endete jedoch – nach 85 Auftritten – mit dem [[Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg]] im April 1917.&amp;lt;ref&amp;gt;Metropolitan Opera Archives [https://archives.metopera.org/MetOperaSearch/search.jsp]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab diesem Jahr wurden in den USA keine Wagneropern mehr aufgeführt. Kurt blieb zunächst in Amerika, fand dort jedoch auch nach Kriegsende keine Beschäftigung mehr und kehrte 1919 nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sang sie in den Folgejahren vor allem an verschiedenen Berliner Häusern und der Leipziger Oper, daneben in Stuttgart, Dresden, Wien und an der [[Opera Leśna|Waldoper Zoppot]] (1922), damals einer ernsthaften Konkurrenz zu den [[Bayreuther Festspiele]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre zog sich die Sängerin nach und nach von der Bühne zurück und arbeitete vermehrt als Pädagogin, zunächst in Berlin, dann – nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] – in Wien. 1938 musste sie als Jüdin auch aus Österreich fliehen und emigrierte im November 1939 über Italien in die USA. Im September 1940 eröffnete sie in New York ein Gesangsstudio,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufbau&amp;#039;&amp;#039; vom 2. August 1940, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; starb aber wenige Monate darauf.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Melanie Kurt wurde auf dem Ferncliff Cemetery in [[Hartsdale, New York]] begraben (Grabstelle JAME, 110A, 1).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|254998635|Melanie Kurt-Deri|Abruf=2025-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repertoire und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Angesichts der Hindernisse, die Kurts Karriere durch den Ersten Weltkrieg und später durch den aufkommenden Nationalsozialismus erfuhr, muss man von einer außergewöhnlichen Laufbahn sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür spricht auch ihr außergewöhnlich großes und breit gefächertes Repertoire: Obwohl sie ihre größten Erfolge als Wagnersängerin feierte – die &amp;#039;&amp;#039;Isolde&amp;#039;&amp;#039; in [[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]] hat sie allein an der Met in nur drei Jahren 49 mal gesungen –, sang sie auch [[Giuseppe Verdi|Verdi]]-Partien ([[Aida (Oper)|Aida]], &amp;#039;&amp;#039;Amelia&amp;#039;&amp;#039; in [[Un ballo in maschera]]), [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] [[Fidelio]], [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] &amp;#039;&amp;#039;Pamina&amp;#039;&amp;#039; ([[Die Zauberflöte]]) und &amp;#039;&amp;#039;Donna Anna&amp;#039;&amp;#039; [[Don Giovanni]], die &amp;#039;&amp;#039;Rachel&amp;#039;&amp;#039; in [[Fromental Halévy|Halévys]] [[La Juive|Jüdin]], Opern von [[Ruggiero Leoncavallo]], [[Richard Strauss]] (&amp;#039;&amp;#039;Marschallin&amp;#039;&amp;#039; im [[Der Rosenkavalier|Rosenkavalier]]), [[Christoph Willibald Gluck]] und [[Georg Friedrich Händel|Händel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Musikkritiker [[Jürgen Kesting]] schließt in seinem Buch über die großen Sänger des 20. Jahrhunderts den Artikel über Kurt mit den Worten: „Eine wundervolle Stimme und eine zentrale Sängerin.“ (S. 246)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melanie Kurt hinterließ Schallplatten für Gramophone (Berlin 1910–14), Parlophon (Berlin 1912), Columbia (New York 1916–17), Grammophon (Berlin 1921) und Homokord (Berlin 1923). 13 Titel wurden im Jahr 2000 auf einer CD der Firma [[Preiser Records]] wiederveröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt; Melanie Kurt in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; (PR 89510) [https://www.preiserrecords.at/de/melanie-kurt.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kesting, Jürgen: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Sänger des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. ECON Verlag, Düsseldorf 1993, ISBN 3-517-07987-1&lt;br /&gt;
* Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens, Hansjörg Rost: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Vierte, erweiterte und aktualisierte Auflage. K. G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-11598-9 (7 Bände), S.&amp;amp;nbsp;2552&lt;br /&gt;
* [[Rainer E. Lotz]], Axel Weggen und Oliver Wurl: &amp;#039;&amp;#039;Discographie der deutschen Gesangsaufnahmen, Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Birgit Lotz Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-9805808-0-6, S.&amp;amp;nbsp;409–413.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116623497|TYP=Medien von und über}}&lt;br /&gt;
* {{discogs|3158950}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mild-und-leise.de mild-und-leise.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116623497|LCCN=no89016882|VIAF=72150148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurt, Melanie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kurt, Melanie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kohn, Melanie (Geburtsname); Deri, Melanie (Ehename); Deri-Kurt, Melanie&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Opernsängerin (Sopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurl-Berlin</name></author>
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