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	<title>Meitingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meitingen&amp;diff=1024852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: /* Bis zum 19. Jahrhundert */ leer</title>
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		<updated>2026-02-15T13:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bis zum 19. Jahrhundert: &lt;/span&gt; leer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Maitingen]] bzw. [[Meidinger]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Meitingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48.541804&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.852902&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Meitingen in A.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Augsburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 433&lt;br /&gt;
|PLZ               = 86405&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08271&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09772177&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 9 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Werner-von-Siemens-Str. 18a&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.meitingen.de/ www.meitingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Higl&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
|Einwohner         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Meitingen (vom Lechkanal aus).jpg|mini|Luftaufnahme von Meitingen (vom Kanal aus)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meitingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marktgemeinde|Markt]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Augsburg]] im [[Freistaat Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Meitingen liegt im [[Lech]]tal auf halber Strecke zwischen den Städten [[Augsburg]] und [[Donauwörth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeteile ===&lt;br /&gt;
Der Markt hat neun [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Markt Meitingen |val=1888|zugriff=2019-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=74330363640 |objekt=Markt Meitingen |abruf=2020-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Ehekirchen (Meitingen)|Ehekirchen]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Erlingen]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Herbertshofen (Meitingen)|Herbertshofen]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Langenreichen]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Langenreichermühle]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* Meitingen (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Ostendorf (Meitingen)|Ostendorf]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Waltershofen (Meitingen)|Waltershofen]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Zeisenried]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Biberbach (Schwaben)|Biberbach]] (Landkreis Augsburg)&lt;br /&gt;
* [[Ellgau]] (Landkreis Augsburg)&lt;br /&gt;
* [[Kühlenthal]] (Landkreis Augsburg)&lt;br /&gt;
* [[Langweid am Lech]] (Landkreis Augsburg)&lt;br /&gt;
* [[Thierhaupten]] (Landkreis Augsburg)&lt;br /&gt;
* [[Todtenweis]] ([[Landkreis Aichach-Friedberg]])&lt;br /&gt;
* [[Wertingen]] ([[Landkreis Dillingen an der Donau]])&lt;br /&gt;
* [[Westendorf (Landkreis Augsburg)|Westendorf]] (Landkreis Augsburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Hügelgräber westlich der Schmutterhöhen geben bereits Zeugnis menschlicher Besiedlung im 2. Jahrtausend vor Christus. Als ab 15 v. Chr. die Militärstraße [[Via Claudia Augusta]] von Rom an die Donau angelegt wurde, galt sie als Reichs-, Handels- und Poststraße. &lt;br /&gt;
Der Ursprung Meitingens reicht bis in die Zeit der alemannischen Landnahme zurück. Von den Ursiedlungen vom Norden und Süden her siedelten die [[Alemannen]] und gründeten Meitingen als Auslegerdorf. Der „uralte Edelmannsitz Meitingen“ war bald die Heimat eines weitverzweigten und bedeutenden Geschlechts von Bauern und Kaufleuten. Die älteste bekannte Urkunde, in der Meitingen erwähnt wird, ist datiert im Jahre 1231. Sie berichtet von Patronatsrechten, die Heinrich, Markgraf von [[Burgau]], der Kirche von [[Wittislingen]] gewährt und in deren Verleihung Heinrich, Truchseß von Mutingen (=&amp;amp;nbsp;Meitingen) als Zeuge benannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Auskünfte über das Meitingen vergangener Jahrhunderte finden sich in der Urkunde vom 9. März 1283. Albert Ritter von Vilibach (Villenbach) kaufte mit dieser Urkunde den Meitinger Meierhof (heute Römerstraße 10) und einen weiteren Hof in Meitingen, den er in den Besitz des Klosters Niederschönenfeld eingliederte. Der Meitinger Ortsadel der Meutinger (1239) führte in seinem Wappenschild einen „Bärenrumpf mit goldenem Halsband“. Dieses Wappen ist Grundlage für das Hoheitszeichen Meitingens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten durchlebte Meitingen verschiedene Herrschaftsverhältnisse. So waren im 13. Jahrhundert die Truchsesse von [[Kühlenthal]] und die Ministerialen der Augsburger Kirche in Meitingen begütert, die dann im 14./15.Jahrhundert von der pappenheimischen Herrschaft aus Biberbach abgelöst wurden. Die neuen Herren über Meitingen teilten ihre Güter 1456. 1520 war Meitingen wieder Einheit, als der Augsburger Hans Pimmel den ihm noch fehlenden Rest Meitingens erwarb. Er baute sich als Herrensitz ein „Neues Haus“ – das spätere Schloss (ab 1768), das heute einen Teil des Johannesheimes darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselnden Besitzer (Hospital Augsburg, [[Fugger]] von Biberbach) wurden erst 1704 durch die Herren von Schnurbein abgelöst. Sie erwarben Meitingen um 31.000 Gulden. Sie nannten sich fortan „Schnurbein auf Meitingen“. In den Jahren 1768 bis 1773 renovierte Markus IV. von Schnurbein das Schloss. Sein Sohn Markus Jakob wurde Stammvater einer zahlreich in Meitingen (später Hemerten), Ettelried und Hurlach blühenden Familie. Heute erinnern das Schloss, der Schlosspark, die Schlossstraße und die Schnurbeinstraße an dieses Meitinger Geschlecht. Die Schnurbeins besaßen Meitingen bis 1848.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Herbertshofen (Meitingen)|Herbertshofen]] und im Weiler [[Ehekirchen (Meitingen)|Ehekirch]] hatte das [[Domstift Augsburg]] die [[Grundherrschaft|Grund]]- und Ortsherrschaft inne. Seit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 gehörte der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in [[Königreich Bayern|Bayern]] entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde. Im Jahr 1844 erreichte die [[Ludwig-Süd-Nord-Bahn]] den Ort Meitingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Fertigstellung der Verlängerung des [[Lechkanal]]s beendete 1920 eine Serie von verheerenden [[Überschwemmung]]en durch den Fluss [[Lech]]. Mit der Fertigstellung des [[Wasserkraftwerk Meitingen|Wasserkraftwerks Meitingen]] am Kanal wurde 1922 der Grundstein für die [[Industrialisierung]] Meitingens gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 gründete der [[Ökumenische Bewegung|ökumenisch]]-[[Pazifismus|pazifistisch]] orientierte [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrer [[Max Josef Metzger]] das [[Christkönigs-Institut Meitingen]] im &amp;#039;&amp;#039;Christkönigshaus&amp;#039;&amp;#039;, St.-Wolfgang-Straße 14. Wegen seines Engagements in der internationalen Friedensbewegung war er den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ein Dorn im Auge. Nach einer [[Denunziation]] wurde er im April 1944 in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]] ermordet. Sein Leichnam ruht seit 1968 auf dem Ortsfriedhof. Sein Grabstein, eine Gedenktafel sowie ein Stolperstein am ehemaligen Christkönigsinstitut, ein Straßen- und ein Schulname sowie die 2024 umbenannte Dr.-Max-Josef-Metzger-Halle (zuvor „Gemeindehalle“) erinnern an sein Wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundeszentrale für politische Bildung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bau der [[Römisch-katholische Kirche in Deutschland|katholischen]] [[St. Wolfgang (Meitingen)|Kirche St. Wolfgang]] 1931 wurde Meitingen 1941 zur selbständigen Pfarrgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Meitingen und den umliegenden Gemeinden waren zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] Zwangsarbeiter in Industrie und Landwirtschaft eingesetzt, die gegen ihren Willen aus den besetzten Gebieten der Ukraine, Russland, Frankreich, Polen und Italien nach Deutschland deportiert wurden. Viele dieser Personen waren noch Kinder bzw. Jugendliche, als sie nach Deutschland kamen, um dort [[Zwangsarbeit]] zu verrichten. Bei der ehemaligen Siemens-Plania in Meitingen, einem Vorgängerunternehmen der heutigen [[SGL Carbon]], wurden im Zweiten Weltkrieg im Zeitraum von 1942 bis 1945 insgesamt über 200 ausländische Kriegsgefangene und zivile Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit im Werk eingesetzt. Zur Unterbringung waren damals auf einem ans Werk angrenzenden Gelände zwei abgetrennte Wohnbaracken errichtet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sites.google.com/view/zwangsarbeitmeitingen/vorwort |titel=Zwangsarbeit Meitingen |sprache=de |abruf=2024-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an diese Menschen wurden vom [[Gunter Demnig]] vor der heutigen SGL Carbon GmbH, der früheren Siemens-Plania, sowie im Bereich des Meitinger Bahnhofs Stolperschwellen verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laura Gastl |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-Meitingen-erinnert-mit-Stolperschwellen-an-NS-Zwangsarbeiter-id60844386.html |titel=Meitingen erinnert mit Stolperschwellen an NS-Zwangsarbeiter |sprache=de |abruf=2024-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 30. Juni 1972 gehörte Meitingen zum [[Landkreis Wertingen]]. Infolge des Wachstums und der Bedeutung für das Umland wurde Meitingen 1989 zum [[Marktgemeinde|Markt]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] die Gemeinde [[Erlingen]] und das bisher zur Gemeinde Westendorf zählende Waltershofen eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen [[Herbertshofen (Meitingen)|Herbertshofen]] und [[Ostendorf (Meitingen)|Ostendorf]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=594}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Langenreichen folgte am 1. Mai 1978.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 767}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Markt von 9.202 auf 11.637 um 2.435 Einwohner bzw. um 26,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl am 15. März 2020]] waren 24 Gemeinderatsmitglieder zu wählen; es ergab sich folgende Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
* [[Christlich-Soziale Union in Bayern]] e. V. (CSU): 8 Sitze (31,9 %)&lt;br /&gt;
* [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]/Freie Wählergemeinschaft Meitingen: 3 Sitze (13,9 %)&lt;br /&gt;
* [[Grüne Bayern|Bündnis 90/Die Grünen]] (GRÜNE): 3 Sitze (10,1 %)&lt;br /&gt;
* [[SPD Bayern|Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD): 2 Sitze (9,2 %)&lt;br /&gt;
* Freie Lechtaler Wählergemeinschaft (FLW): 2 Sitze (9,1 %)&lt;br /&gt;
* Unabhängige Wahlgemeinschaft Erlingen (UWG): 2 Sitze (8,0 %)&lt;br /&gt;
* Junge Bürger Union (JBU): 2 Sitze (7,7 %)&lt;br /&gt;
* Parteilos: 1 Sitz (5,4 %)&lt;br /&gt;
* Freie Wählergruppe Meitingen (FWG): 1 Sitz (4,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit Mai 2008 Michael Higl (CSU/Junge Bürger Union); er wurde am 15. März 2020 mit 92,4 % für weitere sechs Jahre bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{FRA}}: Meitingen unterhält seit 1973 eine [[Gemeindepartnerschaft]] mit der Stadt [[Pouzauges]] im [[Département Vendée]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://sites.google.com/site/partnerschaftskomiteemeitingen/geschichte-der-partnerschaft |wayback=20100410031506 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Partnerschaft.&amp;#039;&amp;#039; }} auf: &amp;#039;&amp;#039;partnerschaftskomitee-meitingen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Meitingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot über einem silbernen Querfluss der Rumpf eines gold[[Bewehrung (Heraldik)|bewehrten]] silbernen Bären mit goldenem Halsband und Halsring.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Dem Wappen wurde das Wappenbild des alten Ortsadels von Meitingen, der auch denselben Namen wie der Ort führte, zugrunde gelegt. Anstatt eines schwarzen Bären mit goldenem Hintergrund wurden die Farben Weiß und Rot gewählt, um an die frühere Territorialzugehörigkeit zu der [[Markgrafschaft Burgau]] (bis 1802) zu erinnern. In diesem Wappen dominieren auch die Farben Weiß und Rot.&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Meitingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ein überregional wichtiges Unternehmen ist das [[SDAX]]-Unternehmen [[SGL Carbon]] mit dem auf das Jahr 1923 zurückgehenden Standort in Meitingen. SGL Carbon produziert hier neben verschiedenen Materialien und Komponenten aus [[Carbonfaserverstärkter Kunststoff|carbonfaserverstärktem Kunststoff]] sowie graphitbasierten Filzen und Folien für die [[Halbleiterindustrie|Halbleiter-]] und [[Automobilbranche]] auch [[Brennstoffzelle]]n&amp;lt;nowiki/&amp;gt;komponenten. Hochleistungs-Keramik[[Bremsscheibe|bremsscheiben]] werden in einem [[Joint Venture]] mit [[Brembo (Unternehmen)|Brembo]] ebenfalls in Meitingen gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sglcarbon.com/unternehmen/ueber-uns/standorte-weltweit/ |titel=Die weltweiten SGL Carbon Standorte im Überblick |hrsg=SGL Carbon SE |datum=2022 |sprache=de en |abruf=2023-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Unternehmen sind die 1970 im heutigen Gemeindeteil Herbertshofen gegründeten [[Lech-Stahlwerke]] als Hersteller von Stabstahl, [[Halbzeug]] und [[Betonstahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es folgende Schulen: Grundschule Meitingen, Grundschule Herbertshofen, Mittelschule, Staatliche Realschule ([[Max Josef Metzger|Dr.-Max-Josef-Metzger]]-Schule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Meitingen liegt direkt an der [[Bundesstraße 2]] zwischen Donauwörth und Augsburg. Parallel dazu verläuft die [[Bahnstrecke Augsburg–Nördlingen]]. Die Bahnhöfe Meitingen und Herbertshofen werden nur von Regionalzügen angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energie ===&lt;br /&gt;
Bereits in den 1920er Jahren entstanden durch den Bau des Wasserkraftwerkes am Lechkanal die [[Umspannwerk]]e der damaligen Bayernwerk AG und der [[Lechwerke|Lech-Elektrizitätswerke AG]]. Mit dem Bau einer 380-kV-Schaltanlage in den 1980er Jahren erhielt die Region Anschluss an das Höchstspannungsnetz der RWE AG. Heute stellt Meitingen mit dem Umspannwerk des Übertragungsnetzbetreibers [[Amprion]] einen wichtigen Netzknotenpunkt im 380-kV-Höchstspannungsnetz und dem Umspannwerk der Lechwerke einen wichtigen Knotenpunkt im 110-kV-Verteilnetz der Lechwerke dar. Die [[110-kV-Leitung Meitingen–Memmingen|Freileitung nach Memmingen]] beginnt hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit ===&lt;br /&gt;
Bei Meitingen auf dem Gebiet von Westendorf wurde 2017 ein [[Multiplex-Kino]] mit 800 Sitzplätzen sowie 200 Parkplätzen gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Die-Bauarbeiten-fuer-das-neue-Kino-in-Meitingen-starten-id39362342.html|titel=Die Bauarbeiten für das neue Kino in Meitingen starten|autor=Elli Höchstätter|hrsg=Augsburger Allgemeine|datum=16. Oktober 2016|sprache=Deutsch|zugriff=2017-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im März 2018 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Neues-Kino-eroeffnet-id50693486.html|titel=Die Bauarbeiten für das neue Kino in Meitingen starten|autor=Gerald Lindner|hrsg=Augsburger Allgemeine|datum=21. März 2018|sprache=Deutsch|zugriff=2018-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Freibad mit Nichtschwimmer-, Schwimmer-, Springer- und Kleinkinderbecken, sowie eine Ballspielhalle, in der verschiedene Sportarten ausgeführt werden, gehören ebenfalls zum Ortsbild. In Meitingen und den dazugehörigen Ortsteilen gibt es viele Sportvereine, die Mannschafts- und Einzelsportarten anbieten. (Fußball, Handball, Basketball, Judo, Tischtennis, Tanz etc.). In der Nähe des Lechs gibt es einen Minigolfplatz. Ein beliebter Aufenthaltsort ist der Meitinger Schlosspark sowie die Schlossstraße mit verschiedenen Geschäften und Imbissmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Max Josef Metzger]] (1887–1944), deutscher katholischer Priester, der wegen seiner pazifistischen Überzeugung 1944 hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Adolf Seitz]] (1898–1970), deutsch-argentinischer Schachmeister und Journalist, in Meitingen geboren.&lt;br /&gt;
* [[Fabian Mehring]] (* 1989), deutscher Politiker (Freie Wähler), lebt in Meitingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meitingen.de/ Gemeinde Meitingen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9772177}} (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile des Marktes Meitingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Augsburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4114562-8|VIAF=246130543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1231]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Schwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meitingen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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