<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meisterzwang</id>
	<title>Meisterzwang - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meisterzwang"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meisterzwang&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T06:10:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meisterzwang&amp;diff=784235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meisterzwang&amp;diff=784235&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-29T02:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meisterzwang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meisterpflicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man eine gesetzliche Regelung in [[Deutschland]] (§ 1 Abs. 1 in Verbindung mit § 7 [[Handwerksordnung]] (HwO)), [[Österreich]], [[Luxemburg]] und [[Südtirol]] (deutschsprachiger Teil Italiens), die es nur [[Handwerksmeister]]n und Gleichgestellten erlaubt, (bestimmte) handwerkliche Betriebe zu führen oder Lehrlinge auszubilden. Der Erwerb des [[Meisterbrief]]es dauert in der Regel nebenberuflich zwei bis drei Jahre, in Vollzeit vier Monate bis zwei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz bestand nie eine Meisterpflicht. Im Südtirol wurde der Meisterzwang 1987 vom italienischen Verfassungsgericht aufgehoben&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-27442204.html Ohne Brief und Siegel], aus Spiegel abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Begriff Meisterzwang ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Meisterzwang&amp;#039;&amp;#039; ist umstritten und wird von Gegnern der Regelung verwendet. Eher neutral sind die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Meisterpflicht&amp;#039;&amp;#039; oder [[Großer Befähigungsnachweis]].&lt;br /&gt;
Der Begriff „Meisterzwang“ wird teils auch in Urteilen und Entscheidungen bis hin zum Bundesverfassungsgericht verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2005/12/rk20051205_1bvr173002.html Einstimmige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts u&amp;amp;nbsp;a. gegen einen &amp;quot;Meisterzwang&amp;quot;], abgerufen bei bundesverfassungsgericht.de am 25.&amp;amp;nbsp;April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Diskussionen ==&lt;br /&gt;
Das Handwerk, der Handwerksmeister und die handwerkliche Berufsausbildung genießen ein hohes Ansehen und haben auch im Ausland Vorbildwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig kommt es aber trotzdem zu Diskussionen um die Meisterpflicht – insbesondere in Deutschland. Die Vereinfachung zahlreicher Produktionsmethoden, der Einsatz leicht benutzbarer vorkonfektionierter Produkte sowie Zunahmen bei [[Arbeitslosigkeit]] und [[Schwarzarbeit]] lösten eine Diskussion über den Sinn der bestehenden Handwerksordnung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegner des Meisterzwanges argumentieren, dass der Markt unnötig eingeschränkt wird, Versorgungsengpässe auftreten und die Gründung besonders effizient arbeitender Spezialbetriebe verhindert wird. Besonders Migranten und Frauen werden durch die Meisterpflicht benachteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hanna Sarah Zwiener |Titel=Essays on the German Labor Market |Hrsg=Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin |Verlag=Humboldt-Universität Berlin |Ort=Berlin |Datum=2017-04-25|Seiten=103-105}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befürworter verweisen auf die hohen Anforderungen an handwerkliche Berufe – insbesondere im Hinblick auf den [[Verbraucherschutz]] –, die nur durch eine entsprechende Ausbildung sichergestellt werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/meisterzwang-die-grosse-koalition-bedroht-den-offenen-markt-15708166.html Rückkehr zum Meisterzwang], aus FAZ abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.if-handwerk.de/meldungen/2019/12/meisterzwang-wieder-eingefuehrt-12-berufe-vom-fliesenleger-bis-zum-harmoniumbauer/ Bundestag beschließt Meisterzwang wieder einzuführen], aus IF&amp;amp;nbsp;Handwerk abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Verschiedene Motive führten zu unterschiedlichen Regelungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschränkung beim Marktzugang ===&lt;br /&gt;
Marktzugangsbeschränkungen gab es im Handwerk seit dem [[Mittelalter]]. Dazu zählten sowohl die zahlenmäßige Begrenzung der Meisterstellen in einer Stadt, die eine Zunahme an Meisterbetrieben verhinderte, als auch das Verbot für bestimmte Gruppen (z.&amp;amp;nbsp;B. Juden, Frauen), Handwerksberufe auszuüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbefreiheit ===&lt;br /&gt;
Durch die [[Preußische Reformen|Stein-Hardenbergschen Reformen]] wurde der Meisterzwang in [[Preußen]] 1810 aufgehoben. Regional und zeitlich wurden die Marktzugangsbeschränkungen im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts sehr unterschiedlich umgesetzt. Nach der Verkündung der Gewerbeordnung des [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bundes]] 1869 wurde die [[Gewerbefreiheit]] im Handwerk flächendeckend umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzung für Ausbildung ===&lt;br /&gt;
1897 wurde der Meistertitel wieder eingeführt und ab 1908 der Meisterbrief von denjenigen verlangt, die Lehrlinge ausbilden wollten. Die Handwerkerschutzgesetzgebung wurde zur Grundlage des [[Berufsbildung]]ssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftselement ===&lt;br /&gt;
Die Handwerkerschutzgesetzgebung war ein Element der so genannten [[Deutsches Kaiserreich#Sammlungspolitik|Sammlungspolitik]], die sich gegen die erstarkende sozialdemokratische [[Arbeiterbewegung]] richtete. „Als umfassende gesellschaftspolitische Integrationsstrategie war diese vom Bündnis zwischen Großgrundbesitzern und Schwerindustriellen getragene Politik berufsständisch und gegen jede Art der proletarischen Interessenbündelung gerichtet, wie sie in der freigewerkschaftlich bzw. parteipolitisch in der [[Sozialdemokratie]] organisierten Arbeiterbewegung zum Tragen kam.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harney&amp;quot;&amp;gt;Klaus Harney, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Berufsbildung&amp;#039;&amp;#039;, in: Klaus Harney, Heinz-Hermann Krüger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geschichte der Erziehungswissenschaft und Erziehungswirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;, Opladen &amp;amp; Bloomfield Hills, 3. Auflage 2006, S. 231–267, Zitat S. 245–246.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Historiker sprechen vom „Mittelstands[[protektionismus]] als Integrationsstrategie“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harney&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzung für Selbständigkeit ===&lt;br /&gt;
1935 wurde der Meisterbrief als Voraussetzung zur Selbständigkeit in Deutschland im Handwerk wieder eingeführt. Dies entsprach den neoständischen gesellschaftspolitischen Vorstellungen im Dritten Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbefreiheit II ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zumindest in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanisch besetzten Zone]] die Gewerbefreiheit auch im Handwerk erneut eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handwerksordnung 1953 ===&lt;br /&gt;
1953 wurde das [[Handwerksordnung|Gesetz zur Ordnung des Handwerks]] erlassen, nach dem grundsätzlich ein Meisterbrief zur selbständigen Ausübung des Handwerks verlangt wurde. Das 1953 wieder-erlassene Gesetz war weitestgehend textgleich zu der Gesetzestextfassung aus dem Jahr 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reduktion der Meister-Gewerke ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wurde die Zahl der Handwerke, in denen ein Meisterzwang besteht, deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Handwerk#Handwerksgeschichte in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert|titel1=Handwerksgeschichte in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftliche Diskussion ==&lt;br /&gt;
Der Meisterzwang stellt eine Marktzugangshürde dar. Innerhalb von marktwirtschaftlich orientierten Wirtschaftssystemen lassen sich Marktzugangshürden mit einer [[Asymmetrische Information|asymmetrischen Informationsverteilung]] rechtfertigen – so argumentieren die Befürworter der Marktzugangsbeschränkung. Weil die Kunden die Qualität der handwerklichen Leistungen nicht oder nicht direkt beurteilen können, hätten sie Vorteile, wenn sie sich auf die Qualifikation der Anbieter verlassen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritiker bezweifeln, dass tatsächlich eine asymmetrische Informationsverteilung vorliegt. Sie machen dagegen geltend, dass wegen der Marktzugangsbeschränkung durch den Meisterzwang weniger Wettbewerb bestehe und deswegen die Marktteilnehmer mit höheren Preisen eine [[Rentenökonomie|Monopolrendite]] erzielen könnten. Auch bestände für die Marktteilnehmer ein geringerer Anreiz, hohe Qualität zu liefern und durch Innovation Wettbewerbsvorteile zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein verminderter Wettbewerb wird von den Befürwortern des Meisterzwangs bestritten. Sie argumentieren, es gäbe eine erhebliche „Meisterreserve“ von nicht selbständigen Meistern, die auf günstige Gelegenheiten für einen Markteintritt warten. Außerdem würden auch [[Ingenieur]]e und Handwerker aus anderen EU-Ländern auf dem Handwerksmarkt als Konkurrenten auftreten. Indem Handwerker/Ingenieure aus europäischen Ländern sich auf deren jeweilige nationale Gesetzgebung (Marktzugangsvoraussetzungen) berufen können bei ihrer, gegebenenfalls auch nur vorübergehenden, Tätigkeit in Deutschland werden inländische Handwerker ohne Meisterbrief im Falle [[Selbständigkeit (beruflich)|selbständiger Tätigkeit]] regelmäßig gegenüber diesen Konkurrenten diskriminiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder befassen sich wissenschaftliche Studien und Berichte mit den Marktzugangsbeschränkungen im Handwerk. Insbesondere in den Stellungnahmen von Wissenschaft und Verbänden zur [[Handwerksordnung#Handwerksrechtsnovelle 2004|Handwerksrechtsnovelle 2004]] fanden sich Argumentationen für und gegen den Meisterzwang.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Bundestag, Ausschussdrucksache des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit 15(9)519, 7. Juli 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Monopolkommission]] der Bundesregierung hat sich mehrfach mit dem Meisterzwang auseinandergesetzt und sprach sich für seine Abschaffung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptgutachten von 2004 und 1998, XV Hauptgutachten der Monopolkommission – 2002/2003 – und XVI Hauptgutachten der Monopolkommission ([https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/024/1602460.pdf Bundestagsdrucksache 16/2460] (PDF; 7,1&amp;amp;nbsp;MB) sowie im [https://www.monopolkommission.de/images/PDF/SG/s31_volltext.pdf Sondergutachten 31 der Monopolkommission: Reform der Handwerksordnung (2002)] (PDF; 106&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung|Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung]] argumentierte hingegen, dass ein wesentlicher Wettbewerbsgarant im Handwerk die potentielle Konkurrenz der „Meisterreserve“ sei und der &amp;#039;&amp;#039;[[Großer Befähigungsnachweis|Große Befähigungsnachweis]]&amp;#039;&amp;#039; diesen Wettbewerb verschärfe.&amp;lt;ref&amp;gt;„Der Große Befähigungsnachweis im Deutschen Handwerk“, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie auf Basis des [[Mikrozensus]] zeigte, dass durch die Novelle die Wahrscheinlichkeit, einen Handwerksbetrieb zu gründen, nahezu verdoppelt wurde, während die Wahrscheinlichkeit einen Handwerksbetrieb aufzugeben konstant geblieben ist. Insgesamt hat die Novelle von 2004 die Zahl der selbstständigen Handwerker also erhöht. Die Studie zeigte weiterhin, dass die Zuwächse hauptsächlich von männlichen, geringqualifizierten Handwerkern stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rostam-Afschar, D. (2013): [https://link.springer.com/article/10.1007/s00181-013-0773-7 „Entry regulation and entrepreneurship: a natural experiment in German craftsmanship“] (PDF; 495&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfassungsrechtliche Diskussion ==&lt;br /&gt;
Die Beschränkung von Grundrechten durch den Meisterzwang wird seit der Handwerksnovelle 2004 mit dem „Schutz vor Gefahren für Gesundheit oder Leben von Dritten“ sowie der Ausbildungsleistung des Handwerks begründet (vorher sollte durch die Regelung der Leistungsstand und der Leistungsfähigkeit des Handwerks erhalten und der Nachwuchs für die gesamte gewerbliche Wirtschaft gesichert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handwerker ohne Meisterbrief berufen sich demgegenüber auf ihr [[Berufsfreiheit|Grundrecht auf freie Berufsausübung]] (zu diesem Grundrecht gehört nicht nur die Wahl eines Berufes, sondern auch die Wahl, ob dieser selbstständig oder in abhängiger Beschäftigung ausgeübt werden soll). Der Meisterzwang wird als unverhältnismäßig schwerer Eingriff in dieses Grundrecht angesehen, weil das Ziel der [[Gefahrenabwehr]] mit weniger belastenden Mitteln erreicht werden könne. So könnten Berufszulassungsbeschränkungen statt auf ganze Handwerke nur für einzelne gefahrengeneigte Tätigkeiten eingeführt werden. Auch dürfte nur der Nachweis von Kenntnissen und Fähigkeiten verlangt werden, die für die Abwehr von Gefahren relevant sind –&amp;amp;nbsp;nicht aber kaufmännische oder [[Ausbilder-Eignungsverordnung|arbeitspädagogische]] Kenntnisse (Teile 3 und 4 der [[Meisterprüfung]]). Auch der Vergleich mit anderen Staaten zeige, dass Marktzugangsbeschränkungen im Handwerk zur Gefahrenabwehr nicht erforderlich seien. Dass die Ausbildungsleistung des Handwerks eine Marktzugangsbeschränkung noch rechtfertigen könnte (wie es das Bundesverfassungsgericht 1961&amp;lt;ref&amp;gt;BverfGE 13,97, vom 17. Juli 1961&amp;lt;/ref&amp;gt; akzeptiert hat), wird heute von mehreren Autoren&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Haas: &amp;#039;&amp;#039;Die Handwerksnovelle 2003/2004&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Centaurus, S. 65 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Raimond W. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Der Zugang zum Handwerksberuf&amp;#039;&amp;#039;, Verlag P.C.O., Bayreuth 2006, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Bulla: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit der Berufswahl&amp;#039;&amp;#039;, Augsburger Rechtsstudien 55, Nomos-Verlagsgesellschaft, S. 267 ff. zusammenfassend S. 287 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wird vorgebracht, dass die Regelung den [[Gleichheitssatz|Gleichheitsgrundsatz]] verletze. Zum einen durch eine ungleiche Behandlung von Bewerbern aus anderen EU/[[Europäischer Wirtschaftsraum|EWR]]-Staaten ([[Inländerdiskriminierung]]) und zum anderen aufgrund von Ausnahmebestimmungen, die die selbständige Ausübung von Handwerkstätigkeiten ohne eine nachgewiesene Qualifikation erlauben (beispielsweise unerheblicher handwerklicher [[Nebenbetrieb (Handwerk)|Nebenbetrieb]] nach § 3 Abs. 2 HwO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handwerksordnung enthält an unterschiedlichen Stellen [[Unbestimmter Rechtsbegriff|unbestimmte Rechtsbegriffe]]. Einer ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;wesentliche Tätigkeiten&amp;#039;&amp;#039; in § 1 Abs. 2 HwO. Auch die [[Enumerationsprinzip|nicht abschließende Aufzählung]], wann Tätigkeiten nicht wesentlich sind (§ 1 Abs. 2 Nr. 1–3 HwO) ändert nach Ansicht von Kritikern an der Unbestimmtheit nichts. Dies führe dazu, dass für [[Normadressat]]en nicht abschätzbar sei, welche einzelnen Tätigkeiten als wesentlich im Sinne von § 1 Abs. 2 HwO angesehen werden, für die dann eine Eintragung in die Handwerksrolle und damit ein Qualifikationsnachweis gefordert werde. Hierin wird ein Verstoß gegen das [[Bestimmtheitsgebot]] gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Bulla: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit der Berufswahl&amp;#039;&amp;#039;, Augsburger Rechtsstudien 55, Nomos-Verlagsgesellschaft, S. 294&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bundesverfassungsgericht]] billigt allerdings dem [[Legislative|Gesetzgeber]] einen großen Beurteilungsspielraum bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für das Handwerk zu.&amp;lt;ref&amp;gt;BverfGE 13,97, vom 17. Juli 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Entscheidung vom Dezember 2005&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20051205_1bvr173002.html BVerfG, 1 BvR 1730/02 vom 5. Dezember 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt; hat das deutsche Verfassungsgericht „Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Regelungen der alten Handwerksordnung zum Meisterzwang“ geäußert, aber den Fall gelöst, ohne über seine Zweifel – oder gar über den Meisterzwang in der aktuellen Fassung – zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Handwerksrechtsnovelle 2004 wurde die Meisterpflicht für 53&amp;amp;nbsp;Handwerke aufgehoben, die nun in der Anlage&amp;amp;nbsp;B zur Handwerksordnung aufgelistet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verbraucherschutz und Qualitätssicherung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befürworter der Marktzugangsbeschränkung heben die Bedeutung der Beschränkung für den [[Verbraucherschutz]] hervor. Aufgrund der nachgewiesenen Qualifikation der Betriebsleiter könnten die Verbraucher auf die Qualität der Produkte und Dienstleistungen vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenposition wird vorgebracht, dass eine Qualitätssicherung durch andere Gesetze wie etwa das [[Produkthaftungsgesetz (Deutschland)|Produkthaftungsgesetz]] oder die [[Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen]] (VOB) sowie durch das [[Haftungsrecht]] sichergestellt würde. Auch würde die Gesellenausbildung ausreichen, um qualitativ hochwertige Qualität zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2020 Meisterzwang für zwölf zusätzliche Handwerke ==&lt;br /&gt;
Nach der Herausnahme einer größeren Zahl von Handwerken aus dem großen Befähigungsnachweis kam es aufgrund negativer Erfahrungen zu einer Diskussion um die Wiederaufnahme. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018 wurde festgelegt, zu prüfen, wie die Meisterpflicht für einige Handwerke europarechtskonform wieder eingeführt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD |Datum=2018-02-07 |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein vom [[Zentralverband des Deutschen Handwerks]] in Auftrag gegebenes Gutachten kam zu dem Schluss, dass die Wiedereinführung für einige Handwerke mit Europa- und Verfassungsrecht vereinbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Burgi |Titel=Verfassungs- und europarechtliche Statthaftigkeit der Rückführung von Anlage B1-Handwerken in die Anlage A zur HwO? |Sammelwerk=Wirtschaft und Verwaltung |Nummer=Heft 3 |Datum=2018 |Seiten=181 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise wird eine solche Vereinbarkeit jedoch bezweifelt und es wird die Gefahr gesehen, dass die Wiedereinführung der Meisterpflicht diese als ganzes zu Fall bringen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Kamp, Johannes Weiß |Titel=Die Wiedereinführung der Meisterpflicht für die B1-Gewerke – Feuer des Prometheus oder Büchse der Pandora |Sammelwerk=Gewerbearchiv |Nummer=Heft 12 |Datum=2018 |Seiten=450 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2019 befürwortete der Bundesrat eine Wiedereinführung der Meisterpflicht für alle Handwerksberufe, bei denen das fachlich geboten und europarechtlich möglich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/meisterpflicht-bundesrat-spricht-sich-fuer-wiedereinfuehrung-aus-a-1253462.html |titel=Bundesratsinitiative: Länder für Rückkehr zur Meisterpflicht in bestimmten Berufen |werk=Spiegel online |datum=2019-02-15 |abruf=2019-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die große Koalition nahm darauf Beratungen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/karriere/koalitionspolitiker-wollen-meisterpflicht-in-zwoelf-berufen-wieder-einfuehren-a-1285935.html |titel=Fliesenleger und Orgelbauer: Koalition plant Wiedereinführung der Meisterpflicht in zwölf Berufen |werk=Spiegel online |datum=2019-09-09 |abruf=2019-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Oktober 2019 wurde eine entsprechende gesetzliche Regelung angekündigt&amp;lt;ref name=&amp;quot;TS190919&amp;quot;&amp;gt;Marie Rövekamp: [https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/trubel-im-handwerk-rueckkehr-zur-meisterpflicht-bleibt-umstritten/25033942.html &amp;#039;&amp;#039;Trubel im Handwerk: Rückkehr zur Meisterpflicht bleibt umstritten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel.&amp;#039;&amp;#039; 19.&amp;amp;nbsp;September 2019. Auf Tagesspiegel.de, abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schließlich am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober von der Bundesregierung beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/handwerksberufe-wiedereinfuehrung-meisterpflicht-bundeswirtschaftsministerium &amp;#039;&amp;#039;Handwerksberufe: Bundesregierung beschließt Meisterpflicht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit online.&amp;#039;&amp;#039; 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019. Auf Zeit.de, abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20191009-altmaier-wiedereinfuehrung-der-meisterpflicht-starkes-signal-fuer-die-zukunft-des-handwerks.html &amp;#039;&amp;#039;Altmaier: „Wiedereinführung der Meisterpflicht starkes Signal für die Zukunft des Handwerks“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Pressemitteilung.&amp;#039;&amp;#039; 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Auf BMWi.de, abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Dezember 2019 verabschiedete der Bundestag Änderungen der Handwerksordnung, die für folgende zwölf Gewerke wieder die Meisterpflicht einführen und am 14. Februar 2020 in Kraft traten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/karriere/bundestag-beschliesst-meisterpflicht-in-vielen-berufen-a-1300957.html |titel=Bundestag beschließt Rückkehr zur Meisterpflicht |werk=Spiegel online |datum=2019-12-12 |abruf=2019-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav#__bgbl__//*%5B@attr_id=%27bgbl120s0142.pdf%27%5D__1581785578497 |titel=Bundesgesetzblatt |format=PDF |abruf=2020-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=25em |anzahl= |abstand= |gesamtbreite=60em |liste=&lt;br /&gt;
# Fliesen-, Platten- und Mosaikleger&lt;br /&gt;
# Betonstein- und Terrazzohersteller&lt;br /&gt;
# Estrichleger&lt;br /&gt;
# Behälter- und Apparatebauer&lt;br /&gt;
# Parkettleger&lt;br /&gt;
# Rollladen- und Sonnenschutztechniker&lt;br /&gt;
# Drechsler und Holzspielzeugmacher&lt;br /&gt;
# Böttcher, auch Fassbinder oder Küfer genannt&lt;br /&gt;
# Glasveredler&lt;br /&gt;
# Schilder- und Lichtreklamehersteller&lt;br /&gt;
# Raumausstatter&lt;br /&gt;
# Orgel- und Harmoniumbauer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TS190919&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vom 1. Januar 2004 bis zum 13. Februar 2020 in diesen Gewerken gegründete Unternehmen genießen [[Bestandsschutz]], dürfen also weiter betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausnahmen ==&lt;br /&gt;
Die Eintragung in die [[Handwerksrolle]] und damit die selbständige Ausübung eines Handwerks ist außer aufgrund des Meisterbriefs auch aufgrund einer Ausnahmebewilligung (§§ 8 oder 9 HwO) oder einer [[Altgeselle]]nregelung (Ausübungsberechtigung nach § 7b HwO) möglich. Weiter haben [[Industriemeister]], [[Staatlich geprüfter Techniker|Staatlich geprüfte Techniker]] und [[Hochschule|Hochschulabsolventen]] (der entsprechenden Fachrichtungen) die Möglichkeit, selbständig ein Handwerk im stehenden Gewerbe auszuüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Beschränkungen des Meisterzwangs dürfen nichtwesentliche Tätigkeiten (im Sinne von § 1 Abs. 2 HwO) ausgeführt werden – insbesondere Tätigkeiten, die in einem Zeitraum von bis zu drei Monaten erlernt werden können. Im [[Reisegewerbe]] sowie im unerheblichen handwerklichen [[Nebenbetrieb (Handwerk)|Nebenbetrieb]] dürfen auch wesentliche Tätigkeiten ohne Eintragung in die Handwerksrolle, das heißt ohne Meisterbrief, ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Liste der meisterpflichtigen Handwerksberufe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 14. Februar 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/anlage_a.html Handwerksordnung Anlage A Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=25em |anzahl= |abstand= |gesamtbreite= |liste=&lt;br /&gt;
# [[Augenoptiker]]&lt;br /&gt;
# [[Bäcker]]&lt;br /&gt;
# [[Behälter- und Apparatebauer]]&lt;br /&gt;
# [[Betonstein- und Terrazzohersteller]]&lt;br /&gt;
# [[Bootsbauer|Boots- und Schiffbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Küfer|Böttcher]]&lt;br /&gt;
# [[Büchsenmacher]]&lt;br /&gt;
# [[Brunnenbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Chirurgiemechaniker]]&lt;br /&gt;
# [[Dachdecker]]&lt;br /&gt;
# [[Drechsler]] und [[Holzspielzeugmacher]]&lt;br /&gt;
# [[Elektromaschinenbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Liste der Ausbildungsberufe in der Elektrotechnik|Elektrotechniker]]&lt;br /&gt;
# [[Estrichleger]]&lt;br /&gt;
# [[Feinwerkmechaniker]]&lt;br /&gt;
# [[Fleischer]]&lt;br /&gt;
# [[Fliesen-, Platten- und Mosaikleger]]&lt;br /&gt;
# [[Friseur]]&lt;br /&gt;
# [[Gerüstbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Glasbläser]] und [[Glasapparatebauer]]&lt;br /&gt;
# [[Glaser]]&lt;br /&gt;
# [[Glasveredler]]&lt;br /&gt;
# [[Hörgeräteakustiker]]&lt;br /&gt;
# [[Installateur]] und [[Heizungsbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Informationstechniker]]&lt;br /&gt;
# [[Kälteanlagenbauer]] bzw. [[Mechatroniker für Kältetechnik]]&lt;br /&gt;
# [[Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker|Karosserie- und Fahrzeugbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Klempner]]&lt;br /&gt;
# [[Konditor]]&lt;br /&gt;
# [[Landmaschinenmechaniker]]&lt;br /&gt;
# [[Kfz-Mechatroniker]]&lt;br /&gt;
# [[Maler und Lackierer]]&lt;br /&gt;
# [[Maurer]] und [[Betonbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Metallbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Ofen- und Luftheizungsbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Orgel- und Harmoniumbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Orthopädieschuhmacher]]&lt;br /&gt;
# [[Orthopädietechniker]]&lt;br /&gt;
# [[Parkettleger]]&lt;br /&gt;
# [[Raumausstatter]]&lt;br /&gt;
# [[Rollladentechniker|Rollladen-]] und [[Sonnenschutztechniker]]&lt;br /&gt;
# [[Schilder- und Lichtreklamehersteller]]&lt;br /&gt;
# [[Schornsteinfeger]]&lt;br /&gt;
# [[Reepschläger|Seiler]]&lt;br /&gt;
# [[Steinmetz und Steinbildhauer]]&lt;br /&gt;
# [[Straßenbauer]]&lt;br /&gt;
# [[Stuckateur]]&lt;br /&gt;
# [[Tischler]]&lt;br /&gt;
# [[Vulkaniseur]] und [[Reifenmechaniker]]&lt;br /&gt;
# [[Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer]]&lt;br /&gt;
# [[Zahntechniker]]&lt;br /&gt;
# [[Zimmerer]]&lt;br /&gt;
# [[Zweiradmechaniker]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Simon Bulla: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit der Berufswahl. Verfassungs- und gemeinschaftsrechtliche Determinanten des Berufszugangs am Beispiel des Handwerksrechts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Rechtsstudien.&amp;#039;&amp;#039; 55). Nomos, Augsburg 2009, ISBN 978-3-8329-4482-7 (Zugleich: Augsburg, Universität, Dissertation, 2008/2009).&lt;br /&gt;
* Markus Fredebeul-Krein, Angela Schürfeld: &amp;#039;&amp;#039;Marktzutrittsregulierungen im Handwerk und bei technischen Dienstleistungen. Eine ökonomische Analyse&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; 112). Institut für Wirtschaftspolitik, Köln 1998, ISBN 3-933812-00-3.&lt;br /&gt;
* Ingo Stüben: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Handwerk. Der große Befähigungsnachweis (Meisterbrief) als Kriterium des Marktzutritts.&amp;#039;&amp;#039; docupoint, Magdeburg 2007, ISBN 978-3-939665-01-4.&lt;br /&gt;
* [[Egon Tuchtfeldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Gewerbefreiheit als wirtschaftspolitisches Problem&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftliche Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 18, {{ISSN|0505-9372}}). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1955, (Zugleich: Hamburg, Universität, Habilitations-Schrift, vom 23. Februar 1955).&lt;br /&gt;
* Raimond W. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Der Zugang zum Handwerksberuf. Eine Untersuchung anlässlich der Änderungen der Handwerksordnung vom 1.1.2004&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Rechtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 59). Verlag PCO, Bayreuth 2006, ISBN 3-936299-66-8 (Zugleich: Bayreuth, Universität, Dissertation, 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker]]&lt;br /&gt;
* [[Zunftzwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.if-handwerk.de/ Interessenverband freier und unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker]&lt;br /&gt;
* [https://www.buhev.de/ Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker]&lt;br /&gt;
* [https://www.zdh.de/ Zentralverband deutsches Handwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerkstradition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerberecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>