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	<title>Meisterschwanden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meisterschwanden&amp;diff=378554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-06-09T08:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Meisterschwanden 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Meisterschwanden.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Meisterschwanden 1514.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Meisterschwanden&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Lenzburg|Lenzburg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Lenzburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4202&lt;br /&gt;
| PLZ = 5616&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH MWA&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.29489&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.22903&lt;br /&gt;
| HÖHE = 505&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.25&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Ueli Haller&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.meisterschwanden.ch/gemeinde/politik/gemeinderat.html/23 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.meisterschwanden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meisterschwanden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈmæiʃtərʃˌʋɑndə}}) ist eine [[politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Lenzburg]] und liegt im [[Seetal]] am Ostufer des [[Hallwilersee]]s. Der Nachbarort [[Tennwil]] wurde 1900 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt auf einer leicht erhöhten Terrasse am sanft abfallenden, nordwestlichsten Ausläufer des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]], knapp einen halben Kilometer vom Ostufer des [[Hallwilersee]]s entfernt. Zum weitgehend unverbauten Seeufer hin fällt das Gelände steil ab. Das Gemeindegebiet wird zum See hin durch den Dorfbach entwässert, der teilweise in einem [[Tobel]] verläuft. Die Bebauung ist vollständig mit jener [[Fahrwangen]]s zusammengewachsen. Etwa einen Kilometer nördlich von Meisterschwanden liegt [[Tennwil]], ein rund zweihundert Meter vom Seeufer entferntes Strassendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1110, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der Gemeinde beträgt 425 [[Hektar]]en, davon sind 81 Hektaren mit Wald bedeckt und 111 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 565 Metern im Fluerenwald nordöstlich des Dorfzentrums, der tiefste auf 449 Metern am Ufer des Hallwilersees. Nachbargemeinden sind [[Seengen]] im Norden, [[Sarmenstorf]] im Osten, Fahrwangen im Osten und Süden, [[Beinwil am See]] im Südwesten, [[Birrwil]] im Westen sowie [[Boniswil]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KAAG GBF Msw-96-2-6 a.jpg|mini|[[Seeufersiedlung]] (Pfahlbauten) in [[Meisterschwanden–Erlenhölzli]], Unterwasseraufnahme von 1996]]&lt;br /&gt;
Das Ufer des [[Hallwilersee]]s war im heutigen Meisterschwanden bereits in der [[Jungsteinzeit]] besiedelt (siehe [[Meisterschwanden–Erlenhölzli]] und [[Meisterschwanden–Seerose]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Meistersvanc&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1173. In diesem Jahr ging die Landesherrschaft von den [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]] an die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] über. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Meistareswang&amp;#039;&amp;#039;, was «Abhang des Meisters» bedeutet. Mit Meister könnte ein hier lebender, gebildeter Klosterbeamter gemeint sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=265–266 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Kyburger ausgestorben waren, übernahmen 1273 die [[Habsburg]]er die Landesherrschaft. Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] gehörte den Herren von Meisterschwanden und gelangte 1361 an die [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyler]]. Diese fügten das Dorf dem Niedergericht [[Seengen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Meisterschwanden gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]]. Das Dorf lag im Gerichtsbezirk Seengen des Amts [[Lenzburg]]. [[Tennwil]] hingegen gehörte zur Herrschaft [[Fahrwangen]] und war bis weit ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein dem Einfluss der Berner weitgehend entzogen, da die Hallwyler hier auch die [[Blutgerichtsbarkeit]] ausübten. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein. Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Seither gehören Meisterschwanden und Tennwil zum [[Kanton Aargau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Meisterschwanden, Fahrwangen, Bettwil-LBS H1-014069.tif|mini|links|Luftansicht (1952)]]&lt;br /&gt;
Bis zur zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war Meisterschwanden von der Landwirtschaft geprägt. Dann setzte die [[Industrialisierung]] ein ([[Weben|Baumwollweberei]] und [[Strohflechterei]]). Tennwil war bis 1900 eine selbständige Gemeinde, wurde dann aber auf Anweisung der Kantonsregierung eingemeindet. Die [[Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]] nahm am 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1916 ihren Betrieb auf, der Bahnhof lag allerdings auf dem Gemeindegebiet von Fahrwangen. Die anfänglich geplante Weiterführung der elektrischen Normalspurbahn nach [[Boniswil]] wurde nie ausgeführt. Seit 1997 ist der Bahnverkehr eingestellt, die Strecke weitgehend abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära des [[Tourismus]] begann 1888, als auf dem Hallwilersee der Ausflugsverkehr mit Schiffen aufgenommen wurde. 1936 eröffnete eine Stiftung in Tennwil das «Arbeiterstrandbad», um der Arbeiterschaft einen Zugang zum See zu ermöglichen und einen Teil des Ufers der Bodenspekulation zu entziehen. Bis zu Beginn der 1960er Jahre stagnierte die Bevölkerungszahl, dann setzte jedoch eine rege Bautätigkeit ein. Die Zahl der Einwohner verdoppelte sich beinahe, und Meisterschwanden entwickelte sich dank seiner attraktiven Lage am See zu einer Wohngemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die zukünftige [[Wasserversorgung|Trinkwasserversorgung]] hat die Gemeindeversammlung im Juni 2019 den Baukredit für ein [[Seewasserwerk]] im Hallwilersee einstimmig genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anja Suter |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/dank-einem-seewasserwerk-gibt-es-bald-trinkwasser-frisch-aus-dem-hallwilersee-135618531 |titel=Dank einem Seewasserwerk gibt es bald Trinkwasser frisch aus dem Hallwilersee |werk=[[Aargauer Zeitung|aargauerzeitung.ch]] |datum=2019-09-14 |abruf=2019-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meisterschwanden Kirche.jpg|mini|hochkant|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Meisterschwanden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1817 gehörte Meisterschwanden zur reformierten Kirchgemeinde [[Seengen]] und bildete danach zusammen mit [[Fahrwangen]] eine eigene Kirchgemeinde. Aus diesem Grund wurde 1819/20 eine [[Klassizismus|spätklassizistische]] [[Reformierte Kirche Meisterschwanden|Kirche]] gebaut, die weitgehend der im selben Zeitraum erbauten Kirche von Seengen entspricht, abgesehen von der geringeren Länge. Baumeister war Jost Kopp aus [[Beromünster]]. Der Innenraum ist oval, während die Aussenmauern ein gestrecktes Achteck bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Im Wolkenschnitt geteilt von Blau und Weiss.» Es handelt sich dabei um das Wappen der Herren von Meisterschwanden, das erstmals 1362 auf einem Siegel erscheint. Aufgrund eines Missverständnisses verwendete die Gemeinde bis 1912 ein Wappen, das 1548 den Herren von [[Merenschwand]] zugerechnet wurde, wenngleich die Existenz dieses Geschlechts bis heute nicht gesichert ist. Die Gemeinde [[Buochs]] führt ein ähnliches Wappen, allerdings mit umgekehrten Farben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=209 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Während des [[Toggenburgerkrieg|Zweiten Villmergerkriegs]] von 1712 war [[Fahrwangen]] Aufmarschgebiet der reformierten Truppen. Als die Katholiken einen Gegenangriff starteten, sollen sie der Legende nach von den Frauen aus Fahrwangen und Meisterschwanden vertrieben worden sein. Die Berner waren vom Kampfesmut so angetan, dass sie den Frauen einen Tag zugestanden, an dem sie das Kommando übernehmen durften. Seitdem wird jeweils am zweiten Sonntag im Januar der «Meitlisunntig» (Mädchensonntag) gefeiert. Frauen aus beiden Dörfern ziehen mit Netzen durch die Strassen, fangen damit die Männer ein und lassen diese erst nach Bezahlung eines «Lösegelds» (meist in Form alkoholischer Getränke) wieder frei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.meitlisonntag.ch/ |titel=Meitlisunntig |hrsg=Meitlisonntags-Vereinigungen Meisterschwanden und Fahrwangen |zugriff=2012-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1850 ohne Tennwil)&amp;lt;/small&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-20 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 308 || 1020 || 1113 || 1113 || 1089 || 1192 || 1512 || 1539 || 1758 || 2055 || 2654 || 3032&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4202}} Menschen in Meisterschwanden, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4202}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 36,1 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 28,9 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 35,0 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-20 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-14 15:58:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 90,9 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,8 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,6 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] und 1,0 % [[Englische Sprache|Englisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-20 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Lenzburg zuständig. Meisterschwanden gehört zum Friedensrichterkreis XII (Seon).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Meisterschwanden gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1100 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 26 % in der Industrie und 72 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-20 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-25 12:29:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vertreten sind kleine und mittlere Unternehmen der Metallbranche, der Mess- und Regeltechnik, des Gartenbaus, der Bauindustrie und der Textilbranche. Eine gewisse Bedeutung hat auch der [[Tourismus]] mit Hotels, Ausflugsrestaurants, Strandbädern und Campingplätzen am Seeufer. Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten ausserhalb, beispielsweise in den Regionen [[Wohlen]] und [[Lenzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an der Kantonsstrasse 291, die dem östlichen Ufer des Hallwilersees folgt. Hier zweigt die Kantonsstrasse 298 in Richtung [[Wohlen]] ab. Meisterschwanden ist Endstation einer Buslinie von [[Limmat Bus]] zum [[Bahnhof Wohlen]], welche die ehemalige Bahnlinie ersetzt. Eine weitere Buslinie der Gesellschaft [[Regionalbus Lenzburg]] führt von [[Bettwil]] über Meisterschwanden und [[Seon]] zum [[Bahnhof Lenzburg]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Lenzburg über Meisterschwanden nach [[Sarmenstorf]]. Bei den am Seeufer gelegenen Restaurants Delphin und Seerose befinden sich Anlegestellen der [[Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meisterschwanden Schulhaus.jpg|mini|Das Schulhaus von Meisterschwanden]]&lt;br /&gt;
Die Primarschule und eine Kindergartenabteilung sind in der Schulanlage Eggen untergebracht. Zwei weitere Kindergartenabteilungen befinden sich im Kindergarten Hinterdorf beim Dorfzentrum. Die Real- und Sekundarschule wird in Fahrwangen besucht, die Bezirksschule in Seengen. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Bekanntester Einwohner Meisterschwandens war der Uhrenunternehmer [[Nicolas Hayek]] (1928–2010), der im November 2007 gemeinsam mit seiner Ehefrau das Ehrenbürgerrecht erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.meisterschwanden.ch/documents/200811.pdf |titel=Ehrenbürger Nicolas und Marianne Hayek |hrsg=Gemeinde Meisterschwanden | werk=Meisti-Zytig |datum=Dezember 2008 |zugriff=2012-09-29 |format=PDF; 4,0&amp;amp;nbsp;MB | seiten=3| archiv-url=https://web.archive.org/web/20150123022801/http://www.meisterschwanden.ch/documents/200811.pdf| archiv-datum=2015-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Historiker [[Jean-Jacques Siegrist]] (1918–1992) lebte viele Jahre in Meisterschwanden und war hier auch Gemeinderat, die Bankmanagerin [[Marianne Wildi]] (* 1965) wohnt hier. In Meisterschwanden geboren wurden der Dressurreiter [[Gustav Fischer (Reiter)|Gustav Fischer]] (1915–1990) und der Politiker [[Hans Fischer (Politiker, 1905)|Hans Fischer]] (1905–1942). Die Fotografin [[Helene Fischer (Fotografin)|Helene Fischer]] (1900–1978) wurde in Meisterschwanden geboren. Die Modedesignerin Ursula Rodel (1945–2021) verlebte ihre Jugend im Meisterschwandener Hotel Seerose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1767|Meisterschwanden|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg, Brugg |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
* Simon Steiner: &amp;quot;Durch eine Zwangsheirat kann keine glückliche Ehe entstehen&amp;quot;. Die Vereinigung der Gemeinde Tennwil mit Meisterschwanden im Jahr 1900. In: Heimatkunde aus dem Seetal 98 (2025), S. 10–18.&lt;br /&gt;
* Simon Steiner: Flugtag von 1921 am Hallwilersee. Eine Miszelle zur Verkehrs- und Tourismusgeschichte im ländlichen Aargau. In: Argovia 136 (2024), Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau, S. 99–106.&lt;br /&gt;
* Yvonne Fischer: Meitlisonntags-Brauch Fahrwangen und Meisterschwanden um den 2. Sonntag im Januar. In: Heimatkunde im Seetal 74 (2001), S. 17–28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meisterschwanden.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Meisterschwanden]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0182|Meisterschwanden|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* Dorfchronik von Meisterschwanden (2021–2025): [https://www.meisterschwanden.ch/dorfleben/kultur/dorfchronik.html/493 www.meisterschwanden.ch/dorfleben/kultur/dorfchronik.html/493]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Lenzburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4714571-7|VIAF=237465638}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1173]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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