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	<title>Meisterbrief - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meisterbrief&amp;diff=212849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maxeto0910 am 7. Februar 2026 um 21:29 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Eidgenössisches Diplom]], Schweiz.}}{{staatslastig|DE&lt;br /&gt;
}}[[Datei:Meisterbrief Fleischer.JPG|miniatur|hochkant=1.5|Ein Meisterbrief aus dem Jahr 1926, ausgestellt von der Berliner Handwerkskammer]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meisterbrief&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Urkunde]] und wird neben dem Meistertiteldiplom, das nach bestandener [[Meisterprüfung]] dem [[Handwerksmeister]] ausgehändigt wird, auch dem [[Industriemeister]], dem [[Landwirtschaftsmeister]] und dem [[Fachmeister]] verliehen. Er gilt europaweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urkunde selbst ist meist schmucklos und dient dem Zweck des Nachweises über das Bestehen der Meisterprüfung. Die oft aufwändig gestalteten Meisterbriefe stellen in der Regel keine Urkunde dar. Sie sind als Schmuckblatt in vielfältiger Weise gestaltet worden. Eine Einheitlichkeit ist im deutschsprachigen Raum nicht nachweisbar. Entsprechend der jeweils vorherrschenden Stilrichtung finden sich historisierende Blätter, kalligraphische Varianten und modern grafisch gestaltete Exemplare. Von einigen Handwerkskammern werden verdiente Handwerksmeister mit Silbernen, Goldenen, Diamantenen oder Ehrenmeisterbriefen gewürdigt. Auch diese stellen keine Dokumente im rechtlichen Sinn dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Der Meisterbrief wird vom Prüfungsausschuss der [[Berufsständische Körperschaft|Berufskammern]] des entsprechenden Berufes ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inhaber des Meisterbriefs kann im entsprechenden Handwerk in die [[Handwerksrolle]] eingetragen werden und erhält damit die Berechtigung zum selbständigen Betrieb eines zulassungspflichtigen [[Handwerk]]s. Weiterhin berechtigt der Meisterbrief in einem Handwerksberuf den Besitzer zum Ausbilden von [[Auszubildender|Auszubildenden]] sowie zum Führen des Titels &amp;#039;&amp;#039;Meister in Verbindung mit einem zulassungspflichtigen oder zulassungsfreien Handwerk&amp;#039;&amp;#039; (vgl. {{§|51|hwo|juris}}, {{§|51d|hwo|juris}} [[Handwerksordnung|HwO]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{§|49|hwo|juris}} HwO ist zur Meisterprüfung zuzulassen, wer eine [[Geselle]]nprüfung im Handwerk oder eine andere Abschlussprüfung nachweisen kann. Eine dreijährige Berufserfahrung im erlernten Beruf ist seit der Novellierung der Handwerksordnung nicht mehr notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meisterpflicht in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In Deutschland war der Meisterbrief als zwingende Voraussetzung, einen Handwerksbetrieb führen zu dürfen (zulassungspflichtige Berufe mit Erfordernis des [[Großer Befähigungsnachweis|Großen Befähigungsnachweises]]), auf bestimmte Berufe beschränkt. In der Novelle der Handwerksordnung, die am 1. Januar 2004 in Kraft trat, wurde diese für zulassungsfreie Berufe abgeschafft. Auch für fast alle noch zulassungspflichtigen Berufe wurden die Möglichkeiten, mit alternativen Qualifikationen den Beruf selbständig auszuüben, ausgebaut. Seit dem Jahr 2004 werden durch Änderung der HwO als Befähigungsnachweise zur Führung eines Handwerkerbetriebes auch eine Ausnahmebewilligung nach {{§|8|hwo|juris}} oder {{§|9|hwo|juris}} HwO oder eine Ausübungsberechtigung nach {{§|7b|hwo|juris}} HwO für [[Altgeselle]]n (mindestens 6 Jahre Berufserfahrung; mindestens 4 davon in leitender Position) anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meisterbrief ist in der Regel Voraussetzung für die Zulassung zur Fortbildungsprüfung zum [[Geprüfter Betriebswirt nach der Handwerksordnung|Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung]]; sie soll betriebswirtschaftliche Kenntnisse, optimiert auf Betriebe mit mehreren Mitarbeitern, belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennung des Meisterbriefs ==&lt;br /&gt;
Der Meisterbrief wird innerhalb der [[Europäische Union|Europäischen Union]] anerkannt. Dies wird in der [[Richtlinie (EU)|EU-Richtlinie]] über die Anerkennung von Berufsqualifikationen geregelt, bei der der Meisterbrief der Stufe drei&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=handwerkskammer.de|titel=Anerkennung für den Meister in Europa|url=http://www.hwk-koeln.de/Aktuelles/02_Politische_Standpunkte/01_Europapolitik/MeisterEuropa.html|zugriff=2010-12-28|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Stufe 3 – Diplom kurzer Ausbildungsgang)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=handwerksblatt.de|titel=Handwerk jubelt: Meister anerkannt|url=http://www.handwerksblatt.de/handwerk/handwerk-jubelt-meister-anerkannt-4214.html|datum=Okt 2007|zugriff=2010-12-28|archiv-url=https://web.archive.org/web/20130529022913/http://www.handwerksblatt.de/handwerk/handwerk-jubelt-meister-anerkannt-4214.html|archiv-datum=2013-05-29|offline=1|archiv-bot=2022-03-25 12:26:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erhalt des Meisterbriefs wird der Jungmeister seit Mai 2013 im [[Deutscher Qualifikationsrahmen|Deutschen Qualifikationsrahmen]] (DQR) auf dem Niveau 6 eingestuft. Auf Niveau 6 befindet sich zum Beispiel auch der akademische Grad [[Bachelor]]. Damit soll der Meisterbrief aufgewertet werden. Im Februar 2014 wurden erstmals in Deutschland Meisterbriefe von der [[Handwerkskammer Dortmund]] mit folgendem Vermerk ausgehändigt: „Dieser Abschluss ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 zugeordnet.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/meisterbriefe-mit-dqr-vermerk-vergeben/150/3094/218453/  |titel=Meisterbriefe mit DQR-Vermerk vergeben| hrsg=Deutsche Handwerks Zeitung  |zugriff=2014-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handwerkskammer Wiesbaden gestattet allen Handwerksmeistern die Nutzung des Kürzels &amp;#039;&amp;#039;me.&amp;#039;&amp;#039;, das sie 2002 als [[Wortmarke]] hat schützen lassen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/302263535/DE Registernummer 30226353 des Deutschen Patent- und Markenamts]&amp;lt;/ref&amp;gt; und empfiehlt die Verwendung als Zusatz vor dem Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hwk-wiesbaden.de/artikel/me-der-titel-fuer-leistung-und-qualitaet-im-handwerk-44,815,2613.html Handwerkskammer Wiesbaden &amp;#039;&amp;#039;Meisterbrief&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Dezember 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaber eines Meisterbriefs in einem Ausbildungsberuf gemäß §§ 45, 51a, 122 HwO können in allen Bundesländern ein beliebiges [[Hochschulstudium]] aufnehmen, soweit der Zugang nicht aus anderen Gründen (z. B. einen [[Numerus clausus]]) eingeschränkt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Regelungen in den Hochschulgesetzen unterscheiden sich teilweise in den einzelnen Ländern. — Neben den genannten Handwerksmeistern sind auch Fachwirte (IHK) und andere entsprechende Fortbildungsabschlüsse, für die Prüfungsregelungen nach §§ 53, 54 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. §§ 42,42a HwO bestehen, staatlich geprüfte Techniker, Betriebswirte, Erzieher u.&amp;amp;nbsp;a. mit Abschluss einer Fachschulen entsprechend der &amp;#039;&amp;#039;Rahmenvereinbarung über Fachschulen&amp;#039;&amp;#039; der Kultusministerkonferenz, vergleichbar Qualifizierte im Sinne des Seemannsgesetzes, Lehrkräfte für Pflege, Pflegedienstleiter etc., Personen mit vergleichbaren Abschlüsse  landesrechtlicher Fortbildungsregelungen für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe (entsprechend der &amp;#039;&amp;#039;Rahmenvereinbarung über Fachschulen&amp;#039;&amp;#039;) zum Studium zugelassen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern ist die Meisterprüfung dem [[Abitur]] gleichgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hochschulkompass.de/studium/voraussetzungen-fuers-studium/hochschulzugangsberechtigung/studieren-ohne-abitur.html Informationen zum Studium ohne Abitur im Hochschulkompass der Hochschul-Rektorenkonferenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.studium-ohne-abitur-rlp.de/hochschulzugang/uber-meister-oder-aquivalente-abschlusse/ Hochschulzugang für Meister in Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-marburg.de/studium/studienangebot/berufquali/a_meisterpruefung Hochschulzugang für Meister an der Philipps-Universität Marburg in Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4254465-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstiegsfortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maxeto0910</name></author>
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