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	<title>Meister des St.-Barbara-Altars - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:34:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meister_des_St.-Barbara-Altars&amp;diff=2431353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: genauer erg.</title>
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		<updated>2023-10-02T15:43:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;genauer erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: Ołtarz św. Barbary.jpg|mini|Meister des St.-Barbara-Altars: St.-Barbara-Altar, Mitteltafel, 1447, Schlesien]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meister des St.-Barbara-Altars&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Mistrz ołtarza św. Barbary}}) wird der [[Mittelalter|mittelalterliche]] Maler bezeichnet, der den [[Gotik|gotischen]] Hochaltar der Kirche [[Kathedrale der Geburt der seligen Jungfrau Maria (Breslau)|St. Barbara]] in [[Breslau]] gemalt hatte. Der [[Flügelaltar]] wurde um 1447 im Rahmen der Renovierung der Kirche in einer Periode großer wirtschaftlicher Blüte der Stadt Breslau geschaffen, die nach dem Tod des [[Herzogtum Breslau|Breslauer]] Herzogs [[Heinrich VI. (Schlesien)|Heinrich VI.]] zusammen mit dem [[Herzogtum Breslau]] 1335 als erledigten Lehen an die [[Krone Böhmen]] gefallen war. Die Arbeit des &amp;#039;&amp;#039;Meisters des St.-Barbara-Altars&amp;#039;&amp;#039; ist eines der Beispiele der außerordentlichen Qualität und Stilvielfalt künstlerischer Arbeiten des Mittelalters in Breslau, das damals wie [[Prag]], [[Krakau]] und [[Danzig]] eines der künstlerischen Zentren in Mitteleuropa war. Die hohe Qualität der Arbeit des &amp;#039;&amp;#039;Meisters des St.-Barbara-Altars&amp;#039;&amp;#039; lässt erkennen, dass Breslau innerhalb Europas und besonders auch als Begegnungsstätte von west- und osteuropäischen Einflüssen künstlerische Bedeutung hatte und sich dort bedeutende Kunstwerke ansammelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist von dem St.-Barbara-Altar nur noch die Mitteltafel erhalten, die Flügel des Altares sind seit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 verschollen. Die ehemals katholische Kirche St. Barbara ist heute der Dom der orthodoxen Breslau-Stettiner Diözese, die Reste des St.-Barbara-Altars befinden sich im [[Nationalmuseum Warschau|Nationalmuseum in Warschau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Muzeum Narodowe we Warszawie (Nationalmuseum Warschau), Inv. Nr. Sr. 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitteltafel gilt als ein Hauptwerk der spätgotischen Malerei in [[Herzogtümer in Schlesien|Schlesiens]], aber auch der Gotik allgemein.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Klöppel: &amp;#039;&amp;#039;Breslau: Niederschlesien und seine tausendjährige Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie besteht aus einer zentralen Tafel, die rechts und links von jeweils zwei anschließenden kleineren Tafeln umgeben ist. Die Bilder zeigen im Mittelteil die [[Barbara von Nikomedien|hl. Barbara]] zusammen mit den Heiligen [[Felix und Adauctus]] sowie an den Seiten Szenen aus der Legende der Barbara. Auch die verlorengegangenen Flügel zeigten solche Szenen&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Barbaraaltar, 1447, Barbarakirche in Breslau, Zustand vor 1945, bei Mateusz Kapustka: &amp;#039;&amp;#039;Das berührte Bild? Eine unbekannte Vera Ikon-Tafel aus dem 15. Jahrhundert und die Fragen zur Funktion von Tuchdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Katja Bernhardt und Piotr Piotrowski (Hrsg.): Grenzen überwindend. Festschrift für Adam S. Labuda zum 60. Geburtstag. Berlin 2006 (CD-Rom Beiträge der Schülerfestschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Meister des St.-Barbara-Altars&amp;#039;&amp;#039; steht stilistisch am Ende der [[Internationale Gotik|Internationalen Gotik]]. Seine Malweise zeigt zeitgenössischen Einfluss aus dem süddeutschen Raum, weiter ist in seiner detailgetreuen Darstellung des Hintergrundes und der gut beobachteten Natur der Einfluss [[Altniederländische Malerei|niederländischer Malerei]] seiner Zeit zu erkennen. Da der Meister in seinen Bildern Episoden aus der Legende der hl. Barbara ausgewählt hat, die besonders im [[Flandern|flämischen]] Raum bekannt waren&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Labuda: &amp;#039;&amp;#039;Wort und Bild im späten Mittelalter am Beispiel des Breslauer Barbara-Altars (1447)&amp;#039;&amp;#039; In: Artibus et Historiae. Rivista internazionale di arte visive e cinema, 9 (V), 1984, S. 23–57&amp;lt;/ref&amp;gt; wird weiter seine enge Beziehung besonders zu dieser Region vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem &amp;#039;&amp;#039;Meister des St.-Barbara-Altars&amp;#039;&amp;#039; und seiner Werkstatt wird weiter noch das Bild [[Schweißtuch der Veronika|Das Schweißtuch der Veronika]] zugeschrieben, das sich ebenfalls im Nationalmuseum in Warschau befindet&amp;lt;ref&amp;gt;Muzeum Narodowe we Warszawie (Nationalmuseum Warschau), Inv. Nr. XI 228&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch dieses Bild zeigt, dass der Meister in seiner naturalistischen, detailgetreuen Abbildung des Kopfes des [[Schmerzensmann|Leidenden Christus]] von neuen Stilrichtungen der zeitgenössischen Malerei beeinflusst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell handelt es sich beim &amp;#039;&amp;#039;Meister des St.-Barbara-Altars&amp;#039;&amp;#039; um den Maler Wilhelm Kalteysen von Aachen, der von ca. 1420 bis um 1496 nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adam Labuda: &amp;#039;&amp;#039;Wrocławski ołtarz św. Barbary i jego twórcy. Studium o malarstwie śląskim połowy XV wieku&amp;#039;&amp;#039;. (Polnisch [Der Breslauer Barbaraaltar und seine Schöpfer. Eine Studie über die schlesische Malerei um die Mitte des 15. Jahrhunderts]). Poznań 1984.&lt;br /&gt;
* Adam Labuda: &amp;#039;&amp;#039;Wort und Bild im späten Mittelalter am Beispiel des Breslauer Barbara-Altars (1447)&amp;#039;&amp;#039;. In: Artibus et Historiae. Rivista internazionale di arte visive e cinema”, 9 (V), 1984, S. 23–57&lt;br /&gt;
* Milena Bartlova: &amp;#039;&amp;#039;Poctivé obrazy. Deskové maliřstvi v Čechach a na Moravé 1400–1460&amp;#039;&amp;#039; (Polnisch (Ehrwürdige Bilder. Tafelmalerei in Böhmen und Mähren 1400–1460)). Prag 2001, S. 207–209&lt;br /&gt;
* Ewa Wolkiewicz: &amp;#039;&amp;#039;Twórcy retabulum w kościele św. Jakuba w Nysie. W kwestii organizacji i kosztów wyposażenia wnętrz w połowie XV w&amp;#039;&amp;#039;. (polnisch: Der Schöpfer des Retabels in der Kirche St. Jakobi zu Neisse. Zur Organisation und zu den Kosten der Innenausstattung in der Mitte des 15. Jahrhunderts). In: Kwartalnik Historii Kultury Materialnej 52, 2004, Nr. 4, S. 453–460&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke mittelalterlicher Kunst aus dem Nationalmuseum Warschau: Katalogbuch zur Ausstellung in Pfäffikon, Lissabon und Wien&amp;#039;&amp;#039;. München 2006, S. ?.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11898327X|LCCN=n/87/949557|VIAF=15569981}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meister des St BarbaraAltars}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Mittelalters|St. Barbaraaltars, Meister Des]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notname (Mittelalter)|St. Barbaraaltars, Meister Des]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meister des St. Barbara-Altars&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=gotischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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