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	<title>Meister des Netzer Altartriptychons - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T15:32:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meister_des_Netzer_Altartriptychons&amp;diff=495645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sheogath76 am 31. Mai 2025 um 12:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-31T12:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:St. Maria in Netze 2021-11-05 g.JPG|mini|Netzer Flügelaltar]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meister des Netzer Altartriptychons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meister des Netzer Altarbilds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein westfälischer [[Maler]] der [[Gotik]]. Einziges nachweisbares Werk ist das Altartriptychon von [[Kloster Marienthal (Netze)|Kloster Marienthal in Netze]]. Charakteristisch ist der &amp;#039;&amp;#039;weiche&amp;#039;&amp;#039; Malstil des gotischen Malers. Das Altartriptychon wurde von Graf [[Heinrich V. von Waldeck|Heinrich V]] von [[Waldeck]] nach seiner Rückkehr aus [[Palästina (Region)|Palästina]] 1357 von ihm und seiner Familie aus Dankbarkeit für seine Heimkehr und zum Seelenheil seiner inzwischen verstorbenen Mutter Adelheid von [[Herzogtum Kleve|Cleve]] († 1320&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Menk]]: &amp;#039;&amp;#039;Waldecks Beitrag für das heutige Hessen. 2. Auflage, Wiesbaden 2001&amp;#039;&amp;#039; (mit umfangreichen Literaturangaben und Stammtafeln), ISBN 3-927127-41-8, Stammtafel im Anhang.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder nach dem † 26. Juli 1327&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.waldecker-muenzen.de/regent_detail.php?rnr=5&amp;amp;menu=1.1 Darstellung waldecker-münze.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;) gestiftet. Der Altar stand bis 1604 auf der großen Nonnenempore im Kloster Marienthal, in jenem Gewölbe in dem nunmehr die Orgel steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben des Meisters des Netzer Altarbilds ==&lt;br /&gt;
Das [[Triptychon|Altartriptychon]] der ehemaligen Zisterzienserinnen Klosterkirche Marienthal im hessischen [[Waldeck (Stadt)|Waldecker]] Ortsteil [[Netze (Waldeck)|Netze]] aus dem 14. Jahrhundert ist die Schöpfung eines anonymen gotischen Künstlers. Der Altar von Netze ist um 1370 in [[Tempera]] gemalt. Der unbekannte Künstler war hessisch-westfälischer Herkunft und er gilt als Vorreiter für die nachfolgende Stilstufe der Generation um [[Conrad von Soest]]. Vermutlich kam es um 1403 zu einem Treffen im nahen [[Bad Wildungen]], wo Konrad von Soest das Wildunger [[Altarretabel]] mit seinen Gehilfen gestaltete. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Maler die [[Malerei]] [[Frankreich]]s, [[Italien]]s und der [[Niederlande]] kannte. Er erfuhr vermutlich eine Schulung in [[Westfalen]], die man an den lang gezogenen Gesichtszügen belegen kann. Ein in allen Teilen ähnlicher Altar aus [[Osnabrück]] wird heute im Kölner [[Wallraf-Richartz-Museum]] aufbewahrt. Der besondere Wert des Altarbilds liegt im reichhaltig verarbeiteten dickschichtigen [[Blattgold]] und der revolutionären neuen Malweise. Der Künstler ist nicht durch Signatur oder Kennzeichnung belegbar und bleibt anonym.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellungen auf dem Altartriptychon ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Maria in Netze 2021-11-05 h.JPG|mini|Netzer Flügelaltar – Detail]]&lt;br /&gt;
Auf der Haupttafel und auf den Innenseiten der Flügel sind in zwölf Bildern Szenen der Kindheit und der Passion Christi angeordnet. Die Kreuzigung Christi wird in der Mitte dargestellt. Auffällig ist bei dieser Darstellung der langgezogene Körper Christi. Links und rechts schließen zwei Seitenbilder das Hauptfeld ab. Die restlichen Szenen erscheinen zu je vier auf den Flügeln. Außerdem sind an diesem Altar die [[Fronleichnam]]sdarstellung und die [[Anbetung]] des Jesuskindes durch die Heiligen drei Könige, die hier drei Generationen vertreten, bemerkenswert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.evangelische-zisterzienser-erben.de/netzer-altar.htm |wayback=20160304084454 |text=Der gotische Flügelaltar in der Klosterkirche Netze |archiv-bot=2022-03-25 12:15:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirche-netze.de/altarbild.html Der Netzer Altar / Das Herz der Kirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Malerischer Stil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Plastik (Kunst)|plastische]] Wirkung ist auf das neue Malen des Körperrunds und des Körpers zurückzuführen. Sie grenzt sich von der üblichen gotischen Malerei auffällig ab. Insbesondere fallen die Kurzrundigkeit der Faltenbildung, die Isolation der Körperkomposition vor Leerflächen und die malerische Verwendung von Leerflächen auf. Es ergibt sich daraus eine kompositorische Linearität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Meyer-Barkhausen: &amp;#039;&amp;#039;Das Netzer Altarbild. Ein bisher unbeachtetes Meisterwerk der frühen deutschen Tafelmalerei&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der preußischen Kunstsammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50, 1929, S. 233–255.&lt;br /&gt;
* F. Häring (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunstführer Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1988, S. 66.&lt;br /&gt;
* Uta Reinhold: &amp;#039;&amp;#039;Die Restaurierung des Netzer Altares. Der Versuch, die Identität eines Objektes zu bewahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1988, S. 26–28.&lt;br /&gt;
* Iris Grötecke: &amp;#039;&amp;#039;Das Netzer Retabel. Standort, Funktionen, Publikum&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Esther Meier]], [[Birgit Kümmel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Klosterkirche der Zisterzienserinnen in Netze&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;ars ecclesia. Kunst vor Ort.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Weimar 2016, S. 59–75.&lt;br /&gt;
* Iris Grötecke: &amp;#039;&amp;#039;Das Netzer Retabel. Ein neuer Retabeltyp und ein singuläres Bildprogramm für Netze&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ulrich Schütte]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werke, Kontexte, Ensembles&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Retabel in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2019, S. 116–127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.evangelische-zisterzienser-erben.de/netzer-altar.htm Das Altarbild von Netze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meister Des Netzer Altartriptychons}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Mittelalters|Netzer Altartriptychons, Meister Des]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notname (Mittelalter)|Netzer Altartriptychons, Meister Des]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 14. oder 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meister des Netzer Altartriptychons&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meister des Netzer Altarbilds&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Jahrhundert oder 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sheogath76</name></author>
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