<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meister_Bertram</id>
	<title>Meister Bertram - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Meister_Bertram"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meister_Bertram&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T01:11:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meister_Bertram&amp;diff=14202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sheogath76: /* Literatur */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meister_Bertram&amp;diff=14202&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-01T16:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meister Bertram von Minden 004.jpg|mini|220px|Meister Bertram: Grabower Altar (1375–1383), Szene: Die Erschaffung der Tiere]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (Berlin) 1982, MiNr 688.jpg|mini|Anbetung der Könige, Detail des [[Hauptkirche Sankt Petri (Hamburg)|Petri]]-Altars von Meister Bertram, auf der Berliner [[Weihnachtsbriefmarke]] von 1982]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bertram von Minden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meister Bertram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1340]] in oder bei [[Minden|Minden (Westfalen)]]; † [[1414]] oder [[1415]] in [[Hamburg]]), war einer der bedeutendsten [[Malerei|Maler]] der [[Gotik]]. Der Ortsteil [[Bierde (Petershagen)|Bierde]] von [[Petershagen]] an der Weser gilt neben Minden als Geburtsort von Meister Bertram, da dessen Bruder urkundlich als Cord van Byrde ein [[Toponym]] trug. Seine genaue Lebenszeit ist unbekannt. Man vermutet, dass er eine Ausbildung bei den [[Hofkünstler]]n Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karls IV.]] in [[Prag]] genossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1367 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;Bertram Pictor&amp;#039;&amp;#039; erstmals in Hamburg genannt. Trotz der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pictor&amp;#039;&amp;#039; für Maler war er nicht unwesentlich auch als [[Holzschnitzer]] und [[Buchmaler]] tätig. 1371 kaufte er ein Haus in der heutigen Schmiedestraße (damals Sattlerstraße), die 50 Meter vom Westportal des [[Hamburger Dom (Alter Mariendom)|Mariendoms]] entfernt lag und 100 Meter vom Südportal von [[Hauptkirche Sankt Petri (Hamburg)|St. Petri]]. 1383 kaufte er in derselben Straße ein anderes Haus. In unmittelbarer Nachbarschaft wohnte ein weiterer Maler Nycolaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertram von Minden leitete eine große Werkstatt, in der Maler und Bildschnitzer tätig waren, um verschiedenste Aufträge auszuführen. Laut Satzung des Maleramtes standen ihm zwei Gesellen und zwei Lehrlinge zur Seite. Für die Stadt Hamburg und für Privatpersonen besorgte er bzw. seine Werkstatt das Fassen, Firnissen und [[Restaurator|Restaurieren]] von Skulpturen, bemalte Dokumenten- und Satteltaschen sowie einen Leuchterbaum oder Hängeleuchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertram erhielt die wichtigsten künstlerischen Aufträge der Zeit in der Hansestadt, so auch den Hauptaltar der [[Hauptkirche Sankt Petri (Hamburg)|St. Petri-Kirche]], der ersten Pfarrkirche Hamburgs. Der Altar gilt als sein Hauptwerk und wird heute &amp;#039;&amp;#039;[[Grabower Altar]]&amp;#039;&amp;#039; genannt (s.&amp;amp;nbsp;u.). Das Datum seiner Fertigstellung ist mit 1383 überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bertrams erstem [[Testament]] von 1390 ist von einer geplanten [[Wallfahrt|Pilgerfahrt]] nach [[Rom]] die Rede. Ob diese Pilgerfahrt tatsächlich stattfand, ist durch Schriftdokumente nicht belegbar. Jedoch möchten einige Kunsthistoriker Bertrams stilistische Weiterentwicklung auf diese [[Italien]]reise zurückführen. 1410 verfasste Meister Bertram ein weiteres Testament, in dem er seine noch unmündige Tochter Gesa bedenkt. Daraus ist zu folgern, dass seine Ehefrau kurz vorher verstorben sein muss, da er im vorausgegangenen Testament seine Ehefrau als Erbin eingesetzt hatte. Die letzte überlieferte [[Urkunde]] Bertrams stammt von 1410. Nach Bertrams Tod übernahm sein Haus ein Maler namens Johannes und war damit wohl auch der Werkstattnachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und stilistische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seinen Ausbildungsweg lassen sich nur Mutmaßungen anstellen. [[Volker Plagemann]] hält eine Lehrzeit in Minden durchaus für denkbar, da der [[Dom zu Minden|Mindener Dom]] im 14. Jahrhundert fertiggestellt wurde und ausgestattet werden musste. Zudem gab es in der Bischofsstadt Minden drei Pfarrkirchen. Weiter vermutet Plagemann, dass Bertram als wandernder Geselle große Kunstzentren wie Prag, als Sitz des [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaisers]] [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]], sowie, am [[Rhein]] entlang reisend, [[Straßburg]] und [[Köln]] aufgesucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertrams Arbeiten lassen sich dem Stil der [[Weicher Stil|Internationalen Gotik]] zuordnen, der in Prag und Straßburg besonders beliebt war. Durch die stilistische Verwandtschaft mit den Gemälden [[Theoderich von Prag|Meister Theoderichs]] in der [[Burg Karlštejn]] bei [[Prag]] kann man zudem eine Herkunftslinie von der Böhmischen Malerei her ziehen. Mehrere Kunstwissenschaftler halten einen längeren Aufenthalt Bertrams in Prag deshalb für wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zur westfälischen Kunst besteht eine Beziehung, was wegen seines Geburtsortes nicht verwundert. Verwandt mit Bertrams Stil ist etwa der „Passionsaltar“ aus [[Osnabrück]] im Kölner [[Wallraf-Richartz-Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tier- und Landschaftsdarstellungen auf seinen Gemälden zeigen auch eine große Nähe zur [[Gotische Buchmalerei|französischen Buchmalerei]], die damals tonangebend war. In der Bertram-Forschung wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob und inwieweit jemand, der nach damaliger Auffassung dem Handwerkerstand angehörte, Zugang zu solchen Büchern haben konnte. Doch stammte Bertram aus einer begüterten Familie, die Zugang zur Bildung hatte. Ein Familienmitglied Bertrams etwa war Priester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Grabower Altar&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Grabower Altar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Werk handelt es sich um den früheren Altar der Hamburger St. Petrikirche und gleichzeitig um den frühesten vollständig erhaltenen [[Flügelaltar]] Norddeutschlands. Aus der Hamburger St. Petrikirche war er im 18. Jahrhundert nach [[Grabow (Elde)|Grabow]] in [[Mecklenburg]] gebracht worden, weil die [[Georgskirche (Grabow)|dortige Stadtkirche]] durch einen Brand ihren Altar verloren hatte. Durch diesen Ortswechsel blieb er seinerseits von dem verheerenden [[Hamburger Brand]] von 1842, der auch die St. Petrikirche zerstörte, verschont. 1903 hatte [[Alfred Lichtwark]] den nun &amp;#039;&amp;#039;Grabower Altar&amp;#039;&amp;#039; genannten Altar für die [[Hamburger Kunsthalle]] erworben. Die Entdeckung des Altars in der Grabower Kirche brachte erst die Erforschung der spätmittelalterlichen [[Tafelmalerei]] Norddeutschlands in Gang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Grundzügen stimmt das um 1380 geschaffene [[Landkirchener Retabel]]  aus dem Umfeld Meister Bertrams mit dem Grabower Altar überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschreibung ====&lt;br /&gt;
Der Klapp- bzw. Flügel-Altar war ursprünglich im Chor von St. Petri aufgestellt. Er ist im geöffneten Zustand über 7,26 Meter breit und 2,77 Meter hoch. Der Altar besteht aus einem Mittelschrein, vier Flügeln, einer [[Predella]] und einer bekrönenden Maßwerkleiste. Zum Altar gehören 79 Schnitzfiguren sowie 24 einzelne Tafelbilder. Die im geschlossenen Zustand sichtbaren Außenseiten des äußeren Flügelpaars haben ihre ursprüngliche Bemalung verloren, lediglich Reste einer nachträglichen Übermalung sind erhalten. Klappt man sie auf, erscheinen ihre bemalten Innenseiten, in der Mitte sieht man die bemalten Rückseiten der beiden inneren Flügel. Faltet man dann diese inneren Flügel auf, so sieht man ihre geschnitzten Innenseiten und den geschnitzten Mittelschrein. Die Predella und der bekrönende Maßwerk-Kamm sind mit weiteren Schnitzfiguren verziert. Im völlig geöffneten Zustand ist der Flügelaltar also vollständig mit geschnitzten Figuren geschmückt, der geschlossene Zustand und die erste Öffnung zeig(t)en dagegen Gemälde. In der heutigen Präsentation in der Hamburger Kunsthalle sind die Tafelseiten voneinander getrennt, so dass man alle Seiten der Tafeln zugleich betrachten kann.&lt;br /&gt;
Die erste Öffnung zeigt auf den gemalten Tafeln den berühmten, ikonographisch sehr reichen Bilderzyklus der [[Schöpfungsgeschichte_(Priesterschrift)|Schöpfungsgeschichte]], die Geschichte der Patriarchen des Alten Testamentes und die Kindheit Christi. Im geöffneten Zustand geht lediglich die Kreuzigungsgruppe in der Mitte über die volle Höhe des Schreins, sonst ist der Altar in zwei [[Register (Kunst)|Register]] eingeteilt. Sie sind mit einer Folge von stehenden Einzelfiguren versehen, die von Baldachinen auf Strebepfeilern bekrönt werden. Der Mittelschrein zeigt in jedem Geschoss je fünf Figuren links und rechts der Mittelgruppe, also insgesamt 20 Figuren. Die Flügel haben jeweils sechs Figuren pro Geschoss, also zusammen 24 Figuren. Die Predella weist zwölf Sitzfiguren auf. Insgesamt hat der Altar also 56 Figuren plus der drei Figuren der Kreuzigungsgruppe. Dazu kommen die 20 Halbfiguren-Büsten in der oberen Maßwerkbalustrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stifter ====&lt;br /&gt;
Als Stifter des Altars gelten [[Bertrammus Horborch]], der zwischen 1366 und 1396 [[Bürgermeister]] von Hamburg war, und sein Bruder, der Theologieprofessor [[Wilhelm Horborch]]. Die Brüder entstammten einer alten Hamburger [[Ratsherr]]enfamilie. Schon der Vater der beiden war Bürgermeister gewesen. Bertrammus Horborch kümmerte sich jahrzehntelang um den Neu- und Ausbau der ersten Pfarrkirche der Bürgerschaft. Die Hamburger Bürgermeister nannten sich auch noch später „Patrone von St. Petri“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Theologe Wilhelm Horborch gehörte dem [[Domkapitel]] des Hamburger Mariendomes an. Er hatte in [[Paris]] [[Theologie]] studiert und betrieb Politik im Interesse der Stadt Hamburg beim [[Papst]] in [[Avignon]]. 1361 ernannte ihn Papst [[Innozenz VI.]] zum [[Päpstlicher Nuntius|päpstlichen Nuntius]] und [[Kollektor (Kirche)|Kollektor]] der Erzdiözese [[Bremen]] sowie in den Bistümern [[Bistum Verden|Verden]] und [[Bistum Cammin|Kammin]]. Ein Jahr später erreichte er beim Papst einen päpstlichen Schutzbrief an die Hamburger Bevölkerung, um den Strandraub einzudämmen. 1367 erlangte Horborch an der [[Universität Bologna]] die Doktorwürde, schließlich erwarb er sich einen internationalen Ruf als Rechtsgelehrter. 1384, ein Jahr nach der Aufstellung des Hochaltars, verstarb er in [[Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Kirche im 14. Jahrhundert den [[Apostel]]n [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] geweiht worden war, müssen im Altar auch [[Reliquie]]n (oder was dafür gehalten wurde) der beiden Apostel aufbewahrt gewesen sein. Petrus und Paulus galten als Führergestalten der frühchristlichen Kirche. Petrus stand bildlich als „Fels“ der Kirche. Der Papst selbst bezeichnete sich als Nachfolger Petri. Paulus war der Apostel der Heiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Veränderungen ====&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der [[Reformation]] verloren die beiden Apostel an Bedeutung. Petrus’ hohes Ansehen in der Papstkirche verkehrte sich in sein Gegenteil – gerade wegen der Bezugnahme des Papstes auf ihn. Nach der Reformation nahm die Wertschätzung der beiden Heiligen in Hamburg rapide ab. 1556 verkaufte die nunmehr protestantische Gemeinde St. Petri die seit alters her in ihrem Besitz befindlichen Silberstatuen der Apostel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1595 ließ Johannes Schellhammer (1540–1620), aus [[Thüringen]] stammender Pastor der Gemeinde, die beiden Außenflügel des von Meister Bertram geschaffenen Altars abmontieren. Im gleichen Jahr wurden sie dem aus den Niederlanden stammenden Maler [[Aegidius Coignet]] zur Verfügung gestellt, der auf Bertrams gotische Gemälde Bilder im Stil der Zeit malte. Coignet war aus religiösen Gründen aus seiner Heimat geflohen. Eine der von ihm übermalten Tafeln war in die Kirche St. Jakobi gelangt, wo sie 1866 der Stadtarchivar Dr. Lappenberg entdeckte. Durch dessen schriftliches Zeugnis von dem Fund konnte Alfred Lichtwark Bertrams Werk in Grabow wieder ausfindig machen. In Lappenbergs Veröffentlichung stand, dass auf dem [[barock]]en Gemälde noch [[Goldgrund]] sowie eine nackte Rückenfigur mit Sonne, Mond und Sternen zu erkennen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1596 erneuerte [[Jost Rogge]] die Kreuzigungsszene im Zentrum des Altares. Der [[Golgota]]-Hügel ist deshalb heute auf der Altarrückseite mit Rogges Initialen „I.R.“ und der Jahreszahl „1596“ signiert. Beutler nimmt sogar an, dass es sich bei der Kreuzigung gar nicht um die Originalszene aus der Entstehungszeit handelte. Stattdessen soll ursprünglich die Darstellung von Maria und Jesus im Zentrum des Altars gestanden haben. Diese Annahme wird von anderen Kunsthistorikern wiederum bezweifelt. Letztlich gibt es über die zentrale Originalszene keinerlei Gewissheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugeschriebene Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Kloster Doberan]]: Zwei Relieftafeln (&amp;#039;&amp;#039;Geburt Christi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039;) für den [[Lettner]] sowie [[Altes Testament|alttestamentliche Könige, Propheten und Apostel]] auf den Innenseiten des Flügelaltares (1467).&lt;br /&gt;
* [[Pierpont Morgan Library]], [[New York City|New York]]: [[Miniaturmalerei|Miniaturen]] aus einem [[Missale]]. Auf den drei erhaltenen Seiten sind die &amp;#039;&amp;#039;Auferstehung Christi&amp;#039;&amp;#039;, eine Messhandlung zu [[Fronleichnam]] sowie die &amp;#039;&amp;#039;Darstellung Christi im Tempel&amp;#039;&amp;#039; zu sehen (datiert auf vor 1381, dem Todesjahr des Auftraggebers Johann von Wunstorp).&lt;br /&gt;
* [[Musée des Arts décoratifs (Paris)|Musée des Arts Décoratifs]], [[Paris]]: Sechs [[Passion Jesu|Passion]]stafeln, die vermutlich zu zwei Altartafeln gehört haben.&lt;br /&gt;
* Sammlung Thyssen in [[Castagnola (Lugano)|Castagnola]]: Kleiner Hausaltar mit der Mitteldarstellung der &amp;#039;&amp;#039;Vera Icon&amp;#039;&amp;#039;. Als frühes Werk geltend und der Buchmalerei nahestehend.&lt;br /&gt;
* [[Niedersächsisches Landesmuseum]]: Der 1394 (?) wohl für die heute nicht mehr vorhandene Hamburger St. Johanniskirche angefertigte &amp;#039;&amp;#039;Passionsaltar&amp;#039;&amp;#039; zeigt einen, vom &amp;#039;&amp;#039;Grabower Altar&amp;#039;&amp;#039; ausgehend, weiterentwickelten Stil, insbesondere, was die Architekturen betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkstattarbeiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hamburger Kunsthalle: Meister Bertram oder seiner Werkstatt werden auch der [[Buxtehuder Altar]] (um 1400) zugeschrieben sowie der [[Harvestehuder Altar]] (um 1410).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkungskreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Victoria and Albert Museum]], [[London]]: [[Apokalypse]]naltar&lt;br /&gt;
* [[Kloster Wienhausen]]: Leuchterampeln mit Engeln bemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkundlich belegte Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufträge für den Hamburger Rat sind urkundlich belegt, aber nicht mehr erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Holzskulptur einer [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] vor dem [[Millerntor]] (1367)&lt;br /&gt;
* Erneuerung einer Engelsskulptur im Rathaus (1367)&lt;br /&gt;
* Bemalung einer Botentasche (1367)&lt;br /&gt;
* [[Kronleuchter]] in der Rathaushalle (1372); dessen Erneuerung 1387&lt;br /&gt;
* Fassen der hölzernen [[Roland (Statue)|Rolandsfigur]] (1376, 1377, 1381, 1383, 1385, 1389)&lt;br /&gt;
* Holzskulptur einer Maria vor dem Lübecker Tor (1377)&lt;br /&gt;
* Drei Holzskulpturen sowie sechs Schilde am Winser Baum (1385)&lt;br /&gt;
* Holzskulptur eines [[Christophorus]] und eines Christus (1385)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hamburg ist nach ihm die &amp;#039;&amp;#039;Meister-Bertram-Straße&amp;#039;&amp;#039; an der Stadtteilgrenze zwischen [[Hamburg-Barmbek-Nord|Barmbek-Nord]] und [[Hamburg-Ohlsdorf|Ohlsdorf]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elizabeth Healy Dube: &amp;#039;&amp;#039;The Grabow Altar of Master Bertram von Minden.&amp;#039;&amp;#039; Providence, Brown Univ., Diss., 1982.&lt;br /&gt;
* Stephanie Hauschild: &amp;#039;&amp;#039;Meister Bertram. Der Petri-Altar.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2002.&lt;br /&gt;
* Stephanie Hauschild: &amp;#039;&amp;#039;Meister Bertrams Hamburger St. Petri-Retabel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Uwe Albrecht (Kunsthistoriker)|Uwe Albrecht]], Bernd Büsche (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Landkirchener Retabel im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloß Gottorf. Retabelkunst um 1400 in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Akten des internationalen Kolloquiums am 4. und 5. Oktober 2002 in Schleswig, Schloß Gottorf.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 2008, S. 63–74.&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolf Martens: &amp;#039;&amp;#039;Meister Bertram. Herkunft, Werk und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* [[Heimo Reinitzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Erschaffung, Fall und Wiederbringung des Lichts: zum Bildprogramm des St.-Petri-Altars in der Hamburger Kunsthalle.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2002.&lt;br /&gt;
* [[Jan Friedrich Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Bertram von Minden. Zur Verbreitung böhmischer Kunst in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders., [[Peter Knüvener]], [[Kurt Winkler (Historiker)|Kurt Winkler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl IV. Ein Kaiser in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Potsdam 2016, S. 134–141.&lt;br /&gt;
* [[Uwe M. Schneede]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Goldgrund und Himmelslicht. Die Kunst des Mittelalters in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog Hamburger Kunsthalle 1999, ISBN 3-933374-48-0.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|168|170|Meister Bertram|Peter Strieder|118510118}}&lt;br /&gt;
* {{RegestaImp|Meister Bertram und der Hauptaltar von St. Petri (Grabower Altar)|Art=Mono}}&lt;br /&gt;
*[http://www.lexikus.de/bibliothek/Meister-Bertram-Hamburg Lexikus.de], Alfred Lichtwark: &amp;#039;&amp;#039;Meister Bertram tätig in Hamburg 1367–1415.&amp;#039;&amp;#039; 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118510118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118510118|LCCN=n/84/158631|VIAF=20609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meister Bertram}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Minden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Petershagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meister Bertram&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bertram von Minden&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1340&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Minden|Minden (Westfalen)]] oder [[Bierde (Petershagen)|Bierde]] bei Petershagen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1414 oder 1415&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sheogath76</name></author>
	</entry>
</feed>