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	<title>Meir von Rothenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:04:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meir_von_Rothenburg&amp;diff=455269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bujo: HC: Entferne Kategorie:Deutscher</title>
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		<updated>2026-01-05T13:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Deutscher&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher&quot;&gt;Kategorie:Deutscher&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2006-Judenfriedhof Worms 1.jpg|mini|hochkant|Gräber des Rabbi Meir von Rothenburg und des [[Alexander ben Salomon Wimpfen]] auf dem [[Heiliger Sand|Heiligen Sand]] in Worms]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RabbiMeir.jpg|mini|hochkant|Grab des Rabbi Meir]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabbi &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meir von Rothenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Meir ben Baruch&amp;#039;&amp;#039;,  {{heS|מאיר בן ברוך מרוטנבורג&amp;amp;lrm;}}; auch &amp;#039;&amp;#039;MaHaRaM von Rothenburg&amp;#039;&amp;#039;,  מהר״ם {{heS|מרוטנבורג&amp;amp;lrm;}}; geboren um 1215 in [[Worms]]; gestorben am [[27. April]] [[1293]] in [[Ensisheim]]&amp;lt;ref&amp;gt; Böcher, S. 7. &amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein berühmter [[Rabbiner]] und [[Talmud]]gelehrter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meir, der aus einer Familie bedeutender Talmudgelehrter stammte, studierte in [[Würzburg]], [[Mainz]]/[[Magenza]] und [[Paris]]. In Paris erlebte er 1242 die öffentliche Verbrennung jüdischer Schriften, die [[Pariser Talmudverbrennung]]. Sein Trauerlied darüber wird in den [[Synagoge]]n bis heute an [[Tischa beAv]] (9. Av), dem Gedenktag für die Zerstörung des [[Jerusalemer Tempel]]s, gesungen. Nach seinen Studien lebte Meir mehr als 40 Jahre in [[Rothenburg ob der Tauber]]&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.alemannia-judaica.de/rothenburg_synagoge.htm Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach)] auf [[Alemannia Judaica]]; abgerufen am 11. Januar 2018. &amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er eine [[Jeschiwa]] mit 21 Zimmern, einem Lehrsaal und weiteren Einrichtungen in der Nähe des Kapellenplatzes gründete, die Schüler aus ganz Europa anzog. Während seiner Zeit in Rothenburg wurde Meir zu einer der wichtigsten Autoritäten in [[Halacha|halachischen]] Rechtsfragen, mehr als 1500 seiner [[Response (Judentum)|Responsen]] haben sich erhalten. Erst nach dem Tod seines Vaters kehrte er um 1276 nach Worms zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1286 König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] die jüdischen Gemeinden erneut als [[Kammerknechtschaft|Kammerknechte]] (&amp;#039;&amp;#039;servi camerae&amp;#039;&amp;#039;) mit hohen Steuern belegte, kam es zu einer Auswanderungswelle nach [[Palästina (Region)|Palästina]]. Meir sah die Auswanderung im Wesentlichen als spirituelles Ereignis und schloss sich der Bewegung mit seiner Familie an. Noch vor dem Überschreiten der Alpen wurde er als Anstifter der Auswanderung, die die Obrigkeit als finanzielle Bedrohung wertete, von einem [[Apostat]]en denunziert, von Graf [[Meinhard II.|Meinhard von Görz]] verhaftet, an Rudolf&amp;amp;nbsp;I. ausgeliefert und in [[Ensisheim]] eingekerkert. Die Verhandlungen über eine Freilassung wurden von Meirs Schüler [[Ascher ben Jechiel]] geleitet, blieben aber trotz eines Angebotes über 23.000 Mark erfolglos, da Meir eine Zahlung selbst verbot, um keinen Präzedenzfall für die Verhaftung anderer Rabbiner zu schaffen. Meir starb 1293 in Gefangenschaft. Selbst die Leiche wurde zurückgehalten, um damit noch Geld zu erpressen. Erst 1307 konnte Meirs Leichnam durch den Frankfurter Kaufmann [[Alexander ben Salomon Wimpfen]] unter Aufopferung seines gesamten Vermögens für mehr als 20.000 Pfund Silber ausgelöst werden. Er selbst überführte die Leiche nach Worms, wo sie nach dem Wunsch von Meir auf dem jüdischen Friedhof, [[Heiliger Sand]], am 8. September 1307 bestattet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=wrm-0794 Epidat: Jüdischer Friedhof Worms]. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grabstein trägt nach der alten Inventarisation die Nummer 88&amp;lt;ref&amp;gt; Böcher, S. 6. &amp;lt;/ref&amp;gt;, nach der Nummerierung des [[Salomon Ludwig Steinheim-Institut]]s die Nummer 794.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=wrm-0794 Epidat: Jüdischer Friedhof Worms]. &amp;lt;/ref&amp;gt; Neben ihm wurde der noch im gleichen Jahr, 1307, verstorbene Alexander ben Salomon Wimpfen begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Die [[Mazewa|Grabsteine]] von Meir von Rothenburg und Alexander ben Salomon Wimpfen auf dem Heiligen Sand in Worms werden von Besuchern aus der ganzen Welt aufgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Juspa Schammes]] hat im 17. Jahrhundert die Geschichte von Meir von Rothenburg und Alexander ben Salomon Wimpfen in seiner Sammlung von Geschichten zur Jüdischen Gemeinde in Worms aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt; Juspa Schammes: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Meir von Rothenburg, genann Maharam&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Fritz Reuter (Historiker)|Fritz Reuter]] und Ulrike Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Wundergeschichten aus Warmaisa. Juspa Schammes, seine Ma&amp;#039;asseh nissim und das jüdische Worms im 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Warmaisa, Worms 2007. ISBN 3-00-017077-4, S. 32–34. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an ihn ist in Rothenburg ob der Tauber beim [[Judentanzhaus (Rothenburg ob der Tauber)|Judentanzhaus]] das „Rabbi-Meir-ben-Baruch-Gärtchen“ mit folgender Widmungs-Tafel angelegt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Rabbi Meir Ben Baruch von Rothenburg – einem der bedeutendsten Talmudgelehrten zum Gedenken. Geboren um 1220 in Worms, lebte und wirkte er von etwa 1250 bis 1286 in der Synagoge und in der Talmudschule, die auf diesem Platze standen, dem ersten Judenviertel Rothenburgs. Er starb 1293 in Ensisheim und wurde 1307 in Worms begraben. Synagoge und Talmudschule wurden 1404 in eine Marienkapelle und in ein Seelhaus umgewandelt. Die Marienkapelle wurde 1805 abgebrochen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Galgengasse/Judengasse in Rothenburg o.&amp;amp;nbsp;T. befindet sich ein privates Museum, das die Geschichte der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde und Rabbi Meir ben Baruchs präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Irving Abraham Agus: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Meir of Rothenburg  - His Life and Works as Source for the Religious, Legal and Social History of the Jews of Germany in the Thirteenth Century.&amp;#039;&amp;#039; Press of the Jewish Publication Society, New York 1970.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629193644/http://www.bautz.de/bbkl/m/meir_b_b.shtml |band=5|autor=[[Paul Gerhard Aring]]|spalten=1162–1163}} (mit weiterer Literatur)&lt;br /&gt;
* [[Samuel Bäck]]: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Meir ben Baruch aus Rothenburg, Teil I.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1895.&lt;br /&gt;
* [[Otto Böcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Der alte Judenfriedhof zu Worms&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; Band 148). 7. Auflage. Neusser Verlag und Druckerei, Neuss 1992, ISBN 3-88094-711-2.&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|240|241|Meir ben Baruch|[[Adolf Brüll]]|ADB:Meir ben Baruch}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|681|682|Meir ben Baruch|[[Hans-Georg von Mutius]]|119136392}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Schnurrer: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Meir ben Baruch (ca. 1215–1293).&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Pfeiffer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Kommissionsverlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 1969 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte, Reihe VII A.&amp;#039;&amp;#039; Band 3), S.&amp;amp;nbsp;35–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|119136392|Meir ben Barukh mi-Rothenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119136392|LCCN=n/78/66951|VIAF=89860273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meir #Rothenburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Worms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rothenburg ob der Tauber)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Rothenburg ob der Tauber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1293]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meir von Rothenburg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meir ben Baruch, MaHaRam&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rabbiner und Talmudgelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1215&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. April 1293&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ensisheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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