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	<title>Meir Vilner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:32:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meir_Vilner&amp;diff=1083572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: +Niqqud, +Translitteration</title>
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		<updated>2025-04-04T11:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Niqqud, +Translitteration&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meir Vilner.jpg|mini|Meir Vilner (1951)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meʾir Vilner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מֵאִיר וִילְנֶר&amp;amp;lrm;|Meʾīr Wīlner}}, {{yiS|מייער ווילנער&amp;amp;lrm;|Meyer Vilner}}; geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ber Kovner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[23. Oktober]] [[1918]] in [[Vilnius]]; gestorben [[5. Juni]] [[2003]] in [[Tel Aviv]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.britannica.com/EBchecked/topic/915088/Meir-Vilner &amp;#039;&amp;#039;Meir Vilner&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopædia Britannica]]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 1. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] [[israel]]ischer Politiker und jüdischer Vorsitzender der Kommunistischen Partei Israels (&amp;#039;&amp;#039;[[Maki (historische Partei)|Maki]]&amp;#039;&amp;#039;), die vornehmlich aus [[Arabische Israelis|arabischen Israelis]] bestand. Er war der jüngste und am längsten lebende der 37 Unterzeichner der [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|Israelischen Unabhängigkeitserklärung]] im Jahr 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vilner wurde im kurzzeitig noch litauischen Vilnius geboren, das dann polnisch wurde. Sein politisches Leben begann er als Anführer der [[Sozialismus|sozialistisch]]-[[Zionismus|zionistischen]] Gruppe [[Hashomer Hatzair|HaSchomer haZaʿir]]. Doch bald desillusionierten ihn die zionistischen Gruppen, in denen er eine Tendenz erkannte, vom jüdischen Heimatland in [[Eretz Israel]] zu träumen, anstatt die augenblickliche Situation der Juden in ihren Heimatländern zu ändern. Darum begann er unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Meir Vilner&amp;#039;&amp;#039;, für die verbotene [[Kommunistische Partei Polens (1918–1938)|Kommunistische Arbeiterpartei Polens]] zu arbeiten. Diese Arbeit beendete er 1938, als er aus Polen in das [[Völkerbundsmandat für Palästina]] flüchtete. Die meisten Mitglieder seiner Familie starben im [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann studierte Vilner [[Geschichte]] an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität von Jerusalem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Palästina, das bald zum Staat Israel werden sollte, war Vilner desillusioniert von der zionistischen Politik. Er behauptete, dass der [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]], der in Vilnius gegen die Juden gerichtet war, nun die Araber treffen würde. Er trat der [[Kommunistische Partei Palästinas|Palästinensischen Kommunistischen Partei]] bei, die sowohl arabische als auch jüdische Mitglieder akzeptierte, unterstützte aber den [[UN-Teilungsplan für Palästina]]. Vilner kritisierte sowohl die [[Vereinigtes Königreich|britische]] als auch den vorstaatlichen [[Nationalausschuss (Jischuv)|Nationalausschuss]] ({{heS|הַוַּעַד הַלְּאֻמִּי&amp;amp;lrm;|Ha-Waʿad ha-Ləʾummī}}) des [[Jischuv]]s, rechtfertigte jedoch die Unterzeichnung der [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|israelischen Unabhängigkeitserklärung]] mit der Begründung, dass so eine weitere britische Kolonie eliminiert würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 wurde er als Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Raqach&amp;#039;&amp;#039; in die [[Knesset]] gewählt. Später änderte die &amp;#039;&amp;#039;Raqach&amp;#039;&amp;#039; ihren Namen zu [[Maki (Partei)|Maki]]. Er blieb als Vertreter der &amp;#039;&amp;#039;Maki&amp;#039;&amp;#039; bis 1965 in der Knesset, als er sich zusammen mit [[Emil Habibi]] und [[Tawfik Toubi]] nach Meinungsverschiedenheiten über die zunehmende [[Juden in der Sowjetunion#Beziehungen mit Israel|anti-israelische Haltung der Sowjetunion]] von der Rakah lossagte, wobei Vilner auf Seiten der [[Sowjetunion]] stand. Vor den Wahlen zur Knesset 1977 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Raqach&amp;#039;&amp;#039; Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Chadasch (Partei)|Chadasch]]&amp;#039;&amp;#039; und Vilner blieb bis 1990 Mitglied der Knesset.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem [[Sechstagekrieg]] 1967, den die &amp;#039;&amp;#039;Raqach&amp;#039;&amp;#039; abgelehnt hatte, verübte ein Mitglied der rechtsgerichteten Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Gachal]]&amp;#039;&amp;#039; ein Messerattentat auf Vilner, von dem er sich aber erholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Vilner war mit Esther Vilenska, einer israelischen kommunistischen Politikerin, verheiratet. Die beiden hatten zwei Söhne, wurden aber später geschieden. Vilners Cousin [[Abba Kovner]] war ein [[Ivrit|hebräischer]] Schriftsteller, [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] und [[Partisan]]enführer der [[Fareinikte Partisaner Organisatzije]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grußansprache an den XI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; (in: &amp;#039;&amp;#039;Protokoll des XI.&amp;amp;nbsp;Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1986, ISBN 3-320-00663-0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Lawrence Joffe |url=https://www.theguardian.com/news/2003/jun/21/guardianobituaries.israel |titel=Obituary: Meir Vilner |werk=[[The Guardian]] |datum=2003-06-21 |sprache=en |abruf=2020-04-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://main.knesset.gov.il/en/MK/APPS/mk/mk-personal-details/395 Meir Vilner] auf der Webseite der [[Knesset]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n86849025|VIAF=63047813|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-04-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vilner, Meir}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knesset-Abgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterzeichner der Israelischen Unabhängigkeitserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chadasch-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maki (historische Partei)-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maki-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hashomer-Hatzair-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vilnius)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vilner, Meir&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kovner, Ber (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer kommunistischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vilnius]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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