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	<title>Meir Dizengoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:31:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meir_Dizengoff&amp;diff=1720373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)</title>
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		<updated>2025-03-18T18:04:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meir Dizengoff.jpg|miniatur|Meir Dizengoff (1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue of Mayor Meir Dizengoff on a Horse in Tel -Aviv.jpg|mini|[[Reiterstandbild]] Dizengoffs vor der Halle (links), in der [[David Ben-Gurion]] am 14. Mai 1948 die [[israelische Unabhängigkeitserklärung]] verlas]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mizgaga Nahsholim Israel.jpg|mini|Ehemalige Weinflaschen-Fabrik im Kibbuz Nachscholim bei Tantura]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meir Dizengoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מאיר דיזנגוף}}, {{ RuS|Меер Янкелевич Дизенгоф}}; auch: &amp;#039;&amp;#039;Meir Diesengoff&amp;#039;&amp;#039;, deutsch früher auch Diesenhof; geboren am [[25. Februar]] [[1861]] in Jakimowitschi (heute [[Echimăuți]]) in [[Bessarabien]]; gestorben am [[23. September]] [[1936]] in [[Tel Aviv]]) war Ingenieur und Kaufmann sowie Mitbegründer und erster Bürgermeister von Tel Aviv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meir Dizengoff diente als Freiwilliger&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gisela Dachs]] |Titel=Ein Traum im Sand – Juden aus Europa gründeten 1909 an der Küste Palästinas Tel Aviv. Die Siedlung wird belächelt, von den Arabern bekämpft und steigt doch zur Keimzelle des jüdischen Staates auf |Hrsg=Christian Staas, [[Volker Ullrich (Historiker)|Volker Ullrich]] |Sammelwerk=Die Zeit Geschichte |Nummer=2/2023 |Ort=Hamburg |Datum=2023 |Seiten=36–41}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Schytomyr]] in der russischen Armee und stieg zum Offizier auf. In dieser Zeit lernte er seine spätere Frau Zina-Haya Brenner kennen. Wegen seiner Beteiligung an der antizaristischen Untergrundbewegung [[Narodnaja Wolja]] war er 1885 acht Monate in Gefangenschaft, danach wandte er sich [[Chibbat Zion]] zu, einer Vorgängerbewegung des [[Zionismus]], und studierte ab 1887&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Chemie-Ingenieurwesen an der [[Universität von Paris|Sorbonne]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 gründete Meir Dizengoff eine von [[Edmond de Rothschild|Baron Rothschild]] finanzierte, aber erfolglose Weinflaschen-Fabrik&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; im Ort [[Nachscholim|Tantura]] in [[Palästina (Region)|Palästina]]. 1893 heiratete er Zina-Haya Brenner in [[Alexandria]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1894 kehrten beide nach Russland zurück. Unter dem Eindruck eines Auftrittes [[Theodor Herzl]]s wurde Dizengoff ein Verfechter des Zionismus in [[Odessa]]. Als Delegierter der dortigen Zionisten reiste er 1903 an den 6.&amp;amp;nbsp;[[Zionistenkongress]] nach [[Basel]], wo er sich gegen den Vorschlag einer [[Britisches Uganda-Programm|jüdischen Staatsgründung in Uganda]] aussprach. 1904 gründete er in Odessa eine Landkaufgesellschaft für Palästina namens Geulah Company.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 ließ sich Dizengoff erneut und endgültig in Palästina nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meir Dizengoff, der Gründer Tel Avivs, gestorben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pariser Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. September 1936, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete zum einen für die Geulah Company, zum anderen betrieb er als Privatkaufmann seine eigene Firma &amp;#039;&amp;#039;Dizengoff &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, die im Fracht- und Import-Export-Geschäft tätig war. Am 11.&amp;amp;nbsp;April 1909 versammelten sich am Strand von [[Jaffa]] 66 Familien. Sie waren zusammengekommen, um im Losverfahren Siedlungsparzellen für ein neues jüdisches Viertel außerhalb von Jaffa zu verteilen. Einen Teil der zuzuweisenden Grundstücke hatte Dizengoff bereits 1905 erworben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbert Sonnenfeld&amp;quot;&amp;gt;Herbert Sonnenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Meir Dizengoff&amp;#039;&amp;#039;. In: Jüdische Gemeinde zu Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeblatt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 26 (1936), Nr. 40 vom 30. September, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Los mit der Nummer 43 zogen die Eheleute Meir und Zina Dizengoff,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; die auf der damit ihnen zufallenden Parzelle mit der späteren Adresse [[Rothschild-Boulevard]] 16&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ihr Wohnhaus errichteten ({{coordinate|simple=y|NS=32.063025|EW=34.770916|type=city|region=IL-TA|name=Independence Hall, Rothschild Blvd. 16, Tel Aviv}}).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Siedlung trug damals noch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Achuzat Bayit&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1910 von seinen Bewohnern in Tel Aviv umbenannt. Dizengoff wurde 1911 Vorsitzender des Eigentümerkomitees.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Abelow |url=https://jewishaction.com/jewish-world/israel/on-and-off-the-beaten-track-at-independence-hall/ |titel=On and Off the Beaten Track at… Independence Hall |werk=Jewish Action |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der kleinen Siedlung wurde später die größte Stadt und das kulturelle Zentrum des [[Jischuw]]. Im Ersten Weltkrieg wurde Dizengoff mit anderen Juden nach [[Damaskus]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; evakuiert. Bei seiner Rückkehr 1917 wurde er als „Mister Tel Aviv“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; gefeiert. Ab 1930&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; lebte Dizengoff als Witwer allein in seinem Haus, dessen ersten Stock er bewohnte, während das Erdgeschoss zum Kunstmuseum umgebaut wurde. Zwischen 1931 und 1938 stieg die Bevölkerungsanzahl in Tel Aviv von 46.000 auf 150.000 Einwohner. Nachdem Tel Aviv 1921 zur Stadt erklärt worden war, war er von 1921 (de facto als Vorsitzender des lokalen Rates seit 1911) bis zu seinem Tod (mit einer Unterbrechung von 1925 bis 1928) ihr Bürgermeister. Bei seiner Beisetzung gaben ihm Zehntausende von Bürgern das letzte Geleit, es war die größte Zusammenkunft, die Tel Aviv bis dahin erlebt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbert Sonnenfeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wohnhaus am Rothschild Boulevard sowie seinen gesamten Nachlass stiftete Dizengoff dem 1931 von ihm gegründeten [[Tel Aviv Museum of Art|Tel-Aviv-Museum]] (in dem 1948 die [[israelische Unabhängigkeitserklärung|israelische Unabhängigkeit]] proklamiert wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Seit 1937 verleiht die Stadt Tel Aviv den nach ihrem Gründer und ersten Bürgermeister benannten „[[Dizengoff-Preis]]“ an Maler und Bildhauer (= “The Dizengoff Prize for Painting and Sculpture”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Dizengoff ist die [[Dizengoffstraße]], eine der größten Straßen Tel Avivs, benannt, und nach seiner 1930 verstorbenen Frau Zina einer der berühmtesten Plätze der Stadt, in den auch die Dizengoffstraße mündet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Brandes |url=https://www.juedische-allgemeine.de/israel/alles-auf-anfang-6/ |titel=Alles auf Anfang – Das berühmte Tel Aviver Wahrzeichen wird in seinen alten Zustand zurückversetzt |werk=[[Jüdische Allgemeine]] |datum=2017-01-02 |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zudem trägt auch das Einkaufszentrum [[Dizengoff Center]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dizengoff, Meir&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Yaacov Shimoni]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographical dictionary of the Middle East&amp;#039;&amp;#039;. Facts on File, New York 1991, S. 73.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Sonnenfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Meir Dizengoff&amp;#039;&amp;#039;. In: Jüdische Gemeinde zu Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeblatt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 26 (1936), Nr. 40 vom 30. September, S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/Dizengoff.html Biographie Dizengoffs bei &amp;#039;&amp;#039;Jewish Virtual Library&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1174963530|LCCN=no/2008/36506|VIAF=39179871}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dizengoff, Meir}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Tel Aviv-Jaffa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Repräsentantenversammlung (Palästina)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in Palästina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dizengoff, Meir&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bürgermeister Tel Aviv&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bessarabien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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