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	<title>Meinhold-Formel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meinhold-Formel&amp;diff=1592806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Helmut Arndt; Auszeichnung</title>
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		<updated>2024-09-20T21:11:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helmut Arndt; Auszeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meinhold-Formel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die von dem Wirtschaftswissenschaftler [[Helmut Meinhold]] zu Beginn der 1960er Jahre entwickelte verteilungspolitische Formel einer „Doppelanpassung der Löhne“ an die gesamtwirtschaftliche Produktivitäts- und Preisentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schlichter in einem Tarifstreit zwischen der [[IG Metall]] und dem [[Arbeitgeberverband]] der Eisen- und Stahlindustrie schlug er 1965 als Richtschnur für die Tarifeinigung vor, die Lohnerhöhungen zum einen nach dem realen gesamtwirtschaftlichen [[Produktivitätsfortschritt]], zum anderen nach der Steigerungsrate der [[Lebenshaltungskosten]] vorzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Meinhold: &amp;#039;&amp;#039;Das Dilemma unserer Lohnpolitik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Dezember 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stellte Meinhold die bis dahin vom [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung|Sachverständigenrat für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]] (SVR) vertretene Bindung des Wachstums der Nominallöhne ausschließlich an die Produktivitätssteigerungen („einfache Produktivitätsregel“) in Frage. Er argumentierte, dass auch die [[Inflation|Preissteigerungen]] berücksichtigt werden müssten, um die Verteilungsrelationen aufrechtzuerhalten. Diese „modifizierte Produktivitätsregel“ wurde später vom SVR als verteilungsneutrale Lohnformel übernommen. Unbefriedigend für die [[Gewerkschaft]]en blieb dabei allerdings, dass diese Regel den verteilungspolitischen Status quo festschrieb und ihre Umverteilungsansprüche unberücksichtigt ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lohnpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Meinhold: &amp;#039;&amp;#039;Die Einkommensverteilung als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Helmut Arndt (Ökonom)|Helmut Arndt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lohnpolitik und Einkommensverteilung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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